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Fit für den asiatischen Markt

Im Februar haben die ersten Asienkaufleute ihre Prüfung für die Zusatzqualifikation abgelegt, nun wurden Ihnen die Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss in feierlichem Rahmen in der IHK Dortmund überreicht.

Seit dem Schuljahr 2014/15 bietet das Hansa Berufskolleg Unna in Kooperation mit der IHK zu Dortmund Kaufleuten im Groß- und Außenhandel die Zusatzqualifikation „Asienkaufmann/-kauffrau“ an. Neben der Teilnahme an den Pflichtmodulen „Außenhandelsprozesse“, „Wirtschaftsenglisch“ und „Chinesische Sprache und Landeskunde“ ist der Aufenthalt in Shanghai einer der Höhepunkte der Ausbildung.

Sina Loose, Nico Bornheim und David Keller nahmen nun als erste Absolventen die Urkunden entgegen. Wulf-Christian Ehrlich, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer und Leiter des Bereits Internationales, Dr. Detlef Timpe, Schuldezernent des Kreises Unna und Günter Schmidt, Schulleiter des Hansa Berufskollegs ließen es sich im Rahmen der feierlichen Übergabe der Zertifikate nicht nehmen, ein paar anerkennende Worte an die Absolventen zu richten. Die wachsende Bedeutung Asiens, insbesondere Chinas sowie die zunehmenden Geschäftsbeziehungen deutscher Unternehmen mit asiatischen Firmen verlange vermehrt Fachkräfte, die Einblicke in die Besonderheiten des Außenhandels mit Asien haben und über grundlegende Kenntnisse der chinesischen Sprache und Kultur verfügen. Im regionalen Kontext mache sich dies auch im Kreis Unna und den Städten Dortmund und Hamm deutlich bemerkbar, wo eine Vielzahl an Unternehmen Geschäftsbeziehungen mit asiatischen und vor allem chinesischen Unternehmen unterhalten.

Vor diesem Hintergrund ist diese besondere Zusatzqualifikation ein großer Pluspunkt für die Betriebe. Sina Loose und Nico Bornheim arbeiten als angehende Kaufleute im Groß- und Außenhandel beim Medizintechnik-Unternehmen Fleischhacker in Schwerte, während David Keller bereits seine Ausbildung beim Elektrogroßhändler Sonepar in Holzwickede erfolgreich abgeschlossen hat. Weitere angehende Asienkaufleute befinden sich bereits in den Startlöchern und werden auch in Zukunft mit Unterstützung des Hansa Berufskollegs fachlich und sprachlich auf den Umgang mit asiatischen Geschäftspartnern vorbereitet.

Skifreizeit der Höheren Handelsschule

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Kulinarisches Arbeitstreffen mit unserem ERASMUS+ Partner im belgischen Eupen

Auch in diesem Jahr war das Hansa Berufskolleg zur praktischen Zwischenprüfung der Restaurateure am ZAWM (Zentrum für Aus- und Weiterbildung) in Eupen, Belgien eingeladen. So machten sich zwei Vertreterinnen des Europateams (Frau Kadoch, Projektleitung für Internationale Kontakte und Frau Süßer, Projektleitung Belgien) auf den Weg ins 200 km weit entfernte Eupen.

Die weiteren 10 angereisten Vertreter unterschiedlicher Partnereinrichtungen kamen aus verschiedenen Ländern und wurden von dem Schulleiter Herrn Pankert auf Deutsch, Flämisch und Französisch begrüßt – hier zeigt sich die sprachliche Besonderheit der Region, dessen Bewohner alle drei Sprachen fließend beherrschen.

Anders als in Deutschland werden Restaurateure sowohl im Service als auch in der Küche ausgebildet. Geprüft wird zu Realbedingungen über zwei Tage. Der Prüfling in der Küche, der für den Tisch des Teams vom Hansa Berufskolleg und die belgischen Ansprechpartner für das Erasmus+ Projekt zuständig war, konkretisierte diese Vorgaben durch ein Entrecôte an Sauce Béarnaise mit Möhrenmousse und Kartoffelbällchen. Der Prüfling im Service ergänzte das Essen mit von ihm ausgesuchten Weinen und stand ebenfalls unter den kritischen Augen des Prüfers im Service. Auch auf Extrawünsche musste sowohl der Prüfling im Service als auch der Prüfling in der Küche reagieren.

Den kulinarischen Genuss verbanden das Team des Hansa Berufskollegs und die belgischen Ansprechpartner für das Erasmus+ Projekt mit umfangreicher Arbeit: Ende März kommen zwei belgische Auszubildende nach Unna, um ein zweiwöchiges Betriebspraktikum zu absolvieren. Betreut werden die beiden jungen Leute von Frau Kadoch und Frau Süßer. Bereits im Herbst 2017 werden 4-6 Auszubildende aus Unna ein dreiwöchiges ERASMUS+ Praktikum in Eupen durchführen.

