, ,

Erhalt des Zertifikats zur ‚Internationalen Mobilität‘ durch die Bezirksregierung Arnsberg

Nicht ohne eine gehörige Portion Stolz nahmen der Schulleiter Herr Günter Schmidt und Frau Marion Kadoch stellvertretend für die gesamte Schule die herzlichen Worte von Herrn Karsten Mielke, Leiter der EU-Geschäftsstelle in Arnsberg, entgegen. Bereits seit 19 Jahren werde am Hansa Berufskolleg vorbildliche Arbeit geleistet. Die Schülerinnen und Schüler würden in besonderem Maße auf ihr Berufsleben vorbereitet. Die Rede war von der wachsenden Internationalisierung der Schule, der am Montag diese weitere Ehrung zuteilwurde.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurde durch den Landrat Herrn Michael Makiolla, der sich nicht weniger lobend ausdrückte, das Zertifikat „Internationale Mobilität“ überreicht. Damit ist ein weiterer Meilenstein für die Internationalisierung der beruflichen Bildung am Hansa BK gesetzt, da es noch keiner anderen Schule im Regierungsbezirk Arnsberg gelungen ist, diese Zertifizierung zu erreichen. Die vom Schulministerium ins Leben gerufene Initiative sieht vor, dass diejenigen Schulen ein solches Zertifikat erhalten, deren Anteil der Schülerschaft, die einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland verbringen, über 10% liegt.

Seit vielen Jahren hat sich das Hansa Berufskolleg auf die Fahnen geschrieben, die Auszubildenden auch für den internationalen Arbeitsmarkt nachhaltig zu qualifizieren. Internationale Schulpartnerschaften mit Schulen in Belgien, den Niederlanden und China, das Angebot zur IHK Zusatzqualifikation Asienkaufmann, Auslandspraktika in ganz Europa, jährliche Partneraustausche mit der chinesischen Partnerschule SEMS oder auch die erfolgreiche Teilnahme an europäischen Schülerwettbewerben sind nur einige dieser Projekte, die für eine lebendige, internationale Schulkultur am Hansa sorgen.

Für das Gelingen dieser umfangreichen Auslandsaktivitäten ist eine schlagkräftige und hochmotivierte ‚Task force‘, bestehend aus 9 Kolleginnen und Kollegen verantwortlich, die mit unglaublichem Engagement die Internationalisierung am Hansa Berufskolleg Unna vorantreibt.

Geleitet wird das Team von Frau Marion Kadoch und Frau Lucia Tozzi, die sich auf die Planung, aufwendige Antragstellung und Abrechnung der EU-Fördermittel konzentrieren. Der Erfolg der Arbeit besteht im Wesentlichen darin, dass jedes Teammitglied für die Pflege und den Ausbau der partnerschaftlichen Beziehung zu einem Zielland zuständig ist.

Frau Lucia Tozzi ist zusätzlich für das Zielland Italien verantwortlich und hat im Laufe der vergangenen Jahre selbstständig Gastbetriebe verschiedener Branchen in den Regionen Pisa, Bologna und Pordenone akquirieren können.

Frau Marielle Süßer pflegt die partnerschaftlichen Beziehungen zur unserer belgische Schule in Eupen – ihre Arbeit ist vielschichtig, denn sie ist von der Vermittlung unserer Auszubildenden in belgische Unternehmen über die Organisation lokaler Praktikumsstellen für belgische Schüler geprägt.

Herr Daniel Helmke leistet eine intensive Kooperation mit dem Partnerkreis Nowy Sacz in Polen und betreut unsere Auszubildenden in den Gastunternehmen vor Ort. Zudem organisiert er die Teilnahme an europäischen Wettbewerben und ist zeitgleich aktiv in unserem Asienprojekt tätig.

Herr Kevin Hölscher betreut die zahlenmäßig größte Schülergruppe in Sheffield, England und hat mit der Sicherstellung der Gastfamilien und Organisation der englischen Unternehmen ein anspruchsvolles Betätigungsfeld.

Herr Erol Güvenc ist ein Garant für abwechslungsreiche und anspruchsvolle Gastbetriebe in Manavgat, Türkei und kommt stets mit sehr zufriedenen Teilnehmern wieder zurück, die begeistert von ihren Tätigkeiten z.B. in einem Krankenhaus vor Ort berichten.

