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Wichtig: Informationsveranstaltung ERASMUS+ 2020

Was ist das ERASMUS+ Programm?
Es handelt sich um ein Berufsbildungsprogramm der Europäischen Union, das Auslandspraktika finanziell fördert (siehe: www.hansa-berufskolleg-unna.de). 2020 bieten wir für unsere Auszubildenden vierwöchige kaufmännische Praktika in SCHWEDEN (Ängelholm), ITALIEN (Mailand, Verona, Pisa, Bologna), BELGIEN (Eupen), POLEN (Nowy Sacz), SPANIEN (Logroño, Sevilla), IRLAND (Dublin, Cork) oder der TÜRKEI (Manavgat, Izmir) z.B. in Industrieunternehmen, Speditionen, Hotels und Stadtverwaltungen an.

Der Nutzen für die Auszubildenden:
Das Praktikum garantiert den Erhalt wichtiger fachlicher Zusatzqualifikationen, so z.B.:
 berufsbezogener Fremdsprachenerwerb.
 Erfahrungen in einem ausländischen Betrieb, Einblicke in die Kultur des Gastlandes.
 Selbstständigkeit und Selbstvertrauen.
 Zertifizierung des Aufenthalts durch den EUROPASS und ggf. SPRACHPRÜFUNG.

Der Nutzen für die Ausbildungsbetriebe:
Erhalten Sie das offizielle “Erasmus+ Partnerlabel – Engagiert für Europa!“ der EU in digitaler Form für Ihre Homepage und werben damit interessierte Auszubildende!
Die Teilnahme zielt auf die Ausbildung international qualifizierter Mitarbeiter, die…
 über ein sprachlich gewandtes Auftreten verfügen.
 das Unternehmen kompetent im Ausland präsentieren.
 professionell mit internationalen Geschäftspartnern agieren.

Durchführung:
Zeitraum: 4 Wochen vom 02. Oktober – 30. Oktober 2020
Förderung durch EU-Mittel: ca. 900,00 – 1.100,00 € abhängig vom Zielland
Eigenanteil: 450,00 € für alle Zielländer inkl. Vermittlung, Fahrtkosten, Unterbringung, Halbpension, Betreuung vor Ort.
ACHTUNG: Informationsveranstaltung und unverbindliche
Anmeldung für 2020 am Mittwoch, 04.12.2019, 16.00 Uhr, R. 220!

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ERASMUS+ auf eigene Faust – Mein Auslandspraktikum in Madrid

