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Asienkaufleute des Hansa Berufskollegs auf den Spuren der neuen Seidenstraße

Einen überaus interessanten Tag mit einem lehrreichen Programm erlebten die Asienkaufleute in Duisburg. Auf Einladung des Konfuzius Institutes ging es zunächst auf eine geführte Tour durch den Duisburger Hafen. Ein besonderes Bonbon hatte Susanne Löhr, Geschäftsführerin des Konfuzius Instituts, dann für die angehenden China-Spezialisten parat: Den Endpunkt der neuen Seidenstraße in Duisburg. Am Duisburg Intermodal Terminal (DIT) kommen pro Woche 30 bis 40 Züge aus Fernost an. Jeder von ihnen ist 600 Meter lang. Wie man logistisch damit umgeht, konnten die Auszubildenden hautnah erleben.
Die Einordnung des Erlebten erfolgte am Nachmittag: Prof. Dr. Taube von der Universität Duisburg Essen verwies in seinem Vortrag über die Wirtschaftspolitik Chinas um die neue Seidenstraße auf die geostrategische Bedeutung.
Den Abschluss bildete ein Gespräch mit dem China-Beauftragten der Stadt Duisburg, Johannes Pflug. Pflug machte die Wichtigkeit des Engagements Chinas für die Stadt Duisburg deutlich.
Die Auszubildenden wurden begleitet von Susanne Maletz, Leiterin der Aus- und Fortbildung bei KiK, Günter Schmidt, Schulleiter des Hansa Berufskolleg, sowie Christoph Hoppe, Lehrer am Hansa.
Auch im nächsten Jahr wird man die Zusatzqualifikation „Asienkaufmann“ am Hansa Berufskolleg erwerben können. Neben betriebswirtschaftlichem Fachwissen und dem Erlernen von Grundlagen der chinesischen Sprache steht im Fokus der Zusatzqualifikation ein Aufenthalt in Shanghai.