Herr Marius Grüne konnte in diesem Jahr erstmals sehr erfolgreich zwei Auszubildende im spanischen Logrono betreuen und hat somit ein weiteres Zielland für das Hansa Berufskolleg vermitteln können.

Frau Ruth Lenzen organisiert seit vielen Jahren eigenständig die dreimonatigen Lernaufenthalte der Industriekaufleute EU im irischen Cork. Die Teilnehmer haben im Anschluss sogar die Möglichkeit, eine berufliche Doppelqualifikation mit dem Bestehen der Fremdsprachenkorrespondentenprüfung an der IHK Dortmund zu erlangen.

Frau Petra Roth, Herr Thomas Holzhausen, Herr Daniel Helmke und Frau Marion Kadoch haben vor vier Jahren das innovative Asienprojekt auf den Weg gebracht. Ziel ist es, unsere Auszubildenden für den asiatischen Wirtschaftsmarkt durch Grundkenntnisse in der chinesischen Sprache und Landeskunde sowie in Wirtschaftsenglisch und Außenhandel zu qualifizieren. Als besonderes Highlight ist auch ein mehrtägiger Aufenthalt in Shanghai integriert. Abgeschlossen wird diese Qualifizierung durch die IHK-Prüfung zum Asienkaufmann.

Einen ganz besonderen Höhepunkt stellte das Buffet der internationalen Klasse durch Frau Carla Duve dar: Hier boten syrische und afghanische Schüler landestypische Speisen an und verliehen der Veranstaltung damit einen ganz individuellen Charakter.

Doch auch die Auszubildenden und Ausbildungsbetriebe kamen am Montag zu Wort. Anstatt lange Reden zu halten, schilderten die beteiligten Akteure ihre persönlichen Einblicke in verschiedenen Interviews. Natürlich seien diese Auslandsaufenthalte eine Zusatzbelastung, so die einhellige Meinung der anwesenden Betriebe, Auszubildenden und Lehrer. Jedoch nehme man dies nur allzu gern in Kauf, da nicht nur die Auszubildenden von solchen Erfahrungen ganz besonders profitieren. Während die Ausbildungsbetriebe auf diese Weise motivierte junge Leute rekrutieren können, komme man als Auszubildender nach einem Auslandsaufenthalt reich an Erfahrungen und als ein anderer, persönlich gereifter Mensch zurück nach Deutschland.

Mit dem Erhalt dieses bedeutenden Zertifikats endet die Arbeit des Teams natürlich nicht, vielmehr ist ein weiterer Ausbau der internationalen Aktivitäten geplant. Angestrebt wird zur Zeit das Angebot des IHK-geprüften Europakaufmanns für den Speditionsbereich in Kombination mit vierwöchigen Auslandsaufenthalten sowie eine Ausweitung der Zielländer und Teilnehmerzahlen. So möchten wir unsere Schüler motivieren, neuen persönlichen und beruflichen Herausforderungen fern der Heimat zu begegnen, ganz nach dem Motto….

„Sometimes you have to be apart from the people you love, but that doesn’t make you love them any less. Sometimes it makes you love them more.“ (Nicholas Sparks, The Last Song)

 

Messebesuch mit der Klasse C17 EU2

Am 06.09.2018 besuchte die Klasse C17EU2 die Messe „Fair & Friends 2018″

in Dortmund – eine Messe für nachhaltige Lebensstile, Fairen Handel und gesellschaftliche Verantwortung.

Die Schüler*innen konnten sich unter anderem über das vielfältige Angebot des fairen Handels im Bereich der Lebensmittelproduktion und der Textilindustrie informieren, nachhaltige Investitionsmöglichkeiten kennenlernen – die GLS Bank ist die erste Bank, die nach sozial-ökologischen Grundsätzen arbeitet – oder aber auch neue Formen des Upcyclings betrachten.

Dass hinter fair gehandelten Produkten mehr steckt als eine faire Entlohnung der Produzenten wurde den Schüler*innnen anhand unterschiedlicher Projekte zwischen MISEREOR und den Partnern aus den Ländern Lateinamerikas vorgestellt.

