,

Abitur – und dann?

Oftmals herrscht Unsicherheit, welcher Weg nach dem Abitur eingeschlagen werden soll. Möchte ich studieren? Und wenn ja, welche Fachrichtung ist die richtige? Oder sollte ich doch besser erst einmal eine Ausbildung machen? Das sind Fragen, die sich Schülerinnen und Schüler gegen Ende ihrer Schulzeit stellen. Um das Leben der Studierenden besser kennenzulernen, haben wir – wie jedes Jahr im Herbst – den Unterricht der Jahrgangsstufe 12 unseres Wirtschaftsgymnasiums für zwei Tage an die TU Dortmund verlegt. Am 19. und 20. November 2018 konnten sich unsere zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten für zwei Tage als Studierende fühlen und u.a. an einer Reihe von Erstsemester-Vorlesungen teilnehmen. Jana Pahl, Schülerin unserer Jahrgangsstufe 12, erzählt von ihren Eindrücken:

„Der Montag begann zunächst um 9 Uhr mit einer Einführungsveranstaltung. So erhielten wir einen ersten Überblick über die TU Dortmund sowie eine Einführung in das Studienangebot. Außerdem berichtete eine ehemalige Schülerin des Hansa Berufskollegs von ihrem Studienanfang und wie sie das Unileben empfindet. Für viele von uns war dies eine große Hilfe, da man dadurch einige Ängste vor der Uni abbauen und sich das Studieren besser vorstellen konnte.

Auf diese Einführungsveranstaltung folgte die Vorstellung der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Dabei erfuhren wir, dass man sich für die Prüfungen selber anmelden muss, wobei es am Ende des Semesters 2 Prüfungszeiträume gibt. Jede Prüfung kann bis zu zweimal wiederholt werden, allerdings darf man nicht mehr weiterstudieren, wenn man auch bei der dritten Prüfung durchfällt. Außerdem muss man bei einem Studium sogenannte Credits (Leistungspunkte) sammeln. Dabei entspricht ein Credit 30 Stunden. Das heißt, dass man nicht völlig beliebig an Vorlesungen teilnehmen oder eben auch nicht teilnehmen kann, denn wenn man nicht oft genug in Vorlesungen oder Seminaren anwesend war, kommt man nicht auf seine zu erfüllenden Credits.

Nach dieser Vorstellung des WiWi-Studiengangs ging es gemeinsam in die Mensa zum Mittagessen. Für uns alle war dies ziemliches Neuland, denn die Mensa ist riesengroß. Dennoch konnte man sich gut orientieren. Und trotz der vielen Menschen war die Lautstärke gut auszuhalten. Auch über das Essen lässt sich nur Positives sagen. Es gab eine große Auswahl, sodass für jeden etwas dabei war, und auch über die Preise konnte man sich nicht beschweren.

Nach dem Mittagessen ging es dann endlich zu unserer ersten Vorlesung. Hierbei durften wir auswählen zwischen „Einführung in Erziehungswissenschaften und ihre Theoriegeschichte“ und „Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler“. Jedoch ist an diesem Tag – wohl wegen der Erkrankung des Dozenten – die Vorlesung für Erziehungswissenschaften ausgefallen. Auch das gehört zum Unileben dazu.

Am Dienstag fing der Tag gleich mit Vorlesungen an. Zuerst bestand die Auswahl zwischen „Buchführung“ und „Grundlagen der Grammatik“. Der Großteil von uns entschied sich, die Vorlesung „Buchführung“ zu besuchen. Schnell fiel auf, dass wir den Studenten hier einen großen Schritt voraus sind, denn es wurde gerade das Thema „Der Zusammenhang von Bilanz und GuV“ behandelt. Dies war uns natürlich sehr vertraut, da wir dieses Thema bereits in unserem BWL-Leistungskurs ausführlich besprochen hatten, sodass es für uns kein Problem darstellte, der Vorlesung zu folgen.

Danach konnten wir uns zwischen „Investition und Finanzierung“, „Grundlagen des Controlling“ und „Deskriptive Verfahren (Statistik)“ entscheiden. Auch in der Vorlesung „Investition und Finanzierung“ fiel es nicht sehr schwer zu folgen, da uns die Begriffe „Eigenkapital“ und „Fremdkapital“ längst bekannt sind. Auch das Vorgehen bei der Gründung eines Unternehmens war für uns nicht neu.

