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Fit für Asien

Asienkaufleute des Hansa Berufskollegs Unna beschließen Projektjahr bei Sonepar in Holzwickede

Seit dem Schuljahr 2015/16 eröffnet das Hansa Berufskolleg Unna den regionalen Ausbildungsbetrieben das innovative Angebot zum Erwerb der Zusatzqualifikation ‚Asienkaufmann’ in enger Kooperation mit der IHK Dortmund.

Bereits zum 3. Mal hatten Schüler des Hansa Berufskollegs Unna die Gelegenheit, die chinesische Arbeits- und Geschäftswelt kennenzulernen. So fuhren im September 12 Auszubildende wieder zum interkulturellen Austausch in die Wirtschaftsmetropole Shanghai, um die dortige Partnerschule und einige Zulieferer der Ausbildungsbetriebe kennen zu lernen.
Am 22.11.2017 fand bei „Sonepar Deutschland“ in Holzwickede die Abschlussveranstaltung des Projektjahres 2017 statt.

Ausgangspunkt war der Wunsch einiger Ausbildungsbetriebe nach einer Qualifizierung ihrer Auszubildenden für den asiatischen Wirtschaftsraum. Hierzu zählen einige namhafte Ausbildungsbetriebe des Kreises Unna wie z.B. Sonepar Deutschland in Holzwickede, KiK in Bönen, Woolworth in Unna oder Fleischhacker Laboreinrichtungen/Medizintechnik in Schwerte.
Für Marion Kadoch und Thomas Holzhausen als Projektkoordinatoren am Hansa Berufskolleg Unna war dies Anlass genug ein Ausbildungsmodell ins Leben zu rufen, in dem die Auszubildenden des Groß- und Außenhandels und der Spedition umfangreiche berufliche, persönliche und interkulturelle Kompetenzen in Bezug auf Asien erlangen können.
Besonderheit dieses Ausbildungsmodell ist die Verknüpfung theoretischer Inhalte des Außenhandels sowie der chinesischen Sprache und Landeskunde mit dem Erleben der fernöstlichen Kultur durch den von der Mercator-Stiftung geförderten Schüleraustausch mit der Partnerschule in Shanghai.

So besuchte im bereits im Mai 2017 eine 14-köpfige Delegation mit chinesischen Lehrern und Deutsch lernenden Schülern für eine Woche das Hansa Berufskolleg in Unna. Untergebracht wurden die chinesischen Schüler bei den zukünftigen Asienkaufleuten in Gastfamilien. Zu Beginn ihres Aufenthaltes in Unna wurden sie durch Schulführungen, Hospitationen usw. in den Schulalltag am Hansa Berufskolleg eingebunden. Gemeinsam mit ihren deutschen Gastgebern arbeiteten sie an einem gemeinsamen berufsbezogenen Projekt.

Zudem absolvierten alle Projektbeteiligten ein umfangreiches berufsbezogenes und kulturelles Besichtigungsprogramm. Deutsche Auszubildende zeigten den chinesischen Gästen ihre Ausbildungsbetriebe. Weitere Ausflüge führten sie z.B., in den Signal-Iduna-Park, aber auch nach Köln und Frankfurt.

Zum Gegenbesuch reisten 12 deutsche Auszubildende begleitet vom Schulleiter Günter Schmidt und ihren Lehrern Petra Roth und Daniel Helmke im September für 12 Tage nach Shanghai und erlebten dort die chinesische Arbeitswelt und Kultur. Die Partnerschule SEMS gewährte Einblicke in den chinesischen Schulalltag und das dortige Ausbildungssystem.

Gleichermaßen beeindruckt und begeistert berichteten die Auszubildenden des Berufskollegs im Rahmen der Abschlussveranstaltung bei Sonepar in Holzwickede von ihrer Reise.
Die dualen Ausbildungspartner des Hansa Berufskollegs Unna öffneten die Türen ihrer Geschäftspartner in Shanghai und Umgebung. Dabei konnten die Auszubildenden chinesische Zulieferbetriebe und Logistikeinrichtungen kennenlernen. Auf diese Weise erhielten die Auszubildenden vor Ort Informationen aus erster Hand und Eindrücke über die Arbeits- und Geschäftswelt in China. Sie bauten durch persönliche Begegnungen und die erlebte große Gastfreundschaft schnell und unkompliziert ihre Berührungsängste mit einer zunächst fremden Kultur ab.
Ein besonderer Höhepunkt erwartete die Besucher dann beim Briefing zur wirtschaftlichen Lage Chinas in der deutschen Auslandshandelskammer in Pudong.
Abgerundet wurde der Aufenthalt für die deutschen Schüler durch ein Wochenende bei einer chinesischen Gastfamilie, das Kennenlernen von chinesischer Kalligraphie, Teezeremonien und anderer kultureller Sehenswürdigkeiten.