Mein Name ist Melwin Korth – zurzeit befinde ich mich im zweiten Ausbildungsjahr zum Speditionskaufmann bei dem Medizintechnikproduzenten SCHMITZ u. Söhne GmbH & Co.KG in Wickede. Ich bin der erste Auszubildende dieses Unternehmens, der ein vierwöchiges Auslandspraktikum in der spanischen Niederlassung in der Nähe von Madrids durchführen darf. Die Finanzierung meines Aufenthalts verlief über das europäische Berufsförderungsprogramm ERASMUS+ – das Hansa Berufskolleg Unna mit meiner Ansprechperson Frau Kadoch hat die Mittel für mich beantragt.
Vorweg kann ich schon einmal sagen: Alle Seiten profitieren sehr von diesem Praktikum!
Angekommen bin ich am Freitag, den 04. Oktober 2019 und wurde direkt am Flughafen Madrid herzlich von meinem Arbeitskollegen Roque begrüßt. Er fuhr mich gleich zu unserer spanischen Tochtergesellschaft, um mich bei meinen neuen Kollegen vorzustellen. Diese Begrüßung verlief kurz, aber ich wusste schon einmal, an wen ich mich wenden kann, falls ich am Wochenende Fragen oder Probleme habe.
Danach ging es dann zu Hotel, welches nur 2 Min zu Fuß entfernt lag – jetzt hieß es: Schnell einrichten und dann ab in den nächsten Supermarkt, um mich mit dem Nötigsten einzudecken und um entspannt ins Wochenende gehen zu können.
Mein erstes Ziel war natürlich die Erkundung der wunderschönen Stadtmitte von Madrid. Am ersten Tag genoss ich es sehr, in die Rolle des typisch deutschen Touristen zu schlüpfen: Ich schoss überall Fotos der Wahrzeichen, wie z.B. der Gran Via und dem Plaza Mayor. Wie der Zufall es wollte, konnte ich mir sogar ein Spiel von Real Madrid im Santiago Bernabeo anschauen. So verlebte ich einen sehr schönen zweiten Tag in einem Land, das noch viel mehr zu bieten hat.
Am Montag begann mein spannender, erster Arbeitstag in der spanischen Tochtergesellschaft und ich schaute meinen Kollegen erst einmal über die Schulter, um mich an deren Arbeitsweise zu gewöhnen und einen ersten Überblick zu erhalten. Ab dem nächsten Tag konnte ich dann schon sehr gut unterstützen, da wir die gleichen IT-Programme benutzen und ich einige Dinge wusste, die meine Kollegen noch nicht kannten und natürlich auch anders herum. So erhielt ich für meinen heimischen Arbeitsalltag viele wertvolle Einblicke. Die Woche ging superschnell vorbei und ich hatte das Gefühl, zahlreiche neue berufliche Erkenntnisse in der Zusammenarbeit mit unserer Niederlassung in Spanien erlangt zu haben.
Am nächsten Wochenende wurde der spanische Nationalfeiertag mit einer großen Parade in Madrid gefeiert: Dies wollte ich mir natürlich entgehen lassen und bin wieder in das Stadtzentrum gefahren. Hier musste ich leider erkennen, dass ich hätte viel früher aufstehen müssen, um einen guten Platz zu bekommen. Dennoch entschloss ich mich, mir den Tag nicht vermiesen zulassen und habe mir den Königspalast, Palacio Real, angeschaut. Der schöne Garten und das traumhafte Gebäude sind die Reise nach Madrid fast schon wert.

Dann begann die zweite Woche, in der auf mich einige Überraschungen warten sollten: Am Dienstag wurde mir gesagt, dass ich am nächsten Tag in das fast 350 km entfernt liegende Saragossa fahren solle, um dort einen unserer OP-Tische aufzubauen und am Donnerstag live im OP-Saal zu sehen. Gesagt, getan: Am Mittwoch lud ich den OP-Tisch ins Auto und fuhr 4 Std. über das gut ausgebaute spanische Straßennetz nach Saragossa. Dort angekommen stand ich das erste Mal in einem OP-Saal und erklärte den Ärzten vor Ort die Funktionsweise unseres medizinischen Tisches. Keine 30 Min später durfte ich tatsächlich an einer Wirbeloperation als Zuschauer teilnehmen und die Nutzung unseres Produkts in der Praxis beobachten.
Dies war eine einmalige Erfahrung, die in Deutschland wohl nie gemacht hätte.

Abschließend möchte ich sagen, dass dieser Auslandsaufenthalt eine der schönsten Erfahrungen in meinem Leben ist, die ich Jedem wirklich nur empfehlen kann. Dabei kann die Organisation des ausländischen Gastunternehmens entweder über den eigenen Ausbildungsbetrieb oder über das Hansa Berufskolleg Unna erfolgen.
Nur Mut, nutzt die Chance!!

Muchos saludos
Melwin

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Speed – Dating mal anders!

Während am Freitag, dem 10.05.19 die meisten Schüler des Hansa Berufskollegs in der Schule saßen, machten sich neun Schüler aus dem Jahrgang der D17 auf den Weg nach Hamm zum Speed – Dating zur Europawahl.

 Die Veranstaltung fand am Beisenkamp Gymnasium in Hamm statt und wurde durch die Bürgerinitiative „Pulse of Europe“ organisiert.

Unter dem Motto „Was immer du wählst, wähl Europa“ kamen 80 Schüler aus vier Europaschulen zusammen, um in kleinen Arbeitsgruppen mit fünf Politikern über verschiede europäische Themen zu diskutieren.

