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Zertifizierung der neuen Asienkaufleute des Hansa Berufskollegs Unna

IHK, Kreis Unna und Hansa Berufskolleg übergeben zum zweiten Mal Zertifikate an Asienkaufleute

Die außenwirtschaftlichen Aktivitäten der Unternehmen in der Region der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund werden immer stärker. Von großem Interesse ist dabei der asiatische Markt – vor allem China, das auch 2017 der wichtigste Handelspartner Deutschlands war. Die Unternehmen vor Ort benötigen deshalb besonders im Bereich der dualen Berufsausbildung besonders qualifizierte Mitarbeiter, um ihre Exportaktivitäten weiter auszubauen. Aus diesem Grund bietet das Hansa Berufskolleg Unna in Kooperation mit der IHK zu Dortmund die Zusatzqualifizierung „Asienkaufmann/-frau“ an, die durch einen elftägigen Aufenthalt in Shanghai abgerundet wird.
Im Februar 2018 legten zehn Asienkaufleute ihre Prüfung ab – sie hatten ihre umfangreichen Kenntnisse in den drei Prüfungsbereichen Außenhandel, Chinesische Landeskunde und Sprache sowie Wirtschaftsenglisch erfolgreich unter Beweis gestellt. Heute wurden die Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss der Qualifikation feierlich unter dem Applaus ihrer Ausbilder in der IHK überreicht.

Die Auszubildenden des Groß- und Außenhandels und der Industrie nahmen die Urkunden aus den Händen von Herrn Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer und Leiter des Bereichs Internationales entgegen.

Die zahlreichen beteiligten Ausbildungsunternehmen profitieren erheblich von dieser Zusatzqualifizierung ihrer jungen Mitarbeiter. Frau Susanne Maletz sieht in ihrer Funktion als Leiterin der Aus- und Fortbildung bei dem Unternehmen Kik Textilien und Non-Food GmbH den Mehrwert vor allem im kompetenten Umgang mit chinesischen Geschäftspartnern. Ihre Auszubildende Frau Lara Stratmann kann dies bezeugen: „Durch den intensiven Kontakt mit den chinesischen Schülern und dem einjährigen Chinesischkurs fühle ich mich viel sicherer, wenn ich mit unseren chinesischen Zulieferern per Mail oder telefonisch in Kontakt trete. Diese sind immer völlig erstaunt, wenn ich mich auf Chinesisch vorstelle. Auch die fachlichen Inhalte des Außenhandelskurses kann ich tagtäglich anwenden, so z.B. bei der Berechnung von Luftfrachtsendungen!“

„China ist für die auslandsaktiven Unternehmen in unserer Region ein wichtiger Partner. Im Kreis Unna und den Städten Dortmund und Hamm gibt es rund zweihundert Unternehmen, die ihre Produkte nach China liefern. Jedes sechste exportorientierte Unternehmen plant neue Investitionen im Reich der Mitte. Vor diesem Hintergrund ist diese besondere Zusatzqualifikation ein großer Pluspunkt für die Betriebe. Hervorragend ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiter steigern die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen weltweit“, sagte Herr Ehrich.

Denn auch in China gibt es das bekannte Sprichwort:

„Aller Anfang ist schwer.“
万事开头难。- Wànshì kāitóu nán.

Weitere Statements zur Übergabe der Zertifikate:
Herr Rodolf Mertens, stellvertretender Schulleiter Hansa Berufskolleg Unna:
„Beruflicher Erfolg ist nicht allein eine Frage der betriebswirtschaftlichen oder technischen Fachkompetenz, sondern immer auch der interkulturellen Kompetenz. Dazu wollen wir als Schule einen Beitrag leisten. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern arbeiten wir daran, unseren Schülerinnen und Schülern die Zusatzqualifikation Asienkaufmann/-frau zu vermitteln. Grundstein hierfür ist die von der Mercator-Stiftung und dem Pädagogischen Austauschdienst geförderte Schulpartnerschaft mit der Shanghai Economic Management School (SEMS). Diese Unterstützung macht deutsch-chinesische Begegnungen für Schüler wie Lehrer unmittelbar erlebbar und ermöglicht Freundschaften zwischen den Kulturen. Besonders prägend ist hierfür der Aufenthalt in Gastfamilien. Die beiderseitig erlebte große Gastfreundschaft verhilft hierbei schnell und unkompliziert dazu, Berührungsängste mit einer zunächst fremden Kultur abzubauen.
Chinesische Partner unserer Ausbildungsbetriebe gewähren uns Einblicke in ihre Geschäftsprozesse. Damit bereichern sie theoretischen Ausbildungsinhalte wie z.B. die Außenhandelskalkulation oder das internationalen Marketing um wertvolle Fallbeispiele aus der Praxis des deutsch-chinesischen Handels. Unsere Auszubildenden erhalten vor Ort aus erster Hand Informationen und Eindrücke über die Arbeits- und Geschäftswelt in China. Erste eigene Erfahrungen mit dem asiatischen Kulturkreis qualifizieren die Auszubildenden für eine spätere Tätigkeit im deutsch-chinesischen Handel und machen sie damit für zukünftige Arbeitgeber besonders wertvoll. So dient die erworbene Zusatzqualifikation „Asienkaufmann/-frau“ dazu, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Schülerinnen und Schüler auf dem Arbeitsmarkt zu stärken.“

