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Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung auf dem Weg zur Qualifizierung zum Europakaufmann/-kauffrau IHK Dortmund

Trotz der vorweihnachtlichen Zeit und Hektik in vielen Speditionen erlangten 14 Auszubildende das Sprachenzertifikat Spanisch Niveaustufe B1 der Sprachschule Inlingua Iserlohn – wichtige Voraussetzung für die Erlangung der Zusatzqualifizierung zum Europakaufmann.
„Keine einfache Sache“, meint Noah Schmidt aus der Spedition DHL Menden. Die Auszubildenden wurden seit Beginn des letzten Schuljahres einmal wöchentlich am Hansa Berufskolleg Unna für die Sprachenzertifikate Englisch und Spanisch geschult. Das Sprachenzertifikat „Englisch für kaufmännische Auszubildende“ Niveaustufe B2 – attestiert durch die IHK der Stadt Dortmund – ist seit September 2019 sicher in ihren Händen, ein weiterer wichtiger Baustein, der die ersehnte Zusatzqualifizierung näher rücken lässt.
Diese Qualifizierung attestiert nicht nur gute Fremdsprachenkompetenzen, sondern auch profunde Außenhandelskenntnisse, geprüft von der IHK der Stadt Dortmund.
Viele Speditionsunternehmen in der Region stellen ihre Auszubildenden zur Vorbereitung auf die Fremdsprachenzertifizierung und den Außenhandelskurs „internationale Geschäftsprozesse“ frei. Diese doppelte Belastung während der Ausbildung soll sich in Zukunft ausbezahlen. „Der Fachkräftemangel gerade in den Speditionen ist enorm und wir freuen uns diese Lücke etwas schließen zu können und der verladenden Wirtschaft doppelt qualifizierte junge Menschen zu stellen. Fast alle Auszubildenden aus dem Kurs haben zusätzlich einen vierwöchigen Auslandsaufenthalt in namenhaften europäischen Speditionen hinter sich und somit auch den Europass erlangt“, erklärt die Bildungsgangleiterin Frau Lucia Tozzi, die diese Qualifizierung betreut.
Jetzt steht nur noch die Außenhandelsprüfung im Mai 2020 bei der IHK der Stadt Dortmund an.

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Ein Schüler-Praktikum in den Ferien

In den Herbstferien eines jeden Schuljahres vermitteln wir Schülerinnen und Schülern unseres Wirtschaftsgymnasiums ein freiwilliges „Bachelor Of Arts“-Praktikum in großen Unternehmen hier aus der Region. Neben Einblicken in die Abläufe und Strukturen eines solchen Unternehmens haben die Praktikanten dabei die Gelegenheit, sich im direkten Gespräch mit Auszubildenden und Studierenden über die Möglichkeiten und Chancen, aber auch die Anforderungen eines dualen Studiums zu informieren. Alina Mees, Schülerin unserer Jahrgangsstufe 12, schreibt über ihre Erfahrungen in der Praktikumswoche:

„In den Herbstferien 2019 hatte ich die Möglichkeit, freiwillig ein einwöchiges Praktikum bei der Rewe Dortmund SE & Co. KG zu absolvieren. Da ich mir noch nicht sicher bin, ob ich meine berufliche Zukunft im Großhandel sehe und ich mich ebenfalls für ein mögliches Studium in diesem Bereich interessiere, habe ich diese Chance mit Freude wahrgenommen. Nachdem das Hansa Berufskolleg den Kontakt hergestellt hatte, bewarb ich mich per E-Mail und bekam innerhalb kurzer Zeit die Bestätigung des Unternehmens. So hatte ich von Montag, den 21. Oktober bis Freitag, den 25. Oktober jeweils von 7:30 bis 13:30 die Möglichkeit, einen Einblick in das Unternehmen zu erhalten.

