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Eine wunderbare Geste der Freundschaft: Chinesische Partnerschule schickt 660 hochwertige Mundschutzmasken

Die Freude war groß, als kürzlich 5 große Pakete von der Shanghai Economic Management School am Hansa Berufskolleg eintrafen – 660 hochwertige Mundschutzmasken für unsere Schüler und Lehrer sollen den Schulalltag im täglichen Umgang mit Corona erleichtern.
Der Schulleiter, Herr Günter Schmidt, zeigte sich sehr bewegt von dieser persönlichen Geste der chinesischen Schule, zu der bereits seit sechs Jahren intensive partnerschaftliche Beziehungen bestehen. Die Masken, so der chinesische Schuldirektor Herr Shen Handa in seinem Begleitschreiben, „repräsentieren den Glauben an die Zusammenarbeit bei der Bewältigung der großen Herausforderungen in der Coronakrise, denn ‚auf Regen folgt Sonnenschein‘“.

Wir alle stimmen ihm von ganzem Herzen zu, sind es doch insbesondere die Schüler beider Schulen, die durch die Absage der gegenseitige Austauschbegegnungen erstmals um unschätzbare Erfahrungen eines Aufenthalts in China und Deutschland gebracht wurden. Traurig sind auch unsere Auszubildenden, die sich aktuell in der beruflichen Zusatzqualifizierung zum IHK-geprüften Asienkaufmann befinden und täglich Chinesischvokabeln und Fachbegriffe des Außenhandels lernen. Alle Teilnehmer hoffen jedoch, ihre erworbenen Kenntnisse spätestens im Rahmen ihres Shanghaiaufenthalts im September 2021 endlich anwenden zu können. Frau Dong, die Chinesischlehrerin lächelt und ist stolz auf ihre Schüler, die „…. trotz aller Widrigkeiten sehr fleissig lernen“.

Prüfung in Chinesisch bestanden

Günter Schmidt übergab am Mittwoch, den 19.02.2020, die Sprachzertifikate HSK 1 an die glücklichen Absolventinnen und Absolventen.

Die Auszubildenden markierten damit eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Abschluss des Asienkaufmanns.

Und dieser Weg war durchaus steinig und anspruchsvoll: Im vierzehntägigen Rhythmus war intensives Pauken des chinesisches Wortschatzes, der Aussprache und Grammatik angesagt. Zeitraum: 17:30 bis 20:30 und das nach einem anstrengenden Tag im Betrieb und in der Schule!

„Chinesisch ist wirklich eine völlig andere Sprache, auf die man sich erst einmal einlassen muss!“, stellte Max Polap, Auszubildender im zweiten Lehrjahr, fest.

Betreut von Frau Dong, Chinesischlehrerin aus Dortmund, legten die Schülerinnen und Schüler die Prüfung Anfang Dezember beim Konfuzius-Institut Duisburg ab.

Seit dem Schuljahr 2015/2016 können die Auszubildenden am Hansa Berufskolleg die Zusatzqualifikation Asienkaufmann/kauffrau erwerben. Neben zusätzlichen Kenntnissen im Außenhandel und Englisch können die Asienkaufleute an einem 11-tägigen Auslandsaufenthalt in Shanghai teilnehmen. Durch eine Prüfung bei der IHK Dortmund erhalten die Schülerinnen und Schüler die Qualifikation Asienkaufmann/kauffrau.

Es freuen sich über den Erfolg: Aycan Aydin, Dilber Dösemeci, Przemyslaw Godlewsky, Anna Lena König, Maximilian Polap, Daniel Görlich, Leonard Presch, Christoph Hoppe, Philip Sauerland, Frederic Scheben, Daniel Schmidt, Serpil Senel, Entele Serefaj, Jackson Suthanthirakumas.

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Neue Seidenstraße zum Anfassen

China-Tag für angehende Asienkaufleute aus NRW am Konfuzius-Institut Metropole Ruhr