Projektteam Frau Marion Kadoch und Herr Thomas Holzhausen, Studiendirektoren Hansa Berufskolleg Unna:
„Wir sind sehr stolz auf unsere Absolventen, die zusätzlich zu ihrer regulären Ausbildung die Mühen des abendlichen Chinesisch- und Außenhandelskurses auf sich genommen haben. Sie haben unsere chinesischen Schüler und Lehrer in Unna mit offenen Armen empfangen und ihre neuerworbenen Chinesischkenntnisse mit dem Bestehen der HSK 1 (Hànyǔ Shuǐpíng Kǎoshì) – Prüfung vor dem Konfuziusinstitut in Duisburg beeindruckend belegt. Mit dem Erwerb der Zusatzqualifikation Asienkaufleute konnten die Auszubildenden ihre Qualifizierung für das Asiengeschäft am Hansa Berufskolleg Unna unter Beweis stellen.“

Frau Ling Liu-Weikl, Exportabteilung der Fleischhacker GmbH & Co KG und Mitglied im Prüfungsausschuss für Asienkaufleute:
„Dieses Projekt sorgt für ein intensives Verständnis zwischen den Handelspartnern Deutschland und China – die Teilnehmer konnten unsere chinesischen Zuliefererbetriebe in Shanghai besuchen und wissen nun, wie die Produkte, mit denen sie tagtäglich handeln, wirklich hergestellt werden.“

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Man spricht chinesisch am Hansa Berufskolleg

Die Kooperation zwischen dem Konfuzius-Institut Metropole Ruhr und dem Hansa Berufskolleg Unna besteht bereits seit Anfang 2016. Nun wurden erneut 12 Auszubildende des Groß- und Außenhandels unserer Schule für ihre erfolgreiche Teilnahme an der chinesischen Sprachprüfung ausgezeichnet und sind damit ihrem Ziel, dem Abschluss zum IHK-geprüften Asienkaufmann, einen weiteren Schritt nähergekommen.

Der klassische Sprachtest für das Hochchinesische ist der staatliche chinesische 汉语水平考试 Hànyǔ Shuǐpíng Kǎoshì, kurz HSK genannt, der weltweit regelmäßig abgehalten wird. Er ist eine wichtige Prüfung, um das Chinesisch-Niveau nachzuweisen, und auch ein bedeutendes Zeugnis, um in China zu studieren und zu arbeiten. Da sich das Hochchinesisch zu einer der wichtigsten Handelssprachen Asiens entwickelt hat, stellt das ausgehändigte Zertifikat für unsere Auszubildenden des Groß- und Außenhandels einen wichtigen Pluspunkt in der Bewerbungsmappe dar. Durch den zweimal monatlich stattfindenden Unterricht durch Frau Yu haben sich die Auszubildenden für den Umgang mit chinesischen Geschäftspartnern interkulturell und sprachlich vorbereitet. Sie haben gezeigt, dass Chinesisch erlernbar und eine spannende Angelegenheit ist. In kaum einem Land der Welt werden selbst einfache Sprachkenntnisse so begeistert aufgenommen wie in China.

Die Teilnehmer konnten ihre neu erworbenen Fremdsprachenkenntnisse bei der Aufnahme chinesischer Gastschüler sowie bei ihrem eigenen Aufenthalt in Shanghai im Sommer 2017 selbst ausprobieren.

Doch die Mühen haben sich gelohnt, denn …

Wer eine Fremdsprache lernt, zieht den Hut vor einer anderen Nation.

