#bildmachen-Workshop am Hansa Berufskolleg oder: „wie mache ich ein Meme?“

Was muss ich auf Instagram beachten? Wie treten Nazis mit Jugendlichen über Facebook in Kontakt? Wie soll ich auf Hatespeech reagieren? Was ist eigentlich ein Meme und wie war das mit dem Datenschutz???
Um diese und andere Fragen ging es am 21. & 22.01.19 am Hansa Berufskolleg im Projekt #bildmachen für interessierte Schülerinnen und Schüler aus der Berufsfachschule. Extra angereist waren eine Referentin und ein Referent vom AJS (Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendschutz NRW e.V.), die speziell für den 2-tägigen Workshop professionelles Equipment wie Kameras, Mikrofone und eine Greenbox mitgebracht und zur Verfügung gestellt haben.

Inhalte waren der Umgang mit Fakenews, Hate Speech und wie politisch extremistische Gruppierungen Jugendliche über soziale Medien erreichen. Außerdem wurde besprochen und geübt, wie Schülerinnen und Schüler ihre Meinung auf sozialen Medien in Form von Postings positionieren können. Dazu wurden Memes, Gifs und Videos in Kleingruppen erstellt. Natürlich wurde auch angesprochen, was beachtet werden muss, wenn es um Urheberrechte, Datenschutz, Meinungsfreiheit etc. geht.
Nach dem Workshop für die Schülerinnen und Schüler fand eine Fortbildung für interessierte Lehrerinnen und Lehrer statt, in der erklärt wurde, wie politische Gruppierungen soziale Medien für ihre Zwecke nutzen, welche Risiken das für Schülerinnen und Schüler birgt und wie und über welche Apps und Programme im Unterricht Postings erstellt werden können.

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Informations- und Beratungstage am Hansa Berufskolleg

Anfang Februar 2019 beginnt am Hansa Berufskolleg wieder die Anmeldephase für das neue Schuljahr. Allen interessierten Schülerinnen und Schülern – und natürlich auch deren Eltern – bieten wir dazu zahlreiche Informationsmöglichkeiten an. Am 22. Januar von 14 – 18 Uhr gibt es zunächst einen Beratungstag für Schülerinnen und Schüler, die 2019 den mittleren Schulabschluss (FOR) oder sogar den Q-Vermerk erreichen werden. An diesem Tag stehen Ihnen – siehe Bild oben von links – unsere Beratungslehrer Herr Külpmann (Leiter der Höheren Handelsschule), Herr Volle (Leiter des Wirtschaftsgymnasiums) und Herr Helmke (allgemeine Laufbahnberatung) zur Verfügung, um alle offenen Fragen zu klären und alle Informationen zu vermitteln.
Außerdem findet am 12. Februar ein Sprech- und Beratungstag ebenfalls von 14 – 18 Uhr für unsere aktuellen Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern und Ausbilder statt. Auch zu diesem Termin können alle, die sich für das nächste Schuljahr anmelden wollen und noch Informationen benötigen, gern zu uns kommen. Neben den anderen Beratungslehrern steht dann auch Herr Neier, der Leiter unserer Berufsfachschule, für Information und Beratung zur Verfügung.

Wenn Sie darüber hinaus Fragen haben, wenden Sie sich gern per Mail an Herrn Helmke (daniel.helmke(at)hansa-berufskolleg-unna.de) oder Herrn Volle (wilhelm.volle(at)hansa-berufskolleg-unna.de).
Auch telefonisch können Sie unsere Beratungslehrer über das Sekretariat mit der Vorwahl 02303 unter 271243, 271343 oder 271443 erreichen.

Kommen Sie zu uns, schauen Sie sich unsere Schule an und informieren Sie sich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Abitur an den fünf Berufskollegs im Kreis Unna

Die fünf Berufskollegs im Kreis Unna – das Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg in Werne, das Lippe Berufskolleg in Lünen sowie das Hansa-, das Hellweg- und das Märkische Berufskolleg in Unna – verfügen alle über ein Berufliches Gymnasium mit jeweils sehr unterschiedlichen inhaltlichen Ausrichtungen.

