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Coronabedingte Absage ALLER ERASMUS+ Aktivitäten im Herbst 2021

Leider müssen aufgrund der aktuellen Coronalage die geplanten ERASMUS+ Auslandsreisen für alle Partnerländer im Herbst 2021 abgesagt werden.

Das EU-Team hat es sich mit dieser Entscheidung nicht leicht gemacht – die zahlreichen Unwägbarkeiten hinsichtlich der länderspezifischen Reisebeschränkungen, Impfvorschriften und Quarantänemaßnahmen machen einen sicheren Lernaufenthalt im Ausland unmöglich. Zudem können unsere Projektpartner vor Ort derzeit keine verlässlichen Zusagen bzgl. der Praktikumsplätze machen.

Wir sind uns jedoch sicher, unsere zahlreichen internationalen Mobilitäten 2022 wieder in vollem Umfang aufnehmen zu können. Alternativ sind daher für dieses Jahr eine Vielzahl von grenzüberschreitenden Digitalprojekten geplant, die unsere internationale Arbeit sicherlich unterstützen werden (z.B. durch Fachvorträge der Auslandshandelskammer Shanghai, Beiträge europäischer Partnerunternehmen, Schüleraustauschprojekte, ….) .

Wir danken für Ihr/ Euer Verständnis! 

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Einladung zur Informationsveranstaltung ERASMUS 2021

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Eine Asienkauffrau in Zeiten von Corona

Warnstufe Rot, wohin man schaut: Rund die Hälfte der Welt gilt im Herbst 2020 als Corona-Risikogebiet. Samra Suljic muss daher auf die Reise nach Shanghai und den Besuch asiatischer Gastschüler verzichten – sonst Highlights der Zusatzqualifikation „Asienkauffrau“, an der die 20-Jährige aktuell teilnimmt.

„Natürlich ist es schade, dass die Reise abgesagt wurde“, meint die Auszubildende im Vertriebsinnendienst, „unter den Umständen ist es aber zweifellos die beste Entscheidung.“ Offiziell stuft das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) die Republik China zwar nicht als Risiko- gebiet ein. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass von dort keine verlässlichen Infektionszahlen gemeldet werden. Da das Coronavirus erstmals in China aufgetreten ist, rät das RKI daher trotzdem von Reisen ins Land ab.

Samra Suljics Begeisterung für die „Zusatzqualifikation Außenhandel für kaufmännische Auszubildende“ des Hansa Berufskollegs Unna ist trotz der Reisebeschränkungen unverändert groß. „Auf den Ablauf der Zusatzqualifikation wirkt sich das kaum aus“, sagt sie. „Der Unterricht findet unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregelungen der Schule ganz normal statt.“
Auf dem Lehrplan stehen zusätzlicher Unterricht und Prüfungen in den Fächern „Außenhandelsprozesse“ und „Wirtschaftsenglisch“ sowie chinesischer Sprachunterricht. Am Ende wartet eine anspruchsvolle Abschlussprüfung der Industrie- und Handelskammer auf die Auszubildenden.
Um die fehlenden Erfahrungen vor Ort und den Austausch mit den Gastschülern zu kompensieren, lernt die Berufsschülerin im Kurs „Außenhandelsprozesse“ viel über die Kultur Chinas. „Da ich selbst einen Migrationshintergrund habe, interessieren mich verschiedene Kulturen und Verhaltensweisen schon lange. Die Disziplin und der Respekt, die in asiatischen Ländern gepflegt werden, faszinieren mich sehr.“

Derzeit bringt lediglich der Sprachkurs im Hansa Berufskolleg Unna ein wenig asiatischen Flair. „Aber auch so bleibt die Zusatzqualifikation für mich eine sehr interessante und einzigartige Chance, Kultur und Sprache kennenzulernen.“

Quelle: WW_Mitarbeitermagazin_Wissenswert_04_2020_Seite17

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„Türöffner Europakaufmann“

Ein Beitrag vom Europakaufmann-Absolventen Noah Schmidt

 

2018 wurde erstmalig vom Hansa Berufskolleg Unna in Kooperation mit der IHK Dortmund die Zusatzqualifizierung zum „Europakaufmann“ angeboten. Diese 18-monatige Qualifikation zielt darauf ab, junge, motivierte Auszubildende auf eine Karriere in international tätigen Unternehmen vorzubereiten. 