(Martin Kessel)

Auch wenn natürlich gilt:

„Aller Anfang ist schwer!“

万事开头难。„Wànshì kāitóu nán

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Congratulations! Auszubildende des Großhandels und der Industrie bestehen mit großem Erfolg die KMK-Zertifikatsprüfung in Englisch

In einer feierlichen Runde wurden die Zertifikate in Anwesenheit der zuständigen Studiendirektorin Frau Marion Kadoch an die erfolgreichen Auszubildenden des Großhandels und der Industrie im Januar 2018 überreicht.

Frau Kadoch betonte in einer kurzen Ansprache die Bedeutung dieser für die Teilnehmer kostenlosen Zusatzprüfung: „Das Fremdsprachenzertifikat der Kultusministerkonferenz der Länder geht in seiner Bedeutung weit über ein einfaches Zeugnis mit einer Fremdsprachennote hinaus. Es gibt detailliert Auskunft über das Leistungsvermögen der Prüflinge in der Anwendung berufsbezogener Englischkenntnisse und ist aufgrund der standardisierten Anforderungen europaweit vergleichbar! Jedem Personalverantwortlichen, dem dieses Zertifikat vorgelegt wird, weiß: Hier wurde freiwillig eine zusätzliche Leistung erbracht, die einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil auf dem globalen Arbeitsmarkt und einen großen Pluspunkt in der Bewerbungsmappe darstellt.“

Die Kandidaten durften in einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung beweisen, dass sie typische berufliche Situationen z. B. im täglichen Umgang mit Kunden oder Zulieferern in englischer Sprache meistern und in der Lage sind, kompetent als Mediator agieren können.

Bei der Übergabe der Zertifikate lobte Frau Kadoch nicht nur den hohen Lerneinsatz, die Motivation und den Erfolg der Schülerinnen und Schüler, sondern dankte auch allen beteiligten Englischkolleginnen und –kollegen für ihren Einsatz. Sie hatten sich weit über das normale Maß hinaus engagiert und nicht zuletzt durch ihren Einsatz bei der zeitaufwendigen Prüfung zum Erfolg beigetragen.

In ihren Dank schloss sie auch die heimischen Ausbildungsbetriebe ein, die ihre Auszubildenden unterstützen und für die Prüfung freigestellt haben.

Voller Stolz nahmen insgesamt 26 Auszubildende ihre Fremdsprachenzertifikate entgegen. Die Mehrheit der Teilnehmer hatte die Prüfung mit Bravour bestanden.

Als Zertifikatsinhaber verbessern sie erheblich ihre beruflichen Chancen und empfehlen sich innerbetrieblich für auslandsbezogene Aufgaben.

Ein weiterer Vorteil des Zertifikats liegt in der Anerkennung durch zahlreiche Fachhochschulen und Universitäten – so ersparen sich die Teilnehmer die Belegung weiterer Englischkurse, die ohne KMK-Zertifikat an vielen akademischen Bildungseinrichtungen verlangt werden.

Das KMK-Zertifikat wurde speziell für einzelne Berufe entwickelt und genießt europaweit Anerkennung, denn es orientiert sich an einem vom Europarat für alle Mitgliedsstaaten der EU verbindlich definierten Sprachenrahmen.

Am Hansa Berufskolleg Unna werden diese Prüfungen ein- bis zweimal jährlich mit den Schwerpunkten Wirtschaft- und Verwaltung, Informatik und Logistik in verschiedenen Niveaustufen (II, III und IV) angeboten.

Die aktuellen Prüfungstermine werden per Aushang in der Pausenhalle und auf der Homepage bekanntgegeben.

Bereits im März 2018 stehen die nächsten Kandidaten in den buchstäblichen Startlöchern, um ihre berufsbezogenen Englischkenntnisse unter Beweis zu stellen.

 

In diesem Sinne bleibt nur festzustellen: „Well done, everyone!“

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Auswahlgespräche Erasmus-Auslandspraktikum

Die Auswahlgespräche für das ERASMUS-Auslandspraktikum 2018 finden am Mittwoch, 21.02.2018 um 15.30 Uhr in Raum 220 statt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: Globalzusammenfassung 2018

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Besuch des IES-Comercio in Logroño, Spanien

