Beratung und Schulsozialarbeit am Hansa BK während der unterrichtsfreien Zeit

Die Beratungs- und Unterstützungsstrukturen in persönlichen Krisensituationen sind am Hansa Berufskolleg auch während der unterrichtsfreien Zeit weiter verfügbar.

Bitte nehmen Sie Kontakt auf

–          über Ihre Klassenlehrerin bzw. Klassenlehrer

–          oder direkt über das Beratungsteam

–          oder direkt über die Schulsozialarbeit

–         oder über unsere Schulseelsorge: seelsorge@hansa-berufskolleg-unna.de

Digitales Lernen während der Schulschließung

Das Hansa Berufskolleg bleibt bis zum 19.04.2020 geschlossen. Diese Schulschließung entbindet die Schülerinnen und Schüler grundsätzlich nicht von der Lernpflicht.

Hinsichtlich der Versorgung mit Lernaufgaben gelten für die Bildungsgänge unterschiedliche Regelungen:

Für alle BerufsschülerInnen in der dualen Ausbildung gilt die Regelung, dass diese während der unterrichtsfreien Zeit bis zu den Osterferien (03.04.20) ihren Pflichten im Ausbildungsbetrieb nachkommen. Lernaufgaben zur Aufarbeitung des bisherigen Lernstoffes können bei Bedarf von den jeweiligen FachlehrerInnen bereitgestellt werden. Die Auszubildenden stimmen sich diesbezüglich über die bekannten Kommunikationskanäle mit ihren KlassenlehrerInnen und FachlehrerInnen ab. Sollte eine Kontaktaufnahme nicht funktionieren, so kann diese über das Planungsbüro hergestellt werden: planung@hansa-berufskolleg-unna.de.

Die Schülerinnen und Schüler der Bildungsgänge Wirtschaftsgymnasium und Höhere Handelsschule nutzen für die Kommunikation und die Versorgung mit Lernaufgaben die Plattform MS-Teams. Die Klassenlehrer legen die entsprechenden Kanäle im Laufe der nächsten Tage an. Der Zugriff erfolgt über einen Browser oder die App MS-Teams, die kostenfrei heruntergeladen werden kann. Die Anmeldung erfolgt über die Mail-Adresse Vorname.Nachname@hansa-macht-schule.de und das aus PeP bekannte Passwort.
Bei Problemen wenden Sie sich bitte an
– Ihre/n WinFo-LehrerIn oder Ihre/n IW-Lehrer
– oder an die Administratoren
elmar.fehmel@hansa-macht-schule.de,
dariush.lettmann@hansa-macht-schule.de,
dagmar.peternek@hansa-berufskolleg-unna.de ,
felix.beckmann@hansa-berufskolleg-unna.de.

Die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule (BI19A, BII19A, BII19B, BII19C) stimmen sich hinsichtlich der Vorgehensweise mit ihren Klassenlehrern über Mail ab.
(Frau Schlichtherle = Sandra.Schlichtherle@hansa-berufskolleg-unna.de;
Herr Neier = Holger.Neier@hansa-berufskolleg-unna.de;
Herr Timmering = Kai.Timmering@hansa-berufskolleg-unna.de;
Herr Knoppe = Heinrich.Knoppe@hansa-berufskolleg-unna.de)

Die Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsvorbereitung (AV19A, AVQ19A, AIF19A, FFM19A) werden mit Informationen und Lernaufgaben per E-Mail versorgt. AnsprechpartnerInnen sind Frau Müller (AV19A; Kirsten.Mueller@hansa-berufskolleg-unna.de),
Frau Nirabi (AVQ19A; Jasmin.Nirabi@hansa-berufskolleg-unna.de),
Frau Duve (AIF19A; Carla.Duve@hansa-berufskolleg-unna.de) und
Frau Stollmeier (FFM19A; Kerstin.Stollmeier@hansa-berufskolleg-unna.de).

 

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Erste Hilfe Ausbildung

Die Mittelstufen zur Zahnmedizinischen Fachangestellten absolvierten am Montag, den 17. Februar 2020, das im Bildungsgang jährlich angebotene und von Frau Anke Blaß, Erste Hilfe Ausbildung, durchgeführte Ersthelferseminar. Der Kurs fand ganztägig in unserer Schule statt und brachte neben der erforderlichen Theorie durch zahlreiche praktischen Übungen (Verbände bei verschiedenen Verletzungen anlegen, stabile Seitenlage, Umgang mit bewusstlosen Personen, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Nutzung des Defibrillators …) viele neue Erkenntnisse.