 

Wir Schüler wurden mittels Namenskarten auf fünf Tische aufgeteilt, sodass an jedem Tisch mindestens ein Schüler von jeder Schule saß. Jedem Tisch war ein Diskussionsthema zugeordnet, wie beispielsweise Lobbyismus oder Migration. Nachdem wir uns in den Gruppen zusammengefunden hatten, konnten wir uns 5 Minuten austauschen bevor die Veranstaltung begann.

 

Zuerst stellte sich die Bürgerinitiative „Pulse of Europe“ vor.

Nun hatten wir Zeit uns zu unserem Thema in den Gruppen Fragen zu überlegen. Danach kamen die fünf Vertreter der Parteien an die Reihe und stellten sich selbst kurz vor. Vertreten waren die Grünen, die FDP, die CDU, die Partei Volt und die SPD.

 

Dann wurde mit dem Klingeln das Signal zum Start des Speed – Dating gegeben. 12 Minuten lang, kam je ein Politiker an den Tisch und versuchte uns soviel Fragen wie möglich in den paar Minuten zu beantworten.

An unserem Tisch startet wir zum Beispiel immer mit einer Frage zur Begrüßung des neuen Kandidaten, diese lautete: „Wieso haben sie sich entschieden hier heute mitzumachen?“ So konnten wir die Stimmung auflockern und uns entspannt unterhalten.

 Obwohl wir ein Thema vorgegeben hatten, konnten wir es uns trotzdem nicht nehmen lassen, ein paar Fragen zu stellen die uns persönlich sehr interessierten. Auch diese Fragen wurden höflich beantwortet. 12 Minuten erschienen uns am Anfang viel zu lange, aber als man dort saß ging die Zeit viel schneller um als erwartet. Zum Abschluss durften wir die einzelnen Politiker und Ihre Aussagen bewerten.

 Als Fazit kann man sagen, dass es ein wirklich interessanter Tag war und uns nun bewusst ist, dass Europawahlen genauso wichtig wie die anderen Wahlen sind.

 

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Leben und arbeiten in Irland

Seit 2012 bietet das Hansa Berufskolleg im Rahmen der Ausbildung zum Industriekaufmann / zur Industriekauffrau EU. Neben dem bilingualen Unterricht steht ein dreimonatiges Praktikum bei einer Firma im Ausland im Mittelpunkt der Qualifikation.
Die 15 angehenden Industriekaufleute haben ihre Auslandsphase in Cork in Irland verbracht und im Rahmen der Abschlussveranstaltung von ihren zahlreichen Erlebnissen berichtet. Dabei ging es nicht nur um kulturelle Unterschiede zwischen der deutschen und der irischen Arbeitswelt, sondern auch um Pubs, Guinness und die Sehenswürdigkeiten der grünen Insel. Da die Präsentationen in der englischen Sprache gehalten wurden, konnten die Schülerinnen und Schüler den anwesenden Ausbildern sowie den Teilnehmern des nächsten Jahres nicht nur ihren Lernfortschritt zeigen, sondern auch die Begeisterung für das Land, die englische Sprache und den interkulturellen Austausch auf die Zuschauer übertragen.
Im nächsten Ausbildungsjahr werden die Teilnehmer die Prüfung zum „geprüften Fremdsprachenkorrespondenten Englisch“ bei der IHK in Dortmund ablegen. Sie erlangen somit doppelqualifiziert zwei Abschlüsse in anerkannten Ausbildungsberufen.