Insgesamt haben sich die jungen Restaurateure sehr viel Mühe gegeben. Das Europateam des Hansa Berufskollegs freut sich wieder auf eine Einladung im nächsten Jahr und eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen der mittlerweile 17-jährigen Partnerschaft zwischen dem Hansa Berufskolleg Unna und dem ZAWM.

 

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Ein eigener Werbespot, eine Bilanz und viele Schaufenster

Wie schneidet man eigentlich Videos? Und wie erstellt man eine Bilanz am Computer? Ganz einfach mit dem richtigen Equipment.

Am 13.03.2017 brachen die Klassen EH14A und EH15C gemeinsam ins CentrO in Oberhausen auf. Die EH14A produzierte mit Hilfe des Apple Stores in Oberhausen unter fachmännischer Anleitung einen im Unterricht vorbereiteten Werbespot mit iMovie. Die Klasse EH15C erstellte dort eine Bilanz am iMac.

Zudem hatten die Klassen die Gelegenheit die Gestaltung der Schaufenster und Läden in einem der größten Einkaufscentren in Deutschland genauer zu analysieren.

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Sonne in Südtirol

Alle Jahre wieder: Vom 21. bis zum 27. Januar fuhren wir mit der Jahrgangsstufe 12 unseres Wirtschaftsgymnasiums zum Skifahren ins italienische Eisacktal. Feikje Brüggemann und Nico Frank waren dabei und berichten von ihren Eindrücken: 
Ende Januar 2017 fuhr der 12. Jahrgang des Wirtschaftsgymnasiums zum Skifahren nach Meransen in Südtirol. Es fing schon an mit der guten Laune im Bus. Trotz der langen Fahrt hatten wir gemeinsam viel Spaß, da wir es kaum abwarten konnten, endlich Ski zu fahren. In Meransen angekommen haben wir unsere Zimmer bezogen und gemeinsam zu Abend gegessen. Wie der Name schon sagt, ist unsere „Pension Frieda“ zwar kein 5-Sterne Hotel, aber wir hatten die gesamte Pension für uns allein und konnten somit niemanden stören.

Am ersten Ski-Tag wurden wir in Gruppen eingeteilt und dann mit dem Bus innerhalb von ein paar Minuten zum Lift gefahren. Nachdem jeder seine Skier bekommen hatte, ging es auch schon ab auf den Berg. Von dort oben hatte man eine superschöne Aussicht auf die Dolomiten und es lag genug Schnee auf den Pisten. Super war auch, dass wir während des gesamten Aufenthaltes strahlenden Sonnenschein genießen konnten und es selbst in 2500m Höhe kaum Wind gab.

In den Gruppen haben wir Anfänger dann erste Übungen gemacht, um das Skifahren zu lernen. Während wir noch versuchten, uns halbwegs auf den Beinen zu halten, fuhren die „Profis“, die schon vorher Skifahren konnten, von Anfang an alle möglichen Pisten hinunter. Im Laufe der Zeit wurden aber auch wir immer sicherer auf den Skiern und kamen ohne Probleme den Berg runter, aber ohne die Basics geht so etwas nicht. Wir haben gelernt zu bremsen, Kurven zu fahren und am wichtigsten war, dass wir gelernt haben, sicher zu fahren. Die Geduld und der Ehrgeiz wurden mit wunderschönen Talabfahrten belohnt. Hatte man sich die Grundlagen eingeprägt und viel geübt, waren die letzten Tage kein Problem. Wir duften in kleinen Gruppen selbstständig die Pisten runterfahren. Das war der Beweis: „Wir haben es geschafft!“.

Jeden Mittag gab es eine Pause auf den Berghütten, wo man z.B. leckere Pizza essen und die Aussicht und das schöne Wetter genießen konnte. Nach der Pause ging es dann weiter in Sachen Skifahren. Vor allem die Anfänger wollten sofort wieder los. Zurück in der Pension haben wir uns schnell geduscht und sofort bequeme Sachen angezogen. Nach dem Abendessen gab es dann auch Programm. Die Spieleabende waren immer lustig und sind bei den Teilnehmern gut angekommen, besonders beliebt waren z.B. „Die Werwölfe von Düsterwald“, „Super-Babel“ oder „Drecksau“. Auch die Feuerzangenbowle und das Lagerfeuer waren eine schöne Idee von den Lehren. Durch die vielen Erlebnisse und Aktionen haben sich unsere Klassen besser kennengelernt und wir hatten gemeinsam viel Spaß.

Alles in allem kann man sagen, dass die Skifreizeit ein voller Erfolg gewesen ist. Niemand hat sich ernsthaft verletzt, höchstens leichte Erkältungen waren zu verzeichnen. Und wenn es uns mal in den Schnee geschmissen hat, sind wir einfach wieder aufgestanden und weitergefahren. Viele von uns haben in dieser Woche ihre ‚Liebe‘ fürs Skifahren entdeckt.