,

Urkunden des Europäischen Wettbewerbs verliehen

„Freundschaft im Wettstreit“ und vom „Hofmaler zum Selfie“ so hießen die Themen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse D17B beim diesjährigen Europäischen Wettbewerb auseinandersetzten.

Am Mittwoch, den 4.07. 2018, überreichte Schulleiter Günter Schmidt Saskia Althoff, Michelle Blank, Julie Donkiewicz, Katja Eikelmeier, Joris Mühlenschmidt und Jana Pahl die Teilnahmeurkunden.

Der Europäische Wettbewerb fand in diesem Jahr zum 65. Mal statt und ist der älteste Schülerwettbewerb auf europäischer Ebene. Das Hansa Berufskolleg nimmt unter der Leitung von Herrn Hoppe regelmäßig teil.

Damit ist das Hansa Berufskolleg eine von insgesamt eine von über 1200 Schulen, die Arbeiten einreichten. Bundesweit beteiligten sich über 80.000 Schülerinnen und Schüler.

 

Glüxxit Präventionsangebot am Hansa Berufskolleg

Zum zweiten Mal nach 2016 fand am 20.06.2018 eine Glüxxit Präventionsveranstaltung zum

Thema Glücksspielsucht statt. Da es sich um eine „verborgene“ Sucht handelt, versuchen das Beratungsteam und die Schulsozialarbeit des HBK in Zusammenarbeit mit dem Aktionskreis Spielsucht e.V., Unna mit dem Glüxxit Präventionsprogramm auf dieses wachsende Problem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufmerksam zu machen und durch gezielte Präventions-

arbeit aufzuklären. Das Glüxxit Präventionsprogramm wurde im Auftrag des NRW Gesundheits-

ministeriums entwickelt. Es handelt sich u.a. um ein interaktives und informatives Quiz rund

um das Thema Glücksspielsucht und soll als weiterer Baustein in der Beratungsarbeit fest am

Hansa Berufskolleg etabliert weden.

 

,

Zertifikatsübergabe für begabte und besonders engagierte Jugendliche der D17

„Spoileralarm“: Es ist möglich, den Mars zu besiedeln. Und auch Zeitreisen sind gar nicht so sehr Science-Fiction wie man denkt.

Diese und weitere spannende Erkenntnisse haben Leon Sonntag (D17A) und Renè Barth (D17B) am 25.06.18 vor der gesamten Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums und weiteren interessierten Zuschauern präsentiert.

Zuvor wurden die beiden besonders begabten Jugendlichen auf Grundlage eines Beobachtungsbogens durch ihre Fachlehrer für die Teilnahme nominiert und nahmen an einem zweistündigen Projekt zum Forschenden Lernen teil (FFP). Dieses wurde von Frau Uhlir im Rahmen eines von der Universität Münster begleiteten ECHA-Studiums betreut.

Beide Schüler bearbeiteten ein selbst gewähltes Problem/ Themenfeld und schrieben darüber eine Facharbeit. Renè wählte dabei das Thema: „Menschheit als multiplanetare Spezies“ und Leon ging der Fragestellung nach, ob „Zeitreisen möglich“ sind? Beide wendeten bei ihrer Ausarbeitung Strategien des wissenschaftlichen Arbeitens an. Und auch mit ihren Vorträgen wussten die beiden ihr Publikum zu unterhalten.

Im Anschluss an die Präsentation ihrer spannenden und verblüffenden Ergebnisse erhielten die beiden Jugendlichen dann durch den Bildungsgangleiter des Wirtschaftsgymnasiums, Herrn Volle, ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.

 

,

Ist der echt?

Ist der 200€ Schein echt oder ist es eine Fälschung? Diese Frage ist eigentlich ganz einfach zu beantworten, wenn man die Sicherheitsmerkmale von Banknoten kennt. Trotzdem entsteht dem Einzelhandel Jahr für Jahr ein riesiger Schaden durch Falschgeld. Daher fand auch in diesem Jahr ein Falschgeldseminar für die Unterstufenschüler des Einzelhandels statt.
Referenten der deutschen Bundesbank erläuterten den Schülerinnen und Schülern, wie sie Falschgeld schnell, sicher und ohne technische Hilfsmittel identifizieren können. Zudem wurden die Lernenden für verdächtige Situationen sensibilisiert. Auch Handlungsempfehlungen für den Ernstfall waren Gegenstand der Veranstaltung.
Nach 90 Minuten pro Klasse waren die Teilnehmer sicher: Uns wird kein falscher Fünfziger mehr untergejubelt.

