Internationale ProjekteHansa Berufskolleg Unna

Internationalisierungsstrategie 2021 – 2027 am Hansa Berufskolleg Unna: Nachhaltige Steigerung der Attraktivität der beruflichen Bildung und Qualifizierung für den internationalen Arbeitsmarkt

Internationalisierungsstrategie 2021 – 2027
am Hansa Berufskolleg Unna

Nachhaltige Steigerung der Attraktivität der beruflichen Bildung und Qualifizierung für den internationalen Arbeitsmarkt

Leitbild/Personalentwicklung/Internationale Qualifizierungsinhalte

Das Hansa Berufskolleg betrachtet sich als weltoffene Schule, die den Schülerinnen und Schülern Toleranz gegenüber anderen Kulturen und gleichzeitig internationale Berufskompetenz für den Einsatz in der globalisierten Arbeitswelt vermitteln möchte. Seit dem Jahr 2000 organisiert unsere Bildungseinrichtung jährlich Auslandsmobilitäten mit europäischer Förderung und verfügt über fundierte Kenntnisse im Bereich der Projektantragstellung,- durchführung und -evaluation. Diese langjährige internationale Arbeit wurde im Jahr 2011 mit der Verleihung des Titels ‚Europaschule in NRW‘ durch das Schulministerium Nordrhein-Westfalens gewürdigt. Diese Auszeichnung unterstreicht den Wert der Interkulturalität als Bestandteil unserer Schulkultur und gilt sowohl für die vollzeitschulischen als auch beruflichen Bildungsgänge.

Die internationale Schwerpunktbildung erfolgt neben den Fächern Englisch und Französisch vor allem durch die Förderung der erweiterten Fremdsprachenkompetenz (Spanisch/Chinesisch), des beruflichen und interkulturellen Fachwissens sowie der Unterstützung der Mobilitätsbereitschaft durch das vielfältige Angebot an Lernaufenthalten im Ausland. Diese internationale Orientierung ist im Schulprogramm des Hansa Berufskollegs Unna sowie in der unmittelbaren unterrichtlichen Arbeit in allen Bildungsgängen (z.B. durch die Entwicklung europäischer Lernsituationen) fest verankert.

Im Vordergrund steht der berufliche, persönliche, interkulturelle und digitale Lernzuwachs im internationalen Kontext, der auf vielfältige Weise erreicht wird: Bilinguales und digitales Lernen, Ausbildung zur Mehrsprachigkeit, Partnerschaften zu Bildungseinrichtungen in Europa und China, Auslandspraktika in neun europäischen Partnerländern sowie ein breitgefächertes Angebot an international anerkannten Sprach- und Arbeitszertifikaten.

Zu nennen sind hier: Erwerb des EUROPASSES; Vergabe von ECVET-Punkten (European Credit System for Vocational Education and Training);

Prüfung zum Fremdsprachenkorrespondent/in Englisch (IHK); Angebot zum Erwerb der IHK-geprüften Zusatzqualifikation zum Europakaufmann, Chinesisch-Prüfung HSK Hànyǔ Shuǐpíng Kǎoshì (standardisierte Chinesisch-Prüfung); Prüfung zum Asienkaufmann (IHK); Fremdsprachenprüfung; MK-Englisch; Fremdsprachenprüfung DELF-Französisch.

Das interkulturelle Lernen erfolgt ebenso in der Rolle des Gastgebers; daher entsenden wir nicht nur Teilnehmer, sondern vermitteln für unsere  europäischen Partnereinrichtungen auch mehrwöchige Praktika in Unternehmen unserer Region, so z.B. für die Schüler unserer belgischen und chinesischen Partnerschulen.

Die finanzielle Unterstützung für die zahlreichen Auslandsaktivitäten erhält die Schule primär durch das EU-Programm ERASMUS+, den Pädagogischen Austauschdienst aber auch Stiftungen wie Mercator. Erfreulicherweise konnte unsere Schule bereits zum zweiten Mal die „Mobilitätscharta“ erwerben und erlangte damit ein hohes Maß an Planungssicherheit für die langfristige Implementierung von Lernaufenthalten.

Die europäische Bildungsarbeit des Hansa Berufskollegs Unna zeigt sich insbesondere in einem nachhaltigen Personalentwicklungskonzept; die Einrichtung eines sechsköpfigen Europateams sowie regelmäßige fachbezogene Fortbildungen institutionalisieren die Europaarbeit langfristig. Die Schulleitung unterstützt die Arbeit des Europateams nach Kräften und begleitet teilweise selbst die Schülergruppen bei Reisen nach China oder innerhalb Europas. Durch gezielte europäische Fortbildungsangebote im digitalen, politischen und interkulturellen Bereich für alle Kolleginnen und Kollegen unserer Schule soll das internationale Profil unserer Schule bis 2027 signifikant geschärft werden.

Organigramm

Internationales Team 2020/21

Bitte klicken Sie auf das Bild links, um das Organigram vergrößert betrachten zu können.

