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Europa verstehen

Unter diesem Motto näherten sich angehende Fachkräfte für Büromanagement (Klasse BM 17 B) in zwei „EU-Kompakt-Kursen“ am 12.10. und am 30.11.2017 der EU und der europäischen Politik – auch vor dem Hintergrund der weltweiten Herausforderungen.
Im ersten Teil erwarben die Schüler*innen grundlegende Kenntnisse zur Entstehungsgeschichte und Entwicklung der EU sowie zu den Fragen, wie Entscheidungen in der EU getroffen werden, wie Gesetzgebungsverfahren ablaufen, wie jeder einzelne europäische Politik mitbestimmen kann und welche Vorteile die EU bietet.
Im zweiten Seminar beschäftigten sich die Schüler*innen mit dem Themenkomplex ‘Migration, Asyl und Flucht‘. Mit viel Interesse und großem Engagement konnten sie ihre eigenen Positionen erkennen und hinterfragen, überraschende Sachverhalte kennenlernen und sich mit unterschiedlichen Positionen auseinandersetzen. Dabei wurden auch zahlreiche persönliche Erfahrungen eingebracht.
Das Fazit zu den beiden Projektveranstaltungen, die im Rahmen des Politikunterrichts stattfanden und durch junge, gut geschulte Seminarleiter*innen der (überparteilichen) Schwarzkopf-Stiftung durchgeführt wurden, war einhellig positiv. Die Auszubildenden griffen die Chance begeistert auf, sich jeweils einige Stunden am Stück mit den wichtigen Themen beschäftigen zu können und sich auf methodisch vielfältige Weise sehr ernsthaft, aber zugleich in lockerer, vertrauensvoller Atmosphäre mit vielen Aspekten zu beschäftigen, zu denen sie im Alltag oftmals vor allem mit Halbwahrheiten und Vorurteilen konfrontiert werden.
Ein Schüler fasste bei der Abschlussbesprechung die allgemeine Stimmung zusammen: „Toll, dass wir diese Seminare machen konnten! Können wir so etwas vielleicht regelmäßig machen?“

Rechte des Titelbildes: Schwarzkopfstiftung, Illustration: Friederike Schlenz

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Besuch der Spielbank Dortmund

Wenn der Herbst kommt, ist es bei uns gute Tradition, mit der Jahrgangsstufe 13 (Q2) unseres Wirtschaftsgymnasiums einen abendlichen Ausflug an die Tische der Spielbank Dortmund-Hohensyburg zu unternehmen. Modisch-elegantes Outfit für die Damen sowie Sakko, Hemd und Krawatte für die Herren sind dabei Pflicht, denn es geht ja – wie es in der Fachsprache heißt – um das „Große Spiel“. Während die Schüler dabei immer mal wieder ein paar Gewinne einfahren, gehen die begleitenden Mathematiklehrer bei Roulette und Black Jack meist mit Verlusten vom Tisch – schon um die Gültigkeit gewisser mathematischer Grundregeln („Beim Glücksspiel gewinnt meistens die Bank“) nachzuweisen. Aber im Vordergrund steht natürlich vor allem der erlebnisreiche Abend und das eindrucksvolle Ambiente.

Das sieht auch Jonas Rabelt so, der als Schüler unserer Jahrgangsstufe 13 an jenem Abend dabei war und berichtet:

„Zum Abschluss der Unterrichtsreihe ‚Stochastik‘ ging es für uns in der Spielbank Dortmund-Hohensyburg darum, das auch einmal in der Praxis zu erproben, was wir im Mathematik-Unterricht gelernt hatten. Am Abend des 5. Oktober 2017 wurde unsere Gruppe bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 13 sowie Frau Grybs, Herrn Stolte und Herrn Volle, unseren Mathematiklehrerinnen und -lehrern, von zwei sehr freundlichen Croupiers der Spielbank Hohensyburg in die Regeln der Spiele „Black Jack“ und „American Roulette“ eingeführt.