,

Moin aus Hamburg

Vom 5.-7. Juni 2018 waren alle Groß- und Außenhandelsklassen des Jahrgangs 2016 zusammen in der Hansestadt Hamburg. Am ersten Tag haben wir die neu erbaute Elbphilharmonie besichtigt. Nach einer länger als zwei Minuten dauernden Rolltreppenfahrt erreicht man dort die Aussichtsplattform, die sich einmal um das Gebäude erstreckt und ein Rundum-Panorama über den alten Hamburger Hafen mit den Landungsbrücken an der Elbe erlaubt.

Es folgte ein gemeinschaftliches Abendessen im nahegelegenen Restaurant „Heimathafen“.

Der nächste Tag begann mit einer interessant gestalteten Stadtführung durch die Innenstadt, vorbei am Rathaus, dem Weltkulturerbe „Speicherstadt“ und der Reeperbahn. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es mit einem Bus in Richtung Containerhafen. Dort lernten wir mit Containerbrücken, Van-Carriern und Induktionsfahrzeugen unterschiedliche, teils vollautomatisierte Gerätschaften zur Be- und Entladung von Schiffen kennen. Die Abläufe konnten wir aus nächster Nähe beobachten und so theoretische Inhalte unseres Kurses „Außenhandelsprozesse“ in der Praxis wiederfinden. Zwischen den beiden Terminals Altenwerder und Burchardkai war Zeit für eine kurze Pause im Seemannsclub „Duckdalben“, einer sozialen Einrichtung speziell für Seemänner. Hier können diese aus der Ferne ihre Familie kontaktieren, sich entspannen, Gesellschaftsspiele spielen, essen und trinken. Auch ein Gebetsraum, in dem alle Religionen vertreten sind, ist dort zu finden. Den Abend ließen wir dann wieder gemeinsam ausklingen.

Jessica Schröter (Sonepar) und Kim Brechtenkamp (KiK), GH16A

,

Das Hansa hat wieder Besuch aus Fernost

9 Schülerinnen und Schüler sowie 5 Lehrer der Shanghai Economic Managment School sind bereits seit Sonntag, 13. Mai 2018 wieder zu Gast in Unna. Heute stand ein halbtägiges Job-Shadowing auf dem Programm, u.a. bei den Firmen Fleischhacker, Hesse, Rhenus und Kik. Hinter dem Begriff versteckt sich das Wort „Beschatten“ und so kam es, dass die chinesischen Schüler die deutschen Auszubildenden in ihrem Arbeitsalltag im Großhandel begleitet und als „Shadow“ beobachtet haben. Nach einem aufregenden Vormittag ging es zurück zum Hansa Berufskolleg, wo der Landrat Herr Makiolla die chinesischen Gäste im Kreis Unna willkommen hieß. Im Anschluss folgten die Berichte der Schülergruppen über die Erlebnisse im Rahmen des Job-Shadowing und auch die deutsch-chinesische Projektarbeit musste noch fortgeführt werden. Morgen steht dann ein Besuch der Logistikdrehscheibe Duisburg mit einer Hafenführung an. Eines steht jetzt schon fest: Langeweile wird bei dem vielfältigen Programm bei keinem der chinesischen und deutschen Schüler aufkommen.