Abschließend erhielt jede teilnehmende Person eine Bescheinigung über die Teilnahme an der Ausbildungsmaßnahme, die sie als Ersthelfer in der Zahnarztpraxis auszeichnet und nebenbei auch als Schulungsnachweis gem. Fahrerlaubnis-Verordnung gilt.

Hansa BK bleibt wegen Unwetterwarnung am 10.02. geschlossen

An alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und Ausbildungsbetriebe,

nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes ist in ganz Nordrhein-Westfalen in der Nacht von Sonntag (09.02.2020) auf Montag (10.02.2020) mit schweren Sturm- und Orkanböen zu rechnen, die den ganzen Montag noch anhalten sollen. Es wird starke Einschränkungen im Personennahverkehr geben und die Schülerbeförderung findet nicht statt.

Der Schulträger und die Schulleitungen der Berufskollegs des Kreises Unna haben entschieden, dass der Schulbetrieb am Montag, 10.02.2020 eingestellt und der Unterricht nicht stattfinden wird. Das Hansa Berufskolleg bleibt also am Montag geschlossen.

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Austausch nach Nowy Sacz

Kontakte knüpfen und sich vernetzen ist in der Berufswelt unverzichtbar. Dessen ist sich das Hansa Berufskolleg (HBK) schon seit vielen Jahren bewusst, weswegen das Pflegen von internationalen Partnerschaften am HBK fest verankert ist. Das bringt vor allem eines mit sich: Vorteile für die Schüler. Einige von ihnen absolvierten im Jahr 2019 ein Praktikum im polnischen Nowy Sacz.

Bereits seit mehr als 20 Jahren arbeitet das Hansa BK mit Unternehmen in Nowy Sacz – seines Zeichens auch Partnerkreis des Kreises Unna – zusammen. Im Jahr 2019 sammelten Marcela Polaczek, Franziska Thiemann und Lars Heiduczek praktische Erfahrungen im Rahmen des europäischen Erasmus-Projekts.

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Praktikumsbericht aus Logroño / Spanien

Die Anreise:
Zu Beginn meines Praktikums flogen wir von Düsseldorf nach Bilbao und wollten von dort aus mit einem Bus nach Logroño. Doch dort gab es die erste Schwierigkeit, da der nächste Bus ausgebucht war. Da wir nun anderthalb Stunden warten mussten, war meine erste Erfahrung mit Spanien, durch Bilbao zu schlendern und die Läden zu betrachten. Noch wirkte alles so wie in Deutschland. Der einzig merkbare Unterschied war es, dass alle Schilder auf Spanisch zu sehen waren.
Nachdem wir schließlich in Bilbao angekommen waren, begrüßte uns unten in einem Kaffee unser Vermieter Eduardo. Er führte uns durch die schicke Wohnung, zeigte uns die Einrichtung, übergab uns die Schlüssel und erklärte anhand einer Karte, was für Orte wir besuchen könnten. Sein Englisch war zwar ein wenig gebrochen, aber es war doch irgendwie möglich, sich mit ihm zu verständigen und alles Wichtige abzusprechen. Nachdem man Nummern ausgetauscht hatte, verließ er uns. Nun war unser erster Schritt, einzukaufen.
Nach einem ausgelassenen Wochenende war es am Montag nun an der Zeit, sich im Betrieb vorzustellen. Wir hatten die Unterstützung unseres Lehrers und einer Lehrerin von einer spanischen Universität, aber trotzdem war man etwas nervös. Das Vorstellen lief noch etwas holprig ab, aber der Empfang war nett und man fühlte sich sehr willkommen.