Die Möglichkeit, an einem solchen Beruflichen Gymnasium die allgemeine Hochschulreife und gleichzeitig umfangreiche berufliche Kenntnisse zu erlangen, ist vielen Schülerinnen und Schülern und auch deren Eltern jedoch oft noch weitgehend unbekannt. Wer an einem der Berufskollegs seine allgemeine Hochschulreife ablegt, hat aber beim späteren Berufseinstieg häufig erheblich bessere Chancen als andere Abiturienten.

Deshalb wurde von den fünf Berufskollegs gemeinsam eine Broschüre aufgelegt, die die verschiedenen Ausrichtungen der Beruflichen Gymnasien aufzeigt. Da alle Berufskollegs unter der Trägerschaft des Kreises Unna stehen, hat Torsten Göpfert, der neue Schuldezernent des Kreises, ein sehr interessantes Vorwort zu dieser Broschüre verfasst und dabei eine Reihe von wichtigen Aspekten für die Wahl der gymnasialen Oberstufe aufgezeigt.

Die Broschüre liegt in den Sekretariaten aller fünf Schulen und auch an vielen öffentlichen Stellen für Interessierte aus. Nehmen Sie gern eine solche Broschüre mit oder – noch einfacher – werfen Sie einen Blick in die pdf-Version, die hier zum Download bereitsteht, und informieren sich so über die vielfältigen Möglichkeiten, die die Beruflichen Gymnasien bieten. Wir können Ihnen versichern: Es lohnt sich!

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Leben und arbeiten in Irland

Seit 2012 bietet das Hansa Berufskolleg im Rahmen der Ausbildung zum Industriekaufmann / zur Industriekauffrau EU. Neben dem bilingualen Unterricht steht ein dreimonatiges Praktikum bei einer Firma im Ausland im Mittelpunkt der Qualifikation.
Die 15 angehenden Industriekaufleute haben ihre Auslandsphase in Cork in Irland verbracht und im Rahmen der Abschlussveranstaltung von ihren zahlreichen Erlebnissen berichtet. Dabei ging es nicht nur um kulturelle Unterschiede zwischen der deutschen und der irischen Arbeitswelt, sondern auch um Pubs, Guinness und die Sehenswürdigkeiten der grünen Insel. Da die Präsentationen in der englischen Sprache gehalten wurden, konnten die Schülerinnen und Schüler den anwesenden Ausbildern sowie den Teilnehmern des nächsten Jahres nicht nur ihren Lernfortschritt zeigen, sondern auch die Begeisterung für das Land, die englische Sprache und den interkulturellen Austausch auf die Zuschauer übertragen.
Im nächsten Ausbildungsjahr werden die Teilnehmer die Prüfung zum „geprüften Fremdsprachenkorrespondenten Englisch“ bei der IHK in Dortmund ablegen. Sie erlangen somit doppelqualifiziert zwei Abschlüsse in anerkannten Ausbildungsberufen.

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Abitur – und dann?

Oftmals herrscht Unsicherheit, welcher Weg nach dem Abitur eingeschlagen werden soll. Möchte ich studieren? Und wenn ja, welche Fachrichtung ist die richtige? Oder sollte ich doch besser erst einmal eine Ausbildung machen? Das sind Fragen, die sich Schülerinnen und Schüler gegen Ende ihrer Schulzeit stellen. Um das Leben der Studierenden besser kennenzulernen, haben wir – wie jedes Jahr im Herbst – den Unterricht der Jahrgangsstufe 12 unseres Wirtschaftsgymnasiums für zwei Tage an die TU Dortmund verlegt. Am 19. und 20. November 2018 konnten sich unsere zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten für zwei Tage als Studierende fühlen und u.a. an einer Reihe von Erstsemester-Vorlesungen teilnehmen. Jana Pahl, Schülerin unserer Jahrgangsstufe 12, erzählt von ihren Eindrücken:

„Der Montag begann zunächst um 9 Uhr mit einer Einführungsveranstaltung. So erhielten wir einen ersten Überblick über die TU Dortmund sowie eine Einführung in das Studienangebot. Außerdem berichtete eine ehemalige Schülerin des Hansa Berufskollegs von ihrem Studienanfang und wie sie das Unileben empfindet. Für viele von uns war dies eine große Hilfe, da man dadurch einige Ängste vor der Uni abbauen und sich das Studieren besser vorstellen konnte.