,

Zertifizierung der neuen Asienkaufleute des Hansa Berufskollegs Unna

IHK, Kreis Unna und Hansa Berufskolleg übergeben zum zweiten Mal Zertifikate an Asienkaufleute

Die außenwirtschaftlichen Aktivitäten der Unternehmen in der Region der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund werden immer stärker. Von großem Interesse ist dabei der asiatische Markt – vor allem China, das auch 2017 der wichtigste Handelspartner Deutschlands war. Die Unternehmen vor Ort benötigen deshalb besonders im Bereich der dualen Berufsausbildung besonders qualifizierte Mitarbeiter, um ihre Exportaktivitäten weiter auszubauen. Aus diesem Grund bietet das Hansa Berufskolleg Unna in Kooperation mit der IHK zu Dortmund die Zusatzqualifizierung „Asienkaufmann/-frau“ an, die durch einen elftägigen Aufenthalt in Shanghai abgerundet wird.
Im Februar 2018 legten zehn Asienkaufleute ihre Prüfung ab – sie hatten ihre umfangreichen Kenntnisse in den drei Prüfungsbereichen Außenhandel, Chinesische Landeskunde und Sprache sowie Wirtschaftsenglisch erfolgreich unter Beweis gestellt. Heute wurden die Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss der Qualifikation feierlich unter dem Applaus ihrer Ausbilder in der IHK überreicht.

Die Auszubildenden des Groß- und Außenhandels und der Industrie nahmen die Urkunden aus den Händen von Herrn Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer und Leiter des Bereichs Internationales entgegen.

Die zahlreichen beteiligten Ausbildungsunternehmen profitieren erheblich von dieser Zusatzqualifizierung ihrer jungen Mitarbeiter. Frau Susanne Maletz sieht in ihrer Funktion als Leiterin der Aus- und Fortbildung bei dem Unternehmen Kik Textilien und Non-Food GmbH den Mehrwert vor allem im kompetenten Umgang mit chinesischen Geschäftspartnern. Ihre Auszubildende Frau Lara Stratmann kann dies bezeugen: „Durch den intensiven Kontakt mit den chinesischen Schülern und dem einjährigen Chinesischkurs fühle ich mich viel sicherer, wenn ich mit unseren chinesischen Zulieferern per Mail oder telefonisch in Kontakt trete. Diese sind immer völlig erstaunt, wenn ich mich auf Chinesisch vorstelle. Auch die fachlichen Inhalte des Außenhandelskurses kann ich tagtäglich anwenden, so z.B. bei der Berechnung von Luftfrachtsendungen!“

„China ist für die auslandsaktiven Unternehmen in unserer Region ein wichtiger Partner. Im Kreis Unna und den Städten Dortmund und Hamm gibt es rund zweihundert Unternehmen, die ihre Produkte nach China liefern. Jedes sechste exportorientierte Unternehmen plant neue Investitionen im Reich der Mitte. Vor diesem Hintergrund ist diese besondere Zusatzqualifikation ein großer Pluspunkt für die Betriebe. Hervorragend ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiter steigern die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen weltweit“, sagte Herr Ehrich.

Denn auch in China gibt es das bekannte Sprichwort:

„Aller Anfang ist schwer.“
万事开头难。- Wànshì kāitóu nán.

Weitere Statements zur Übergabe der Zertifikate:
Herr Rodolf Mertens, stellvertretender Schulleiter Hansa Berufskolleg Unna:
„Beruflicher Erfolg ist nicht allein eine Frage der betriebswirtschaftlichen oder technischen Fachkompetenz, sondern immer auch der interkulturellen Kompetenz. Dazu wollen wir als Schule einen Beitrag leisten. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern arbeiten wir daran, unseren Schülerinnen und Schülern die Zusatzqualifikation Asienkaufmann/-frau zu vermitteln. Grundstein hierfür ist die von der Mercator-Stiftung und dem Pädagogischen Austauschdienst geförderte Schulpartnerschaft mit der Shanghai Economic Management School (SEMS). Diese Unterstützung macht deutsch-chinesische Begegnungen für Schüler wie Lehrer unmittelbar erlebbar und ermöglicht Freundschaften zwischen den Kulturen. Besonders prägend ist hierfür der Aufenthalt in Gastfamilien. Die beiderseitig erlebte große Gastfreundschaft verhilft hierbei schnell und unkompliziert dazu, Berührungsängste mit einer zunächst fremden Kultur abzubauen.
Chinesische Partner unserer Ausbildungsbetriebe gewähren uns Einblicke in ihre Geschäftsprozesse. Damit bereichern sie theoretischen Ausbildungsinhalte wie z.B. die Außenhandelskalkulation oder das internationalen Marketing um wertvolle Fallbeispiele aus der Praxis des deutsch-chinesischen Handels. Unsere Auszubildenden erhalten vor Ort aus erster Hand Informationen und Eindrücke über die Arbeits- und Geschäftswelt in China. Erste eigene Erfahrungen mit dem asiatischen Kulturkreis qualifizieren die Auszubildenden für eine spätere Tätigkeit im deutsch-chinesischen Handel und machen sie damit für zukünftige Arbeitgeber besonders wertvoll. So dient die erworbene Zusatzqualifikation „Asienkaufmann/-frau“ dazu, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Schülerinnen und Schüler auf dem Arbeitsmarkt zu stärken.“