Die Stadt Duisburg ist ein Knotenpunkt der „Neuen Seidenstraße“. Welche Dynamiken und Herausforderungen bringt das mit sich? Wie sehen die China-Aktivitäten der Stadt aus? Davon konnten angehende Asienkaufleuten aus ganz NRW sich am 6. November 2019 am Konfuzius-Institut Metropole Ruhr ein Bild machen.
Die Berufsschüler erwartete eine Führung durch den Duisburger Hafen (duisport) und ein Besuch des Duisburger Intermodal Terminals (DIT). Im Anschluss ging es um Visionen, Realitäten und Limitationen der „Neuen Seidenstraße“: Prof. Dr. Markus Taube, Kodirektor für den Bereich Wirtschaft am Konfuzius-Institut Metropole Ruhr, zeigte in seinem Vortrag grenzübergreifende Geschäftsmodelle und geostrategische Herausforderungen auf. Den Abschluss bildete eine Gesprächsrunde mit Johannes Pflug, Chinabeauftragter der Stadt Duisburg und Vorsitzender des China Business Network Duisburg e.V., und Susanne Löhr, Konfuzius-Institut Metropole Ruhr.
Eingeladen waren verschiedene Partner des Konfuzius-Instituts, die das IHK-Zertifikat anbieten. Dazu zählen das Hansa Berufskolleg Unna, das Berufskolleg Kaufmannsschule der Stadt Krefeld, das Mulvany Berufskolleg Herne und das Berufskolleg-Wirtschaft-Verwaltung-des-Kreises-Siegen-Wittgenstein.
Über das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr e.V.
Das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr e.V. ist ein gemeinsames Projekt der Universität Duisburg-Essen und der Universität Wuhan. Es fördert den kulturellen Austausch zwischen China und dem Ruhrgebiet mit Sprachkursen, Infoveranstaltungen, Vorträgen und Dialogen. Auf dem Programm stehen die Themen Sprache, Kultur, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Chinas. Das Angebot des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Führungskräfte und alle China-Interessierten in der Metropolregion Ruhr.

Bei dem Text handelt es sich um eine Presseinformation des Konfuzius-Instituts.

Kontakt Presse
Sarah Reimann | Konfuzius-Institut Metropole Ruhr
0203 306 – 3137 oder – 3131 | Mobil: 0176-87254368
E-Mail: sarah.reimann@uni-due.de
Webseite: www.konfuzius-institut-ruhr.de

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Asienkaufleute des Hansa Berufskollegs auf den Spuren der neuen Seidenstraße

Einen überaus interessanten Tag mit einem lehrreichen Programm erlebten die Asienkaufleute in Duisburg. Auf Einladung des Konfuzius Institutes ging es zunächst auf eine geführte Tour durch den Duisburger Hafen. Ein besonderes Bonbon hatte Susanne Löhr, Geschäftsführerin des Konfuzius Instituts, dann für die angehenden China-Spezialisten parat: Den Endpunkt der neuen Seidenstraße in Duisburg. Am Duisburg Intermodal Terminal (DIT) kommen pro Woche 30 bis 40 Züge aus Fernost an. Jeder von ihnen ist 600 Meter lang. Wie man logistisch damit umgeht, konnten die Auszubildenden hautnah erleben.
Die Einordnung des Erlebten erfolgte am Nachmittag: Prof. Dr. Taube von der Universität Duisburg Essen verwies in seinem Vortrag über die Wirtschaftspolitik Chinas um die neue Seidenstraße auf die geostrategische Bedeutung.
Den Abschluss bildete ein Gespräch mit dem China-Beauftragten der Stadt Duisburg, Johannes Pflug. Pflug machte die Wichtigkeit des Engagements Chinas für die Stadt Duisburg deutlich.
Die Auszubildenden wurden begleitet von Susanne Maletz, Leiterin der Aus- und Fortbildung bei KiK, Günter Schmidt, Schulleiter des Hansa Berufskolleg, sowie Christoph Hoppe, Lehrer am Hansa.
Auch im nächsten Jahr wird man die Zusatzqualifikation „Asienkaufmann“ am Hansa Berufskolleg erwerben können. Neben betriebswirtschaftlichem Fachwissen und dem Erlernen von Grundlagen der chinesischen Sprache steht im Fokus der Zusatzqualifikation ein Aufenthalt in Shanghai.

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Shanghai in 10 Tagen

Angehende Asienkaufleute des Hansa BK begegnen chinesischer Kultur und Geschäftswelt

 

 

Vom 7.- 17. September 2019 besucht zum fünften Mal eine Gruppe von Auszubildenden und Lehrern unserer Schule die chinesische Metropole.

Gerne folgen sie damit eine Einladung unserer Partnerschule Shanghai Economic Management School (SEMS), die bereits im Mai dieses Jahres mit einer Delegation von 18 Personen in Unna zu Gast war.

 

Der vom Pädagogischen Austauschdienst und der Stiftung Mercator geförderte Schüleraustausch beinhaltet Besichtigungen von Produktions- und Logistikeinrichtungen bei den Geschäftspartnern unserer Ausbildungsbetriebe wie Lieferanten (Honsun Medical Group, Shanghai Huge Scents) und Spediteuren (KS-Logistic & Services, Jinghai Transport Co.).