Auf diese Einführungsveranstaltung folgte die Vorstellung der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Dabei erfuhren wir, dass man sich für die Prüfungen selber anmelden muss, wobei es am Ende des Semesters 2 Prüfungszeiträume gibt. Jede Prüfung kann bis zu zweimal wiederholt werden, allerdings darf man nicht mehr weiterstudieren, wenn man auch bei der dritten Prüfung durchfällt. Außerdem muss man bei einem Studium sogenannte Credits (Leistungspunkte) sammeln. Dabei entspricht ein Credit 30 Stunden. Das heißt, dass man nicht völlig beliebig an Vorlesungen teilnehmen oder eben auch nicht teilnehmen kann, denn wenn man nicht oft genug in Vorlesungen oder Seminaren anwesend war, kommt man nicht auf seine zu erfüllenden Credits.

Nach dieser Vorstellung des WiWi-Studiengangs ging es gemeinsam in die Mensa zum Mittagessen. Für uns alle war dies ziemliches Neuland, denn die Mensa ist riesengroß. Dennoch konnte man sich gut orientieren. Und trotz der vielen Menschen war die Lautstärke gut auszuhalten. Auch über das Essen lässt sich nur Positives sagen. Es gab eine große Auswahl, sodass für jeden etwas dabei war, und auch über die Preise konnte man sich nicht beschweren.

Nach dem Mittagessen ging es dann endlich zu unserer ersten Vorlesung. Hierbei durften wir auswählen zwischen „Einführung in Erziehungswissenschaften und ihre Theoriegeschichte“ und „Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler“. Jedoch ist an diesem Tag – wohl wegen der Erkrankung des Dozenten – die Vorlesung für Erziehungswissenschaften ausgefallen. Auch das gehört zum Unileben dazu.

Am Dienstag fing der Tag gleich mit Vorlesungen an. Zuerst bestand die Auswahl zwischen „Buchführung“ und „Grundlagen der Grammatik“. Der Großteil von uns entschied sich, die Vorlesung „Buchführung“ zu besuchen. Schnell fiel auf, dass wir den Studenten hier einen großen Schritt voraus sind, denn es wurde gerade das Thema „Der Zusammenhang von Bilanz und GuV“ behandelt. Dies war uns natürlich sehr vertraut, da wir dieses Thema bereits in unserem BWL-Leistungskurs ausführlich besprochen hatten, sodass es für uns kein Problem darstellte, der Vorlesung zu folgen.

Danach konnten wir uns zwischen „Investition und Finanzierung“, „Grundlagen des Controlling“ und „Deskriptive Verfahren (Statistik)“ entscheiden. Auch in der Vorlesung „Investition und Finanzierung“ fiel es nicht sehr schwer zu folgen, da uns die Begriffe „Eigenkapital“ und „Fremdkapital“ längst bekannt sind. Auch das Vorgehen bei der Gründung eines Unternehmens war für uns nicht neu.

Als dritte und somit letzte Vorlesung standen an diesem Tag gleich vier Möglichkeiten zur Auswahl: „Markt und Wettbewerb“, „Sprache in Schule und Gesellschaft“, „Einführung in die Programmierung mit C++“ und „Geometrie und Sachrechnen in der Primarstufe“. In der Vorlesung „Markt und Wettbewerb“, für die ich mich entschieden hatte, ging es darum, wie man Grenzkosten und Grenzerlöse, Gewinn und Verlust und das Gewinnmaximum berechnet. Auch hier konnten wir wegen unserer schulischen Erfahrungen recht gut folgen.

Darüber hinaus bietet die TU Dortmund viele Möglichkeiten, das individuell passende Studium zu finden. Es werden dazu mehrere Veranstaltungen angeboten, z.B. die Infotage auf dem Campus für Schulklassen oder die Vorlesungen für Studieninteressierte. Außerdem hilft das sogenannte Talentscouting bei der Entscheidungsfindung. Dabei kommen die Talentscouts der TU Dortmund in die Kooperationsschulen und beraten Schülerinnen und Schüler, die sich für ein Studium interessieren. Das Hansa Berufskolleg gehört ebenfalls zu diesen Kooperationsschulen. Die Talentscouts haben vielen von uns in den Gesprächen schon wichtige Tipps gegeben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese beiden Tage an der Uni sehr hilfreich waren, da man sich einen guten Eindruck davon verschaffen konnte, was es bedeutet zu studieren. Aufgefallen ist uns vor allem, dass gerade die Mathematik in so gut wie jedem Studiengang vorkommt. Zum Glück konnten wir wegen unserer schulischen Vorkenntnisse den Inhalten vieler wirtschaftswissenschaftlicher Erstsemestervorlesungen schon ziemlich gut folgen.“