Für uns Auszubildende aus dem Berufsfeld Kaufmann / Kauffrau für Spedition – und Logistikdienstleistung war die Zusatzqualifizierung zum Europakaufmann sehr hilfreich. Neben der eigentlichen Ausbildung haben wir durch Kursleiterin Frau Tozzi umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Außenhandel, Marketing und Vertrieb erlangen können. Diese Kenntnisse werden von den Arbeitgebern begrüßt, da die Außenhandelskenntnisse einen enormen Mehrwert für die Firmen schaffen. Aus diesem Grund wurden einige Auszubildende von ihren Arbeitgebern sowohl zeitlich als auch finanziell unterstützt. 

Als Absolventen der Zusatzqualifikation haben wir das Schuljahr mit einem Doppelabschluss abgeschlossen, da der „Europakaufmann“ zeitgleich mit der Ausbildung absolviert wurde. Diese Doppelbelastung stellte für den einen oder anderen eine große Herausforderung dar, da man sich nicht nur auf die logistischen Schwerpunkte aus der Ausbildung fokussieren musste, sondern auch auf die Lerninhalte der Zusatzqualifikation.  

Der Kurs wurde wöchentlich in vierstündigen Unterrichtseinheiten, abwechselnd in Spanisch – und IGP-Blöcken gehalten. Das Pauken von Spanisch-Vokabeln und Grammatik hat sich ausgezahlt, aus einem „Hola“ wurde innerhalb eines Jahres ein Wetterbericht und eine Wegbeschreibung auf Spanisch. Herr Grüne hat uns als Leiter des Spanischkurses erfolgreich und umfassend auf die B1-Prüfung vorbereitet, alle Auszubildenden haben die Prüfung bestanden 

Das Bestehen dieser mündlichen als auch schriftlichen Prüfung, wie auch das Bestehen der Englisch-Prüfung auf B2-Niveau, war Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung in IGP (Internationale Geschäftsprozesse). 

Die Doppelqualifikation ist in vielerlei Hinsicht vorteilhaft. Zum Einen macht man sich auf dem Arbeitsmarkt durch fundierte Außenhandelskenntnisse interessanter, da die Unternehmen mehr und mehr ins Ausland exportieren und international expandieren wollen.  

Zum Anderen gewinnt man wertvolle Zeit, da die Zusatzqualifikation während der Ausbildung  absolviert wird und man anschließend nach der Ausbildung die Kenntnisse z.B. mit einem Studium vertiefen und erweitern kann. 

Nicht zu unterschätzen ist der erforderliche Lernaufwand, der durch die Doppelbelastung besonders hoch ist. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Zusatzqualifikation zum Europakaufmann ein Türöffner für die Karriere in international agierenden Unternehmen ist. Besonders interessant ist der Europakaufmann für Auszubildende, die eine verantwortungsvolle Position in den Bereichen Export, Import, Marketing oder Vertrieb anstreben, u.a. als International Sales Manager oder Export/Importspezialist. 

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Der Onlineshop als erweitertes Schaufenster des eigenen Ladens

Fortbildung E-Commerce für den Bildungsgang Groß- und Außenhandel

Der Bildungsgangleiter des Groß- und Außenhandels Thomas Holzhausen und sein Team freuten sich über ein ganz besonderes ‚Bonbon‘ bei der aktuellen Umsetzung des neuen Bildungsplans:

Da dem E-Commerce in der beruflichen Ausbildung eine immer größere Bedeutung zukommt, konnte Thomas Lewandowski, Leiter des E-Commerce der Stellfeld & Ernst GmbH für einen packenden Fachvortrag im Hansa Berufskolleg Unna gewonnen werden. Das Familienunternehmen aus Dortmund vertreibt Fachhandelssortimente wie Grillgeräte, Gartenmöbel, Freizeit & Camping, etc. verstärkt unter Anwendung von E-Commerce-Strategien.

Nach einem Überblick über die Zielsetzungen bei der Gestaltung einer Webseite im Unterschied zur Einrichtung eines Onlineshops konnte Herr Lewandowski Fachbegriffe aus dem E-Commerce wie z.B. ‚Kundentracking‘, ‚Retargeting‘ und ‚Cross-channel pricing strategies‘ mit vielen aktuellen Beispielen aus der Praxis anschaulich erläutern.

