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Abschlussveranstaltung für „Industriekaufleute EU“

Die diesjährige Abschlussveranstaltung fand in der Aula des Hellweg Berufskollegs statt und hat eine überaus erfolgreiche Teilnehmergruppe geehrt.

Die Gruppe (ein Teil der Klasse IN16A) ist am 8. September 2017 nach Irland geflogen, um neue Erfahrungen im beruflichen und privaten Bereich zu sammeln. Erklärtermaßen wollten alle die „comfort zone“ zu Hause bei Muttern verlassen, um auszuprobieren, wie es sich auf sich alleine gestellt im Ausland so lebt! Und Erfahrungen haben alle gemacht. Zum Beispiel diese: Es ist unglaublich schön und luxuriös zu Hause. Es ist sogar so schön wie nirgendwo sonst auf der Welt. Aber dennoch hat das Leben in einem kleinen Zimmer, einer kleinen Wohneinheit mit jungen Menschen aus aller Herren Ländern auch seinen Reiz. Erkenntnisse sind zum Beispiel: Man kann sich behaupten (denn man spricht fließend Englisch), man kann sich versorgen (man kann selber Wäsche waschen und einfache, aber leckere Gerichte kochen) und man kann in einer total anderen beruflichen Lebenswirklichkeit seinen Mann oder seine Frau stehen ( man hat schließlich fast die Hälfte seiner Ausbildung absolviert). Man erfährt also am eigenen Leib, wie sich ein Leben als Erwachsener mitten im beruflichen Leben und dazu noch im Ausland anfühlt.

Das Feedback der irischen Betriebe und der Praktikumsagentur sind eindeutig:

„I am just in the process of preparing their final documents, and I just wanted to write to  you to say thank you for sending such a lovely group (…).

All the students were so positive and motivated and I have to tell you that they have been the best group that we have received in 2017. I wish all the students were like your groups, and I really mean that“ (Margaret O’Greaney from Green Horizon))

The company were really pleased with Fabian and felt he was an excellent addition to the team. In fact the company said that Fabian was the best intern they have ever had assisting them. Fabian also enjoyed the training in Kearys. (Kevin Smith from Kearys BMW)

Das sind beispielhafte Rückmeldungen, die genauso von allen anderen Teilnehmern zitiert werden könnten! Die Ausbildungsbetriebe der angehenden „Industriekaufleute EU“ können mehr als stolz auf ihre Auszubildenden sein, dass diese so erfolgreich ihre Lernortverlagerung ins europäische Ausland gemeistert haben. Der Bildungsgang ist dankbar, dass er mit so motivierten und leistungsstarken jungen Menschen und zukünftigen Handlungsträgern der heimischen Wirtschaft arbeiten darf. Allen Beteiligten daher an dieser Stelle ein riesengroßes DANKESCHÖN!

 

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EUROPA- wir kommen!

Am Mittwoch, dem 29.11.2017 feierten 41 Auszubildende des Hansa Berufskollegs den erfolgreichen Abschluss ihrer Auslandspraktika und den Erhalt der entsprechenden Urkunden in den Räumlichkeiten der Aula des Märkischen Berufskollegs.
Sie arbeiteten drei Wochen lang in Unternehmen im europäischen Ausland. Das Hansa Berufskolleg bietet fünf Partnerländer mit sechs Partnerstädten an. Im Zeitraum vom 13. Oktober bis zum 03. November arbeiteten die Auszubildenden in Betrieben in England, Italien, Irland, Belgien und in Polen.
Herr Schmidt, Schulleiter des Hansa Berufskollegs, unterstrich die Möglichkeit, in solch einem Auslandspraktikum die Fremdsprachenkenntnisse zielgerichtet zu nutzen und lobte die erworbene Selbstständigkeit.
Dieses Jahr absolvierten erstmalig auch drei Auszubildende der Spedition ein dreiwöchiges Praktikum in namenhaften Speditionsunternehmen der Stadt Bologna (Italien). Partnerunternehmen waren unter anderem die Hellmann Group, die in Osnabrück gegründet wurde und in der ganzen Welt tätig ist.
Zukünftig soll der Auslandsaufenthalt für die Kaufleute für Speditions- und Logistikdienstleistung auf drei Monate verlängert werden. Ziel ist es, die speditionellen Fachkenntnisse zu vertiefen und die Arbeitsprozesse eines ausländischen Speditionsunternehmens kennenzulernen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Abwicklung der Luft- und Seefracht. Zudem werden die englischen Fremdsprachenkenntnisse, eventuell eine weitere Fremdsprache dazu gelernt und die interkulturelle Kompetenz gestärkt.
Der Europass soll die Auszubildenden dabei unterstützen, ihre Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen wirksam darzustellen, um einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden. In Zeiten der Globalisierung wird Auslands- und interkulturelle Erfahrungen immer wichtiger. Vor allem größere Unternehmen achten zunehmend darauf, dass die Mitarbeiter interkulturell kompetent sind und so den Umgang mit internationalen Partnern, Kunden und Mitarbeitern erfolgreich meistern können.
Das Hansa Berufskolleg bietet seit dem Jahr 2000 diese Möglichkeit an und qualifiziert sich jährlich erfolgreich für die europäischen Finanzierungsmittel des ERASMUS+ Projektes.