Projektteam Frau Marion Kadoch und Herr Thomas Holzhausen, Studiendirektoren Hansa Berufskolleg Unna:
„Wir sind sehr stolz auf unsere Absolventen, die zusätzlich zu ihrer regulären Ausbildung die Mühen des abendlichen Chinesisch- und Außenhandelskurses auf sich genommen haben. Sie haben unsere chinesischen Schüler und Lehrer in Unna mit offenen Armen empfangen und ihre neuerworbenen Chinesischkenntnisse mit dem Bestehen der HSK 1 (Hànyǔ Shuǐpíng Kǎoshì) – Prüfung vor dem Konfuziusinstitut in Duisburg beeindruckend belegt. Mit dem Erwerb der Zusatzqualifikation Asienkaufleute konnten die Auszubildenden ihre Qualifizierung für das Asiengeschäft am Hansa Berufskolleg Unna unter Beweis stellen.“

Frau Ling Liu-Weikl, Exportabteilung der Fleischhacker GmbH & Co KG und Mitglied im Prüfungsausschuss für Asienkaufleute:
„Dieses Projekt sorgt für ein intensives Verständnis zwischen den Handelspartnern Deutschland und China – die Teilnehmer konnten unsere chinesischen Zuliefererbetriebe in Shanghai besuchen und wissen nun, wie die Produkte, mit denen sie tagtäglich handeln, wirklich hergestellt werden.“

,

Man spricht chinesisch am Hansa Berufskolleg

Die Kooperation zwischen dem Konfuzius-Institut Metropole Ruhr und dem Hansa Berufskolleg Unna besteht bereits seit Anfang 2016. Nun wurden erneut 12 Auszubildende des Groß- und Außenhandels unserer Schule für ihre erfolgreiche Teilnahme an der chinesischen Sprachprüfung ausgezeichnet und sind damit ihrem Ziel, dem Abschluss zum IHK-geprüften Asienkaufmann, einen weiteren Schritt nähergekommen.

Der klassische Sprachtest für das Hochchinesische ist der staatliche chinesische 汉语水平考试 Hànyǔ Shuǐpíng Kǎoshì, kurz HSK genannt, der weltweit regelmäßig abgehalten wird. Er ist eine wichtige Prüfung, um das Chinesisch-Niveau nachzuweisen, und auch ein bedeutendes Zeugnis, um in China zu studieren und zu arbeiten. Da sich das Hochchinesisch zu einer der wichtigsten Handelssprachen Asiens entwickelt hat, stellt das ausgehändigte Zertifikat für unsere Auszubildenden des Groß- und Außenhandels einen wichtigen Pluspunkt in der Bewerbungsmappe dar. Durch den zweimal monatlich stattfindenden Unterricht durch Frau Yu haben sich die Auszubildenden für den Umgang mit chinesischen Geschäftspartnern interkulturell und sprachlich vorbereitet. Sie haben gezeigt, dass Chinesisch erlernbar und eine spannende Angelegenheit ist. In kaum einem Land der Welt werden selbst einfache Sprachkenntnisse so begeistert aufgenommen wie in China.

Die Teilnehmer konnten ihre neu erworbenen Fremdsprachenkenntnisse bei der Aufnahme chinesischer Gastschüler sowie bei ihrem eigenen Aufenthalt in Shanghai im Sommer 2017 selbst ausprobieren.

Doch die Mühen haben sich gelohnt, denn …

Wer eine Fremdsprache lernt, zieht den Hut vor einer anderen Nation.

(Martin Kessel)

Auch wenn natürlich gilt:

„Aller Anfang ist schwer!“

万事开头难。„Wànshì kāitóu nán