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Die Europaarbeit am Hansa Berufskolleg steht nicht still

Gerade mal drei Tage nachdem das Hansa Berufskolleg als einzige Schule im Regierungsbezirk Arnsberg das Zertifikat für Internationale Mobilität erhalten hat, empfing Frau Süßer stellvertretend für das Berufskolleg im Rahmen des Erasmus+ Projektes zwei junge Friseurinnen aus dem belgischen Eupen.
Kaum in Unna angekommen, ging es direkt am nächsten Tag in die Betriebe in Schwerte, in denen sie ein 14-tägiges Praktikum absolvieren sollen. „Man hat mich direkt ins kalte Wasser geschmissen“, erzählt Sarah über ihren ersten Praktikumstag. In ihrem Praktikumsbetrieb fühlt sich die 22-Jährige sehr wohl, weil alle sehr sympathisch sind. Kyrina durfte am ersten Praktikumstag noch nicht so viel machen, fühlt sich in ihrem Betrieb jedoch auch sehr wohl. Schnell konnten die beiden jungen Frauen auch Unterschiede feststellen: so sind die Arbeitszeiten in Belgien und Deutschland doch sehr unterschiedlich.
In der ersten Woche des Aufenthaltes wurden die belgischen Praktikantinnen ebenfalls von Herrn Schmidt, Schulleiter des Hansa Berufskollegs begrüßt. Er interessierte sich besonders für die Frage, warum sich die Auszubildenden für ein Praktikum in Deutschland entschieden haben. Ein Vorteil eines Praktikums in Deutschland liegt für die beiden jungen Frauen darin, dass es keine Sprachbarrieren gibt, da sie aus der deutschsprachigen Gemeinschaft kommen. Zudem bekommen sie neben dem belgischen Diplom auch ein deutsches Diplom, welches sie befähigt auch nach der Ausbildung sofort in Deutschland zu arbeiten. In Belgien ist es nämlich sehr schwierig, eine Vollzeitstelle zu finden.
Einig sind sich die beiden Friseurinnen, dass ihr Praktikum spannend ist. Sie waren noch nie so lange von zu Hause weg.

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Erhalt des Zertifikats zur ‚Internationalen Mobilität‘ durch die Bezirksregierung Arnsberg

Nicht ohne eine gehörige Portion Stolz nahmen der Schulleiter Herr Günter Schmidt und Frau Marion Kadoch stellvertretend für die gesamte Schule die herzlichen Worte von Herrn Karsten Mielke, Leiter der EU-Geschäftsstelle in Arnsberg, entgegen. Bereits seit 19 Jahren werde am Hansa Berufskolleg vorbildliche Arbeit geleistet. Die Schülerinnen und Schüler würden in besonderem Maße auf ihr Berufsleben vorbereitet. Die Rede war von der wachsenden Internationalisierung der Schule, der am Montag diese weitere Ehrung zuteilwurde.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurde durch den Landrat Herrn Michael Makiolla, der sich nicht weniger lobend ausdrückte, das Zertifikat „Internationale Mobilität“ überreicht. Damit ist ein weiterer Meilenstein für die Internationalisierung der beruflichen Bildung am Hansa BK gesetzt, da es noch keiner anderen Schule im Regierungsbezirk Arnsberg gelungen ist, diese Zertifizierung zu erreichen. Die vom Schulministerium ins Leben gerufene Initiative sieht vor, dass diejenigen Schulen ein solches Zertifikat erhalten, deren Anteil der Schülerschaft, die einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland verbringen, über 10% liegt.

Seit vielen Jahren hat sich das Hansa Berufskolleg auf die Fahnen geschrieben, die Auszubildenden auch für den internationalen Arbeitsmarkt nachhaltig zu qualifizieren. Internationale Schulpartnerschaften mit Schulen in Belgien, den Niederlanden und China, das Angebot zur IHK Zusatzqualifikation Asienkaufmann, Auslandspraktika in ganz Europa, jährliche Partneraustausche mit der chinesischen Partnerschule SEMS oder auch die erfolgreiche Teilnahme an europäischen Schülerwettbewerben sind nur einige dieser Projekte, die für eine lebendige, internationale Schulkultur am Hansa sorgen.

Für das Gelingen dieser umfangreichen Auslandsaktivitäten ist eine schlagkräftige und hochmotivierte ‚Task force‘, bestehend aus 9 Kolleginnen und Kollegen verantwortlich, die mit unglaublichem Engagement die Internationalisierung am Hansa Berufskolleg Unna vorantreibt.