 

 

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Ein etwas anderer Unterrichtstag

Seit vielen Jahren schon werden von Seiten der Wirtschaft und der Industrie immer wieder Forderungen laut, im Unterricht der allgemeinbildenden Schulen bereits in der Sekundarstufe I ökonomische Fragestellungen und Zusammenhänge stärker zu verankern.

Um das in die Tat umzusetzen, gingen wir am 22. November 2018 zu einem „Tag der Wirtschaft“ in die Hellweg-Realschule, mit der wir im Rahmen eines Kooperationsvertrages seit Jahren eng zusammenarbeiten. An diesem Tag übernahmen fünf Lehrerinnen und Lehrer des Hansa Berufskollegs in allen Klassen des 10er-Jahrgangs der Hellweg- und auch der Anne-Frank-Realschule den kompletten Unterricht und gaben den Schülerinnen und Schülern eine kleine Einführung in den Bereich Ökonomie mit all seinen Facetten.

Folgende Themen wurden dabei behandelt:

  • Globalisierung – Eine Jeans geht um die Welt
  • Bilanzvergleich zum Derby – Warum der BVB führt und Schalke aufholt
  • Lineare Funktionen in der Ökonomie – Wie viel Gewinn wirft eine Eiskugel ab?
  • Personalauswahl – Die Bürotec GmbH sucht neue Mitarbeiter
  • Angebote im Vergleich – Welches Smartphone bringt der Weihnachtsmann?

Die Jugendlichen aus den beiden Realschulen fanden diese Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge sehr interessant und bestätigten im Rahmen einer kurzen Evaluation, viel Neues und Wissenswertes gelernt zu haben. Auch die anwesenden Schulleiterinnen und Schulleiter Sabine Terwort (Hellweg-Realschule), Petra Cordt (Anne-Frank-Realschule) und Günter Schmidt (Hansa Berufskolleg) zeigten sich sehr zufrieden mit dem „Tag der Wirtschaft“. Vielleicht wird er ja auch im nächsten Jahr wieder durchgeführt, denn Wirtschaftskenntnisse sind in fast jedem Beruf von Vorteil.

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„Nur der BVB…“ – Besuch der Hauptversammlung von Borussia Dortmund

Es läuft derzeit auch wirtschaftlich rund beim Bundesligatabellenführer Borussia Dortmund. Davon wollten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 unseres Wirtschaftsgymnasiums einmal selbst überzeugen und besuchten am 26. November mit 2 Klassen die Hauptversammlung des BVB in der Dortmunder Westfalenhalle. Unsere Kollegin Petra Roth, die einen der beiden BWL-Leistungskurse in der 13 unterrichtet, beschreibt ihre Eindrücke:

„In der Hauptversammlung drehte sich die Debatte u. a. um zurückliegende Spieler-Transfers und um die Dividende. Der BVB – so berichteten die Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Thomas Treß – hatte im Geschäftsjahr 2017/18 (bis 30. Juni 2018) einen Konzernumsatz von beeindruckenden 536 Millionen Euro (+ 32%) und einen Gewinn von 28,5 Millionen Euro eingespielt. Beides sind Rekorde. Eine außergewöhnlich hohe Summe von rund 222 Millionen Euro Umsatz war dabei aus Transfer-Erlösen gekommen. Mit großem Applaus bedachten die Aktionäre auch Trainer Lucien Favre, Kapitän Marco Reus sowie Marcel Schmelzer und Lukas Piszczek, die zu Beginn der Hauptversammlung vorgestellt wurden.

Kapitalausschüttung und Gewinnthesaurierung bereiten derzeit auch den Wirt-schaftsgymnasiasten im Leistungskurs Betriebswirtschaftslehre rauchende Köpfe. Daher lag es nahe, sich den Jahresabschluss einer Kapitalgesellschaft in Form einer Hauptversammlung einmal in der Praxis anzuschauen. Über Gästekarten bekamen die Schülerinnen und Schüler Zutritt in die Welt von Fußball und Kapital des BVB.