Vom 24.01.2018 bis zum 26.01. reiste ich auf Einladung einer Berufsschule nach Logroño in Nordspanien um Schule, Stadt und dort ansässige Betriebe kennenzulernen und ein gemeinsames Austauschprojekt von Berufsschülern zu organisieren. Ziel dieser vom europäischen Erasmus+ Programm geförderten Projekte ist es, Berufsschülern Praktika im europäischen Ausland zu ermöglichen.
Logroño, die Hauptstadt der autonomen Region La Rioja, ist am besten von Düsseldorf aus über den Flughafen von Bilbao zu erreichen (2 Stunden Flugzeit). Von dort aus nimmt man einen Shuttel-Bus zum Busbahnhof und dann den Fernbus nach Logroño. Diese letzte Fahrt dauert ebenfalls ca. 2 Stunden.
Um 17 Uhr wurde ich am Busterminal von Logroño begrüßt. Raquel De Santiago Ochoa, die Koordinatorin für Auslandspraktika an unserer neuen Partnerschule, holte mich zusammen mit ihrem Partner Miguel mit dem Auto ab und sie fuhren mich nach einem Zwischenstopp an meinem Hotel zu ihrer Schule, wo an diesem Abend noch ein Treffen mit der Schulleiterin und Bildungsgang-Koordinatoren geplant war.
Die Schule, das IES Comercio, ist etwas größer als das Hansa-BK und bietet neben den Bildungsgängen der kaufmännischen und informationstechnischen Berufsausbildung in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen auch die Sekundar- und Oberstufe an. IES bedeutet „Instituto de Educación Secundaria“.

Es überraschte mich, dass sich abends noch Schüler und Lehrer im Gebäude befanden. Am IES Comercio wird in zwei Schichten unterrichtet. Der Unterricht kann bis 22:00 Uhr dauern! Dies betrifft aber in der Regel berufstätige Schüler.
Im Büro der Schulleiterin traf ich also auf eine Reihe spanischer Kolleginnen und Kollegen und zwei Schüler, die in diesem Jahr noch ihr Praktikum im Ausland absolvieren wollen. Wir stellten Gemeinsamkeiten, aber auch wichtige Unterschiede in den Abläufen und im Schul- und Ausbildungssystem fest. Für die spanischen Berufsschüler ist ein 3-monatiges Praktikum verpflichtender Bestandteil ihrer Berufsausbildung, der erst nach Bestehen der theoretischen Abschlussprüfungen stattfindet.
Bei einer Führung durch die Schule mit Zwischenstopp in der noch immer geöffneten Schulcafeteria beeindruckte es mich, dass für jede/n Lehrer/in ein Arbeitsplatz mit Computer in nach Fächern aufgeteilten Büros zur Verfügung steht.
Abends wurde ich von Raquel und Miguel durch eine der Kneipen-Straßen der Innenstadt geführt. „Ir de pinchas“ bedeutet, dass man in jeder Bar ein Glas Wein trinkt und sich dazu eine Kleinigkeit zum Essen aussucht. Jede Bar hat dabei seine eigenen Spezialitäten.
Logroño ist eine Universitätsstadt mit 150.000 Einwohnern und auch unter der Woche abends noch sehr lebhaft.
Am nächsten Tag wurde ich von Raquel von einem möglichen Praktikumsbetrieb zum nächsten gefahren. Junge IT-Unternehmen wie SIAM-IT, SDI und ARSYS haben gemeinsam, dass dort eine sehr junge Belegschaft beschäftigt ist und sie sich noch weiter verstärken wollen. Im Gegensatz dazu stand die kleine Weinkellerei Ijalba, die 70% ihres La-Rioja-Weines exportiert.

Zwei große Speditionsunternehmen, nämlich DHL und die Spedition Würth, unterhalten bedeutende Niederlassungen in Logroño. Letztere verfügt am Standort sogar über ein beeindruckendes, umsonst zugängliches Museum mit wechselnden Ausstellungen.
Am Freitag verließ ich die Stadt mit der Überzeugung, eine verlässliche Partnerschule gefunden zu haben, die uns in Zukunft viele Möglichkeiten bieten wird.
Marius Grüne

Hansa Berufskolleg feiert den deutsch-französischen Tag

Es ist fast schon eine kleine Tradition: Das Hansa Berufskolleg feiert den deutsch-französischen Tag!

Dabei besuchte die Oberstufe der Höheren Handelsschule wie schon im Vorjahr eine Vorlesung mit anschließender Diskussion von Professor Dr. Volker Steinkamp, Professor für romanische Philologie an der Universität Duisburg-Essen.

Professor Steinkamp erläuterte den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe der Höheren Handelsschule und den Studierenden die aktuelle politische Situation in Frankreich sowie wesentliche Aspekte der deutsch-französischen Beziehungen seit 1870 bis zur Unterzeichnung des Elyséevertrages am 22. Januar 1963.

