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Besuch der Spielbank Dortmund

Wenn der Herbst kommt, ist es bei uns gute Tradition, mit der Jahrgangsstufe 13 (Q2) unseres Wirtschaftsgymnasiums einen abendlichen Ausflug an die Tische der Spielbank Dortmund-Hohensyburg zu unternehmen. Modisch-elegantes Outfit für die Damen sowie Sakko, Hemd und Krawatte für die Herren sind dabei Pflicht, denn es geht ja – wie es in der Fachsprache heißt – um das „Große Spiel“. Während die Schüler dabei immer mal wieder ein paar Gewinne einfahren, gehen die begleitenden Mathematiklehrer bei Roulette und Black Jack meist mit Verlusten vom Tisch – schon um die Gültigkeit gewisser mathematischer Grundregeln („Beim Glücksspiel gewinnt meistens die Bank“) nachzuweisen. Aber im Vordergrund steht natürlich vor allem der erlebnisreiche Abend und das eindrucksvolle Ambiente.

Das sieht auch Jonas Rabelt so, der als Schüler unserer Jahrgangsstufe 13 an jenem Abend dabei war und berichtet:

„Zum Abschluss der Unterrichtsreihe ‚Stochastik‘ ging es für uns in der Spielbank Dortmund-Hohensyburg darum, das auch einmal in der Praxis zu erproben, was wir im Mathematik-Unterricht gelernt hatten. Am Abend des 5. Oktober 2017 wurde unsere Gruppe bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 13 sowie Frau Grybs, Herrn Stolte und Herrn Volle, unseren Mathematiklehrerinnen und -lehrern, von zwei sehr freundlichen Croupiers der Spielbank Hohensyburg in die Regeln der Spiele „Black Jack“ und „American Roulette“ eingeführt.

Nach anfänglicher Zurückhaltung in den Proberunden konnte einige Schülerinnen und Schüler mit den 2€-Jetons die jeder von uns bekam, schon erste kleinere Erfolge verzeichnen. Natürlich stand das ganz im Gegensatz zu dem, was man uns im Mathematik-Unterricht bezüglich des Erwartungswertes und der Wahrscheinlichkeit beigebracht hatte. Aber im weiteren Verlauf des Abends zeigte sich, dass die Mathematik doch recht behalten sollte: Viele gerieten relativ schnell in die Verlustzone, wenn auch nur mit kleinen Beträgen. Allerdings gab es auch positive Ausnahmen. So lag der höchste Gewinn, den einer von uns an diesem Abend erzielen konnte, bei über 150€! Immerhin ist Roulette ja auch von allen Glücksspielen das mit der höchsten Gewinnausschüttung für die Spieler, obwohl der Erwartungswert natürlich negativ ist. Und mit 150 € kann man schon mal was anfangen.:-) Insgesamt war es für alle Beteiligten ein sehr schöner, erlebnisreicher Abend.“

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Vier belgische Friseurinnen zu Besuch in Unna

Nachdem das Hansa Berufskolleg im Oktober im Rahmen des Erasmus+ Projektes sieben junge Auszubildende für drei Wochen in das belgische Eupen geschickt hat, kam nun in diesem Jahr der zweite Gegenbesuch des ZAWM (Zentrum für Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes).

Die Anreise der jungen Belgierinnen erfolgte mit der Bahn und viel Gepäck: die vier jungen Friseurinnen sollen zwei Wochen lang ein Praktikum in deutschen Friseurbetrieben absolvieren und neue Eindrücke gewinnen. Betreut werden die jungen Damen von Frau Süßer. Die Lehrlingsmädchen sind auf Betriebe im gesamten Kreis Unna verteilt (Königsborn, Schwerte und Fröndenberg).

In den Betrieben dürfen die Auszubildenden Haare waschen, schneiden und föhnen. „Es ist ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe“, sagt die 23-jährige Bianca, denn anders als in Belgien, nimmt man sich in Deutschland wesentlich mehr Zeit für den Kunden. Auch Kelly ist begeistert. Man habe ihr sogar eine Stelle in ihrem Praktikumsbetrieb angeboten. Kelly und Bianca fühlen sich in Unna so wohl, dass sie in Erwägung ziehen, nach dem Praktikum Unna nochmal für ein paar Tage zu besuchen.