Besonders beeindruckend ist hierbei der Einblick in die Abläufe des Tiefseehafens Yangshan mit dem weltweit größten Containerumschlag.

 

Während eines Vortrags bei der Deutschen Auslandshandelskammer Shanghai werden aktuelle Fakten und Entwicklungen zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lage in China sowie zu Chancen und Risiken deutscher Unternehmen im Reich der Mitte vermittelt.

 

Außerdem umfasst das Programm des gelenkten Aufenthalts zahlreiche landestypische kulturelle Highlights. So nehmen die unsere deutschen Schülerinnen und Schüler an einer klassischen Teezeremonie teil und erlernen chinesische Kaligraphie & Scherenschnitt.

 

Mit der Aufnahme in chinesische Gastfamilien am Wochenende gibt es Gelegenheit, die chinesische Kultur, Küche und Gastfreundschaft im kleinen Kreis ganz unmittelbar zu erleben.

 

Mit diesen wertvollen Eindrücken zu Land und Leuten werden die Auszubildenden in dieser Woche in der Schule und in ihren Ausbildungsbetrieben zurückerwartet.

Ihre weitere Qualifizierung zu „Asienkaufleuten“ in den kommenden Monaten wird mit diesen Erfahrungen praxisgerecht fundiert und um diese in besonderer Weise persönlich bereichert.

 

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Mehr als nur ein Besuch

Eigentlich ist die Geschichte schnell erzählt: Eine chinesische Delegation aus 10 Schülern und 9 Lehrern war in diesen Tagen mal wieder in Unna. In einem gemeinsamen Projekt mit dem Hansa Berufskolleg haben sie sich in Arbeitsgruppen ausgetauscht und an verschiedenen Präsentationen gearbeitet, die dann kurz vor ihrer Abreise der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Eigentlich ist das schon alles. Doch dahinter verbirgt sich nicht nur monatelange Arbeit der Veranstalter, sondern auch viel Herzblut aller Beteiligten. Die Kooperation mit der Shanghai Economic Management School (kurz SEMS) besteht inzwischen seit 2014 und sie wird immer enger: Zum ersten Mal folgte nun auch der Schulleiter, Herr Shen Handa, dem Ruf aus Unna und unterstrich damit die Ernsthaftigkeit dieser Beziehungen. Aber auch die Schüler, chinesische wie deutsche, freuten sich lange auf die gemeinsame Zeit und genossen den kulturellen Austausch sichtlich. Und so verging der knapp einwöchige Aufenthalt des chinesischen Trosses mit einem produktiven Arbeits- und abwechslungsreichen Freizeitprogramm wie im Flug. Schon vor ihrer Abreise war allen klar, dass sie es kaum abwarten können, bis die deutschen Schüler und Lehrer (mit ihrem Schulleiter, Herrn Schmidt) für den Gegenbesuch in Shanghai im September in den Flieger steigen würden.

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Deutsch-chinesische Kooperation geht in die Verlängerung

In dieser Woche wurde erneut eine chinesische Delegation, bestehend aus 10 Schülern und Schülerinnen sowie 9 Lehrern, in Unna willkommen geheißen. Seit 5 Jahren besteht bereits die Zusammenarbeit zwischen der Shanghai Economic Managment School und dem Hansa-Berufskolleg Unna.

Anlässlich des Jubiläums haben beide Schulleiter und der Landrat des Kreises Unna, Herr Michael Makiolla eine Absichtserklärung zwischen den beiden Schulen abgegeben und feierlich unterschrieben. Die Shanghai Economic Managment School und das Hansa-Berufskolleg Unna erklären sich in diesem Rahmen bereit, das Verständnis und die Bereitschaft zwischen den beiden Schulen, seinen Kulturen und Möglichkeiten des Austausches bezüglich der Berufsausbildung innerhalb eines gemeinsam entwickelten Fünf-Jahres-Plans gezielt zu erweitern.

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Asienkaufleute zertifiziert

Drei aufregende, aber auch anstrengende Jahre liegen hinter ihnen, nun wurde neun Auszubildenden des Hansa Berufskollegs das Zertifikat über die Zusatzqualifikation Asienkaufmann/-frau verliehen. Und auch bei der feierlichen Übergabe der Zertifikate der IHK Dortmund wurde kein Zweifel daran gelassen, dass sich alle Mühe gelohnt hat.

Denn in diesen drei Jahren standen nicht nur der berufsspezifische Teil im Kurs „Außenhandelsprozesse“ auf der Agenda, sondern auch ein Kurs in wirtschaftsspezifischem Englisch sowie insbesondere der Chinesisch-Kurs, der in die chinesische Sprache und Landeskunde einführte.