Als dritte und somit letzte Vorlesung standen an diesem Tag gleich vier Möglichkeiten zur Auswahl: „Markt und Wettbewerb“, „Sprache in Schule und Gesellschaft“, „Einführung in die Programmierung mit C++“ und „Geometrie und Sachrechnen in der Primarstufe“. In der Vorlesung „Markt und Wettbewerb“, für die ich mich entschieden hatte, ging es darum, wie man Grenzkosten und Grenzerlöse, Gewinn und Verlust und das Gewinnmaximum berechnet. Auch hier konnten wir wegen unserer schulischen Erfahrungen recht gut folgen.

Darüber hinaus bietet die TU Dortmund viele Möglichkeiten, das individuell passende Studium zu finden. Es werden dazu mehrere Veranstaltungen angeboten, z.B. die Infotage auf dem Campus für Schulklassen oder die Vorlesungen für Studieninteressierte. Außerdem hilft das sogenannte Talentscouting bei der Entscheidungsfindung. Dabei kommen die Talentscouts der TU Dortmund in die Kooperationsschulen und beraten Schülerinnen und Schüler, die sich für ein Studium interessieren. Das Hansa Berufskolleg gehört ebenfalls zu diesen Kooperationsschulen. Die Talentscouts haben vielen von uns in den Gesprächen schon wichtige Tipps gegeben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese beiden Tage an der Uni sehr hilfreich waren, da man sich einen guten Eindruck davon verschaffen konnte, was es bedeutet zu studieren. Aufgefallen ist uns vor allem, dass gerade die Mathematik in so gut wie jedem Studiengang vorkommt. Zum Glück konnten wir wegen unserer schulischen Vorkenntnisse den Inhalten vieler wirtschaftswissenschaftlicher Erstsemestervorlesungen schon ziemlich gut folgen.“

 

 

,

Ein etwas anderer Unterrichtstag

Seit vielen Jahren schon werden von Seiten der Wirtschaft und der Industrie immer wieder Forderungen laut, im Unterricht der allgemeinbildenden Schulen bereits in der Sekundarstufe I ökonomische Fragestellungen und Zusammenhänge stärker zu verankern.

Um das in die Tat umzusetzen, gingen wir am 22. November 2018 zu einem „Tag der Wirtschaft“ in die Hellweg-Realschule, mit der wir im Rahmen eines Kooperationsvertrages seit Jahren eng zusammenarbeiten. An diesem Tag übernahmen fünf Lehrerinnen und Lehrer des Hansa Berufskollegs in allen Klassen des 10er-Jahrgangs der Hellweg- und auch der Anne-Frank-Realschule den kompletten Unterricht und gaben den Schülerinnen und Schülern eine kleine Einführung in den Bereich Ökonomie mit all seinen Facetten.

Folgende Themen wurden dabei behandelt:

  • Globalisierung – Eine Jeans geht um die Welt
  • Bilanzvergleich zum Derby – Warum der BVB führt und Schalke aufholt
  • Lineare Funktionen in der Ökonomie – Wie viel Gewinn wirft eine Eiskugel ab?
  • Personalauswahl – Die Bürotec GmbH sucht neue Mitarbeiter
  • Angebote im Vergleich – Welches Smartphone bringt der Weihnachtsmann?

Die Jugendlichen aus den beiden Realschulen fanden diese Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge sehr interessant und bestätigten im Rahmen einer kurzen Evaluation, viel Neues und Wissenswertes gelernt zu haben. Auch die anwesenden Schulleiterinnen und Schulleiter Sabine Terwort (Hellweg-Realschule), Petra Cordt (Anne-Frank-Realschule) und Günter Schmidt (Hansa Berufskolleg) zeigten sich sehr zufrieden mit dem „Tag der Wirtschaft“. Vielleicht wird er ja auch im nächsten Jahr wieder durchgeführt, denn Wirtschaftskenntnisse sind in fast jedem Beruf von Vorteil.