Doch auch das Freizeit- und Kulturleben Deutschlands darf nicht zu kurz kommen. Auf dem Programm stehen der Besuch der Thier Galerie und des Phönix Sees in Dortmund. Die 17-jährige Lara erlebte eine Führung durch Unna. Ein Highlight des Aufenthaltes war sicherlich der Empfang durch Herrn Schmidt, Direktor des Hansa Berufskollegs, zu Beginn der zweiten Hälfte des Praktikums. Auf seine Frage, was am Praktikum am meisten Spaß macht, waren sich alle einig: die Arbeit und die Kollegen.

 

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Kaufleute für Speditions- und Logistikdienstleistung erstmalig in Bologna

In diesem Jahr verlagerten drei Kaufleute für Speditions- und Logistkdienstleistung ihr Lern-bzw. Arbeitsort im Rahmen des Erasmus + Projektes für den zeitraum vom 13.10.2017 bis zum 03.11.2017 nach Bologna, Italien.
Dafür wurden sie von ihren Unternehmen freigestellt und konnten somit wertvolle Erfahrungen und Einblicke in die italienische Arbeitswelt der Spedition und Logistik sammeln. Gesprochen wurde nur Englisch und ihre Aufgabengebiete waren die Bearbeitung von Dokumenten in der Luft- und Seefracht.
Die drei heimischen Speditionsunternehmen, Rhenus Retrans GmbH &Co KG in Lünen, NTG Logistik Ense und Nordfrost in Unna freuen sich ihren Auszubildenden diese Erfahrung im Ausland ermöglicht zu haben. „Mein Ausbildungsunternehmen findet das richtig gut, dass ich im Ausland speditionelle Erfahrungen sammeln konnte und stand mir unterstützend zur Seite“, erzählt Lisa Geisler, Auszubildende bei Nordfrost in Unna .
Aufgenommen wurden diese drei Auszubildenden von namenhaften Speditionsunternehmen in Bologna, wie der Hellmann Group, Foppiani Shipping und der Arcese Group, die nicht gezögert haben, einen Praktikumsplatz anzubieten. Die Auszubildenden wurden von der Bildungsgangleitung Spedition des Hansa Berufskollegs, Lucia Tozzi, auf den Aufenthalt vorbereitet und für ein paar Tage begleitet.
Es ist vorgesehen, dass im Rahmen des Erasmus+ Projektes jedes Jahr Schüler des Speditionsbildungsganges nach Bologna wechseln und dort verschiedene Aufgabengebiete der Spedition kennenlernen. Langfristig soll sogar ein dreimonatiger Aufenthalt ermöglicht werden. Dafür werden momentan die Stoffverteilungspläne von den italienischen aufnehmenden Einrichtungen auf die mögliche Umsetzung in ihren Unternehmen geprüft.

Jannik Zipfel (Mitte), Auszubildender bei Rhenus Retrans Lünen, Tutorin Mara Calzolari von der Arcese Group Italien, (links im Bild), Lucia Tozzi (Bildungsgangleitung Spedition Hansa Berufskolleg Unna)

Lisa Gisler (Mitte), Auszubildende Nordfrost Unna, Roberto Colella (links, Tutor der Hellmann Group)

 

Emre Cakar (Dritter von links), Auszubildender NTG Logistik Ense, Paolo Cavicchi (Zweiter von rechts, Inhaber Foppiani Shipping)

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Informationsveranstaltung: Abitur am Berufskolleg

Vielleicht haben Sie bisher gar nicht gewusst, welche attraktiven Möglichkeiten die gymnasialen Oberstufen der 5 Berufskollegs des Kreises Unna bieten. Im Rahmen von zwei gemeinsamen Informationsveranstaltungen am 20.11. in Unna und am 16.01. möchten Ihnen die 5 Schulen eine Orientierung an die Hand geben und die vielfältigen Wege aufzeigen, die bei uns zur allgemeinen Hochschulreife führen.
Neben der mit dem Vollabitur verbundenen Allgemeinbildung gibt es bei den Berufskollegs zusätzlich die ausbildungs- und studienorientierte Spezialisierung im jeweiligen Schwerpunkt – von Wirtschaft über Technik und Informatik bis zum Gesundheitswesen.
Sind Sie interessiert? Wir laden Sie ein, unsere Beruflichen Gymnasien bei den beiden Informationsveranstaltungen kennen zu lernen und möchten Sie ermuntern, uns Fragen zu stellen und mit uns ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen: Abitur am Berufskolleg

Termine:

16.01.2018 Lünen 18:30

PZ des Lippe Berufskollegs, Dortmunder Straße 44

20.11.2017, 18.30 Uhr
Aula des HBU, Platanenallee 18, 59425 Unna