Geleitet wird das Team von Frau Marion Kadoch und Frau Lucia Tozzi, die sich auf die Planung, aufwendige Antragstellung und Abrechnung der EU-Fördermittel konzentrieren. Der Erfolg der Arbeit besteht im Wesentlichen darin, dass jedes Teammitglied für die Pflege und den Ausbau der partnerschaftlichen Beziehung zu einem Zielland zuständig ist.

Frau Lucia Tozzi ist zusätzlich für das Zielland Italien verantwortlich und hat im Laufe der vergangenen Jahre selbstständig Gastbetriebe verschiedener Branchen in den Regionen Pisa, Bologna und Pordenone akquirieren können.

Frau Marielle Süßer pflegt die partnerschaftlichen Beziehungen zur unserer belgische Schule in Eupen – ihre Arbeit ist vielschichtig, denn sie ist von der Vermittlung unserer Auszubildenden in belgische Unternehmen über die Organisation lokaler Praktikumsstellen für belgische Schüler geprägt.

Herr Daniel Helmke leistet eine intensive Kooperation mit dem Partnerkreis Nowy Sacz in Polen und betreut unsere Auszubildenden in den Gastunternehmen vor Ort. Zudem organisiert er die Teilnahme an europäischen Wettbewerben und ist zeitgleich aktiv in unserem Asienprojekt tätig.

Herr Kevin Hölscher betreut die zahlenmäßig größte Schülergruppe in Sheffield, England und hat mit der Sicherstellung der Gastfamilien und Organisation der englischen Unternehmen ein anspruchsvolles Betätigungsfeld.

Herr Erol Güvenc ist ein Garant für abwechslungsreiche und anspruchsvolle Gastbetriebe in Manavgat, Türkei und kommt stets mit sehr zufriedenen Teilnehmern wieder zurück, die begeistert von ihren Tätigkeiten z.B. in einem Krankenhaus vor Ort berichten.

Herr Marius Grüne konnte in diesem Jahr erstmals sehr erfolgreich zwei Auszubildende im spanischen Logrono betreuen und hat somit ein weiteres Zielland für das Hansa Berufskolleg vermitteln können.

Frau Ruth Lenzen organisiert seit vielen Jahren eigenständig die dreimonatigen Lernaufenthalte der Industriekaufleute EU im irischen Cork. Die Teilnehmer haben im Anschluss sogar die Möglichkeit, eine berufliche Doppelqualifikation mit dem Bestehen der Fremdsprachenkorrespondentenprüfung an der IHK Dortmund zu erlangen.

Frau Petra Roth, Herr Thomas Holzhausen, Herr Daniel Helmke und Frau Marion Kadoch haben vor vier Jahren das innovative Asienprojekt auf den Weg gebracht. Ziel ist es, unsere Auszubildenden für den asiatischen Wirtschaftsmarkt durch Grundkenntnisse in der chinesischen Sprache und Landeskunde sowie in Wirtschaftsenglisch und Außenhandel zu qualifizieren. Als besonderes Highlight ist auch ein mehrtägiger Aufenthalt in Shanghai integriert. Abgeschlossen wird diese Qualifizierung durch die IHK-Prüfung zum Asienkaufmann.

Einen ganz besonderen Höhepunkt stellte das Buffet der internationalen Klasse durch Frau Carla Duve dar: Hier boten syrische und afghanische Schüler landestypische Speisen an und verliehen der Veranstaltung damit einen ganz individuellen Charakter.

Doch auch die Auszubildenden und Ausbildungsbetriebe kamen am Montag zu Wort. Anstatt lange Reden zu halten, schilderten die beteiligten Akteure ihre persönlichen Einblicke in verschiedenen Interviews. Natürlich seien diese Auslandsaufenthalte eine Zusatzbelastung, so die einhellige Meinung der anwesenden Betriebe, Auszubildenden und Lehrer. Jedoch nehme man dies nur allzu gern in Kauf, da nicht nur die Auszubildenden von solchen Erfahrungen ganz besonders profitieren. Während die Ausbildungsbetriebe auf diese Weise motivierte junge Leute rekrutieren können, komme man als Auszubildender nach einem Auslandsaufenthalt reich an Erfahrungen und als ein anderer, persönlich gereifter Mensch zurück nach Deutschland.