,

„Nur der BVB…“ – Besuch der Hauptversammlung von Borussia Dortmund

Es läuft derzeit auch wirtschaftlich rund beim Bundesligatabellenführer Borussia Dortmund. Davon wollten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 unseres Wirtschaftsgymnasiums einmal selbst überzeugen und besuchten am 26. November mit 2 Klassen die Hauptversammlung des BVB in der Dortmunder Westfalenhalle. Unsere Kollegin Petra Roth, die einen der beiden BWL-Leistungskurse in der 13 unterrichtet, beschreibt ihre Eindrücke:

„In der Hauptversammlung drehte sich die Debatte u. a. um zurückliegende Spieler-Transfers und um die Dividende. Der BVB – so berichteten die Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Thomas Treß – hatte im Geschäftsjahr 2017/18 (bis 30. Juni 2018) einen Konzernumsatz von beeindruckenden 536 Millionen Euro (+ 32%) und einen Gewinn von 28,5 Millionen Euro eingespielt. Beides sind Rekorde. Eine außergewöhnlich hohe Summe von rund 222 Millionen Euro Umsatz war dabei aus Transfer-Erlösen gekommen. Mit großem Applaus bedachten die Aktionäre auch Trainer Lucien Favre, Kapitän Marco Reus sowie Marcel Schmelzer und Lukas Piszczek, die zu Beginn der Hauptversammlung vorgestellt wurden.

Kapitalausschüttung und Gewinnthesaurierung bereiten derzeit auch den Wirt-schaftsgymnasiasten im Leistungskurs Betriebswirtschaftslehre rauchende Köpfe. Daher lag es nahe, sich den Jahresabschluss einer Kapitalgesellschaft in Form einer Hauptversammlung einmal in der Praxis anzuschauen. Über Gästekarten bekamen die Schülerinnen und Schüler Zutritt in die Welt von Fußball und Kapital des BVB.

Bei allem Glamour blieb es in Dortmund aber dennoch bodenständig westfälisch: Bei einer leckeren Portion Erbsensuppe mit Bockwurst, die auf der Veranstaltung gereicht wurde, diskutierten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern über die Eindrücke dieses gelungenen Tages.“

, ,

Die Europaarbeit am Hansa Berufskolleg steht nicht still

Gerade mal drei Tage nachdem das Hansa Berufskolleg als einzige Schule im Regierungsbezirk Arnsberg das Zertifikat für Internationale Mobilität erhalten hat, empfing Frau Süßer stellvertretend für das Berufskolleg im Rahmen des Erasmus+ Projektes zwei junge Friseurinnen aus dem belgischen Eupen.
Kaum in Unna angekommen, ging es direkt am nächsten Tag in die Betriebe in Schwerte, in denen sie ein 14-tägiges Praktikum absolvieren sollen. „Man hat mich direkt ins kalte Wasser geschmissen“, erzählt Sarah über ihren ersten Praktikumstag. In ihrem Praktikumsbetrieb fühlt sich die 22-Jährige sehr wohl, weil alle sehr sympathisch sind. Kyrina durfte am ersten Praktikumstag noch nicht so viel machen, fühlt sich in ihrem Betrieb jedoch auch sehr wohl. Schnell konnten die beiden jungen Frauen auch Unterschiede feststellen: so sind die Arbeitszeiten in Belgien und Deutschland doch sehr unterschiedlich.
In der ersten Woche des Aufenthaltes wurden die belgischen Praktikantinnen ebenfalls von Herrn Schmidt, Schulleiter des Hansa Berufskollegs begrüßt. Er interessierte sich besonders für die Frage, warum sich die Auszubildenden für ein Praktikum in Deutschland entschieden haben. Ein Vorteil eines Praktikums in Deutschland liegt für die beiden jungen Frauen darin, dass es keine Sprachbarrieren gibt, da sie aus der deutschsprachigen Gemeinschaft kommen. Zudem bekommen sie neben dem belgischen Diplom auch ein deutsches Diplom, welches sie befähigt auch nach der Ausbildung sofort in Deutschland zu arbeiten. In Belgien ist es nämlich sehr schwierig, eine Vollzeitstelle zu finden.
Einig sind sich die beiden Friseurinnen, dass ihr Praktikum spannend ist. Sie waren noch nie so lange von zu Hause weg.