Die gespannten Kolleginnen und Kollegen erfuhren, wie bedeutsam die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben bei der Einrichtung personalisierter Onlineshops abhängig von der Schwerpunktsetzung des Vertriebs B2B (Business to Business) oder B2C (Business to Customer) ist. Ein besonderer Schwerpunkt bildete dabei der Bereich der Datensicherheit im Hinblick auf die Einstellung von Cookies, Kundentracking und CMS-Systemen (Content Management Systems).

Auf die Frage einer Kollegin, ob die Auszubildenden im E-Commerce über umfassende IT-Kenntnisse verfügen sollten, lautete die überraschende Antwort von Herrn Lewandowski „… nein, ich suche eher kreative Köpfe – die technischen Anforderungen werden in der Regel von automatisierten Systemen übernommen; ich kann keine ‚Nerds‘ gebrauchen.“

 

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Erste Hilfe Ausbildung

Die Mittelstufen zur Zahnmedizinischen Fachangestellten absolvierten am Montag, den 17. Februar 2020, das im Bildungsgang jährlich angebotene und von Frau Anke Blaß, Erste Hilfe Ausbildung, durchgeführte Ersthelferseminar. Der Kurs fand ganztägig in unserer Schule statt und brachte neben der erforderlichen Theorie durch zahlreiche praktischen Übungen (Verbände bei verschiedenen Verletzungen anlegen, stabile Seitenlage, Umgang mit bewusstlosen Personen, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Nutzung des Defibrillators …) viele neue Erkenntnisse.

Abschließend erhielt jede teilnehmende Person eine Bescheinigung über die Teilnahme an der Ausbildungsmaßnahme, die sie als Ersthelfer in der Zahnarztpraxis auszeichnet und nebenbei auch als Schulungsnachweis gem. Fahrerlaubnis-Verordnung gilt.

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Exkursion der GH19C

Am 15. November 2019 hat die Klassengemeinschaft der GH19C an einer Logistikbesichtigung mit anschließender Besichtigung des Fleischwerkes bei der REWE Dortmund SE & Co. KG teilnehmen dürfen. Viele interessante und wertvolle Eindrücke konnten dabei von unseren Großhandelsazubis gesammelt werden. Dabei wurde der Fokus auf die detaillierten Abläufe innerhalb der Läger sowie auf die effektiven Prozesse der Produktion gelegt.
Zusammenfassen ein gelungenes Ereignis, welches den berufsbezogenen Wissensstand erweitert hat und spannende Erfahrungen bereithielt.

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Belgische Praktikanten in Deutschland

Auch in diesem Jahr schickte das Hansa Berufskolleg Unna im Rahmen des Erasmus+ Programmes acht junge Auszubildende für ein Auslandspraktikum ins belgische Eupen. Neben altbewährten Praktikumsbetrieben wie beispielsweise dem Computermarkt, in dem jedes Jahr ein IT-Systemkaufmann sein Praktikum absolvieren kann, gab es auch neue Betriebe, da sich erstmals zwei Zahnmedizinische Fachangestellte und zwei Auszubildende Kaufleute des Großhandels für ein Praktikum in Belgien entschieden. Eine weitere Neuerung bestand in diesem Jahr ebenfalls in der Ausdehnung des Praktikums auf vier Wochen.
Zehn Tage nachdem die deutschen Auszubildenden aus Eupen wieder zurück kamen, schickte das ZAWM (Zentrum für Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes) in Eupen drei junge Friseurinnen, die ihr Praktikum im Kreis Unna absolvieren sollten. Auch im Kreis Unna sind die drei jungen Frauen in Betrieben untergebracht, mit denen wir schon lange zusammen arbeiten: Zwei Friseurinnen absolvieren ihr Praktikum in Schwerte, eine in Fröndenberg. Alle drei jungen Damen machen im Mai ihre Abschlussprüfung und absolvieren ihr Praktikum in Deutschland um die Bidiplomierung zu erhalten.

