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Online-Briefing mit der Auslandshandelskammer Shanghai

Auch in Corona-Zeiten reißt der Kontakt zu unseren Partnern in Fernost nicht ab.

Der im Rahmen des China-Austauschprogramms durchgeführte Besuch bei der Auslandshandelskammer (AHK) Shanghai fand erstmals online am 16.09.2021 statt.

Im Rahmen dieses Online-Briefings stellte Wilhelm Dittrich, Leiter des „Recruitment & Training“ die Leistungen der AHK für deutsche Firmen in China dar. Diese reichen z.B. von Beratung beim Markteinstieg, Consulting bei Rechtsfragen bis hin zum Anmieten von Büroraum im Rahmen von „Office-in-Office“-Angeboten.

Thema waren zudem die aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation in China sowie die typischen Herausforderungen von deutschen Unternehmen in Fernost.

Konkretisiert wurden diese in der anschließenden Fragerunde, bei der z.B. der weltweite Containerengpass, die Praxis von Online-Geschäftstreffen oder auch die Internet-Zensur in China angesprochen wurden.

Für unsere Auszubildenden war es besonders interessant, Informationen über die Möglichkeiten eines weiterführenden Betriebspraktikums in Shanghai zu erhalten, dessen Antragstellung durch die AHK Shanghai begleitet wird.

Ergänzt wurden viele Informationen durch die Beiträge von Frau Kristina Xu, die als Vertreterin des Goetheinstituts Peking an diesem Briefing teilgenommen hat.

Die AHK Greater China vertritt die ca. 5 000 in China tätigen deutschen Unternehmen und stellt für sie in vielen Fällen ein erster Ansprechpartner vor Ort dar.

So konnte so manch anspruchsvoller Lerninhalt, der den Auszubildenden bei ihrer theoretischen Asienqualifizierung am Hansa BK begegnet, mit diesem fernöstlichen Perspektivwechsel ein wenig leichter verstanden und erschlossen werden.

Oder wie man in China sagt:

„Eine Reise von 1 000 Meilen beginnt mit einem kleinen Schritt.“

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Shanghai-Projekt trotz Corona

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Asienqualifizierung in besonderen Zeiten

Neue Asienkaufleute erhalten ihr Zeugnis für die IHK-Zusatzqualifikation am 6. Mai 2021

Zu Beginn ihrer Ausbildung im Sommer 2018 war von Corona-Pandemie noch keine Rede. So konnten die Auszubildenden im Groß- und Außenhandel unbeschwert alle theoretischen Module ihrer Asienqualifizierung beginnen: Berufsbezogenes Englisch, ein Kurs für chinesische Sprache und Landeskunde mit dem Abschluss HSK1 oder 2 sowie dem Außenhandelskurs. Auch der unmittelbare interkulturelle Teil konnte wie geplant stattfinden. So konnten die angehenden Asienkaufleute im Jahr 2019 als Kür ihrer Qualifizierung am Schüleraustausch mit unserer Partnerschule Shanghai Economic Management School (SEMS) mit vielen fachlichen und kulturellen Highlights teilnehmen.

Unter den erschwerenden Pandemie-Bedingungen wurden die theoretischen Pflicht Module durchlaufen und mit der Prüfung zur IHK-Zusatzqualifikation im März 2021 abgeschlossen.

Anfang Mai konnten nun 10 Kaufleute für den Groß- und Außenhandel in einer – Corona bedingten – kleinen, feinen Zeremonie am Hansa Berufskolleg Unna ihre Zertifikate in Empfang nehmen.

Die Zusatzqualifikation kann für alle Absolventen eine formale Eintrittskarte in die weitere berufliche Karriere im Handel mit Fernost sein.

Lebendig in Erinnerung bleiben werden aber vor allem die persönlichen Begegnungen und Ereignisse im Rahmen der Austauschbegegnung in den Gastfamilien und Betrieben in Shanghai und Unna.

Diese wirken bis heute nach. So werden einige durch das Austauschprogramm geschlossene Freundschaften bis heute gepflegt – durch Chats, Telefonate … und irgendwann vielleicht auch wieder mit einem Besuch in Unna oder Shanghai.