,

Mit der Stochastik so fühlen wie James Bond in ‚Casino Royale‘

Wieder einmal waren wir mit unseren Abiturienten vom Leistungs- und Grundkurs Mathematik in der Spielbank Dortmund-Hohensyburg, um die Gesetze der Wahrscheinlichkeitsrechnung am realen Objekt einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Fabian Raczek, Schüler unserer Jahrgangsstufe 13, berichtet davon mit einem leichten Augenzwinkern:

„Wie immer wieder gern verkündet, verfolgt das Hansa Berufskolleg und insbesondere Herr Volle als Leiter der Gymnasialen Oberstufe das ungeschriebene Schulmotto „Hier wird jeder Service geboten“. Dies ist unter anderem an den interessanten schulischen Exkursionen, Betriebsbesichtigungen oder Jahrgangsstufenfahrten zu erkennen, die immer wieder angeboten und durchgeführt werden, oft auch außerhalb der Unterrichtszeit. Dazu zählte z.B. der abendliche Besuch am 11. Oktober 2018 in der Spielbank Hohensyburg, der uns Schülerinnen und Schülern gegen Ende der Unterrichtsreihe „Stochastik“ die Möglichkeit bot, das neu erlernte Wissen zu Wahrscheinlichkeiten beim „Großen Spiel“ zu erproben.
Zu Beginn des Abends wurde unsere Stufe in zwei gleichgroße Gruppen aufgeteilt, die jeweils im Wechsel eine Spielerklärung in den Spielen Black Jack und Roulette erhielten. Zusätzlich bekam jeder Schüler einen Gutschein für ein Freigetränk an der Bar, sowie einen Glücksjeton im Wert von 2 Euro. Inbegriffen in jeder Unterweisung war ein Testspiel mit einem vorgegebenen Budget, das das Casino ausschließlich für die Demonstration bereitstellte. Die Gewinner dieses Demonstrationsspiels erhielten am Ende jeweils einen weiteren Glücksjeton als Preis.
Nach den beiden Spielerklärungen beherrschten wir nun die Regeln und konnten darangehen, das Glück herauszufordern und das Geld zu vermehren. Es ist schon eine besondere Atmosphäre, wenn man an den Roulette-Tischen steht, auch dank der ganzen Smokings, des Klackerns der Kugel im Kessel und der damit erzeugten Casino-Royale-Atmosphäre. Außerdem genossen wir unsere Getränke an der Bar und freuten uns, dass auch ein paar bekannte Gesichter vom BVB vor Ort waren und ebenfalls ihr Glück versuchten.
Alles in allem fanden wir durchaus Gefallen am Glücksspiel, die meisten allerdings nur unter der Bedingung, dass es nicht das eigene Geld ist, mit dem man spielt. Im Nachhinein gab es von uns jedenfalls ausschließlich positive Rückmeldungen. Einige hatten auch tatsächlich ein bisschen Geld gewonnen, aber vor allem war es ein interessanter und rundum gelungener Abend.“

,

Ausbildung und Studium gleichzeitig

In den Herbstferien eines jeden Schuljahres bieten wir Schülerinnen und Schülern unseres Wirtschaftsgymnasiums ein freiwilliges „Bachelor Of Arts“-Praktikum in großen Unternehmen im Kreis Unna an. Neben Einblicken in die Abläufe und Strukturen des Unternehmen haben die Schüler dabei die Gelegenheit, sich im direkten Gespräch mit Auszubildenden und Studierenden über die Möglichkeiten und Chancen, aber auch die Anforderungen eines dualen Studiums zu informieren. Aleyna Akin, Schülerin unserer Jahrgangsstufe 12, schreibt über ihre Erfahrungen bei der Sparkasse UnnaKamen:

„Vom 22. bis zum 26. Oktober 2018 habe ich ein freiwilliges Praktikum bei der Sparkasse UnnaKamen absolviert. Dort lernte ich den Beruf der Bankkauffrau kennen und konnte einen Einblick in das duale Studium gewinnen, das von der Sparkasse mit vielfältigen Möglichkeiten angeboten wird.