An meinem ersten Praktikumstag wurde ich herzlich von Herrn Moormann, der u.a. für die Auszubildenden der Logistik zuständig ist, empfangen. Herr Moormann stellte mich einigen Kolleginnen und Kollegen in der Personalentwicklung vor. Man führte mich dann ein wenig durch das Unternehmen und erklärte mir detailliert den Aufbau und die Abläufe im Lager.

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Besuch des Opernhauses Dortmund

Am Sonntag vor der letzten Schulwoche vor den Ferien besuchte die internationale Klasse des Hansa Berufskollegs Unna gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Duve das Opernhaus Dortmund. Die Schülerinnen und Schüler guckten sich Rachmaninow / Tschaikowsky, ein Ballett von Xin Peng Wang an. Fast die gesamte Klasse war anwesend.
Zu Beginn des zweiten Teils, als der Vorhang noch geschlossen war, die Musik aber bereits einsetzte, meinte ein Schüler zu mir: „Frau Brinkmann, die haben vergessen, die Gardinen zu öffnen“. Wirklich praktisch am Ballett ist, dass man keine Sprachkenntnisse benötigt, um das Gezeigte zu verstehen. Darum ging es aber auch gar nicht, alleine der Schulausflug in die benachbarte „Großstadt“ schien der Klasse großen Spaß zu machen. Der zweite Teil, wo ganz klassisches Ballett gezeigt wurde, gefiel den Schülerinnen und Schülern deutlich besser als der erste Teil.

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Exkursion der GH19C

Am 15. November 2019 hat die Klassengemeinschaft der GH19C an einer Logistikbesichtigung mit anschließender Besichtigung des Fleischwerkes bei der REWE Dortmund SE & Co. KG teilnehmen dürfen. Viele interessante und wertvolle Eindrücke konnten dabei von unseren Großhandelsazubis gesammelt werden. Dabei wurde der Fokus auf die detaillierten Abläufe innerhalb der Läger sowie auf die effektiven Prozesse der Produktion gelegt.
Zusammenfassen ein gelungenes Ereignis, welches den berufsbezogenen Wissensstand erweitert hat und spannende Erfahrungen bereithielt.

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Das Hansa Berufskolleg schaut hinter die Kulissen der Europäischen Kommission

Mit großer Freude erhielt das Hansa Berufskolleg kürzlich eine persönliche Einladung der Europäischen Kommission – gemeinsam mit Vertretern anderer europaaktiven Kommunen aus NRW reisten der Schulleiter Herr Günter Schmidt und die zuständige Studiendirektorin für Internationale Projekte, Frau Marion Kadoch, vom 26.-27. November 2019 nach Brüssel.

Nach einem herzlichen Empfang und Ausdruck der Wertschätzung für die hervorragenden Leistungen im Sinne der Europaarbeit in dem beeindruckten Berlaymontgebäude der Europäischen Kommission wurde ein breitgefächertes Bild der aktuellen EU-Politik vermittelt: Das Themenspektrum reichte vom Arbeitsprogramm der neuen Kommission mit Frau Von der Leyen an der Spitze, der Regionalpolitik in Deutschland bis über die zukünftigen Ausgabenplanungen der Europäischen Union.

Besonders interessant gestaltete sich ein Gespräch mit dem Referatsleiter Herrn Christian-Yves Krappitz, der zur Zeit selbst an den BREXIT-Verhandlungen mit Vertretern des Vereinigten Königreichs in Brüssel teilnimmt. Auf die Frage nach seiner Prognose, ob England weiterhin durch das Berufsförderungsprogramm ERASMUS+ finanziell unterstützt werde, schüttelte Herr Krappitz nur seinen Kopf; zur Zeit werden unsere Schüler daher ihre Auslandspraktika nicht bei den ‚Limeys‘ durchführen können, sondern eines unserer anderen sieben attraktiven Partnerländer wählen.

Mit Spannung bleibt abzuwarten, wie sich das Vereinigte Königreich am 12.12.2019 entscheiden wird:

EUROPE ‚YES‘ or ‚NO‘?