In der Abschlussveranstaltung mit zahlreichen Vertretern der beteiligten Firmen und der IHK Dortmund ließen Frau Kadoch, Frau Roth, Herr Holzhausen und Herr Helmke die letzten drei Jahre noch einmal Revue passieren. Sie betonten das besondere Engagement der Teilnehmer, das man unter anderem daran erkennen könne, dass alle von ihnen auch die chinesische Sprachprüfung am Konfuzius-Institut bestanden haben.

Anhand einiger ausgewählter Fotos erinnerten sie an die eindrucksvolle Zeit des Austauschs mit den chinesischen Partnerschülern und die gemeinsame Reise nach Shanghai. Allein die nähere Bekanntschaft mit Schülern einer außereuropäischen Kultur habe die Beteiligten nachhaltig beeindruckt. Nicht erst jetzt wurde allen Anwesenden klar, dass diese Zusatzqualifikation über ihre fachliche Bedeutung weit hinaus geht.

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Das Hansa hat wieder Besuch aus Fernost

9 Schülerinnen und Schüler sowie 5 Lehrer der Shanghai Economic Managment School sind bereits seit Sonntag, 13. Mai 2018 wieder zu Gast in Unna. Heute stand ein halbtägiges Job-Shadowing auf dem Programm, u.a. bei den Firmen Fleischhacker, Hesse, Rhenus und Kik. Hinter dem Begriff versteckt sich das Wort „Beschatten“ und so kam es, dass die chinesischen Schüler die deutschen Auszubildenden in ihrem Arbeitsalltag im Großhandel begleitet und als „Shadow“ beobachtet haben. Nach einem aufregenden Vormittag ging es zurück zum Hansa Berufskolleg, wo der Landrat Herr Makiolla die chinesischen Gäste im Kreis Unna willkommen hieß. Im Anschluss folgten die Berichte der Schülergruppen über die Erlebnisse im Rahmen des Job-Shadowing und auch die deutsch-chinesische Projektarbeit musste noch fortgeführt werden. Morgen steht dann ein Besuch der Logistikdrehscheibe Duisburg mit einer Hafenführung an. Eines steht jetzt schon fest: Langeweile wird bei dem vielfältigen Programm bei keinem der chinesischen und deutschen Schüler aufkommen.

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Zertifizierung der neuen Asienkaufleute des Hansa Berufskollegs Unna

IHK, Kreis Unna und Hansa Berufskolleg übergeben zum zweiten Mal Zertifikate an Asienkaufleute

Die außenwirtschaftlichen Aktivitäten der Unternehmen in der Region der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund werden immer stärker. Von großem Interesse ist dabei der asiatische Markt – vor allem China, das auch 2017 der wichtigste Handelspartner Deutschlands war. Die Unternehmen vor Ort benötigen deshalb besonders im Bereich der dualen Berufsausbildung besonders qualifizierte Mitarbeiter, um ihre Exportaktivitäten weiter auszubauen. Aus diesem Grund bietet das Hansa Berufskolleg Unna in Kooperation mit der IHK zu Dortmund die Zusatzqualifizierung „Asienkaufmann/-frau“ an, die durch einen elftägigen Aufenthalt in Shanghai abgerundet wird.
Im Februar 2018 legten zehn Asienkaufleute ihre Prüfung ab – sie hatten ihre umfangreichen Kenntnisse in den drei Prüfungsbereichen Außenhandel, Chinesische Landeskunde und Sprache sowie Wirtschaftsenglisch erfolgreich unter Beweis gestellt. Heute wurden die Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss der Qualifikation feierlich unter dem Applaus ihrer Ausbilder in der IHK überreicht.

Die Auszubildenden des Groß- und Außenhandels und der Industrie nahmen die Urkunden aus den Händen von Herrn Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer und Leiter des Bereichs Internationales entgegen.

