Tablet-Einsatz im Wirtschaftsgymnasium

Ab dem Schuljahr 2014/15 hat das Land Nordrhein-Westfalen die Nutzung graphikfähiger Taschenrechner (GTR) bzw. eines Computer-Algebra-Systems (CAS) für die gymnasiale Oberstufe verbindlich vorgegeben. Für das Zentralabitur im Fach Mathematik werden erstmals im Jahr 2017 solche Hilfsmittel vorausgesetzt. Das Handling grafikfähiger Taschenrechner ist allerdings bedingt z.B. durch kleine Bildschirme und unübersichtliche Tastaturen nicht sehr komfortabel und die Anschaffung recht teuer. Überdies sind die Rechner für die Schüler später in Studium oder Beruf kaum noch sinnvoll nutzbar. Daher hat sich das Hansa Berufskolleg entschlossen, im Wirtschaftsgymnasium iPads einzuführen.

Die von den Schülerinnen und Schülern selbst anzuschaffenden Tablets, für die wir auf Antrag eine zinslose Kreditfinanzierung über unseren Förderverein ermöglichen, sind zwar teurer als die entsprechenden Taschenrechner (Mindeststandard iPad „Mini 2“ mit 16 GB Speicher, ca. 90 € Mehrkosten gegenüber einem CAS-fähigen Rechner) bieten aber ungleich mehr. Die Schülerinnen und Schüler werden mit einem zukunftsträchtigen Medium vertraut gemacht, das sie außer in Mathematik auch in anderen Fächern einsetzen können. Das geschieht etwa bei der Nutzung digitaler Schulbücher, was die tägliche Mitnahme vieler herkömmlicher Schulbücher entbehrlich macht. Digitale Wörterbücher in den Fremdsprachen sind auf diese Weise ebenfalls verfügbar. Darüber hinaus ist das iPad recht wertbeständig und zudem privat sinnvoll zu nutzen – vor allem auch noch nach dem Abitur in Ausbildung oder Studium. Im Fach Mathematik kann das CAS, das von der Schule finanziert und den Schülern als App bis zum Abitur zur Verfügung gestellt wird, wegen des großen Bildschirms und des einfachen Handlings sehr gut im Unterricht eingesetzt werden. Die zugehörige technische Infrastruktur, an der die Einführung eines Tablets sonst häufig scheitert, ist an unserer Schule komplett vorhanden.

Eine Winterwoche in Südtirol

K800_DSCN9755Schon seit vielen Jahren führen wir mit unserer gymnasialen Oberstufe Ski-Jahrgangsstufenfahrten in den Alpen durch. In diesem Jahr waren wir vom 16. – 22. Januar im Skigebiet Gitscherg-Jochtal in Südtirol unterwegs. Zwei Teilnehmer, Jana Grod und Hendrik Resche, beide aus der Jahrgangsstufe 12, beschreiben hier, was sie erlebt haben:
Es begann an einem unscheinbaren Samstagmorgen. Wir trafen uns gegen 7 Uhr am Hansa Berufskolleg und dann ging es per Reisebus in Richtung Süden. Nach einer recht langen Fahrt von ca. 14 Stunden erreichten wir unser Ziel: Meransen im Eisacktal. Da kam uns zu später Stunde ein gutbürgerliches Essen aus der Küche unserer Pension gerade recht. Danach konnten wir unsere Zimmer beziehen, die wir uns zu dritt oder zu viert teilten. Die meisten Zimmer hatten sogar einen tollen Balkon mit einer wunderschönen Aussicht ins Tal.

Der erste Skitag stand bevor. Ein Skibus holte uns morgens ab und brachte uns zur Gondel. Das Skimaterial konnten wir direkt an der Talstation ausleihen, was sehr praktisch war. Für manche unter uns stellte sich die Frage, ob man sich trotz längerer Pause noch auf den Brettern halten konnte, für andere war das Skifahren dagegen eine ganz neue Erfahrung. AufgeK800_IMG_1634teilt in verschiedene Gruppen konnte jeder das Ganze nach seinen individuellen Fähigkeiten angehen. Die Anfänger haben das Skifahren zunächst auf einer kleinen Übungspiste gelernt, während wir, die Fortgeschrittenen, gemeinsam mit Herrn Stolte auch die schwierigeren Pisten unter die Bretter nahmen und uns dort später auch recht frei bewegen durften, was uns sehr gut gefiel. Nach den ersten Tagen konnten aber auch viele Anfänger schon auf den schwierigeren Pisten fahren.