Das Durchlaufen der theoretischen Ausbildungsmodule und des Fachprogramms in Shanghai eröffnen den Auszubildenden verschiedene Zertifizierungen:

• Prüfung vor der IHK Dortmund ‚Zusatzqualifikation Asienkaufmann’
• Erwerb des chinesischen Zertifikats über die Projektteilnahme durch die Shanghai Economic Management School
• Anlage zum Berufsschulabschlusszeugnis
• Ggf. Erhalt des chinesischen Sprachprüfungszertifikats Niveau HSK1 durch das Konfuzius-Institut

Darüber hinaus bleiben für jeden Teilnehmer die Erinnerungen an eine einzigartige Reise und an die unvergesslichen Begegnungen mit neuen Freunden.

Nähere Informationen und Fotos bei:

Marion Kadoch (marion.kadoch(at)hansa-berufskolleg-unna.de)
Thomas Holzhausen (thomas.holzhausen(at)hansa-berufskolleg-unna.de)

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EUROPA- wir kommen!

Am Mittwoch, dem 29.11.2017 feierten 41 Auszubildende des Hansa Berufskollegs den erfolgreichen Abschluss ihrer Auslandspraktika und den Erhalt der entsprechenden Urkunden in den Räumlichkeiten der Aula des Märkischen Berufskollegs.
Sie arbeiteten drei Wochen lang in Unternehmen im europäischen Ausland. Das Hansa Berufskolleg bietet fünf Partnerländer mit sechs Partnerstädten an. Im Zeitraum vom 13. Oktober bis zum 03. November arbeiteten die Auszubildenden in Betrieben in England, Italien, Irland, Belgien und in Polen.
Herr Schmidt, Schulleiter des Hansa Berufskollegs, unterstrich die Möglichkeit, in solch einem Auslandspraktikum die Fremdsprachenkenntnisse zielgerichtet zu nutzen und lobte die erworbene Selbstständigkeit.
Dieses Jahr absolvierten erstmalig auch drei Auszubildende der Spedition ein dreiwöchiges Praktikum in namenhaften Speditionsunternehmen der Stadt Bologna (Italien). Partnerunternehmen waren unter anderem die Hellmann Group, die in Osnabrück gegründet wurde und in der ganzen Welt tätig ist.
Zukünftig soll der Auslandsaufenthalt für die Kaufleute für Speditions- und Logistikdienstleistung auf drei Monate verlängert werden. Ziel ist es, die speditionellen Fachkenntnisse zu vertiefen und die Arbeitsprozesse eines ausländischen Speditionsunternehmens kennenzulernen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Abwicklung der Luft- und Seefracht. Zudem werden die englischen Fremdsprachenkenntnisse, eventuell eine weitere Fremdsprache dazu gelernt und die interkulturelle Kompetenz gestärkt.
Der Europass soll die Auszubildenden dabei unterstützen, ihre Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen wirksam darzustellen, um einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden. In Zeiten der Globalisierung wird Auslands- und interkulturelle Erfahrungen immer wichtiger. Vor allem größere Unternehmen achten zunehmend darauf, dass die Mitarbeiter interkulturell kompetent sind und so den Umgang mit internationalen Partnern, Kunden und Mitarbeitern erfolgreich meistern können.
Das Hansa Berufskolleg bietet seit dem Jahr 2000 diese Möglichkeit an und qualifiziert sich jährlich erfolgreich für die europäischen Finanzierungsmittel des ERASMUS+ Projektes.