An meinem ersten Praktikumstag wurde ich herzlich von Herrn Eickmann, dem Vertriebscoach, empfangen. Er gab mir zunächst die wichtigsten Grundinformationen über die Sparkasse UnnaKamen und erläuterte mir die verschiedenen Möglichkeiten der Ausbildung sowie des dualen Studiums. Danach musste ich eine Datenschutzerklärung unterschreiben, um zu gewährleisten, dass ich Daten nicht weitergebe und wie alle Mitarbeiter der Sparkasse der Schweigepflicht unterliege.

Im Rahmen meines einwöchigen Praktikums wurde ich in der Kundenberatung und im Servicebereich eingesetzt. Ich habe u.a. dabei geholfen, die verschiedenen Automaten zu kontrollieren und auch den Münzzähler auszuleeren. In der Kundenberatung durfte ich bei Kundengesprächen dabei sein und lernte, wie die Eröffnung eines Girokontos verläuft oder der Vertragsschluss für das Online-Banking aussieht. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, den Mitarbeitern bzw. Auszubildenden Fragen zum dualen Studium zu stellen, das mich besonders interessiert, da ich nach dem Abitur eventuell selbst diesen beruflichen Weg einschlagen möchte. So kann man sein erlerntes Theorie-Wissen auch zugleich in der Praxis anwenden.

Alles in allem hat mir das Praktikum sehr gut gefallen, da ich in der Sparkasse UnnaKamen viel lernen konnte und die Mitarbeiter mir gegenüber alle sehr freundlich und offen waren und meine Fragen immer gern beantwortet haben. In manchen Situationen hat mir auch mein schulisches Vorwissen u.a. aus dem Leistungskurs Betriebswirtschaftslehre geholfen. Es war eine sehr interessante Woche mit vielen neuen Einblicken.“

,

Besuch im Escape-Room Center „enigmania” in Dortmund

Zum besseren Kennenlernen und zur Teambildung organisierte die Unterstufenklasse D18B des Wirtschaftsgymnasiums eine Tagesfahrt nach Dortmund. Ziel war es aufgeteilt auf zwei Rätselräume gegeneinander und vor allem gegen die Zeit eine Mission zu erfüllen. Dabei waren die Jugendlichen auf sich gestellt. Viele Aufgaben konnten nur in Kooperation gelöst werden. Neben Kreativität, Kombinationsgeschick und logischem Denken war auch Kommunikationsfähigkeit gefragt. Die Jugendlichen konnten so ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen. Anbei ein Erfahrungsbericht:

Am Freitag, 05.Oktober, besuchte unsere Klasse das Escape-Room Center „enigmania“ in Dortmund. Wir wurden vor Ort freundlich empfangen und bekamen einige Informationen sowie eine Aufgabe und eine Geschichte zum jeweiligen Raum. Diese wurden gut an die Themen „Zeitreise“ und „Casino Royale“ angepasst und hatten eine tolle Atmosphäre.

Dort warteten spannende Rätsel auf uns, die wir mal schneller und mal langsamer lösen konnten. Diese passten wunderbar zum Raumthema. Neben dem kreativen Denken wurde auch Teamwork gefordert, um voran zu kommen. Im internen Wettbewerb gewann das Team „Casino Royale“ mit fast 10 Minuten Vorsprung vor den „Zeitreisenden“.

 

, ,

Erhalt des Zertifikats zur ‚Internationalen Mobilität‘ durch die Bezirksregierung Arnsberg

Nicht ohne eine gehörige Portion Stolz nahmen der Schulleiter Herr Günter Schmidt und Frau Marion Kadoch stellvertretend für die gesamte Schule die herzlichen Worte von Herrn Karsten Mielke, Leiter der EU-Geschäftsstelle in Arnsberg, entgegen. Bereits seit 19 Jahren werde am Hansa Berufskolleg vorbildliche Arbeit geleistet. Die Schülerinnen und Schüler würden in besonderem Maße auf ihr Berufsleben vorbereitet. Die Rede war von der wachsenden Internationalisierung der Schule, der am Montag diese weitere Ehrung zuteilwurde.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurde durch den Landrat Herrn Michael Makiolla, der sich nicht weniger lobend ausdrückte, das Zertifikat „Internationale Mobilität“ überreicht. Damit ist ein weiterer Meilenstein für die Internationalisierung der beruflichen Bildung am Hansa BK gesetzt, da es noch keiner anderen Schule im Regierungsbezirk Arnsberg gelungen ist, diese Zertifizierung zu erreichen. Die vom Schulministerium ins Leben gerufene Initiative sieht vor, dass diejenigen Schulen ein solches Zertifikat erhalten, deren Anteil der Schülerschaft, die einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland verbringen, über 10% liegt.