Nach der Hälfte des Praktikums berichteten die Praktikantinnen Herrn Schmidt, Schulleiter des Hansa Berufskollegs und Frau Süßer, für das Land Belgien verantwortliche Lehrerin am Hansa Berufskolleg, über ihre neu gewonnenen Erfahrungen. Sabrina lernt in ihrem Salon viel Neues im Bereich Kosmetik, die 19 jährige Ronja berichtete, dass in Belgien nur auf Termin gearbeitet wird, wogegen in Deutschland nur der Chef ihres Praktikumsbetriebes mit Terminen arbeitet. Das Praktikum in Unna ist für die Belgierinnen besonders interessant, weil es keine sprachlichen Barrieren gibt: Die drei angehenden Friseurinnen kommen aus der deutschsprachigen Gemeinschaft. Dennoch haben sie die Erfahrung gemacht, dass es auch innerhalb der Sprache Unterschiede gibt. So bestellten sie beispielsweise „Fritten“ anstatt wie hier üblich „Pommes“.

Von belgischer Seite werden die Praktikantinnen von Laetitia Cornely, Schulsozialarbeiterin am ZAWM und Caroline Gerckens, Abteilungsleiterin der Lehrlingsausbildung betreut, die sich einen Tag Zeit nahmen, um die Praktikantinnen im Kreis Unna zu besuchen. Nach einem kurzen Empfang am Hansa Berufskolleg durch Herrn Schmidt und Frau Kadoch, zuständige Studiendirektorin für internationale Projekte bevor es in die Betriebe im Kreis Unna ging.
Interessenten, die ebenfalls in 2020 ein von der Europäischen Union gefördertes Praktikum im Ausland absolvieren möchten, sind herzlich zur Informationsveranstaltung am 4. Dezember um 16 Uhr am Hansa Berufskolleg eingeladen.

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Gesundheitstag Fit im Einzelhandel

Ein hohes Stressaufkommen, Mangel an sportlicher Aktivität, ungesunde Ernährung, falsche Bewegungen – Es existieren zahlreiche Ursachen für gesundheitliche Probleme.
Damit zumindest einige davon nicht zu ernsthaften Problemen führen, richtete das Hansa Berufskolleg auch in diesem Jahr einen Gesundheitstag für Schülerinnen und Schüler im Einzelhandel aus. Dabei konnten die Teilnehmer aus verschiedenen Workshops wählen und sich in Themenbereichen wie

Gesund und günstig kochen
Social Media Sucht
Bodyscan/Ernährungsberatung
Suchtberatung
und Selbstverteidigung

weiterbilden.

Alle Aktiven lobten den Tag als gelungene und vor allem interessante Abwechslung im Schulalltag. Wir bedanken uns vor allem bei unseren externen Referenten vom All inclusive Fitness Iserlohn, der Kung Fu Akademie Fröndenberg, der Suchtberatung im Kreis Unna und der Barmer Ersatzkasse.

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Asienkaufleute des Hansa Berufskollegs auf den Spuren der neuen Seidenstraße

Einen überaus interessanten Tag mit einem lehrreichen Programm erlebten die Asienkaufleute in Duisburg. Auf Einladung des Konfuzius Institutes ging es zunächst auf eine geführte Tour durch den Duisburger Hafen. Ein besonderes Bonbon hatte Susanne Löhr, Geschäftsführerin des Konfuzius Instituts, dann für die angehenden China-Spezialisten parat: Den Endpunkt der neuen Seidenstraße in Duisburg. Am Duisburg Intermodal Terminal (DIT) kommen pro Woche 30 bis 40 Züge aus Fernost an. Jeder von ihnen ist 600 Meter lang. Wie man logistisch damit umgeht, konnten die Auszubildenden hautnah erleben.
Die Einordnung des Erlebten erfolgte am Nachmittag: Prof. Dr. Taube von der Universität Duisburg Essen verwies in seinem Vortrag über die Wirtschaftspolitik Chinas um die neue Seidenstraße auf die geostrategische Bedeutung.
Den Abschluss bildete ein Gespräch mit dem China-Beauftragten der Stadt Duisburg, Johannes Pflug. Pflug machte die Wichtigkeit des Engagements Chinas für die Stadt Duisburg deutlich.
Die Auszubildenden wurden begleitet von Susanne Maletz, Leiterin der Aus- und Fortbildung bei KiK, Günter Schmidt, Schulleiter des Hansa Berufskolleg, sowie Christoph Hoppe, Lehrer am Hansa.
Auch im nächsten Jahr wird man die Zusatzqualifikation „Asienkaufmann“ am Hansa Berufskolleg erwerben können. Neben betriebswirtschaftlichem Fachwissen und dem Erlernen von Grundlagen der chinesischen Sprache steht im Fokus der Zusatzqualifikation ein Aufenthalt in Shanghai.