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Europa verstehen

Unter diesem Motto näherten sich angehende Fachkräfte für Büromanagement (Klasse BM 17 B) in zwei „EU-Kompakt-Kursen“ am 12.10. und am 30.11.2017 der EU und der europäischen Politik – auch vor dem Hintergrund der weltweiten Herausforderungen.
Im ersten Teil erwarben die Schüler*innen grundlegende Kenntnisse zur Entstehungsgeschichte und Entwicklung der EU sowie zu den Fragen, wie Entscheidungen in der EU getroffen werden, wie Gesetzgebungsverfahren ablaufen, wie jeder einzelne europäische Politik mitbestimmen kann und welche Vorteile die EU bietet.
Im zweiten Seminar beschäftigten sich die Schüler*innen mit dem Themenkomplex ‘Migration, Asyl und Flucht‘. Mit viel Interesse und großem Engagement konnten sie ihre eigenen Positionen erkennen und hinterfragen, überraschende Sachverhalte kennenlernen und sich mit unterschiedlichen Positionen auseinandersetzen. Dabei wurden auch zahlreiche persönliche Erfahrungen eingebracht.
Das Fazit zu den beiden Projektveranstaltungen, die im Rahmen des Politikunterrichts stattfanden und durch junge, gut geschulte Seminarleiter*innen der (überparteilichen) Schwarzkopf-Stiftung durchgeführt wurden, war einhellig positiv. Die Auszubildenden griffen die Chance begeistert auf, sich jeweils einige Stunden am Stück mit den wichtigen Themen beschäftigen zu können und sich auf methodisch vielfältige Weise sehr ernsthaft, aber zugleich in lockerer, vertrauensvoller Atmosphäre mit vielen Aspekten zu beschäftigen, zu denen sie im Alltag oftmals vor allem mit Halbwahrheiten und Vorurteilen konfrontiert werden.
Ein Schüler fasste bei der Abschlussbesprechung die allgemeine Stimmung zusammen: „Toll, dass wir diese Seminare machen konnten! Können wir so etwas vielleicht regelmäßig machen?“

Rechte des Titelbildes: Schwarzkopfstiftung, Illustration: Friederike Schlenz

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Besuch der Spielbank Dortmund

Wenn der Herbst kommt, ist es bei uns gute Tradition, mit der Jahrgangsstufe 13 (Q2) unseres Wirtschaftsgymnasiums einen abendlichen Ausflug an die Tische der Spielbank Dortmund-Hohensyburg zu unternehmen. Modisch-elegantes Outfit für die Damen sowie Sakko, Hemd und Krawatte für die Herren sind dabei Pflicht, denn es geht ja – wie es in der Fachsprache heißt – um das „Große Spiel“. Während die Schüler dabei immer mal wieder ein paar Gewinne einfahren, gehen die begleitenden Mathematiklehrer bei Roulette und Black Jack meist mit Verlusten vom Tisch – schon um die Gültigkeit gewisser mathematischer Grundregeln („Beim Glücksspiel gewinnt meistens die Bank“) nachzuweisen. Aber im Vordergrund steht natürlich vor allem der erlebnisreiche Abend und das eindrucksvolle Ambiente.

Das sieht auch Jonas Rabelt so, der als Schüler unserer Jahrgangsstufe 13 an jenem Abend dabei war und berichtet:

„Zum Abschluss der Unterrichtsreihe ‚Stochastik‘ ging es für uns in der Spielbank Dortmund-Hohensyburg darum, das auch einmal in der Praxis zu erproben, was wir im Mathematik-Unterricht gelernt hatten. Am Abend des 5. Oktober 2017 wurde unsere Gruppe bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 13 sowie Frau Grybs, Herrn Stolte und Herrn Volle, unseren Mathematiklehrerinnen und -lehrern, von zwei sehr freundlichen Croupiers der Spielbank Hohensyburg in die Regeln der Spiele „Black Jack“ und „American Roulette“ eingeführt.

Nach anfänglicher Zurückhaltung in den Proberunden konnte einige Schülerinnen und Schüler mit den 2€-Jetons die jeder von uns bekam, schon erste kleinere Erfolge verzeichnen. Natürlich stand das ganz im Gegensatz zu dem, was man uns im Mathematik-Unterricht bezüglich des Erwartungswertes und der Wahrscheinlichkeit beigebracht hatte. Aber im weiteren Verlauf des Abends zeigte sich, dass die Mathematik doch recht behalten sollte: Viele gerieten relativ schnell in die Verlustzone, wenn auch nur mit kleinen Beträgen. Allerdings gab es auch positive Ausnahmen. So lag der höchste Gewinn, den einer von uns an diesem Abend erzielen konnte, bei über 150€! Immerhin ist Roulette ja auch von allen Glücksspielen das mit der höchsten Gewinnausschüttung für die Spieler, obwohl der Erwartungswert natürlich negativ ist. Und mit 150 € kann man schon mal was anfangen.:-) Insgesamt war es für alle Beteiligten ein sehr schöner, erlebnisreicher Abend.“

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Vier belgische Friseurinnen zu Besuch in Unna

Nachdem das Hansa Berufskolleg im Oktober im Rahmen des Erasmus+ Projektes sieben junge Auszubildende für drei Wochen in das belgische Eupen geschickt hat, kam nun in diesem Jahr der zweite Gegenbesuch des ZAWM (Zentrum für Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes).