Seit vielen Jahren hat sich das Hansa Berufskolleg auf die Fahnen geschrieben, die Auszubildenden auch für den internationalen Arbeitsmarkt nachhaltig zu qualifizieren. Internationale Schulpartnerschaften mit Schulen in Belgien, den Niederlanden und China, das Angebot zur IHK Zusatzqualifikation Asienkaufmann, Auslandspraktika in ganz Europa, jährliche Partneraustausche mit der chinesischen Partnerschule SEMS oder auch die erfolgreiche Teilnahme an europäischen Schülerwettbewerben sind nur einige dieser Projekte, die für eine lebendige, internationale Schulkultur am Hansa sorgen.

Für das Gelingen dieser umfangreichen Auslandsaktivitäten ist eine schlagkräftige und hochmotivierte ‚Task force‘, bestehend aus 9 Kolleginnen und Kollegen verantwortlich, die mit unglaublichem Engagement die Internationalisierung am Hansa Berufskolleg Unna vorantreibt.

Geleitet wird das Team von Frau Marion Kadoch und Frau Lucia Tozzi, die sich auf die Planung, aufwendige Antragstellung und Abrechnung der EU-Fördermittel konzentrieren. Der Erfolg der Arbeit besteht im Wesentlichen darin, dass jedes Teammitglied für die Pflege und den Ausbau der partnerschaftlichen Beziehung zu einem Zielland zuständig ist.

Frau Lucia Tozzi ist zusätzlich für das Zielland Italien verantwortlich und hat im Laufe der vergangenen Jahre selbstständig Gastbetriebe verschiedener Branchen in den Regionen Pisa, Bologna und Pordenone akquirieren können.

Frau Marielle Süßer pflegt die partnerschaftlichen Beziehungen zur unserer belgische Schule in Eupen – ihre Arbeit ist vielschichtig, denn sie ist von der Vermittlung unserer Auszubildenden in belgische Unternehmen über die Organisation lokaler Praktikumsstellen für belgische Schüler geprägt.

Herr Daniel Helmke leistet eine intensive Kooperation mit dem Partnerkreis Nowy Sacz in Polen und betreut unsere Auszubildenden in den Gastunternehmen vor Ort. Zudem organisiert er die Teilnahme an europäischen Wettbewerben und ist zeitgleich aktiv in unserem Asienprojekt tätig.

Herr Kevin Hölscher betreut die zahlenmäßig größte Schülergruppe in Sheffield, England und hat mit der Sicherstellung der Gastfamilien und Organisation der englischen Unternehmen ein anspruchsvolles Betätigungsfeld.

Herr Erol Güvenc ist ein Garant für abwechslungsreiche und anspruchsvolle Gastbetriebe in Manavgat, Türkei und kommt stets mit sehr zufriedenen Teilnehmern wieder zurück, die begeistert von ihren Tätigkeiten z.B. in einem Krankenhaus vor Ort berichten.

Herr Marius Grüne konnte in diesem Jahr erstmals sehr erfolgreich zwei Auszubildende im spanischen Logrono betreuen und hat somit ein weiteres Zielland für das Hansa Berufskolleg vermitteln können.

Frau Ruth Lenzen organisiert seit vielen Jahren eigenständig die dreimonatigen Lernaufenthalte der Industriekaufleute EU im irischen Cork. Die Teilnehmer haben im Anschluss sogar die Möglichkeit, eine berufliche Doppelqualifikation mit dem Bestehen der Fremdsprachenkorrespondentenprüfung an der IHK Dortmund zu erlangen.