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Europa verstehen

Unter diesem Motto näherten sich angehende Fachkräfte für Büromanagement (Klasse BM 17 B) in zwei „EU-Kompakt-Kursen“ am 12.10. und am 30.11.2017 der EU und der europäischen Politik – auch vor dem Hintergrund der weltweiten Herausforderungen.
Im ersten Teil erwarben die Schüler*innen grundlegende Kenntnisse zur Entstehungsgeschichte und Entwicklung der EU sowie zu den Fragen, wie Entscheidungen in der EU getroffen werden, wie Gesetzgebungsverfahren ablaufen, wie jeder einzelne europäische Politik mitbestimmen kann und welche Vorteile die EU bietet.
Im zweiten Seminar beschäftigten sich die Schüler*innen mit dem Themenkomplex ‘Migration, Asyl und Flucht‘. Mit viel Interesse und großem Engagement konnten sie ihre eigenen Positionen erkennen und hinterfragen, überraschende Sachverhalte kennenlernen und sich mit unterschiedlichen Positionen auseinandersetzen. Dabei wurden auch zahlreiche persönliche Erfahrungen eingebracht.
Das Fazit zu den beiden Projektveranstaltungen, die im Rahmen des Politikunterrichts stattfanden und durch junge, gut geschulte Seminarleiter*innen der (überparteilichen) Schwarzkopf-Stiftung durchgeführt wurden, war einhellig positiv. Die Auszubildenden griffen die Chance begeistert auf, sich jeweils einige Stunden am Stück mit den wichtigen Themen beschäftigen zu können und sich auf methodisch vielfältige Weise sehr ernsthaft, aber zugleich in lockerer, vertrauensvoller Atmosphäre mit vielen Aspekten zu beschäftigen, zu denen sie im Alltag oftmals vor allem mit Halbwahrheiten und Vorurteilen konfrontiert werden.
Ein Schüler fasste bei der Abschlussbesprechung die allgemeine Stimmung zusammen: „Toll, dass wir diese Seminare machen konnten! Können wir so etwas vielleicht regelmäßig machen?“

Rechte des Titelbildes: Schwarzkopfstiftung, Illustration: Friederike Schlenz

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Vier belgische Friseurinnen zu Besuch in Unna

Nachdem das Hansa Berufskolleg im Oktober im Rahmen des Erasmus+ Projektes sieben junge Auszubildende für drei Wochen in das belgische Eupen geschickt hat, kam nun in diesem Jahr der zweite Gegenbesuch des ZAWM (Zentrum für Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes).

Die Anreise der jungen Belgierinnen erfolgte mit der Bahn und viel Gepäck: die vier jungen Friseurinnen sollen zwei Wochen lang ein Praktikum in deutschen Friseurbetrieben absolvieren und neue Eindrücke gewinnen. Betreut werden die jungen Damen von Frau Süßer. Die Lehrlingsmädchen sind auf Betriebe im gesamten Kreis Unna verteilt (Königsborn, Schwerte und Fröndenberg).