Der Betrieb und Arbeiten:
In Spanien arbeitete ich bei DHL Logropal SL. Bzw. DHL Express SL. Es liegt ein Stück außerhalb der Innenstadt von Logroño und hat die Adresse:
Calle Santa Maria 15
Poligono La Portalada II
Logroño, 26006 Spain
Im Vergleich zu meinem Ausbildungsbetrieb war es um einiges kleiner und familiärer. Meine Kommunikation mit den Kollegen lief hierbei hauptsächlich in Englisch ab, wodurch ich meine Sprachkenntnisse in der Praxis testen konnte.
Ein großer Unterschied waren aber auch die Arbeitszeiten, diese waren eine ziemliche Umstellung für mich. Die Mittagspause betrug drei Stunden, im Gegensatz zu den 30 Minuten in Deutschland. Nachdem man sich aber einmal dran gewöhnt hat, kommt man auch gut damit klar.
Meine Aufgaben waren in zwei Hauptbereiche geteilt: Am Morgen von 8:30 bis 13:30 war ich im Büro in der Verwaltung tätig und nachmittags von 16:30 bis 19:30 arbeitete ich körperlich im Bereich DHL Express.
Eine meiner liebsten Aufgaben war es jedoch, Tabellen mit eingegangenen und ausgegangenen Anrufen zu bearbeiten, damit sie ausgewertet werden können. Ich hatte für diese Aufgabe reichlich Zeit bekommen. Ich wusste hier lediglich was das Ziel ist und konnte mittels des Internets selbst recherchieren, wie ich dieser erreiche. Hierdurch konnte ich meine Kenntnisse in der Arbeit mit Excel etwas vertiefen und meinen eigenen Kopf benutzen.
Während meines Aufenthalts hat mein Vorgesetzter mich sogar mitgenommen, um ein paar Betriebe unserer Kunden zu besichtigen. Diese wären EMKA Beschlagteile, Calzados Évori und Calzados Victoria.
Bei EMKA Beschlagteile handelt es sich um ein Unternehmen, welches Dichtungen, Verschlüsse und andere Teile für Sicherungsschränke etc. herstellt. In der Niederlassung, welche ich besuchen durfte, werden Dichtungen aus Gummi produziert. Geführt wurden wir von einem Deutschen, wodurch die Kommunikation reibungslos ablief. Der Besuch war sehr interessant und hat mir einen Einblick in die Produktion verschaffen können. Außerdem habe ich viele Informationen über die Struktur des Unternehmens erhalten.
Calzados Évori ist ebenfalls eine Fabrik, hier konnte ich einen kurzen Einblick in die Produktion handgefertigter Schuhe erhalten.
Unser letzter Halt war Calzados Victoria. Auch hier ging es um Schuhe, jedoch war es diesmal keine Fabrik, sondern ihr Lager, von welchem die Ware versandt wird. Da mein eigenes Gebiet die Lagerhaltung ist, konnte ich die Prozesse gut nachverfolgen und verstehen. Ebenfalls habe ich andere Vorgehensweisen und Techniken gesehen, welche mir bereits aus der Schule bekannt waren, welche ich aber noch nicht im Einsatz erlebt habe. Diese wären RFID Sender in den Schuhen und ein automatisches Kleinteilelager, welches eine direkte Verbindung zu einem Put-to-light Kommissionierbereich hat.
Zweimal die Woche gab es auch Englischunterricht, an welchem ich teilhaben durfte. Diesen habe ich sehr genossen, da ich hier meine Sprachkenntnisse noch ein wenig erweitern konnte. Außerdem war ich froh, mit meinen bisherigen Kenntnissen und Fragen, welche meine Kollegen an mich hatten, den Unterricht aufzufrischen.