Doch auch der beste Skifahrer wird einmal hungrig und braucht eine Pause. Da kam uns die alltägliche Rast auf einer schön gelegenen Almhütte gerade recht. Ob nun das mitgebrachte Lunchpaket oder eine kleine Speise des Lokals zu humanen Preisen zur Stärkung beitragen sollten, war jedem selbst überlassen. Nach der Rast ging es noch einmal auf die Piste und am Nachmittag endete dann der sonnige Skitag. Die Skischuhe und die Skier konnten wir in einem Depot an der Talstation abgeben und mussten sie nicht mitnehmen. Der Skibus hat uns am Ende wieder abgeholt und zu unserer Pension gebracht.

Dort hatten wir Zeit um zu duschen und uns ein bisschen auszuruhen. Manche statteten aber auch dem kleinen Supermarkt im Dorf einen Besuch ab. Nach einem leckeren Abendessen fieberten wir bei der Handball-Europameisterschaft mit oder probierten neue Gesellschaftsspiele aus, wobei gelegentlich sogar „gefährliche Werwölfe“ auftauchten. Aufgrund eines Geburtstages überraschten uns eines Abends die Lehrer sogar mit einer selbst zubereiteten Feuerzangenbowle. Das war ein schöner Ausklang eines Skitages, den wir auf der Terrasse der Pension mit einem herrlichen Ausblick über die Berge und Täler bei Nacht erlebten.

Die ganze Woche über hatten wir tolles Wetter und von Tag zu Tag machten wir immer mehr Fortschritte auf den Skiern. Der eine oder andere entwickelte sogar eine neue Leidenschaft für den Wintersport. Zu einem gelungenen „Skiurlaub“ gehört natürlich auch der Besuch in einer Aprés-Ski-Bar. Auch daran sollte es nicht scheitern und so machten sich einige von uns am letzten Abend der Freizeit auf den Weg in den Ort auf der Suche nach Musik und Tanz.

Leider ist auch die schönste Skiwoche irgendwann vorbei und so ging es am Freitagmorgen wieder mit dem Bus Richtung Heimat – ins wunderschöne Unna! Die Rückfahrt dauerte glücklicherweise nicht so lange wie die Anreise, obwohl es ein wenig Stau gab. Alles in allem hatten wir eine Menge Spaß und konnten uns so eine Abwechslung vom Schulalltag gönnen.

Kooperation mit der EPAL-Academy

Wann ist eine EPAL-Europalette nicht mehr tauschfähig? Kann sie noch für das Hochregallager verwendet werden? Ist sie maschinengängig und fördertauglich? Am Wareneingang bleibt keine Zeit für lange Fragen, hier sind schnelle Entscheidungen gefragt. Unsere Schülerinnen und Schüler sind die Entscheider von morgen. Um sie fit für die berufliche Zukunft machen zu können, wurden im Rahmen eines Seminars unter Leitung von Alexander Becker (Leiter der EPAL-Academy) die Lehrerinnen und Lehrer der Abteilung Lagerlogistik über die Neuerungen geschult und zertifiziert.

Inhalte waren:
• Organisation und Struktur der Qualitätsorganisation EPAL e.V.
• Qualitätsmerkmale der Europalette
• Qualitätsklassifizierung von Europaletten
• Chancen und Möglichkeiten beim Palettentausch
• Praxischeck Palettenqualität – Anwendung der Qualitätsklassen

Wir freuen uns, dass wir mit der EPAL-Academy einen wichtigen Kooperationspartner aus der Lagerlogistik für die Zukunft gefunden haben.

Unna, Dezember 2015

Sprech- und Beratungstage

Am Montag, dem 1. Februar 2016 bieten wir von 14.00 Uhr – 18.00 Uhr für interessierte Schülerinnen und Schüler, die ab dem kommenden Schuljahr das Hansa Berufskolleg besuchen möchten, eine Schullaufbahnberatung an. Kommen Sie zu uns, schauen Sie sich im Hansa Berufskolleg um und finden Sie mit unserer Hilfe den für Sie und Ihr Profil geeigneten Bildungsgang. Auch Ihre Eltern sind selbstverständlich herzlich eingeladen. Unsere Laufbahnberater stehen Ihnen zur Verfügung.

 

Nachdem ein paar Tage zuvor die Halbjahreszeugnisse vergeben wurden, findet am Dienstag, dem 2. Februar 2016 von 14.00 Uhr – 18.00 Uhr unser traditioneller Sprech- und Beratungstag für alle unsere Schülerinnen und Schüler, Eltern und Ausbilder statt. Auch an diesem Tag können sich Schülerinnen und Schüler, die ab dem nächsten Schuljahr zu uns kommen möchten, beraten lassen und einen persönlichen Eindruck vom Hansa Berufskolleg machen.