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Eine Asienkauffrau in Zeiten von Corona

Warnstufe Rot, wohin man schaut: Rund die Hälfte der Welt gilt im Herbst 2020 als Corona-Risikogebiet. Samra Suljic muss daher auf die Reise nach Shanghai und den Besuch asiatischer Gastschüler verzichten – sonst Highlights der Zusatzqualifikation „Asienkauffrau“, an der die 20-Jährige aktuell teilnimmt.

„Natürlich ist es schade, dass die Reise abgesagt wurde“, meint die Auszubildende im Vertriebsinnendienst, „unter den Umständen ist es aber zweifellos die beste Entscheidung.“ Offiziell stuft das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) die Republik China zwar nicht als Risiko- gebiet ein. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass von dort keine verlässlichen Infektionszahlen gemeldet werden. Da das Coronavirus erstmals in China aufgetreten ist, rät das RKI daher trotzdem von Reisen ins Land ab.

Samra Suljics Begeisterung für die „Zusatzqualifikation Außenhandel für kaufmännische Auszubildende“ des Hansa Berufskollegs Unna ist trotz der Reisebeschränkungen unverändert groß. „Auf den Ablauf der Zusatzqualifikation wirkt sich das kaum aus“, sagt sie. „Der Unterricht findet unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregelungen der Schule ganz normal statt.“
Auf dem Lehrplan stehen zusätzlicher Unterricht und Prüfungen in den Fächern „Außenhandelsprozesse“ und „Wirtschaftsenglisch“ sowie chinesischer Sprachunterricht. Am Ende wartet eine anspruchsvolle Abschlussprüfung der Industrie- und Handelskammer auf die Auszubildenden.
Um die fehlenden Erfahrungen vor Ort und den Austausch mit den Gastschülern zu kompensieren, lernt die Berufsschülerin im Kurs „Außenhandelsprozesse“ viel über die Kultur Chinas. „Da ich selbst einen Migrationshintergrund habe, interessieren mich verschiedene Kulturen und Verhaltensweisen schon lange. Die Disziplin und der Respekt, die in asiatischen Ländern gepflegt werden, faszinieren mich sehr.“

Derzeit bringt lediglich der Sprachkurs im Hansa Berufskolleg Unna ein wenig asiatischen Flair. „Aber auch so bleibt die Zusatzqualifikation für mich eine sehr interessante und einzigartige Chance, Kultur und Sprache kennenzulernen.“

Quelle: WW_Mitarbeitermagazin_Wissenswert_04_2020_Seite17

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Eine wunderbare Geste der Freundschaft: Chinesische Partnerschule schickt 660 hochwertige Mundschutzmasken

Die Freude war groß, als kürzlich 5 große Pakete von der Shanghai Economic Management School am Hansa Berufskolleg eintrafen – 660 hochwertige Mundschutzmasken für unsere Schüler und Lehrer sollen den Schulalltag im täglichen Umgang mit Corona erleichtern.
Der Schulleiter, Herr Günter Schmidt, zeigte sich sehr bewegt von dieser persönlichen Geste der chinesischen Schule, zu der bereits seit sechs Jahren intensive partnerschaftliche Beziehungen bestehen. Die Masken, so der chinesische Schuldirektor Herr Shen Handa in seinem Begleitschreiben, „repräsentieren den Glauben an die Zusammenarbeit bei der Bewältigung der großen Herausforderungen in der Coronakrise, denn ‚auf Regen folgt Sonnenschein‘“.

Wir alle stimmen ihm von ganzem Herzen zu, sind es doch insbesondere die Schüler beider Schulen, die durch die Absage der gegenseitige Austauschbegegnungen erstmals um unschätzbare Erfahrungen eines Aufenthalts in China und Deutschland gebracht wurden. Traurig sind auch unsere Auszubildenden, die sich aktuell in der beruflichen Zusatzqualifizierung zum IHK-geprüften Asienkaufmann befinden und täglich Chinesischvokabeln und Fachbegriffe des Außenhandels lernen. Alle Teilnehmer hoffen jedoch, ihre erworbenen Kenntnisse spätestens im Rahmen ihres Shanghaiaufenthalts im September 2021 endlich anwenden zu können. Frau Dong, die Chinesischlehrerin lächelt und ist stolz auf ihre Schüler, die „…. trotz aller Widrigkeiten sehr fleissig lernen“.