Nach anfänglicher Zurückhaltung in den Proberunden konnte einige Schülerinnen und Schüler mit den 2€-Jetons die jeder von uns bekam, schon erste kleinere Erfolge verzeichnen. Natürlich stand das ganz im Gegensatz zu dem, was man uns im Mathematik-Unterricht bezüglich des Erwartungswertes und der Wahrscheinlichkeit beigebracht hatte. Aber im weiteren Verlauf des Abends zeigte sich, dass die Mathematik doch recht behalten sollte: Viele gerieten relativ schnell in die Verlustzone, wenn auch nur mit kleinen Beträgen. Allerdings gab es auch positive Ausnahmen. So lag der höchste Gewinn, den einer von uns an diesem Abend erzielen konnte, bei über 150€! Immerhin ist Roulette ja auch von allen Glücksspielen das mit der höchsten Gewinnausschüttung für die Spieler, obwohl der Erwartungswert natürlich negativ ist. Und mit 150 € kann man schon mal was anfangen.:-) Insgesamt war es für alle Beteiligten ein sehr schöner, erlebnisreicher Abend.“

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Vier belgische Friseurinnen zu Besuch in Unna

Nachdem das Hansa Berufskolleg im Oktober im Rahmen des Erasmus+ Projektes sieben junge Auszubildende für drei Wochen in das belgische Eupen geschickt hat, kam nun in diesem Jahr der zweite Gegenbesuch des ZAWM (Zentrum für Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes).

Die Anreise der jungen Belgierinnen erfolgte mit der Bahn und viel Gepäck: die vier jungen Friseurinnen sollen zwei Wochen lang ein Praktikum in deutschen Friseurbetrieben absolvieren und neue Eindrücke gewinnen. Betreut werden die jungen Damen von Frau Süßer. Die Lehrlingsmädchen sind auf Betriebe im gesamten Kreis Unna verteilt (Königsborn, Schwerte und Fröndenberg).

In den Betrieben dürfen die Auszubildenden Haare waschen, schneiden und föhnen. „Es ist ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe“, sagt die 23-jährige Bianca, denn anders als in Belgien, nimmt man sich in Deutschland wesentlich mehr Zeit für den Kunden. Auch Kelly ist begeistert. Man habe ihr sogar eine Stelle in ihrem Praktikumsbetrieb angeboten. Kelly und Bianca fühlen sich in Unna so wohl, dass sie in Erwägung ziehen, nach dem Praktikum Unna nochmal für ein paar Tage zu besuchen.

Doch auch das Freizeit- und Kulturleben Deutschlands darf nicht zu kurz kommen. Auf dem Programm stehen der Besuch der Thier Galerie und des Phönix Sees in Dortmund. Die 17-jährige Lara erlebte eine Führung durch Unna. Ein Highlight des Aufenthaltes war sicherlich der Empfang durch Herrn Schmidt, Direktor des Hansa Berufskollegs, zu Beginn der zweiten Hälfte des Praktikums. Auf seine Frage, was am Praktikum am meisten Spaß macht, waren sich alle einig: die Arbeit und die Kollegen.

 

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Informationsveranstaltung: Abitur am Berufskolleg

Vielleicht haben Sie bisher gar nicht gewusst, welche attraktiven Möglichkeiten die gymnasialen Oberstufen der 5 Berufskollegs des Kreises Unna bieten. Im Rahmen von zwei gemeinsamen Informationsveranstaltungen am 20.11. in Unna und am 16.01. möchten Ihnen die 5 Schulen eine Orientierung an die Hand geben und die vielfältigen Wege aufzeigen, die bei uns zur allgemeinen Hochschulreife führen.
Neben der mit dem Vollabitur verbundenen Allgemeinbildung gibt es bei den Berufskollegs zusätzlich die ausbildungs- und studienorientierte Spezialisierung im jeweiligen Schwerpunkt – von Wirtschaft über Technik und Informatik bis zum Gesundheitswesen.
Sind Sie interessiert? Wir laden Sie ein, unsere Beruflichen Gymnasien bei den beiden Informationsveranstaltungen kennen zu lernen und möchten Sie ermuntern, uns Fragen zu stellen und mit uns ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen: Abitur am Berufskolleg

Termine:

16.01.2018 Lünen 18:30

PZ des Lippe Berufskollegs, Dortmunder Straße 44

20.11.2017, 18.30 Uhr
Aula des HBU, Platanenallee 18, 59425 Unna

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Medizinische Fachangestellte bei Theaterstück gegen Tuberkulose