Die zahlreichen beteiligten Ausbildungsunternehmen profitieren erheblich von dieser Zusatzqualifizierung ihrer jungen Mitarbeiter. Frau Susanne Maletz sieht in ihrer Funktion als Leiterin der Aus- und Fortbildung bei dem Unternehmen Kik Textilien und Non-Food GmbH den Mehrwert vor allem im kompetenten Umgang mit chinesischen Geschäftspartnern. Ihre Auszubildende Frau Lara Stratmann kann dies bezeugen: „Durch den intensiven Kontakt mit den chinesischen Schülern und dem einjährigen Chinesischkurs fühle ich mich viel sicherer, wenn ich mit unseren chinesischen Zulieferern per Mail oder telefonisch in Kontakt trete. Diese sind immer völlig erstaunt, wenn ich mich auf Chinesisch vorstelle. Auch die fachlichen Inhalte des Außenhandelskurses kann ich tagtäglich anwenden, so z.B. bei der Berechnung von Luftfrachtsendungen!“

„China ist für die auslandsaktiven Unternehmen in unserer Region ein wichtiger Partner. Im Kreis Unna und den Städten Dortmund und Hamm gibt es rund zweihundert Unternehmen, die ihre Produkte nach China liefern. Jedes sechste exportorientierte Unternehmen plant neue Investitionen im Reich der Mitte. Vor diesem Hintergrund ist diese besondere Zusatzqualifikation ein großer Pluspunkt für die Betriebe. Hervorragend ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiter steigern die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen weltweit“, sagte Herr Ehrich.

Denn auch in China gibt es das bekannte Sprichwort:

„Aller Anfang ist schwer.“
万事开头难。- Wànshì kāitóu nán.

Weitere Statements zur Übergabe der Zertifikate:
Herr Rodolf Mertens, stellvertretender Schulleiter Hansa Berufskolleg Unna:
„Beruflicher Erfolg ist nicht allein eine Frage der betriebswirtschaftlichen oder technischen Fachkompetenz, sondern immer auch der interkulturellen Kompetenz. Dazu wollen wir als Schule einen Beitrag leisten. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern arbeiten wir daran, unseren Schülerinnen und Schülern die Zusatzqualifikation Asienkaufmann/-frau zu vermitteln. Grundstein hierfür ist die von der Mercator-Stiftung und dem Pädagogischen Austauschdienst geförderte Schulpartnerschaft mit der Shanghai Economic Management School (SEMS). Diese Unterstützung macht deutsch-chinesische Begegnungen für Schüler wie Lehrer unmittelbar erlebbar und ermöglicht Freundschaften zwischen den Kulturen. Besonders prägend ist hierfür der Aufenthalt in Gastfamilien. Die beiderseitig erlebte große Gastfreundschaft verhilft hierbei schnell und unkompliziert dazu, Berührungsängste mit einer zunächst fremden Kultur abzubauen.
Chinesische Partner unserer Ausbildungsbetriebe gewähren uns Einblicke in ihre Geschäftsprozesse. Damit bereichern sie theoretischen Ausbildungsinhalte wie z.B. die Außenhandelskalkulation oder das internationalen Marketing um wertvolle Fallbeispiele aus der Praxis des deutsch-chinesischen Handels. Unsere Auszubildenden erhalten vor Ort aus erster Hand Informationen und Eindrücke über die Arbeits- und Geschäftswelt in China. Erste eigene Erfahrungen mit dem asiatischen Kulturkreis qualifizieren die Auszubildenden für eine spätere Tätigkeit im deutsch-chinesischen Handel und machen sie damit für zukünftige Arbeitgeber besonders wertvoll. So dient die erworbene Zusatzqualifikation „Asienkaufmann/-frau“ dazu, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Schülerinnen und Schüler auf dem Arbeitsmarkt zu stärken.“

Projektteam Frau Marion Kadoch und Herr Thomas Holzhausen, Studiendirektoren Hansa Berufskolleg Unna:
„Wir sind sehr stolz auf unsere Absolventen, die zusätzlich zu ihrer regulären Ausbildung die Mühen des abendlichen Chinesisch- und Außenhandelskurses auf sich genommen haben. Sie haben unsere chinesischen Schüler und Lehrer in Unna mit offenen Armen empfangen und ihre neuerworbenen Chinesischkenntnisse mit dem Bestehen der HSK 1 (Hànyǔ Shuǐpíng Kǎoshì) – Prüfung vor dem Konfuziusinstitut in Duisburg beeindruckend belegt. Mit dem Erwerb der Zusatzqualifikation Asienkaufleute konnten die Auszubildenden ihre Qualifizierung für das Asiengeschäft am Hansa Berufskolleg Unna unter Beweis stellen.“

Frau Ling Liu-Weikl, Exportabteilung der Fleischhacker GmbH & Co KG und Mitglied im Prüfungsausschuss für Asienkaufleute:
„Dieses Projekt sorgt für ein intensives Verständnis zwischen den Handelspartnern Deutschland und China – die Teilnehmer konnten unsere chinesischen Zuliefererbetriebe in Shanghai besuchen und wissen nun, wie die Produkte, mit denen sie tagtäglich handeln, wirklich hergestellt werden.“