In den Betrieben dürfen die Auszubildenden Haare waschen, schneiden und föhnen. „Es ist ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe“, sagt die 23-jährige Bianca, denn anders als in Belgien, nimmt man sich in Deutschland wesentlich mehr Zeit für den Kunden. Auch Kelly ist begeistert. Man habe ihr sogar eine Stelle in ihrem Praktikumsbetrieb angeboten. Kelly und Bianca fühlen sich in Unna so wohl, dass sie in Erwägung ziehen, nach dem Praktikum Unna nochmal für ein paar Tage zu besuchen.

Doch auch das Freizeit- und Kulturleben Deutschlands darf nicht zu kurz kommen. Auf dem Programm stehen der Besuch der Thier Galerie und des Phönix Sees in Dortmund. Die 17-jährige Lara erlebte eine Führung durch Unna. Ein Highlight des Aufenthaltes war sicherlich der Empfang durch Herrn Schmidt, Direktor des Hansa Berufskollegs, zu Beginn der zweiten Hälfte des Praktikums. Auf seine Frage, was am Praktikum am meisten Spaß macht, waren sich alle einig: die Arbeit und die Kollegen.

 

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Kaufleute für Speditions- und Logistikdienstleistung erstmalig in Bologna

In diesem Jahr verlagerten drei Kaufleute für Speditions- und Logistkdienstleistung ihr Lern-bzw. Arbeitsort im Rahmen des Erasmus + Projektes für den zeitraum vom 13.10.2017 bis zum 03.11.2017 nach Bologna, Italien.
Dafür wurden sie von ihren Unternehmen freigestellt und konnten somit wertvolle Erfahrungen und Einblicke in die italienische Arbeitswelt der Spedition und Logistik sammeln. Gesprochen wurde nur Englisch und ihre Aufgabengebiete waren die Bearbeitung von Dokumenten in der Luft- und Seefracht.
Die drei heimischen Speditionsunternehmen, Rhenus Retrans GmbH &Co KG in Lünen, NTG Logistik Ense und Nordfrost in Unna freuen sich ihren Auszubildenden diese Erfahrung im Ausland ermöglicht zu haben. „Mein Ausbildungsunternehmen findet das richtig gut, dass ich im Ausland speditionelle Erfahrungen sammeln konnte und stand mir unterstützend zur Seite“, erzählt Lisa Geisler, Auszubildende bei Nordfrost in Unna .
Aufgenommen wurden diese drei Auszubildenden von namenhaften Speditionsunternehmen in Bologna, wie der Hellmann Group, Foppiani Shipping und der Arcese Group, die nicht gezögert haben, einen Praktikumsplatz anzubieten. Die Auszubildenden wurden von der Bildungsgangleitung Spedition des Hansa Berufskollegs, Lucia Tozzi, auf den Aufenthalt vorbereitet und für ein paar Tage begleitet.
Es ist vorgesehen, dass im Rahmen des Erasmus+ Projektes jedes Jahr Schüler des Speditionsbildungsganges nach Bologna wechseln und dort verschiedene Aufgabengebiete der Spedition kennenlernen. Langfristig soll sogar ein dreimonatiger Aufenthalt ermöglicht werden. Dafür werden momentan die Stoffverteilungspläne von den italienischen aufnehmenden Einrichtungen auf die mögliche Umsetzung in ihren Unternehmen geprüft.

Jannik Zipfel (Mitte), Auszubildender bei Rhenus Retrans Lünen, Tutorin Mara Calzolari von der Arcese Group Italien, (links im Bild), Lucia Tozzi (Bildungsgangleitung Spedition Hansa Berufskolleg Unna)

Lisa Gisler (Mitte), Auszubildende Nordfrost Unna, Roberto Colella (links, Tutor der Hellmann Group)

 

Emre Cakar (Dritter von links), Auszubildender NTG Logistik Ense, Paolo Cavicchi (Zweiter von rechts, Inhaber Foppiani Shipping)

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Neues Schuljahr – neue Chancen

Es ist wieder soweit. Der neue Jahrgang Industriekaufleute EU wird im September, unmittelbar nach Beginn des neuen Schuljahres, ihre dreimonatige Auslandsphase antreten. 9 junge Auszubildende werden ihren heimischen Arbeitsplatz gegen einen Praktikumsplatz in der irischen Stadt Cork eintauschen. Sie haben eine schöne Zeit vor sich, in der sie unglaublich viele Eindrücke sprachlicher, kultureller und nicht zuletzt persönlicher Art sammeln werden. Cork ist Universitätsstadt und war übrigens im Jahre 2005 europäische Kulturhauptstadt. Daher wird es viele Festivals und kulturelle Ereignisse geben, die ebenso wir das Leben und Arbeiten in den Gastbetrieben ihre Persönlichkeit nachhaltig formen werden.