Freizeit und Kultur:
Es gibt viele Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Leben in Deutschland.
Da lange Mittagspausen und Mittagsschläfe in Spanien recht verbreitet sind, kommt es einem als Deutscher manchmal komisch vor, zu späten Stunden noch viele Kinder auf den Straßen zu sehen.
Allgemein schien das Abendleben nach hinten geschoben zu sein, man geht später nach draußen und bleibt länger weg.
Eine beliebte Aktivität für die Abende ist es, sich mit Freunden und Kollegen zu treffen und gemeinsam durch diverse Bars zu ziehen. Hierbei bleibt man meist aber nicht zu lange an einem Ort. Man bestellt sich ein Glas Wein oder Bier und dazu eine Tapa (ein kleiner Imbiss zum Getränk) und wenn man fertig ist, geht die Gruppe zur nächsten Bar. Auf dem Boden zwischen den Bars war auch eine merkwürdige Schlangenlinie zu finden. Diese stellt den „Elefanten-Weg“ dar. Er zeigt einen klassischen Weg von Bar zu Bar und mit jedem Mal wird die Linie gewundener. Dies stellt einen Betrunkenen dar, der mehr und mehr wie ein Elefant torkelt.
Doch wird nicht immer Alkohol getrunken, um Spaß zu haben, oft trifft man sich mit Freunden auch einfach in einem Kaffee oder Park. Allgemein sind die Spanier mehr außer Haus als die Deutschen.
Ich selbst hatte auch viel Spaß daran, mich einfach ein wenig in der Stadt umzusehen und sie zu erkunden.
Auch hatte ich das Glück, dass während meines Aufenthalts ein betrieblicher Ausflug stattfand. Wir sind an meinem letzten Samstag zusammen Golf spielen gegangen. Normalerweise wäre der jährliche Ausflug im Januar gewesen, aber dank glücklicher Umstände lag es dieses Mal im Oktober.
Zunächst haben wir uns gemeinsam in der Innenstadt getroffen und sind von dort aus in einem Reisebus zum Golfclub gefahren. Im Golfclub gab es zwei Aktivitäten für uns, zum einen eine Art Minigolf und zum anderen ein Weitschlagen. Auch wenn ich bei beiden nicht sonderlich gut war, hatte ich viel Spaß dank der angenehmen Gesellschaft.
Im Anschluss haben wir im Golfclub zu Mittag gegessen und haben uns nach einer Siegerehrung auf den Weg zurück in die Innenstadt gemacht. Einige gingen bereits nach Hause und andere, so auch ich, sind in eine Karaokebar gegangen und haben dort gefeiert. Auch beim Feiern waren meine Arbeitskollegen sehr offen und haben mich familiär behandelt. Meistens konnte ich nicht einmal für mich selbst bezahlen, da man mir alles ausgeben wollte.
Fazit:
Letztendlich habe ich den Aufenthalt in Spanien sehr genossen und bin froh, an diesem Projekt teilgenommen haben zu dürfen. Meiner Meinung nach hat es meiner persönlichen Entwicklung sehr gutgetan. Durch die Konfrontation mit dieser neuen Situation bin ich ein wenig offener geworden und nichtmehr so zurückhaltend. Meine Englischkenntnisse haben sich wohl nicht signifikant gesteigert, aber die Anwendung meiner Kenntnisse hat sich durch die Praxis definitiv gefestigt. Auch meine Selbstständigkeit ist durch den Aufenthalt größer geworden. Ich hatte zwar meine Mitbewohner, aber auch diese kannte ich vorher nur flüchtig von einem Abend in der Schule. Dementsprechend war ich in einem fremden Land, in einem mir bis dato unbekannten Betrieb und musste schauen, wie ich zurechtkomme.
Auch meine technischen Kenntnisse haben vom Aufenthalt profitiert. Bei der Arbeit mit Word und vor allem Excel habe ich ein paar neue Sachen hinzugelernt und da diese Programme sowie andere Office-Anwendungen sehr verbreitet sind, hilft mir das sicher in vielen Situationen weiter.
Doch auch wenn mir der Aufenthalt sehr gefallen hat, denke ich nicht, dass ich in der Zukunft nach Spanien ziehen möchte. Die Deutsche Lebensweise sagt mir doch mehr zu als die Spanische.
Negativ habe ich über den Aufenthalt nicht viel anzumerken, die meisten Dinge, die anfangs negativ erschienen, wie die Arbeitszeiten, waren okay, nachdem man sich an sie gewöhnt hat. Lediglich die Kommunikation stellte manchmal ein Problem dar, aber darauf war ich bereits vorher eingestellt.
Hendrick Wallesch, Erasmus+ – Praktikant im Oktober 2019

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Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung auf dem Weg zur Qualifizierung zum Europakaufmann/-kauffrau IHK Dortmund

Trotz der vorweihnachtlichen Zeit und Hektik in vielen Speditionen erlangten 14 Auszubildende das Sprachenzertifikat Spanisch Niveaustufe B1 der Sprachschule Inlingua Iserlohn – wichtige Voraussetzung für die Erlangung der Zusatzqualifizierung zum Europakaufmann.
„Keine einfache Sache“, meint Noah Schmidt aus der Spedition DHL Menden. Die Auszubildenden wurden seit Beginn des letzten Schuljahres einmal wöchentlich am Hansa Berufskolleg Unna für die Sprachenzertifikate Englisch und Spanisch geschult. Das Sprachenzertifikat „Englisch für kaufmännische Auszubildende“ Niveaustufe B2 – attestiert durch die IHK der Stadt Dortmund – ist seit September 2019 sicher in ihren Händen, ein weiterer wichtiger Baustein, der die ersehnte Zusatzqualifizierung näher rücken lässt.
Diese Qualifizierung attestiert nicht nur gute Fremdsprachenkompetenzen, sondern auch profunde Außenhandelskenntnisse, geprüft von der IHK der Stadt Dortmund.
Viele Speditionsunternehmen in der Region stellen ihre Auszubildenden zur Vorbereitung auf die Fremdsprachenzertifizierung und den Außenhandelskurs „internationale Geschäftsprozesse“ frei. Diese doppelte Belastung während der Ausbildung soll sich in Zukunft ausbezahlen. „Der Fachkräftemangel gerade in den Speditionen ist enorm und wir freuen uns diese Lücke etwas schließen zu können und der verladenden Wirtschaft doppelt qualifizierte junge Menschen zu stellen. Fast alle Auszubildenden aus dem Kurs haben zusätzlich einen vierwöchigen Auslandsaufenthalt in namenhaften europäischen Speditionen hinter sich und somit auch den Europass erlangt“, erklärt die Bildungsgangleiterin Frau Lucia Tozzi, die diese Qualifizierung betreut.
Jetzt steht nur noch die Außenhandelsprüfung im Mai 2020 bei der IHK der Stadt Dortmund an.