Mit dem Erhalt dieses bedeutenden Zertifikats endet die Arbeit des Teams natürlich nicht, vielmehr ist ein weiterer Ausbau der internationalen Aktivitäten geplant. Angestrebt wird zur Zeit das Angebot des IHK-geprüften Europakaufmanns für den Speditionsbereich in Kombination mit vierwöchigen Auslandsaufenthalten sowie eine Ausweitung der Zielländer und Teilnehmerzahlen. So möchten wir unsere Schüler motivieren, neuen persönlichen und beruflichen Herausforderungen fern der Heimat zu begegnen, ganz nach dem Motto….

„Sometimes you have to be apart from the people you love, but that doesn’t make you love them any less. Sometimes it makes you love them more.“ (Nicholas Sparks, The Last Song)

 

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Congratulations! Auszubildende des Großhandels und der Industrie bestehen mit großem Erfolg die KMK-Zertifikatsprüfung in Englisch

In einer feierlichen Runde wurden die Zertifikate in Anwesenheit der zuständigen Studiendirektorin Frau Marion Kadoch an die erfolgreichen Auszubildenden des Großhandels und der Industrie im Januar 2018 überreicht.

Frau Kadoch betonte in einer kurzen Ansprache die Bedeutung dieser für die Teilnehmer kostenlosen Zusatzprüfung: „Das Fremdsprachenzertifikat der Kultusministerkonferenz der Länder geht in seiner Bedeutung weit über ein einfaches Zeugnis mit einer Fremdsprachennote hinaus. Es gibt detailliert Auskunft über das Leistungsvermögen der Prüflinge in der Anwendung berufsbezogener Englischkenntnisse und ist aufgrund der standardisierten Anforderungen europaweit vergleichbar! Jedem Personalverantwortlichen, dem dieses Zertifikat vorgelegt wird, weiß: Hier wurde freiwillig eine zusätzliche Leistung erbracht, die einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil auf dem globalen Arbeitsmarkt und einen großen Pluspunkt in der Bewerbungsmappe darstellt.“

Die Kandidaten durften in einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung beweisen, dass sie typische berufliche Situationen z. B. im täglichen Umgang mit Kunden oder Zulieferern in englischer Sprache meistern und in der Lage sind, kompetent als Mediator agieren können.

Bei der Übergabe der Zertifikate lobte Frau Kadoch nicht nur den hohen Lerneinsatz, die Motivation und den Erfolg der Schülerinnen und Schüler, sondern dankte auch allen beteiligten Englischkolleginnen und –kollegen für ihren Einsatz. Sie hatten sich weit über das normale Maß hinaus engagiert und nicht zuletzt durch ihren Einsatz bei der zeitaufwendigen Prüfung zum Erfolg beigetragen.

In ihren Dank schloss sie auch die heimischen Ausbildungsbetriebe ein, die ihre Auszubildenden unterstützen und für die Prüfung freigestellt haben.

Voller Stolz nahmen insgesamt 26 Auszubildende ihre Fremdsprachenzertifikate entgegen. Die Mehrheit der Teilnehmer hatte die Prüfung mit Bravour bestanden.

Als Zertifikatsinhaber verbessern sie erheblich ihre beruflichen Chancen und empfehlen sich innerbetrieblich für auslandsbezogene Aufgaben.

Ein weiterer Vorteil des Zertifikats liegt in der Anerkennung durch zahlreiche Fachhochschulen und Universitäten – so ersparen sich die Teilnehmer die Belegung weiterer Englischkurse, die ohne KMK-Zertifikat an vielen akademischen Bildungseinrichtungen verlangt werden.

Das KMK-Zertifikat wurde speziell für einzelne Berufe entwickelt und genießt europaweit Anerkennung, denn es orientiert sich an einem vom Europarat für alle Mitgliedsstaaten der EU verbindlich definierten Sprachenrahmen.