Prüfung in Chinesisch bestanden

Günter Schmidt übergab am Mittwoch, den 19.02.2020, die Sprachzertifikate HSK 1 an die glücklichen Absolventinnen und Absolventen.

Die Auszubildenden markierten damit eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Abschluss des Asienkaufmanns.

Und dieser Weg war durchaus steinig und anspruchsvoll: Im vierzehntägigen Rhythmus war intensives Pauken des chinesisches Wortschatzes, der Aussprache und Grammatik angesagt. Zeitraum: 17:30 bis 20:30 und das nach einem anstrengenden Tag im Betrieb und in der Schule!

„Chinesisch ist wirklich eine völlig andere Sprache, auf die man sich erst einmal einlassen muss!“, stellte Max Polap, Auszubildender im zweiten Lehrjahr, fest.

Betreut von Frau Dong, Chinesischlehrerin aus Dortmund, legten die Schülerinnen und Schüler die Prüfung Anfang Dezember beim Konfuzius-Institut Duisburg ab.

Seit dem Schuljahr 2015/2016 können die Auszubildenden am Hansa Berufskolleg die Zusatzqualifikation Asienkaufmann/kauffrau erwerben. Neben zusätzlichen Kenntnissen im Außenhandel und Englisch können die Asienkaufleute an einem 11-tägigen Auslandsaufenthalt in Shanghai teilnehmen. Durch eine Prüfung bei der IHK Dortmund erhalten die Schülerinnen und Schüler die Qualifikation Asienkaufmann/kauffrau.

Es freuen sich über den Erfolg: Aycan Aydin, Dilber Dösemeci, Przemyslaw Godlewsky, Anna Lena König, Maximilian Polap, Daniel Görlich, Leonard Presch, Christoph Hoppe, Philip Sauerland, Frederic Scheben, Daniel Schmidt, Serpil Senel, Entele Serefaj, Jackson Suthanthirakumas.

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Neue Seidenstraße zum Anfassen

China-Tag für angehende Asienkaufleute aus NRW am Konfuzius-Institut Metropole Ruhr

Die Stadt Duisburg ist ein Knotenpunkt der „Neuen Seidenstraße“. Welche Dynamiken und Herausforderungen bringt das mit sich? Wie sehen die China-Aktivitäten der Stadt aus? Davon konnten angehende Asienkaufleuten aus ganz NRW sich am 6. November 2019 am Konfuzius-Institut Metropole Ruhr ein Bild machen.
Die Berufsschüler erwartete eine Führung durch den Duisburger Hafen (duisport) und ein Besuch des Duisburger Intermodal Terminals (DIT). Im Anschluss ging es um Visionen, Realitäten und Limitationen der „Neuen Seidenstraße“: Prof. Dr. Markus Taube, Kodirektor für den Bereich Wirtschaft am Konfuzius-Institut Metropole Ruhr, zeigte in seinem Vortrag grenzübergreifende Geschäftsmodelle und geostrategische Herausforderungen auf. Den Abschluss bildete eine Gesprächsrunde mit Johannes Pflug, Chinabeauftragter der Stadt Duisburg und Vorsitzender des China Business Network Duisburg e.V., und Susanne Löhr, Konfuzius-Institut Metropole Ruhr.
Eingeladen waren verschiedene Partner des Konfuzius-Instituts, die das IHK-Zertifikat anbieten. Dazu zählen das Hansa Berufskolleg Unna, das Berufskolleg Kaufmannsschule der Stadt Krefeld, das Mulvany Berufskolleg Herne und das Berufskolleg-Wirtschaft-Verwaltung-des-Kreises-Siegen-Wittgenstein.
Über das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr e.V.
Das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr e.V. ist ein gemeinsames Projekt der Universität Duisburg-Essen und der Universität Wuhan. Es fördert den kulturellen Austausch zwischen China und dem Ruhrgebiet mit Sprachkursen, Infoveranstaltungen, Vorträgen und Dialogen. Auf dem Programm stehen die Themen Sprache, Kultur, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Chinas. Das Angebot des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Führungskräfte und alle China-Interessierten in der Metropolregion Ruhr.

Bei dem Text handelt es sich um eine Presseinformation des Konfuzius-Instituts.

