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Urkunden des Europäischen Wettbewerbs verliehen

„Freundschaft im Wettstreit“ und vom „Hofmaler zum Selfie“ so hießen die Themen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse D17B beim diesjährigen Europäischen Wettbewerb auseinandersetzten.

Am Mittwoch, den 4.07. 2018, überreichte Schulleiter Günter Schmidt Saskia Althoff, Michelle Blank, Julie Donkiewicz, Katja Eikelmeier, Joris Mühlenschmidt und Jana Pahl die Teilnahmeurkunden.

Der Europäische Wettbewerb fand in diesem Jahr zum 65. Mal statt und ist der älteste Schülerwettbewerb auf europäischer Ebene. Das Hansa Berufskolleg nimmt unter der Leitung von Herrn Hoppe regelmäßig teil.

Damit ist das Hansa Berufskolleg eine von insgesamt eine von über 1200 Schulen, die Arbeiten einreichten. Bundesweit beteiligten sich über 80.000 Schülerinnen und Schüler.

 

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Zertifikatsübergabe für begabte und besonders engagierte Jugendliche der D17

„Spoileralarm“: Es ist möglich, den Mars zu besiedeln. Und auch Zeitreisen sind gar nicht so sehr Science-Fiction wie man denkt.

Diese und weitere spannende Erkenntnisse haben Leon Sonntag (D17A) und Renè Barth (D17B) am 25.06.18 vor der gesamten Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums und weiteren interessierten Zuschauern präsentiert.

Zuvor wurden die beiden besonders begabten Jugendlichen auf Grundlage eines Beobachtungsbogens durch ihre Fachlehrer für die Teilnahme nominiert und nahmen an einem zweistündigen Projekt zum Forschenden Lernen teil (FFP). Dieses wurde von Frau Uhlir im Rahmen eines von der Universität Münster begleiteten ECHA-Studiums betreut.

Beide Schüler bearbeiteten ein selbst gewähltes Problem/ Themenfeld und schrieben darüber eine Facharbeit. Renè wählte dabei das Thema: „Menschheit als multiplanetare Spezies“ und Leon ging der Fragestellung nach, ob „Zeitreisen möglich“ sind? Beide wendeten bei ihrer Ausarbeitung Strategien des wissenschaftlichen Arbeitens an. Und auch mit ihren Vorträgen wussten die beiden ihr Publikum zu unterhalten.

Im Anschluss an die Präsentation ihrer spannenden und verblüffenden Ergebnisse erhielten die beiden Jugendlichen dann durch den Bildungsgangleiter des Wirtschaftsgymnasiums, Herrn Volle, ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.

 

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Schüler werden zu Studenten

In den ersten Wochen des Wintersemesters, meistens Anfang November, verlegen wir den Unterricht unserer Jahrgangsstufe 12 für zwei Tage an die TU Dortmund. Dabei versuchen wir zwei „normale“ Tage an der Uni abzubilden, um unseren Schülerinnen und Schülern einen möglichst realitätsnahen Einblick in das Studentenleben zu ermöglichen. Marvin Kappes und Magnus Schäfer, beide Schüler unserer Jahrgangsstufe 12 und ‚Studenten für zwei Tage‘, schildern hier ihre Eindrücke vom diesjährigen Uni-Besuch, der leider von regnerischem Wetter begleitet wurde:

„Zu Beginn waren wir alle sehr beeindruckt, wie groß das Areal der Universität insgesamt ist, und mussten uns erstmal auf dem Campus zurechtfinden. Am Montagmorgen gab es zunächst eine große Einführungsveranstaltung. Dabei bekamen wir von Mitarbeitern der TU Dortmund sowie einer ehemaligen Abiturientin des Hansa-Berufskollegs, die jetzt an der TU studiert, sehr viele Informationen im Hinblick auf ein mögliches Studium. Danach ging die komplette Stufe gemeinsam mit Frau Grybs und Herrn Volle, unseren begleitenden Lehrern, in die ebenfalls enorm große Mensa. Dort wurde unerwartet gutes Essen zu fairen Preisen angeboten. Nachdem wir uns alle an einer ausgewogenen Mahlzeit gestärkt hatten, machten wir uns voller Tatendrang in die Vorlesungen auf. Die hatte sich jeder von uns schon eine Woche vorher aus meist zwei bis vier verschiedenen, von der Schule vorgegebenen Angeboten ausgesucht. Dabei wurden ‚Erziehungswissenschaften‘ und ‚Wirtschaftsmathematik‘ von unserer Stufe häufig belegt.