Am Hansa Berufskolleg Unna werden diese Prüfungen ein- bis zweimal jährlich mit den Schwerpunkten Wirtschaft- und Verwaltung, Informatik und Logistik in verschiedenen Niveaustufen (II, III und IV) angeboten.

Die aktuellen Prüfungstermine werden per Aushang in der Pausenhalle und auf der Homepage bekanntgegeben.

Bereits im März 2018 stehen die nächsten Kandidaten in den buchstäblichen Startlöchern, um ihre berufsbezogenen Englischkenntnisse unter Beweis zu stellen.

 

In diesem Sinne bleibt nur festzustellen: „Well done, everyone!“

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Auswahlgespräche Erasmus-Auslandspraktikum

Die Auswahlgespräche für das ERASMUS-Auslandspraktikum 2018 finden am Mittwoch, 21.02.2018 um 15.30 Uhr in Raum 220 statt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: Globalzusammenfassung 2018

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Besuch des IES-Comercio in Logroño, Spanien

Vom 24.01.2018 bis zum 26.01. reiste ich auf Einladung einer Berufsschule nach Logroño in Nordspanien um Schule, Stadt und dort ansässige Betriebe kennenzulernen und ein gemeinsames Austauschprojekt von Berufsschülern zu organisieren. Ziel dieser vom europäischen Erasmus+ Programm geförderten Projekte ist es, Berufsschülern Praktika im europäischen Ausland zu ermöglichen.
Logroño, die Hauptstadt der autonomen Region La Rioja, ist am besten von Düsseldorf aus über den Flughafen von Bilbao zu erreichen (2 Stunden Flugzeit). Von dort aus nimmt man einen Shuttel-Bus zum Busbahnhof und dann den Fernbus nach Logroño. Diese letzte Fahrt dauert ebenfalls ca. 2 Stunden.
Um 17 Uhr wurde ich am Busterminal von Logroño begrüßt. Raquel De Santiago Ochoa, die Koordinatorin für Auslandspraktika an unserer neuen Partnerschule, holte mich zusammen mit ihrem Partner Miguel mit dem Auto ab und sie fuhren mich nach einem Zwischenstopp an meinem Hotel zu ihrer Schule, wo an diesem Abend noch ein Treffen mit der Schulleiterin und Bildungsgang-Koordinatoren geplant war.
Die Schule, das IES Comercio, ist etwas größer als das Hansa-BK und bietet neben den Bildungsgängen der kaufmännischen und informationstechnischen Berufsausbildung in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen auch die Sekundar- und Oberstufe an. IES bedeutet „Instituto de Educación Secundaria“.

Es überraschte mich, dass sich abends noch Schüler und Lehrer im Gebäude befanden. Am IES Comercio wird in zwei Schichten unterrichtet. Der Unterricht kann bis 22:00 Uhr dauern! Dies betrifft aber in der Regel berufstätige Schüler.
Im Büro der Schulleiterin traf ich also auf eine Reihe spanischer Kolleginnen und Kollegen und zwei Schüler, die in diesem Jahr noch ihr Praktikum im Ausland absolvieren wollen. Wir stellten Gemeinsamkeiten, aber auch wichtige Unterschiede in den Abläufen und im Schul- und Ausbildungssystem fest. Für die spanischen Berufsschüler ist ein 3-monatiges Praktikum verpflichtender Bestandteil ihrer Berufsausbildung, der erst nach Bestehen der theoretischen Abschlussprüfungen stattfindet.
Bei einer Führung durch die Schule mit Zwischenstopp in der noch immer geöffneten Schulcafeteria beeindruckte es mich, dass für jede/n Lehrer/in ein Arbeitsplatz mit Computer in nach Fächern aufgeteilten Büros zur Verfügung steht.
Abends wurde ich von Raquel und Miguel durch eine der Kneipen-Straßen der Innenstadt geführt. „Ir de pinchas“ bedeutet, dass man in jeder Bar ein Glas Wein trinkt und sich dazu eine Kleinigkeit zum Essen aussucht. Jede Bar hat dabei seine eigenen Spezialitäten.
Logroño ist eine Universitätsstadt mit 150.000 Einwohnern und auch unter der Woche abends noch sehr lebhaft.
Am nächsten Tag wurde ich von Raquel von einem möglichen Praktikumsbetrieb zum nächsten gefahren. Junge IT-Unternehmen wie SIAM-IT, SDI und ARSYS haben gemeinsam, dass dort eine sehr junge Belegschaft beschäftigt ist und sie sich noch weiter verstärken wollen. Im Gegensatz dazu stand die kleine Weinkellerei Ijalba, die 70% ihres La-Rioja-Weines exportiert.