Die Schülerinnen und Schüler der Medizinischen Fachangestellten besuchten mit 150 Schülern des Hansa Berufskollegs das Theaterstück zum Thema „Tuberkulose.“ Die BUKOPharma-Kampagne, die seit 30 Jahren ungesunde Pharmageschäfte thematisiert, war in diesem Jahr das erste Mal mit der Straßentheatergruppe Schluck & Weg im Hansa Berufskolleg, um den Schülerinnen und Schülern das unangenehme Thema „Tuberkulose“ näherzubringen. An der Tuberkulose sterben weltweit immer noch knapp 2 Millionen Menschen und auch in Europa steigen die Infektionszahlen an. Das Theaterstück wurde auf eine sehr temporeiche und mitreißende Art präsentiert, bei der die beiden Tuberkulose-Bakterien ´Tuberku´ und `Losi`, sowohl in Erinnerung über ihre grandiosen Erfolge in der Vergangenheit schwelgten als auch ihren Frust über die Schwierigkeiten teilten, denen sie im sauberen Deutschland ausgesetzt sind. Über die Ausbildung einer „Multiresistenz“ gegen Antibiotika in Kombination mit steigender Armut sahen die beiden Bakterien nun auch in Deutschland wieder gute Chancen für eine weitere Verbreitung.

Auch  für die „Internationale Klasse (Flüchtlingsklasse)“ war das Thema „Tuberkulose“ spannend, da die Schülerinnen und Schüler die Krankheit aus ihrer Heimat kennen. Nach dem 30-minütigen Theaterstück standen die ehrenamtlichen Schauspieler für Fragen und Feedback der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung.

Messebesuch Fair Friends

Am 08.09.2017 besuchte die Klasse C16IW1 die „Fair Friends“ – Messe in Dortmund – eine Messe für nachhaltige Lebensstile, Fairen Handel und gesellschaftliche Ver-antwortung.
Die Schüler*innen konnten sich unter anderem über das vielfältige Angebot des fairen Handels im Bereich der Lebensmittelproduktion und der Textilindustrie informieren, nachhaltige Investitionsmöglichkeiten kennenlernen – die GLS Bank ist die erste Bank, die nach sozial-ökologischen Grundsätzen arbeitet – oder aber auch neue Formen des Upcyclings betrachten.

Das Abschlussgespräch umfasste Themen der gesellschaftlichen Verantwortung – wo kann ich mich für Nachhaltigkeit, faire Arbeitsbedingungen usw. einsetzen, wo ist der Staat in die Verantwortung zu nehmen …

U. Wagner

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Im Schleudergang auf dem Schulhof

Die letzten Arbeiten sind geschrieben, die Noten bereits vergeben – viele Schülerinnen und Schüler lassen sich in den letzten Tagen vor den Sommerferien nur schwer zum Lernen motivieren und haben bereits in den Ferienmodus umgeschaltet. Anders am Hansa Berufskolleg: dort war die Verkehrswacht Unna zu Besuch, Themen wie überhöhte Geschwindigkeit, riskante Fahrmanöver und Alkohol am Steuer standen auf dem Stundenplan und die Schüler Schlange.

Gerade Fahranfänger sind überproportional in den Unfallstatistiken vertreten und im Straßenverkehr besonders gefährdet. Die „Aktion Junge Fahrer“ der Deutschen Verkehrswacht will das ändern und hat mit ihren zahlreichen Angeboten die jungen Fahrer des Hansa Berufskollegs für die Gefährdung sensibilisiert. Aktionselemente wie Gurtschlitten, Fahrsimulatoren, Motorradsimulator, Alkoholsimulator und Rauschbrille oder Seh- und Reaktionstestgeräte gehörten zu den Höhepunkten der Veranstaltung.

So wurden zahlreiche Auffahrunfälle simuliert, Autos lagen auf dem Dach und den Insassen wurden die richtigen Handgriffe gezeigt, mit denen man sich aus dem Fahrzeug befreien kann. Wie sich das Handy am Steuer auf das Fahrverhalten auswirken kann, wurde mithilfe des neuesten Gerätes der Verkehrswacht anschaulich demonstriert. Per Fahrsimulator geht es für den Schüler über die Landstraße. Neben dem Bildschirm hängt ein Smartphone auf dem während der Fahrt zahlreiche Anrufe und Nachrichten eingehen, die der Fahrer annehmen und beantworten soll. Ist die Ablenkung zu groß, kommt es zu einem Unfall. Am Ende der Fahrt ist jedem Schüler klar: Hände weg vom Handy am Steuer!