Die Anreise der jungen Belgierinnen erfolgte mit der Bahn und viel Gepäck: die vier jungen Friseurinnen sollen zwei Wochen lang ein Praktikum in deutschen Friseurbetrieben absolvieren und neue Eindrücke gewinnen. Betreut werden die jungen Damen von Frau Süßer. Die Lehrlingsmädchen sind auf Betriebe im gesamten Kreis Unna verteilt (Königsborn, Schwerte und Fröndenberg).

In den Betrieben dürfen die Auszubildenden Haare waschen, schneiden und föhnen. „Es ist ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe“, sagt die 23-jährige Bianca, denn anders als in Belgien, nimmt man sich in Deutschland wesentlich mehr Zeit für den Kunden. Auch Kelly ist begeistert. Man habe ihr sogar eine Stelle in ihrem Praktikumsbetrieb angeboten. Kelly und Bianca fühlen sich in Unna so wohl, dass sie in Erwägung ziehen, nach dem Praktikum Unna nochmal für ein paar Tage zu besuchen.

Doch auch das Freizeit- und Kulturleben Deutschlands darf nicht zu kurz kommen. Auf dem Programm stehen der Besuch der Thier Galerie und des Phönix Sees in Dortmund. Die 17-jährige Lara erlebte eine Führung durch Unna. Ein Highlight des Aufenthaltes war sicherlich der Empfang durch Herrn Schmidt, Direktor des Hansa Berufskollegs, zu Beginn der zweiten Hälfte des Praktikums. Auf seine Frage, was am Praktikum am meisten Spaß macht, waren sich alle einig: die Arbeit und die Kollegen.

 

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Informationsveranstaltung: Abitur am Berufskolleg

Vielleicht haben Sie bisher gar nicht gewusst, welche attraktiven Möglichkeiten die gymnasialen Oberstufen der 5 Berufskollegs des Kreises Unna bieten. Im Rahmen von zwei gemeinsamen Informationsveranstaltungen am 20.11. in Unna und am 16.01. möchten Ihnen die 5 Schulen eine Orientierung an die Hand geben und die vielfältigen Wege aufzeigen, die bei uns zur allgemeinen Hochschulreife führen.
Neben der mit dem Vollabitur verbundenen Allgemeinbildung gibt es bei den Berufskollegs zusätzlich die ausbildungs- und studienorientierte Spezialisierung im jeweiligen Schwerpunkt – von Wirtschaft über Technik und Informatik bis zum Gesundheitswesen.
Sind Sie interessiert? Wir laden Sie ein, unsere Beruflichen Gymnasien bei den beiden Informationsveranstaltungen kennen zu lernen und möchten Sie ermuntern, uns Fragen zu stellen und mit uns ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen: Abitur am Berufskolleg

Termine:

16.01.2018 Lünen 18:30

PZ des Lippe Berufskollegs, Dortmunder Straße 44

20.11.2017, 18.30 Uhr
Aula des HBU, Platanenallee 18, 59425 Unna

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Medizinische Fachangestellte bei Theaterstück gegen Tuberkulose

Die Schülerinnen und Schüler der Medizinischen Fachangestellten besuchten mit 150 Schülern des Hansa Berufskollegs das Theaterstück zum Thema „Tuberkulose.“ Die BUKOPharma-Kampagne, die seit 30 Jahren ungesunde Pharmageschäfte thematisiert, war in diesem Jahr das erste Mal mit der Straßentheatergruppe Schluck & Weg im Hansa Berufskolleg, um den Schülerinnen und Schülern das unangenehme Thema „Tuberkulose“ näherzubringen. An der Tuberkulose sterben weltweit immer noch knapp 2 Millionen Menschen und auch in Europa steigen die Infektionszahlen an. Das Theaterstück wurde auf eine sehr temporeiche und mitreißende Art präsentiert, bei der die beiden Tuberkulose-Bakterien ´Tuberku´ und `Losi`, sowohl in Erinnerung über ihre grandiosen Erfolge in der Vergangenheit schwelgten als auch ihren Frust über die Schwierigkeiten teilten, denen sie im sauberen Deutschland ausgesetzt sind. Über die Ausbildung einer „Multiresistenz“ gegen Antibiotika in Kombination mit steigender Armut sahen die beiden Bakterien nun auch in Deutschland wieder gute Chancen für eine weitere Verbreitung.

Auch  für die „Internationale Klasse (Flüchtlingsklasse)“ war das Thema „Tuberkulose“ spannend, da die Schülerinnen und Schüler die Krankheit aus ihrer Heimat kennen. Nach dem 30-minütigen Theaterstück standen die ehrenamtlichen Schauspieler für Fragen und Feedback der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung.