Bei allem Glamour blieb es in Dortmund aber dennoch bodenständig westfälisch: Bei einer leckeren Portion Erbsensuppe mit Bockwurst, die auf der Veranstaltung gereicht wurde, diskutierten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern über die Eindrücke dieses gelungenen Tages.“

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Die Europaarbeit am Hansa Berufskolleg steht nicht still

Gerade mal drei Tage nachdem das Hansa Berufskolleg als einzige Schule im Regierungsbezirk Arnsberg das Zertifikat für Internationale Mobilität erhalten hat, empfing Frau Süßer stellvertretend für das Berufskolleg im Rahmen des Erasmus+ Projektes zwei junge Friseurinnen aus dem belgischen Eupen.
Kaum in Unna angekommen, ging es direkt am nächsten Tag in die Betriebe in Schwerte, in denen sie ein 14-tägiges Praktikum absolvieren sollen. „Man hat mich direkt ins kalte Wasser geschmissen“, erzählt Sarah über ihren ersten Praktikumstag. In ihrem Praktikumsbetrieb fühlt sich die 22-Jährige sehr wohl, weil alle sehr sympathisch sind. Kyrina durfte am ersten Praktikumstag noch nicht so viel machen, fühlt sich in ihrem Betrieb jedoch auch sehr wohl. Schnell konnten die beiden jungen Frauen auch Unterschiede feststellen: so sind die Arbeitszeiten in Belgien und Deutschland doch sehr unterschiedlich.
In der ersten Woche des Aufenthaltes wurden die belgischen Praktikantinnen ebenfalls von Herrn Schmidt, Schulleiter des Hansa Berufskollegs begrüßt. Er interessierte sich besonders für die Frage, warum sich die Auszubildenden für ein Praktikum in Deutschland entschieden haben. Ein Vorteil eines Praktikums in Deutschland liegt für die beiden jungen Frauen darin, dass es keine Sprachbarrieren gibt, da sie aus der deutschsprachigen Gemeinschaft kommen. Zudem bekommen sie neben dem belgischen Diplom auch ein deutsches Diplom, welches sie befähigt auch nach der Ausbildung sofort in Deutschland zu arbeiten. In Belgien ist es nämlich sehr schwierig, eine Vollzeitstelle zu finden.
Einig sind sich die beiden Friseurinnen, dass ihr Praktikum spannend ist. Sie waren noch nie so lange von zu Hause weg.

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Mit der Stochastik so fühlen wie James Bond in ‚Casino Royale‘

Wieder einmal waren wir mit unseren Abiturienten vom Leistungs- und Grundkurs Mathematik in der Spielbank Dortmund-Hohensyburg, um die Gesetze der Wahrscheinlichkeitsrechnung am realen Objekt einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Fabian Raczek, Schüler unserer Jahrgangsstufe 13, berichtet davon mit einem leichten Augenzwinkern:

