Hansa Berufskolleg feiert deutsch-französischen Tag

Mit dem Besuch einer Lehrveranstaltung des Essener Romanisten Professor Dr. Volker Steinkamp beging das Hansa Berufskolleg den diesjährigen deutsch-französischen Tag.

Die Schüler der Oberstufe der Höheren Handelsschule besichtigten am Donnerstag, den 19. Januar in Begleitung ihrer Französischlehrerinnen die Universität Essen und nahmen an einer Lehrveranstaltung von Professor Dr. Steinkamp zum Thema „Die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich“ teil.

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung erläuterte Professor Dr. Steinkamp seinen Zuhörern die aktuelle politische Situation in Frankreich und  wie sich die einstige „Erbfeindschaft“ in eine „Erbfreundschaft“ verwandelte.

Neben einem historischen Rückblick und einer Erläuterung des engen Verhältnisses der beiden Länder erläuterte Professor Steinkamp den Jugendlichen auch die Rolle des Französischen in der Welt und wies auf die wirtschaftliche Bedeutung der deutsch-französischen Beziehung hin.

Ein Gespräch mit dem Frankreich-Experten beschloss die Veranstaltung.

Der deutsch-französische Tag wird jedes Jahr in Erinnerung an die Unterzeichnung des  Elysée-Vertrages gefeiert.

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2 Schultage an der Uni

Jedes Jahr zum Beginn des Wintersemesters verlegen wir den Unterricht unserer Jahrgangsstufe 12 für zwei Tage an die TU Dortmund. Dabei werden unsere 12er von der Uni über alles Wichtige informiert, nehmen an regulären Vorlesungen der Erstsemester teil und tun all das, was Studenten so tun. Außerdem geben Hansa-Abiturienten vorheriger Jahrgänge, die jetzt an der TU Dortmund studieren, wichtige Tipps.
Lukas Hauser, Schüler unserer Jahrgangsstufe 12 und Student für 2 Tage, schildert seine Eindrücke:

Am 14. und 15 November unternahm der 12er-Jahrgang des Wirtschaftsgymnasiums eine Exkursion an die Technische Universität Dortmund. Im Vorfeld machte sich bei dem einen oder anderen Unmut breit: „Ich will eh nicht studieren!“ „Ich weiß doch schon, was ich studieren möchte!“ „Eine Ausbildung ist besser!“ etc. Doch schon nach der ersten Vorlesung waren jegliche Bedenken beseitigt.
Frau Hagedon, die Talentscoutin der TU Dortmund, führte die Abiturienten zunächst in den Alltag an einer Uni ein und kündigte eine enge Zusammenarbeit mit den potentiellen zukünftigen Studenten an. Darauf folgte als weiteres Highlight eine Schnupperpause in der Mensa der TU Dortmund. Von Kassler mit Sauerkraut bis zu Sachertorte war für jeden was dabei. Als Abschluss des ersten Tages nahmen wir an unserer ersten Vorlesung teil und konnten dabei wählen zwischen einer Einführung in die Entstehung der Erziehungswissenschaft im riesigen Audimax-Hörsaal, einer Vorlesung über Mathe-Lehrmethoden und der Erstsemester-Vorlesung, die die Grundlagen der Buchführung behandelte.
Auch am zweiten Tag gab es viele interessante Veranstaltungen. Gerade in den BWL-bezogenen Vorlesungen haben wir festgestellt, dass bei uns eine nicht unbeträchtliche Menge an Vorwissen durch den BWL-Unterricht am Hansa-Berufskolleg vorhanden war. Diese Tatsache, die riesigen und gut ausgestatteten Hörsäle und das leckere und frisch zubereitete Essen in der Mensa waren für viele ein wichtiger Punkt bei der Entscheidung, sich nun doch für ein Studium zu begeistern. Abschließend bedankten sich die Abiturienten der Oberstufe noch für das informative Angebot der TU Dortmund und verabschiedeten sich von ihrer potentiellen zukünftigen Uni.

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Wo bitte geht es zum Ausbildungsplatz?

Den Oberstufenschülerinnen und -schüler unserer Höheren Handelsschule bot sich im vergangenen Dezember ein ganz besonderes Angebot. Zahlreiche Vertreter von Unternehmen und Verbänden stellten sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler und nahmen sich die Zeit, im Anschluss auch auf individuelle Fälle einzugehen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Schulleiter Herrn Schmidt und einer kurzen Vorstellung der Gäste übernahm Frau Stoppel-Mecklenbrauck von der Bundesagentur für Arbeit, die zugleich auch die Initiatorin der Veranstaltung war, die Moderation. Bereits im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler viele Fragen gesammelt, die sie Unternehmern und Ausbildern schon immer einmal stellen wollten und die Frau Stoppel-Mecklenbrauck dann der Reihe nach den kompetenten Gästen vortrug.
Diese Fragen deckten ein großes Spektrum rund um die Ausbildung ab und so war es ganz besonders interessant, da es für jedes Thema ausgewiesene Experten gab, die sachlich fundierte Auskunft geben konnten. So waren neben erfahrenen Ausbildern der Unternehmen Sonepar, Remondis und Becker Stahl auch jeweils aktuelle Auszubildende angereist, die sich auch aus Schülersicht glaubhaft mit den Themen auseinandersetzen konnten. Zudem standen jeweils Vertreter der Handwerkskammer, des Arbeitgeberservice der BfA und der IHK Dortmund Rede und Antwort. Ein besonders reizvolles Angebot brachte außerdem die IHK Siegen mit, die zuvor zwar ein wenig außerhalb des Blickfelds der Schülerinnen und Schüler lag, die aber aufgrund der derzeitigen Ausbildungssituation mit der Aussicht auf interessante Sonderzahlungen auf sich aufmerksam machte.
Im Anschluss an diese sehr gelungene Veranstaltung nahmen sich die Experten dann noch die Zeit, um individuelle Fragen rund um die persönliche Situation interessierter Schülerinnen und Schüler zu beantworten und sich mit bereits mitgebrachten Bewerbungsunterlagen zu beschäftigen. Insbesondere, da die Unternehmer im Laufe der Veranstaltung immer wieder betonten, wie wichtig ein persönlicher Eindruck von den Bewerbern ist, wussten die Schülerinnen und Schüler diesen ganz besonderen Service zu schätzen.