Kontakt Presse
Sarah Reimann | Konfuzius-Institut Metropole Ruhr
0203 306 – 3137 oder – 3131 | Mobil: 0176-87254368
E-Mail: sarah.reimann@uni-due.de
Webseite: www.konfuzius-institut-ruhr.de

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Asienkaufleute des Hansa Berufskollegs auf den Spuren der neuen Seidenstraße

Einen überaus interessanten Tag mit einem lehrreichen Programm erlebten die Asienkaufleute in Duisburg. Auf Einladung des Konfuzius Institutes ging es zunächst auf eine geführte Tour durch den Duisburger Hafen. Ein besonderes Bonbon hatte Susanne Löhr, Geschäftsführerin des Konfuzius Instituts, dann für die angehenden China-Spezialisten parat: Den Endpunkt der neuen Seidenstraße in Duisburg. Am Duisburg Intermodal Terminal (DIT) kommen pro Woche 30 bis 40 Züge aus Fernost an. Jeder von ihnen ist 600 Meter lang. Wie man logistisch damit umgeht, konnten die Auszubildenden hautnah erleben.
Die Einordnung des Erlebten erfolgte am Nachmittag: Prof. Dr. Taube von der Universität Duisburg Essen verwies in seinem Vortrag über die Wirtschaftspolitik Chinas um die neue Seidenstraße auf die geostrategische Bedeutung.
Den Abschluss bildete ein Gespräch mit dem China-Beauftragten der Stadt Duisburg, Johannes Pflug. Pflug machte die Wichtigkeit des Engagements Chinas für die Stadt Duisburg deutlich.
Die Auszubildenden wurden begleitet von Susanne Maletz, Leiterin der Aus- und Fortbildung bei KiK, Günter Schmidt, Schulleiter des Hansa Berufskolleg, sowie Christoph Hoppe, Lehrer am Hansa.
Auch im nächsten Jahr wird man die Zusatzqualifikation „Asienkaufmann“ am Hansa Berufskolleg erwerben können. Neben betriebswirtschaftlichem Fachwissen und dem Erlernen von Grundlagen der chinesischen Sprache steht im Fokus der Zusatzqualifikation ein Aufenthalt in Shanghai.

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Shanghai in 10 Tagen

Angehende Asienkaufleute des Hansa BK begegnen chinesischer Kultur und Geschäftswelt

 

 

Vom 7.- 17. September 2019 besucht zum fünften Mal eine Gruppe von Auszubildenden und Lehrern unserer Schule die chinesische Metropole.

Gerne folgen sie damit eine Einladung unserer Partnerschule Shanghai Economic Management School (SEMS), die bereits im Mai dieses Jahres mit einer Delegation von 18 Personen in Unna zu Gast war.

 

Der vom Pädagogischen Austauschdienst und der Stiftung Mercator geförderte Schüleraustausch beinhaltet Besichtigungen von Produktions- und Logistikeinrichtungen bei den Geschäftspartnern unserer Ausbildungsbetriebe wie Lieferanten (Honsun Medical Group, Shanghai Huge Scents) und Spediteuren (KS-Logistic & Services, Jinghai Transport Co.).

Besonders beeindruckend ist hierbei der Einblick in die Abläufe des Tiefseehafens Yangshan mit dem weltweit größten Containerumschlag.

 

Während eines Vortrags bei der Deutschen Auslandshandelskammer Shanghai werden aktuelle Fakten und Entwicklungen zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lage in China sowie zu Chancen und Risiken deutscher Unternehmen im Reich der Mitte vermittelt.

 

Außerdem umfasst das Programm des gelenkten Aufenthalts zahlreiche landestypische kulturelle Highlights. So nehmen die unsere deutschen Schülerinnen und Schüler an einer klassischen Teezeremonie teil und erlernen chinesische Kaligraphie & Scherenschnitt.

 

Mit der Aufnahme in chinesische Gastfamilien am Wochenende gibt es Gelegenheit, die chinesische Kultur, Küche und Gastfreundschaft im kleinen Kreis ganz unmittelbar zu erleben.

 

Mit diesen wertvollen Eindrücken zu Land und Leuten werden die Auszubildenden in dieser Woche in der Schule und in ihren Ausbildungsbetrieben zurückerwartet.

Ihre weitere Qualifizierung zu „Asienkaufleuten“ in den kommenden Monaten wird mit diesen Erfahrungen praxisgerecht fundiert und um diese in besonderer Weise persönlich bereichert.