Zwei große Speditionsunternehmen, nämlich DHL und die Spedition Würth, unterhalten bedeutende Niederlassungen in Logroño. Letztere verfügt am Standort sogar über ein beeindruckendes, umsonst zugängliches Museum mit wechselnden Ausstellungen.
Am Freitag verließ ich die Stadt mit der Überzeugung, eine verlässliche Partnerschule gefunden zu haben, die uns in Zukunft viele Möglichkeiten bieten wird.
Marius Grüne

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Abschlussveranstaltung für „Industriekaufleute EU“

Die diesjährige Abschlussveranstaltung fand in der Aula des Hellweg Berufskollegs statt und hat eine überaus erfolgreiche Teilnehmergruppe geehrt.

Die Gruppe (ein Teil der Klasse IN16A) ist am 8. September 2017 nach Irland geflogen, um neue Erfahrungen im beruflichen und privaten Bereich zu sammeln. Erklärtermaßen wollten alle die „comfort zone“ zu Hause bei Muttern verlassen, um auszuprobieren, wie es sich auf sich alleine gestellt im Ausland so lebt! Und Erfahrungen haben alle gemacht. Zum Beispiel diese: Es ist unglaublich schön und luxuriös zu Hause. Es ist sogar so schön wie nirgendwo sonst auf der Welt. Aber dennoch hat das Leben in einem kleinen Zimmer, einer kleinen Wohneinheit mit jungen Menschen aus aller Herren Ländern auch seinen Reiz. Erkenntnisse sind zum Beispiel: Man kann sich behaupten (denn man spricht fließend Englisch), man kann sich versorgen (man kann selber Wäsche waschen und einfache, aber leckere Gerichte kochen) und man kann in einer total anderen beruflichen Lebenswirklichkeit seinen Mann oder seine Frau stehen ( man hat schließlich fast die Hälfte seiner Ausbildung absolviert). Man erfährt also am eigenen Leib, wie sich ein Leben als Erwachsener mitten im beruflichen Leben und dazu noch im Ausland anfühlt.

Das Feedback der irischen Betriebe und der Praktikumsagentur sind eindeutig:

„I am just in the process of preparing their final documents, and I just wanted to write to  you to say thank you for sending such a lovely group (…).

All the students were so positive and motivated and I have to tell you that they have been the best group that we have received in 2017. I wish all the students were like your groups, and I really mean that“ (Margaret O’Greaney from Green Horizon))

The company were really pleased with Fabian and felt he was an excellent addition to the team. In fact the company said that Fabian was the best intern they have ever had assisting them. Fabian also enjoyed the training in Kearys. (Kevin Smith from Kearys BMW)

Das sind beispielhafte Rückmeldungen, die genauso von allen anderen Teilnehmern zitiert werden könnten! Die Ausbildungsbetriebe der angehenden „Industriekaufleute EU“ können mehr als stolz auf ihre Auszubildenden sein, dass diese so erfolgreich ihre Lernortverlagerung ins europäische Ausland gemeistert haben. Der Bildungsgang ist dankbar, dass er mit so motivierten und leistungsstarken jungen Menschen und zukünftigen Handlungsträgern der heimischen Wirtschaft arbeiten darf. Allen Beteiligten daher an dieser Stelle ein riesengroßes DANKESCHÖN!