Anschließend zeigte Professor Steinkamp seinen Hörern beeindruckenden Beispiele der engen deutsch-französischen Zusammenarbeit von den 1960 er Jahren bis heute.

Nach der Vorlesung nahm Professor Steinkamp sich noch viel Zeit, um die Fragen der Schülerinnen und Schüler zu beantworten..

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Schüler werden zu Studenten

In den ersten Wochen des Wintersemesters, meistens Anfang November, verlegen wir den Unterricht unserer Jahrgangsstufe 12 für zwei Tage an die TU Dortmund. Dabei versuchen wir zwei „normale“ Tage an der Uni abzubilden, um unseren Schülerinnen und Schülern einen möglichst realitätsnahen Einblick in das Studentenleben zu ermöglichen. Marvin Kappes und Magnus Schäfer, beide Schüler unserer Jahrgangsstufe 12 und ‚Studenten für zwei Tage‘, schildern hier ihre Eindrücke vom diesjährigen Uni-Besuch, der leider von regnerischem Wetter begleitet wurde:

„Zu Beginn waren wir alle sehr beeindruckt, wie groß das Areal der Universität insgesamt ist, und mussten uns erstmal auf dem Campus zurechtfinden. Am Montagmorgen gab es zunächst eine große Einführungsveranstaltung. Dabei bekamen wir von Mitarbeitern der TU Dortmund sowie einer ehemaligen Abiturientin des Hansa-Berufskollegs, die jetzt an der TU studiert, sehr viele Informationen im Hinblick auf ein mögliches Studium. Danach ging die komplette Stufe gemeinsam mit Frau Grybs und Herrn Volle, unseren begleitenden Lehrern, in die ebenfalls enorm große Mensa. Dort wurde unerwartet gutes Essen zu fairen Preisen angeboten. Nachdem wir uns alle an einer ausgewogenen Mahlzeit gestärkt hatten, machten wir uns voller Tatendrang in die Vorlesungen auf. Die hatte sich jeder von uns schon eine Woche vorher aus meist zwei bis vier verschiedenen, von der Schule vorgegebenen Angeboten ausgesucht. Dabei wurden ‚Erziehungswissenschaften‘ und ‚Wirtschaftsmathematik‘ von unserer Stufe häufig belegt.

Am Beginn des zweiten Tages entschieden sich die meisten für ‚Buchführung‘, was in einem provisorischen Hörsaalzelt stattfand. Allerdings besuchten auch einige von uns ‚Algebra und Zahlentheorie‘. Im Gegensatz zur Buchführung, die wir schon am Hansa-Berufskolleg im Leistungskurs BWL gelernt haben, war die Mathe-Vorlesung extrem anspruchsvoll, fordernd und monoton. Der dortige Dozent/Professor hat es geschafft, in weniger als einer halben Stunde sechs große Tafeln vollzuschreiben! Auch bei den weiteren Veranstaltungen gab es eine große Bandbreite. Die „Anorganische Chemie“ war z.B. wie der Mathekurs auch wieder fordernd und sehr anspruchsvoll, während wir manchen wirtschaftswissenschaftlichen Vorlesungen recht gut folgen konnten.

Im Laufe der zwei Tage hatten wir manchmal Probleme, die entsprechenden Gebäude für die verschiedenen Veranstaltungen zu finden, da der Lageplan etwas unübersichtlich war und uns die Übung fehlte. Außerdem hatten wir am Ende einige Mühe mit dem ÖPNV, es dauerte aufgrund von akuten Zugausfällen z.T. sehr lange, bis wir nach Hause kamen. Aber alles in allem hat der Besuch an der TU Dortmund viel Spaß gemacht, denn er war instruktiv und illustrativ. Wir konnten einige Erfahrungen für uns mitnehmen, denn viele aus unserer Stufe hatten sich schon vorher für ein Studium nach dem Abitur interessiert.“

Sprechtage für neue Schülerinnen und Schüler

Die Schülerinnen und Schüler, die sich für einen Schulplatz an unserer Schule ab August 2018 interessieren, können sich am

01.02.2018 zwischen 14:00 und 18:00 Uhr im Hansa Berufskolleg informieren.

Unsere Laufbahnberater stehen dann für alle Fragen zur Verfügung. Selbstverständlich sind auch die Eltern herzlich willkommen.