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Ein Schüler-Praktikum in den Ferien

In den Herbstferien eines jeden Schuljahres vermitteln wir Schülerinnen und Schülern unseres Wirtschaftsgymnasiums ein freiwilliges „Bachelor Of Arts“-Praktikum in großen Unternehmen hier aus der Region. Neben Einblicken in die Abläufe und Strukturen eines solchen Unternehmens haben die Praktikanten dabei die Gelegenheit, sich im direkten Gespräch mit Auszubildenden und Studierenden über die Möglichkeiten und Chancen, aber auch die Anforderungen eines dualen Studiums zu informieren. Alina Mees, Schülerin unserer Jahrgangsstufe 12, schreibt über ihre Erfahrungen in der Praktikumswoche:

„In den Herbstferien 2019 hatte ich die Möglichkeit, freiwillig ein einwöchiges Praktikum bei der Rewe Dortmund SE & Co. KG zu absolvieren. Da ich mir noch nicht sicher bin, ob ich meine berufliche Zukunft im Großhandel sehe und ich mich ebenfalls für ein mögliches Studium in diesem Bereich interessiere, habe ich diese Chance mit Freude wahrgenommen. Nachdem das Hansa Berufskolleg den Kontakt hergestellt hatte, bewarb ich mich per E-Mail und bekam innerhalb kurzer Zeit die Bestätigung des Unternehmens. So hatte ich von Montag, den 21. Oktober bis Freitag, den 25. Oktober jeweils von 7:30 bis 13:30 die Möglichkeit, einen Einblick in das Unternehmen zu erhalten.

An meinem ersten Praktikumstag wurde ich herzlich von Herrn Moormann, der u.a. für die Auszubildenden der Logistik zuständig ist, empfangen. Herr Moormann stellte mich einigen Kolleginnen und Kollegen in der Personalentwicklung vor. Man führte mich dann ein wenig durch das Unternehmen und erklärte mir detailliert den Aufbau und die Abläufe im Lager.

Besuch des Opernhauses Dortmund

Am Sonntag vor der letzten Schulwoche vor den Ferien besuchte die internationale Klasse des Hansa Berufskollegs Unna gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Duve das Opernhaus Dortmund. Die Schülerinnen und Schüler guckten sich Rachmaninow / Tschaikowsky, ein Ballett von Xin Peng Wang an. Fast die gesamte Klasse war anwesend.
Zu Beginn des zweiten Teils, als der Vorhang noch geschlossen war, die Musik aber bereits einsetzte, meinte ein Schüler zu mir: „Frau Brinkmann, die haben vergessen, die Gardinen zu öffnen“. Wirklich praktisch am Ballett ist, dass man keine Sprachkenntnisse benötigt, um das Gezeigte zu verstehen. Darum ging es aber auch gar nicht, alleine der Schulausflug in die benachbarte „Großstadt“ schien der Klasse großen Spaß zu machen. Der zweite Teil, wo ganz klassisches Ballett gezeigt wurde, gefiel den Schülerinnen und Schülern deutlich besser als der erste Teil.

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Exkursion der GH19C

Am 15. November 2019 hat die Klassengemeinschaft der GH19C an einer Logistikbesichtigung mit anschließender Besichtigung des Fleischwerkes bei der REWE Dortmund SE & Co. KG teilnehmen dürfen. Viele interessante und wertvolle Eindrücke konnten dabei von unseren Großhandelsazubis gesammelt werden. Dabei wurde der Fokus auf die detaillierten Abläufe innerhalb der Läger sowie auf die effektiven Prozesse der Produktion gelegt.
Zusammenfassen ein gelungenes Ereignis, welches den berufsbezogenen Wissensstand erweitert hat und spannende Erfahrungen bereithielt.