Am Beginn des zweiten Tages entschieden sich die meisten für ‚Buchführung‘, was in einem provisorischen Hörsaalzelt stattfand. Allerdings besuchten auch einige von uns ‚Algebra und Zahlentheorie‘. Im Gegensatz zur Buchführung, die wir schon am Hansa-Berufskolleg im Leistungskurs BWL gelernt haben, war die Mathe-Vorlesung extrem anspruchsvoll, fordernd und monoton. Der dortige Dozent/Professor hat es geschafft, in weniger als einer halben Stunde sechs große Tafeln vollzuschreiben! Auch bei den weiteren Veranstaltungen gab es eine große Bandbreite. Die „Anorganische Chemie“ war z.B. wie der Mathekurs auch wieder fordernd und sehr anspruchsvoll, während wir manchen wirtschaftswissenschaftlichen Vorlesungen recht gut folgen konnten.

Im Laufe der zwei Tage hatten wir manchmal Probleme, die entsprechenden Gebäude für die verschiedenen Veranstaltungen zu finden, da der Lageplan etwas unübersichtlich war und uns die Übung fehlte. Außerdem hatten wir am Ende einige Mühe mit dem ÖPNV, es dauerte aufgrund von akuten Zugausfällen z.T. sehr lange, bis wir nach Hause kamen. Aber alles in allem hat der Besuch an der TU Dortmund viel Spaß gemacht, denn er war instruktiv und illustrativ. Wir konnten einige Erfahrungen für uns mitnehmen, denn viele aus unserer Stufe hatten sich schon vorher für ein Studium nach dem Abitur interessiert.“

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Einblicke ins Arbeitsleben

Seit vielen Jahren bieten wir Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12 unseres Wirtschaftsgymnasiums an, in den Herbstferien ein freiwilliges „Bachelor Of Arts“-Praktikum in großen Unternehmen im Kreis Unna durchzuführen. Dabei geht es darum, die Abläufe und Strukturen in einem Unternehmen kennenzulernen und sich darüber hinaus mit den Möglichkeiten und Chancen, aber auch den Anforderungen eines dualen Studiums vertraut zu machen. Lena Kissing, Schülerin unserer Jahrgangsstufe 12, beschreibt ihre Erfahrungen bei der Zapp Precision Metals GmbH in Unna:

„In den Herbstferien 2017 durfte ich vom 23.10. bis zum 27.10. ein Praktikum bei der Firma ZAPP in Unna machen, um den Beruf der Industriekauffrau besser kennenzulernen und einen Einblick in das entsprechende Duale Studium zu gewinnen. Ich war in dieser Woche in der Abteilung Vertrieb eingesetzt und konnte mich gut über die Tätigkeiten und Aufgaben in diesem Bereich informieren.

Am 23.10. meldete ich mich um 8.30 Uhr beim Pförtner und wurde dort freundlich von Herrn Siedhoff empfangen. Danach hat er mich über die Sicherheitshinweise auf dem Gelände aufgeklärt und ich habe die Mitarbeiter der Abteilung Vertrieb kennengelernt. Schon kurz darauf durfte ich an einer Sitzung teilnehmen, bei der die ganze Abteilung anwesend war, was mir den Einstieg sehr erleichtert hat.

Die Teilnahme am wöchentlichen Werksunterricht zeigte mir, dass z.B. das in unserem BWL-Leistungskurs bereits behandelte Thema Rechnungswesen hier gut anwendbar ist. Im Werksunterricht haben die Verbundstudenten (Duales Studium) und die ‚normalen‘ Auszubildenden die Möglichkeit, für die Berufsschule bzw. die Uni in entspannter Atmosphäre zu lernen. Dabei werden sie durch einen anwesenden Lehrer unterstützt.

Des Weiteren habe ich den Mitarbeiten bei unterschiedlichen Tätigkeiten, wie z.B. der Angebotserstellung, Auftragsbuchung und Terminverfolgung zugeschaut. Hierbei wurden mir viele Abläufe erklärt. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, an einem Kundengespräch teilzunehmen. Von einem Mitarbeiter wurde ich über die Stahlbranche ganz allgemein, aber auch über den Vertrieb und dessen Aufgaben aufgeklärt. Herr Bohnenkamp hat sich dabei sehr viel Zeit genommen. Das Vorwissen aus der Schule erleichterte mir aber auch hier das Verständnis.

Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gut gefallen, da ich viele Informationen über den Beruf der Industriekauffrau erwerben konnte. Die Mitarbeiter der Firma ZAPP waren sehr freundlich und hilfsbereit, außerdem herrschte allgemein eine gute Arbeitsatmosphäre. Zum Abschluss am Freitag fand ein Gespräch mit Frau Wolff, der Ausbildungsleiterin, statt. Mit ihr konnte ich mich nochmal in Ruhe über die Ausbildung zur Industriekauffrau – auch speziell in der Firma ZAPP – unterhalten und Sie beantwortete mir all meine weiteren Fragen, die sich in dieser Woche ergeben hatten. Ich könnte mir gut vorstellen, in diesem Unternehmen eine Ausbildung zu machen.“

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Besuch der Spielbank Dortmund

Wenn der Herbst kommt, ist es bei uns gute Tradition, mit der Jahrgangsstufe 13 (Q2) unseres Wirtschaftsgymnasiums einen abendlichen Ausflug an die Tische der Spielbank Dortmund-Hohensyburg zu unternehmen. Modisch-elegantes Outfit für die Damen sowie Sakko, Hemd und Krawatte für die Herren sind dabei Pflicht, denn es geht ja – wie es in der Fachsprache heißt – um das „Große Spiel“. Während die Schüler dabei immer mal wieder ein paar Gewinne einfahren, gehen die begleitenden Mathematiklehrer bei Roulette und Black Jack meist mit Verlusten vom Tisch – schon um die Gültigkeit gewisser mathematischer Grundregeln („Beim Glücksspiel gewinnt meistens die Bank“) nachzuweisen. Aber im Vordergrund steht natürlich vor allem der erlebnisreiche Abend und das eindrucksvolle Ambiente.

Das sieht auch Jonas Rabelt so, der als Schüler unserer Jahrgangsstufe 13 an jenem Abend dabei war und berichtet:

„Zum Abschluss der Unterrichtsreihe ‚Stochastik‘ ging es für uns in der Spielbank Dortmund-Hohensyburg darum, das auch einmal in der Praxis zu erproben, was wir im Mathematik-Unterricht gelernt hatten. Am Abend des 5. Oktober 2017 wurde unsere Gruppe bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 13 sowie Frau Grybs, Herrn Stolte und Herrn Volle, unseren Mathematiklehrerinnen und -lehrern, von zwei sehr freundlichen Croupiers der Spielbank Hohensyburg in die Regeln der Spiele „Black Jack“ und „American Roulette“ eingeführt.

Nach anfänglicher Zurückhaltung in den Proberunden konnte einige Schülerinnen und Schüler mit den 2€-Jetons die jeder von uns bekam, schon erste kleinere Erfolge verzeichnen. Natürlich stand das ganz im Gegensatz zu dem, was man uns im Mathematik-Unterricht bezüglich des Erwartungswertes und der Wahrscheinlichkeit beigebracht hatte. Aber im weiteren Verlauf des Abends zeigte sich, dass die Mathematik doch recht behalten sollte: Viele gerieten relativ schnell in die Verlustzone, wenn auch nur mit kleinen Beträgen. Allerdings gab es auch positive Ausnahmen. So lag der höchste Gewinn, den einer von uns an diesem Abend erzielen konnte, bei über 150€! Immerhin ist Roulette ja auch von allen Glücksspielen das mit der höchsten Gewinnausschüttung für die Spieler, obwohl der Erwartungswert natürlich negativ ist. Und mit 150 € kann man schon mal was anfangen.:-) Insgesamt war es für alle Beteiligten ein sehr schöner, erlebnisreicher Abend.“

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Informationsveranstaltung: Abitur am Berufskolleg

Vielleicht haben Sie bisher gar nicht gewusst, welche attraktiven Möglichkeiten die gymnasialen Oberstufen der 5 Berufskollegs des Kreises Unna bieten. Im Rahmen von zwei gemeinsamen Informationsveranstaltungen am 20.11. in Unna und am 16.01. möchten Ihnen die 5 Schulen eine Orientierung an die Hand geben und die vielfältigen Wege aufzeigen, die bei uns zur allgemeinen Hochschulreife führen.
Neben der mit dem Vollabitur verbundenen Allgemeinbildung gibt es bei den Berufskollegs zusätzlich die ausbildungs- und studienorientierte Spezialisierung im jeweiligen Schwerpunkt – von Wirtschaft über Technik und Informatik bis zum Gesundheitswesen.
Sind Sie interessiert? Wir laden Sie ein, unsere Beruflichen Gymnasien bei den beiden Informationsveranstaltungen kennen zu lernen und möchten Sie ermuntern, uns Fragen zu stellen und mit uns ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen: Abitur am Berufskolleg

Termine:

16.01.2018 Lünen 18:30

PZ des Lippe Berufskollegs, Dortmunder Straße 44

20.11.2017, 18.30 Uhr
Aula des HBU, Platanenallee 18, 59425 Unna

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Hansa im Fernsehen

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Sonne in Südtirol

Alle Jahre wieder: Vom 21. bis zum 27. Januar fuhren wir mit der Jahrgangsstufe 12 unseres Wirtschaftsgymnasiums zum Skifahren ins italienische Eisacktal. Feikje Brüggemann und Nico Frank waren dabei und berichten von ihren Eindrücken: 
Ende Januar 2017 fuhr der 12. Jahrgang des Wirtschaftsgymnasiums zum Skifahren nach Meransen in Südtirol. Es fing schon an mit der guten Laune im Bus. Trotz der langen Fahrt hatten wir gemeinsam viel Spaß, da wir es kaum abwarten konnten, endlich Ski zu fahren. In Meransen angekommen haben wir unsere Zimmer bezogen und gemeinsam zu Abend gegessen. Wie der Name schon sagt, ist unsere „Pension Frieda“ zwar kein 5-Sterne Hotel, aber wir hatten die gesamte Pension für uns allein und konnten somit niemanden stören.

Am ersten Ski-Tag wurden wir in Gruppen eingeteilt und dann mit dem Bus innerhalb von ein paar Minuten zum Lift gefahren. Nachdem jeder seine Skier bekommen hatte, ging es auch schon ab auf den Berg. Von dort oben hatte man eine superschöne Aussicht auf die Dolomiten und es lag genug Schnee auf den Pisten. Super war auch, dass wir während des gesamten Aufenthaltes strahlenden Sonnenschein genießen konnten und es selbst in 2500m Höhe kaum Wind gab.

In den Gruppen haben wir Anfänger dann erste Übungen gemacht, um das Skifahren zu lernen. Während wir noch versuchten, uns halbwegs auf den Beinen zu halten, fuhren die „Profis“, die schon vorher Skifahren konnten, von Anfang an alle möglichen Pisten hinunter. Im Laufe der Zeit wurden aber auch wir immer sicherer auf den Skiern und kamen ohne Probleme den Berg runter, aber ohne die Basics geht so etwas nicht. Wir haben gelernt zu bremsen, Kurven zu fahren und am wichtigsten war, dass wir gelernt haben, sicher zu fahren. Die Geduld und der Ehrgeiz wurden mit wunderschönen Talabfahrten belohnt. Hatte man sich die Grundlagen eingeprägt und viel geübt, waren die letzten Tage kein Problem. Wir duften in kleinen Gruppen selbstständig die Pisten runterfahren. Das war der Beweis: „Wir haben es geschafft!“.

Jeden Mittag gab es eine Pause auf den Berghütten, wo man z.B. leckere Pizza essen und die Aussicht und das schöne Wetter genießen konnte. Nach der Pause ging es dann weiter in Sachen Skifahren. Vor allem die Anfänger wollten sofort wieder los. Zurück in der Pension haben wir uns schnell geduscht und sofort bequeme Sachen angezogen. Nach dem Abendessen gab es dann auch Programm. Die Spieleabende waren immer lustig und sind bei den Teilnehmern gut angekommen, besonders beliebt waren z.B. „Die Werwölfe von Düsterwald“, „Super-Babel“ oder „Drecksau“. Auch die Feuerzangenbowle und das Lagerfeuer waren eine schöne Idee von den Lehren. Durch die vielen Erlebnisse und Aktionen haben sich unsere Klassen besser kennengelernt und wir hatten gemeinsam viel Spaß.

Alles in allem kann man sagen, dass die Skifreizeit ein voller Erfolg gewesen ist. Niemand hat sich ernsthaft verletzt, höchstens leichte Erkältungen waren zu verzeichnen. Und wenn es uns mal in den Schnee geschmissen hat, sind wir einfach wieder aufgestanden und weitergefahren. Viele von uns haben in dieser Woche ihre ‚Liebe‘ fürs Skifahren entdeckt.

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Einmal Salafismus und wieder zurück

Der Aussteiger Dominic Schmitz erzählt über seine Erfahrungen als Salafist

Als der Ex-Salafist den Raum betrat, hörten die Gespräche schlagartig auf. Interessiert, aber auch skeptisch, begutachteten die Schüler des Hansa Berufskollegs den Aussteiger. Dominic Schmitz ist inzwischen 29 Jahre alt. Mit 17 Jahren kam er zum ersten Mal, durch einen Freund, in Kontakt mit dem Islam. Als Scheidungskind und Außenseiter war er auf der Suche nach Anerkennung – die fand er in der islamistischen Szene. Zusammen mit einem Mitarbeiter aus dem Innenministerium, der auf Aussteiger spezialisiert ist, erzählte Dominic von seiner Konversion, seinen Erfahrungen und wie er es geschafft hat, sich von der salafistischen Bewegung zu lösen. Neben der chronologischen Erzählung gab es viele Fragen von Schülern und Lehrern, die Dominic Schmitz sehr ehrlich und ausführlich beantwortete. Zwei Stunden, in denen jeder einen Einblick in die Salafiyya bekam und die zum Nachdenken anregten.