Wer an diesem Termin verhindert ist, kann gerne auch am 13.02.2018 zwischen 14:00 und 18:00 kommen. Dort findet der reguläre Sprechtag für alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule statt.

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Einblicke ins Arbeitsleben

Seit vielen Jahren bieten wir Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12 unseres Wirtschaftsgymnasiums an, in den Herbstferien ein freiwilliges „Bachelor Of Arts“-Praktikum in großen Unternehmen im Kreis Unna durchzuführen. Dabei geht es darum, die Abläufe und Strukturen in einem Unternehmen kennenzulernen und sich darüber hinaus mit den Möglichkeiten und Chancen, aber auch den Anforderungen eines dualen Studiums vertraut zu machen. Lena Kissing, Schülerin unserer Jahrgangsstufe 12, beschreibt ihre Erfahrungen bei der Zapp Precision Metals GmbH in Unna:

„In den Herbstferien 2017 durfte ich vom 23.10. bis zum 27.10. ein Praktikum bei der Firma ZAPP in Unna machen, um den Beruf der Industriekauffrau besser kennenzulernen und einen Einblick in das entsprechende Duale Studium zu gewinnen. Ich war in dieser Woche in der Abteilung Vertrieb eingesetzt und konnte mich gut über die Tätigkeiten und Aufgaben in diesem Bereich informieren.

Am 23.10. meldete ich mich um 8.30 Uhr beim Pförtner und wurde dort freundlich von Herrn Siedhoff empfangen. Danach hat er mich über die Sicherheitshinweise auf dem Gelände aufgeklärt und ich habe die Mitarbeiter der Abteilung Vertrieb kennengelernt. Schon kurz darauf durfte ich an einer Sitzung teilnehmen, bei der die ganze Abteilung anwesend war, was mir den Einstieg sehr erleichtert hat.

Die Teilnahme am wöchentlichen Werksunterricht zeigte mir, dass z.B. das in unserem BWL-Leistungskurs bereits behandelte Thema Rechnungswesen hier gut anwendbar ist. Im Werksunterricht haben die Verbundstudenten (Duales Studium) und die ‚normalen‘ Auszubildenden die Möglichkeit, für die Berufsschule bzw. die Uni in entspannter Atmosphäre zu lernen. Dabei werden sie durch einen anwesenden Lehrer unterstützt.

Des Weiteren habe ich den Mitarbeiten bei unterschiedlichen Tätigkeiten, wie z.B. der Angebotserstellung, Auftragsbuchung und Terminverfolgung zugeschaut. Hierbei wurden mir viele Abläufe erklärt. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, an einem Kundengespräch teilzunehmen. Von einem Mitarbeiter wurde ich über die Stahlbranche ganz allgemein, aber auch über den Vertrieb und dessen Aufgaben aufgeklärt. Herr Bohnenkamp hat sich dabei sehr viel Zeit genommen. Das Vorwissen aus der Schule erleichterte mir aber auch hier das Verständnis.

Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gut gefallen, da ich viele Informationen über den Beruf der Industriekauffrau erwerben konnte. Die Mitarbeiter der Firma ZAPP waren sehr freundlich und hilfsbereit, außerdem herrschte allgemein eine gute Arbeitsatmosphäre. Zum Abschluss am Freitag fand ein Gespräch mit Frau Wolff, der Ausbildungsleiterin, statt. Mit ihr konnte ich mich nochmal in Ruhe über die Ausbildung zur Industriekauffrau – auch speziell in der Firma ZAPP – unterhalten und Sie beantwortete mir all meine weiteren Fragen, die sich in dieser Woche ergeben hatten. Ich könnte mir gut vorstellen, in diesem Unternehmen eine Ausbildung zu machen.“

Weihnachtsfußballturnier der SV

Traditionell findet am Hansa Berufskolleg am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien das Fußballturnier der SV in der Kreissporthalle statt. Auch in diesem Jahr traten die 20 vorher ausgelosten Klassen in vier Gruppen gegeneinander an.

Nach fünf Stunden stand der Sieger fest: Die IN17A/C setzte sich im umkämpften aber fairen Finale gegen die C17EU2 durch. Der Platz 3 ging an die LG16D. Herzlichen Glückwunsch an alle drei Teams.

Am Ende waren sich alle einig: Der gemeinsame sportliche Wettkampf war wieder einmal ein Highlight im Schuljahr und hat den teilnehmenden Mannschaften viel Freude bereitet.

Die SV dankt allen Helfern für Ihr engagement.