Die jungen Leute können sich umso mehr freuen, da ihr Aufenthalt weitreichend von dem Förderprogramm Erasmus+ sowie den heimischen Ausbildungsbetrieben gesponsert wird. Hoffentlich werden es ihnen in den Folgejahren viele junge Menschen nachmachen und ebenso einen Ausbildungsplatz zum Industriekaufmann/ zur Industriekauffrau EU wählen.

Der Vorgängerjahrgang wünscht den diesjährigen Teilnehmern auf jeden Fall alles, alles Gute, viele neue Erfahrungen und eine rundum tolle Zeit. SEE YOU!!

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Internationales Frühstück

Das Internationale Frühstück des Hansa-Berufskolleg war ein voller Erfolg! Wir trafen uns am Montag den 15.5.2017 und aßen zusammen diverse Spezialitäten aus verschiedenen Nationen. Es hat allen Schülern sehr viel Spaß gemacht und man hat viel über die Spezialitäten der andern Länder gelernt.

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Fit für den asiatischen Markt

Im Februar haben die ersten Asienkaufleute ihre Prüfung für die Zusatzqualifikation abgelegt, nun wurden Ihnen die Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss in feierlichem Rahmen in der IHK Dortmund überreicht.

Seit dem Schuljahr 2014/15 bietet das Hansa Berufskolleg Unna in Kooperation mit der IHK zu Dortmund Kaufleuten im Groß- und Außenhandel die Zusatzqualifikation „Asienkaufmann/-kauffrau“ an. Neben der Teilnahme an den Pflichtmodulen „Außenhandelsprozesse“, „Wirtschaftsenglisch“ und „Chinesische Sprache und Landeskunde“ ist der Aufenthalt in Shanghai einer der Höhepunkte der Ausbildung.

Sina Loose, Nico Bornheim und David Keller nahmen nun als erste Absolventen die Urkunden entgegen. Wulf-Christian Ehrlich, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer und Leiter des Bereits Internationales, Dr. Detlef Timpe, Schuldezernent des Kreises Unna und Günter Schmidt, Schulleiter des Hansa Berufskollegs ließen es sich im Rahmen der feierlichen Übergabe der Zertifikate nicht nehmen, ein paar anerkennende Worte an die Absolventen zu richten. Die wachsende Bedeutung Asiens, insbesondere Chinas sowie die zunehmenden Geschäftsbeziehungen deutscher Unternehmen mit asiatischen Firmen verlange vermehrt Fachkräfte, die Einblicke in die Besonderheiten des Außenhandels mit Asien haben und über grundlegende Kenntnisse der chinesischen Sprache und Kultur verfügen. Im regionalen Kontext mache sich dies auch im Kreis Unna und den Städten Dortmund und Hamm deutlich bemerkbar, wo eine Vielzahl an Unternehmen Geschäftsbeziehungen mit asiatischen und vor allem chinesischen Unternehmen unterhalten.

Vor diesem Hintergrund ist diese besondere Zusatzqualifikation ein großer Pluspunkt für die Betriebe. Sina Loose und Nico Bornheim arbeiten als angehende Kaufleute im Groß- und Außenhandel beim Medizintechnik-Unternehmen Fleischhacker in Schwerte, während David Keller bereits seine Ausbildung beim Elektrogroßhändler Sonepar in Holzwickede erfolgreich abgeschlossen hat. Weitere angehende Asienkaufleute befinden sich bereits in den Startlöchern und werden auch in Zukunft mit Unterstützung des Hansa Berufskollegs fachlich und sprachlich auf den Umgang mit asiatischen Geschäftspartnern vorbereitet.