Alle Beteiligten dürfen auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken und hoffen nun auf eine Wiederholung der Aktion für junge Fahrer im nächsten Schuljahr.

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Neues Schuljahr – neue Chancen

Es ist wieder soweit. Der neue Jahrgang Industriekaufleute EU wird im September, unmittelbar nach Beginn des neuen Schuljahres, ihre dreimonatige Auslandsphase antreten. 9 junge Auszubildende werden ihren heimischen Arbeitsplatz gegen einen Praktikumsplatz in der irischen Stadt Cork eintauschen. Sie haben eine schöne Zeit vor sich, in der sie unglaublich viele Eindrücke sprachlicher, kultureller und nicht zuletzt persönlicher Art sammeln werden. Cork ist Universitätsstadt und war übrigens im Jahre 2005 europäische Kulturhauptstadt. Daher wird es viele Festivals und kulturelle Ereignisse geben, die ebenso wir das Leben und Arbeiten in den Gastbetrieben ihre Persönlichkeit nachhaltig formen werden.

Die jungen Leute können sich umso mehr freuen, da ihr Aufenthalt weitreichend von dem Förderprogramm Erasmus+ sowie den heimischen Ausbildungsbetrieben gesponsert wird. Hoffentlich werden es ihnen in den Folgejahren viele junge Menschen nachmachen und ebenso einen Ausbildungsplatz zum Industriekaufmann/ zur Industriekauffrau EU wählen.

Der Vorgängerjahrgang wünscht den diesjährigen Teilnehmern auf jeden Fall alles, alles Gute, viele neue Erfahrungen und eine rundum tolle Zeit. SEE YOU!!

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Das White Horse Theatre war auch in diesem Jahr zu Gast im Hansa BK

Am Dienstag, d. 4.Juli stand etwas Besonderes auf dem Stundenplan vieler Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums und der Höheren Handelsschule: eine Aufführung von Oscar Wilde’s The Picture of Dorian Gray in der Fassung von Guy Wilson, präsentiert von vier jungen, exzellenten Schauspielern des White Horse Theatre.

Auch wenn der Klassiker der englischsprachigen Literatur schon fast 130 Jahre alt ist, präsentiert das Stück Themen, die auch heute noch aktuell sind. Zentral ist hier das Faust-Thema in modernerer Form: Dorian Gray verkauft seine Seele, um seine Schönheit und Jugend zu bewahren. Statt seiner selbst altert nur sein gemaltes Portrait. Darin hinterlässt sein Leben mit seinen Versuchungen vielfältige Spuren, denn Dorian Gray schreckt z.B. selbst vor Mord nicht zurück, um seine Fassade aufrecht zu erhalten. Auch eine tragische Liebesaffäre erweist sich als verhängnisvoll. Dorian Grays Leben ist geprägt von Egoismus und Täuschung, aber nach ausschweifenden Lebensjahren muss er doch für seine Taten die Verantwortung übernehmen.

Die jungen Schauspieler spielten begeisternd und überzeugend, und ihr Englisch war sehr gut verständlich. Und wenn die Vokabelkenntnisse gelegentlich vielleicht doch nicht reichten, so war es dank der schauspielerischen Leistung immer möglich, den Kontext zu verstehen. Somit war auch die diesjährige Vorstellung eine gute Gelegenheit, die eigenen Englischkenntnisse einem Praxistest zu unterziehen, zumal die Theatergruppe die Zuschauer im Anschluss an die Aufführung zum Gespräch einlud. Ausdrücklich zeigten sich die Schauspieler offen für Fragen zum Stück, zu ihren Personen oder zu was auch immer unsere Schüler(innen) interessiert hat.

 

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Internationales Frühstück

Das Internationale Frühstück des Hansa-Berufskolleg war ein voller Erfolg! Wir trafen uns am Montag den 15.5.2017 und aßen zusammen diverse Spezialitäten aus verschiedenen Nationen. Es hat allen Schülern sehr viel Spaß gemacht und man hat viel über die Spezialitäten der andern Länder gelernt.