„Wie immer wieder gern verkündet, verfolgt das Hansa Berufskolleg und insbesondere Herr Volle als Leiter der Gymnasialen Oberstufe das ungeschriebene Schulmotto „Hier wird jeder Service geboten“. Dies ist unter anderem an den interessanten schulischen Exkursionen, Betriebsbesichtigungen oder Jahrgangsstufenfahrten zu erkennen, die immer wieder angeboten und durchgeführt werden, oft auch außerhalb der Unterrichtszeit. Dazu zählte z.B. der abendliche Besuch am 11. Oktober 2018 in der Spielbank Hohensyburg, der uns Schülerinnen und Schülern gegen Ende der Unterrichtsreihe „Stochastik“ die Möglichkeit bot, das neu erlernte Wissen zu Wahrscheinlichkeiten beim „Großen Spiel“ zu erproben.
Zu Beginn des Abends wurde unsere Stufe in zwei gleichgroße Gruppen aufgeteilt, die jeweils im Wechsel eine Spielerklärung in den Spielen Black Jack und Roulette erhielten. Zusätzlich bekam jeder Schüler einen Gutschein für ein Freigetränk an der Bar, sowie einen Glücksjeton im Wert von 2 Euro. Inbegriffen in jeder Unterweisung war ein Testspiel mit einem vorgegebenen Budget, das das Casino ausschließlich für die Demonstration bereitstellte. Die Gewinner dieses Demonstrationsspiels erhielten am Ende jeweils einen weiteren Glücksjeton als Preis.
Nach den beiden Spielerklärungen beherrschten wir nun die Regeln und konnten darangehen, das Glück herauszufordern und das Geld zu vermehren. Es ist schon eine besondere Atmosphäre, wenn man an den Roulette-Tischen steht, auch dank der ganzen Smokings, des Klackerns der Kugel im Kessel und der damit erzeugten Casino-Royale-Atmosphäre. Außerdem genossen wir unsere Getränke an der Bar und freuten uns, dass auch ein paar bekannte Gesichter vom BVB vor Ort waren und ebenfalls ihr Glück versuchten.
Alles in allem fanden wir durchaus Gefallen am Glücksspiel, die meisten allerdings nur unter der Bedingung, dass es nicht das eigene Geld ist, mit dem man spielt. Im Nachhinein gab es von uns jedenfalls ausschließlich positive Rückmeldungen. Einige hatten auch tatsächlich ein bisschen Geld gewonnen, aber vor allem war es ein interessanter und rundum gelungener Abend.“

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Ausbildung und Studium gleichzeitig

In den Herbstferien eines jeden Schuljahres bieten wir Schülerinnen und Schülern unseres Wirtschaftsgymnasiums ein freiwilliges „Bachelor Of Arts“-Praktikum in großen Unternehmen im Kreis Unna an. Neben Einblicken in die Abläufe und Strukturen des Unternehmen haben die Schüler dabei die Gelegenheit, sich im direkten Gespräch mit Auszubildenden und Studierenden über die Möglichkeiten und Chancen, aber auch die Anforderungen eines dualen Studiums zu informieren. Aleyna Akin, Schülerin unserer Jahrgangsstufe 12, schreibt über ihre Erfahrungen bei der Sparkasse UnnaKamen:

„Vom 22. bis zum 26. Oktober 2018 habe ich ein freiwilliges Praktikum bei der Sparkasse UnnaKamen absolviert. Dort lernte ich den Beruf der Bankkauffrau kennen und konnte einen Einblick in das duale Studium gewinnen, das von der Sparkasse mit vielfältigen Möglichkeiten angeboten wird.

An meinem ersten Praktikumstag wurde ich herzlich von Herrn Eickmann, dem Vertriebscoach, empfangen. Er gab mir zunächst die wichtigsten Grundinformationen über die Sparkasse UnnaKamen und erläuterte mir die verschiedenen Möglichkeiten der Ausbildung sowie des dualen Studiums. Danach musste ich eine Datenschutzerklärung unterschreiben, um zu gewährleisten, dass ich Daten nicht weitergebe und wie alle Mitarbeiter der Sparkasse der Schweigepflicht unterliege.

Im Rahmen meines einwöchigen Praktikums wurde ich in der Kundenberatung und im Servicebereich eingesetzt. Ich habe u.a. dabei geholfen, die verschiedenen Automaten zu kontrollieren und auch den Münzzähler auszuleeren. In der Kundenberatung durfte ich bei Kundengesprächen dabei sein und lernte, wie die Eröffnung eines Girokontos verläuft oder der Vertragsschluss für das Online-Banking aussieht. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, den Mitarbeitern bzw. Auszubildenden Fragen zum dualen Studium zu stellen, das mich besonders interessiert, da ich nach dem Abitur eventuell selbst diesen beruflichen Weg einschlagen möchte. So kann man sein erlerntes Theorie-Wissen auch zugleich in der Praxis anwenden.

Alles in allem hat mir das Praktikum sehr gut gefallen, da ich in der Sparkasse UnnaKamen viel lernen konnte und die Mitarbeiter mir gegenüber alle sehr freundlich und offen waren und meine Fragen immer gern beantwortet haben. In manchen Situationen hat mir auch mein schulisches Vorwissen u.a. aus dem Leistungskurs Betriebswirtschaftslehre geholfen. Es war eine sehr interessante Woche mit vielen neuen Einblicken.“