Frau Petra Roth, Herr Thomas Holzhausen, Herr Daniel Helmke und Frau Marion Kadoch haben vor vier Jahren das innovative Asienprojekt auf den Weg gebracht. Ziel ist es, unsere Auszubildenden für den asiatischen Wirtschaftsmarkt durch Grundkenntnisse in der chinesischen Sprache und Landeskunde sowie in Wirtschaftsenglisch und Außenhandel zu qualifizieren. Als besonderes Highlight ist auch ein mehrtägiger Aufenthalt in Shanghai integriert. Abgeschlossen wird diese Qualifizierung durch die IHK-Prüfung zum Asienkaufmann.

Einen ganz besonderen Höhepunkt stellte das Buffet der internationalen Klasse durch Frau Carla Duve dar: Hier boten syrische und afghanische Schüler landestypische Speisen an und verliehen der Veranstaltung damit einen ganz individuellen Charakter.

Doch auch die Auszubildenden und Ausbildungsbetriebe kamen am Montag zu Wort. Anstatt lange Reden zu halten, schilderten die beteiligten Akteure ihre persönlichen Einblicke in verschiedenen Interviews. Natürlich seien diese Auslandsaufenthalte eine Zusatzbelastung, so die einhellige Meinung der anwesenden Betriebe, Auszubildenden und Lehrer. Jedoch nehme man dies nur allzu gern in Kauf, da nicht nur die Auszubildenden von solchen Erfahrungen ganz besonders profitieren. Während die Ausbildungsbetriebe auf diese Weise motivierte junge Leute rekrutieren können, komme man als Auszubildender nach einem Auslandsaufenthalt reich an Erfahrungen und als ein anderer, persönlich gereifter Mensch zurück nach Deutschland.

Mit dem Erhalt dieses bedeutenden Zertifikats endet die Arbeit des Teams natürlich nicht, vielmehr ist ein weiterer Ausbau der internationalen Aktivitäten geplant. Angestrebt wird zur Zeit das Angebot des IHK-geprüften Europakaufmanns für den Speditionsbereich in Kombination mit vierwöchigen Auslandsaufenthalten sowie eine Ausweitung der Zielländer und Teilnehmerzahlen. So möchten wir unsere Schüler motivieren, neuen persönlichen und beruflichen Herausforderungen fern der Heimat zu begegnen, ganz nach dem Motto….

„Sometimes you have to be apart from the people you love, but that doesn’t make you love them any less. Sometimes it makes you love them more.“ (Nicholas Sparks, The Last Song)

 

Messebesuch mit der Klasse C17 EU2

Am 06.09.2018 besuchte die Klasse C17EU2 die Messe „Fair & Friends 2018″

in Dortmund – eine Messe für nachhaltige Lebensstile, Fairen Handel und gesellschaftliche Verantwortung.

Die Schüler*innen konnten sich unter anderem über das vielfältige Angebot des fairen Handels im Bereich der Lebensmittelproduktion und der Textilindustrie informieren, nachhaltige Investitionsmöglichkeiten kennenlernen – die GLS Bank ist die erste Bank, die nach sozial-ökologischen Grundsätzen arbeitet – oder aber auch neue Formen des Upcyclings betrachten.

Dass hinter fair gehandelten Produkten mehr steckt als eine faire Entlohnung der Produzenten wurde den Schüler*innnen anhand unterschiedlicher Projekte zwischen MISEREOR und den Partnern aus den Ländern Lateinamerikas vorgestellt.

,

Urkunden des Europäischen Wettbewerbs verliehen

„Freundschaft im Wettstreit“ und vom „Hofmaler zum Selfie“ so hießen die Themen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse D17B beim diesjährigen Europäischen Wettbewerb auseinandersetzten.

Am Mittwoch, den 4.07. 2018, überreichte Schulleiter Günter Schmidt Saskia Althoff, Michelle Blank, Julie Donkiewicz, Katja Eikelmeier, Joris Mühlenschmidt und Jana Pahl die Teilnahmeurkunden.

Der Europäische Wettbewerb fand in diesem Jahr zum 65. Mal statt und ist der älteste Schülerwettbewerb auf europäischer Ebene. Das Hansa Berufskolleg nimmt unter der Leitung von Herrn Hoppe regelmäßig teil.

Damit ist das Hansa Berufskolleg eine von insgesamt eine von über 1200 Schulen, die Arbeiten einreichten. Bundesweit beteiligten sich über 80.000 Schülerinnen und Schüler.