Messebesuch Fair Friends

Am 08.09.2017 besuchte die Klasse C16IW1 die „Fair Friends“ – Messe in Dortmund – eine Messe für nachhaltige Lebensstile, Fairen Handel und gesellschaftliche Ver-antwortung.
Die Schüler*innen konnten sich unter anderem über das vielfältige Angebot des fairen Handels im Bereich der Lebensmittelproduktion und der Textilindustrie informieren, nachhaltige Investitionsmöglichkeiten kennenlernen – die GLS Bank ist die erste Bank, die nach sozial-ökologischen Grundsätzen arbeitet – oder aber auch neue Formen des Upcyclings betrachten.

Das Abschlussgespräch umfasste Themen der gesellschaftlichen Verantwortung – wo kann ich mich für Nachhaltigkeit, faire Arbeitsbedingungen usw. einsetzen, wo ist der Staat in die Verantwortung zu nehmen …

U. Wagner

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Im Schleudergang auf dem Schulhof

Die letzten Arbeiten sind geschrieben, die Noten bereits vergeben – viele Schülerinnen und Schüler lassen sich in den letzten Tagen vor den Sommerferien nur schwer zum Lernen motivieren und haben bereits in den Ferienmodus umgeschaltet. Anders am Hansa Berufskolleg: dort war die Verkehrswacht Unna zu Besuch, Themen wie überhöhte Geschwindigkeit, riskante Fahrmanöver und Alkohol am Steuer standen auf dem Stundenplan und die Schüler Schlange.

Gerade Fahranfänger sind überproportional in den Unfallstatistiken vertreten und im Straßenverkehr besonders gefährdet. Die „Aktion Junge Fahrer“ der Deutschen Verkehrswacht will das ändern und hat mit ihren zahlreichen Angeboten die jungen Fahrer des Hansa Berufskollegs für die Gefährdung sensibilisiert. Aktionselemente wie Gurtschlitten, Fahrsimulatoren, Motorradsimulator, Alkoholsimulator und Rauschbrille oder Seh- und Reaktionstestgeräte gehörten zu den Höhepunkten der Veranstaltung.

So wurden zahlreiche Auffahrunfälle simuliert, Autos lagen auf dem Dach und den Insassen wurden die richtigen Handgriffe gezeigt, mit denen man sich aus dem Fahrzeug befreien kann. Wie sich das Handy am Steuer auf das Fahrverhalten auswirken kann, wurde mithilfe des neuesten Gerätes der Verkehrswacht anschaulich demonstriert. Per Fahrsimulator geht es für den Schüler über die Landstraße. Neben dem Bildschirm hängt ein Smartphone auf dem während der Fahrt zahlreiche Anrufe und Nachrichten eingehen, die der Fahrer annehmen und beantworten soll. Ist die Ablenkung zu groß, kommt es zu einem Unfall. Am Ende der Fahrt ist jedem Schüler klar: Hände weg vom Handy am Steuer!

Alle Beteiligten dürfen auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken und hoffen nun auf eine Wiederholung der Aktion für junge Fahrer im nächsten Schuljahr.

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Neues Schuljahr – neue Chancen

Es ist wieder soweit. Der neue Jahrgang Industriekaufleute EU wird im September, unmittelbar nach Beginn des neuen Schuljahres, ihre dreimonatige Auslandsphase antreten. 9 junge Auszubildende werden ihren heimischen Arbeitsplatz gegen einen Praktikumsplatz in der irischen Stadt Cork eintauschen. Sie haben eine schöne Zeit vor sich, in der sie unglaublich viele Eindrücke sprachlicher, kultureller und nicht zuletzt persönlicher Art sammeln werden. Cork ist Universitätsstadt und war übrigens im Jahre 2005 europäische Kulturhauptstadt. Daher wird es viele Festivals und kulturelle Ereignisse geben, die ebenso wir das Leben und Arbeiten in den Gastbetrieben ihre Persönlichkeit nachhaltig formen werden.

Die jungen Leute können sich umso mehr freuen, da ihr Aufenthalt weitreichend von dem Förderprogramm Erasmus+ sowie den heimischen Ausbildungsbetrieben gesponsert wird. Hoffentlich werden es ihnen in den Folgejahren viele junge Menschen nachmachen und ebenso einen Ausbildungsplatz zum Industriekaufmann/ zur Industriekauffrau EU wählen.

Der Vorgängerjahrgang wünscht den diesjährigen Teilnehmern auf jeden Fall alles, alles Gute, viele neue Erfahrungen und eine rundum tolle Zeit. SEE YOU!!