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Kulinarisches Arbeitstreffen mit unserem ERASMUS+ Partner im belgischen Eupen

Auch in diesem Jahr war das Hansa Berufskolleg zur praktischen Zwischenprüfung der Restaurateure am ZAWM (Zentrum für Aus- und Weiterbildung) in Eupen, Belgien eingeladen. So machten sich zwei Vertreterinnen des Europateams (Frau Kadoch, Projektleitung für Internationale Kontakte und Frau Süßer, Projektleitung Belgien) auf den Weg ins 200 km weit entfernte Eupen.

Die weiteren 10 angereisten Vertreter unterschiedlicher Partnereinrichtungen kamen aus verschiedenen Ländern und wurden von dem Schulleiter Herrn Pankert auf Deutsch, Flämisch und Französisch begrüßt – hier zeigt sich die sprachliche Besonderheit der Region, dessen Bewohner alle drei Sprachen fließend beherrschen.

Anders als in Deutschland werden Restaurateure sowohl im Service als auch in der Küche ausgebildet. Geprüft wird zu Realbedingungen über zwei Tage. Der Prüfling in der Küche, der für den Tisch des Teams vom Hansa Berufskolleg und die belgischen Ansprechpartner für das Erasmus+ Projekt zuständig war, konkretisierte diese Vorgaben durch ein Entrecôte an Sauce Béarnaise mit Möhrenmousse und Kartoffelbällchen. Der Prüfling im Service ergänzte das Essen mit von ihm ausgesuchten Weinen und stand ebenfalls unter den kritischen Augen des Prüfers im Service. Auch auf Extrawünsche musste sowohl der Prüfling im Service als auch der Prüfling in der Küche reagieren.

Den kulinarischen Genuss verbanden das Team des Hansa Berufskollegs und die belgischen Ansprechpartner für das Erasmus+ Projekt mit umfangreicher Arbeit: Ende März kommen zwei belgische Auszubildende nach Unna, um ein zweiwöchiges Betriebspraktikum zu absolvieren. Betreut werden die beiden jungen Leute von Frau Kadoch und Frau Süßer. Bereits im Herbst 2017 werden 4-6 Auszubildende aus Unna ein dreiwöchiges ERASMUS+ Praktikum in Eupen durchführen.

Insgesamt haben sich die jungen Restaurateure sehr viel Mühe gegeben. Das Europateam des Hansa Berufskollegs freut sich wieder auf eine Einladung im nächsten Jahr und eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen der mittlerweile 17-jährigen Partnerschaft zwischen dem Hansa Berufskolleg Unna und dem ZAWM.

 

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Besichtigung einer Agentur in Turin für den europäischen Austausch

Das Hansa Berufskolleg Unna schickt mit dem Erasmus + Projekt jedes Jahr nahezu 50 Auszubildende in sechs europäische Partnerländer für ein dreiwöchiges bzw. dreimonatiges Praktikum in kaufmännische Betriebe.

Nun sollen die Partnerschaften wachsen. Im Rahmen eines vorbereitenden Besuchs flog Frau Lucia Tozzi, Oberstudienrätin am Hansa Berufskolleg und stellvertretende Europa-Team-Leitung, vom 17.01 – 19.01.2017 nach Turin. Ziel des Aufenthaltes war es, die Agentur EUROFORM in Turin zu besuchen und eventuell die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auszuloten. Die Agentur EUROFORM vermittelt seit Jahren erfolgreich Praktikumsplätze rund um Turin sowie im Ausland.

In einem dreistündigen Gespräch wurden die Erwartungen des Hansa Berufskollegs dargestellt und die Anforderungen seitens der Agentur geprüft. Vertieft wurde über die Suche nach geeigneten Unternehmen und Betrieben diskutiert, über die unterschiedlichen kulturellen Verhaltensweisen im tagtäglichen Geschäft der Italiener und die Synergien, die sich aus Vernetzungen für den Auszubildenden wie auch für das Unternehmen ergeben würden.

Insgesamt kann ganz klar festgestellt werden, dass die Agentur passende Unternehmen im Speditions- sowie im IT-Bereich anbieten kann und auch über Know-How verfügt, die Auszubildenden aus der Region aufzunehmen.