Aktivitäten in Europa und China

  • Durchgehend erfolgreiche Antragstellung um EU-Fördergelder seit dem Jahr 2000 zur Finanzierung mehrwöchiger Auslandspraktika.
  • Institutionalisierung eines sich im vierzehntägigen Rhythmus treffenden Europateams in einem eigenen Europafachraum.
  • Auszeichnung zur EUROPASCHULE NRW 2011 und 2016 durch das Schulministerium Nordrhein-Westfalens; Rezertifizierung am 19.01.2021.
  • Sukzessive Ausweitung der Zielländer und Erhöhung der Teilnehmerzahlen (Beginn der Auslandsaktivitäten am Hansa Berufskolleg Unna im Jahr 2000: zwei Partnerländer, 14 Teilnehmer; aktueller Stand im Jahr 2020: neun Partnerländer, 87 Teilnehmer)
  • Zweifache Auszeichnung zu ‚Best-Practice Mobilitätsprojekten‘ 2009 und 2012 durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).
  • Regelmäßige Teilnahme mit Auszeichnungen an europäischen Wettbewerben, z.B. Wettbewerb Fremdsprachen/Wettbewerb Osteuropa/…
  • Seit dem Jahr 2001 regelmäßige Aufnahme und Praktikumsvermittlung für Auszubildende unserer europäischen Partner (z.B. Lehrlinge der belgischen Partnerschule ZAWM in Eupen).
  • Verleihung der Mobilitätscharta durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) 2011 und 2015.
  • Einführung der IHK-Zusatzqualifikation Industriekaufmann EU und beruflicher Doppelqualifikation zum IHK-geprüften Fremdsprachenkorrespondenten Englisch mit dreimonatigem Auslandsaufenthalt in Cork/Irland seit 2013.
  • Einführung der Zusatzqualifikation Europakaufmann (IHK-geprüft) in Kooperation mit dem Friedrich-List-Berufskolleg Hamm seit 2018.
  • Berufsfeldübergreifende Verankerung europäischer Lernsituationen in ALLEN Lehrplänen der Bildungsgänge des Hansa Berufskollegs Unna.
  • Neuaufnahme der Partnerländer Schweden und Griechenland.
  • Ausweitung der Kontakte nach China/Shanghai – Organisation deutsch-chinesischer Schülerkooperationen und -austausche mit dem

SEMS-Berufskolleg in Shanghai mit dem Ziel des Erwerbs der Zusatzqualifikation Asien für Kaufleute mit Unterstützung der IHK Dortmund.

  • Das Hansa Berufskolleg Unna wird mit dem Zertifikat ‚Internationale berufliche Mobilität‘ im November 2019 als erstes Berufskolleg im Regierungsbezirk Arnsberg ausgezeichnet, da unsere Schule für 10 Prozent aller Auszubildenden Auslandsmobilitäten vermittelt.
  • Internationalisierung unserer Homepage durch Übersetzung der Kerninhalte in alle Sprachen unserer Partnerländer zwecks verbesserter Außendarstellung für ausländische Partner.
  • Lernergebnisverbreitung durch den vierteljährlich erscheinenden HANSA BK INTERNATIONAL NEWSLETTER, regelmäßige Homepageberichte, Darstellung der Teilnehmererlebnisse in den Sozialen Medien (Instagram, Facebook, Twitter) sowie der Teilnahme an der ‚EUROPEAN VOCATIONAL SKILLS WEEK 2020‘ als Referent zum Thema „EU funding“ am 11.11.2020.

Wir in China

Shanghai

Radio 91.2 hat über die Ausbildung zum Asienkaufmann/zur Ausienkauffrau am Hansa Berufskolleg Unna berichtet.

Seit dem Schuljahr 2015/16 eröffnet das Hansa Berufskolleg den Auszubildenden unserer regionalen Betriebe das innovative Angebot zum Erwerb der Zusatzqualifikation ‚Asienkaufmann’ in Kooperation mit der IHK Dortmund.

Das ist die Gelegenheit der jungen Auszubildenden zur Erlangung umfangreicher beruflicher, persönlicher und interkultureller Kompetenzen im asiatischen Wirtschaftsraum. Wir bieten den Erwerb intensiver berufsspezifischer Asienkenntnisse, den Erwerb eines international anerkannten Zertifikats und damit sehr gute berufliche Perspektiven in einer zunehmend globalisierten Welt.

Die Zusatzqualifikation zum Asienkaufmann besteht aus drei Komponenten und beginnt in der Unterstufe:

  1. Kurs Außenhandelsprozesse
  2. Kurs Wirtschaftsenglisch
  3. Kurs Chinesische Sprache und Landeskunde auf A1-Niveau

Shanghai

die chinesische Metropole

Schulleiter Günter Schmidt

über „Ausbildende im Austausch mit China“

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Zudem bietet das Hansa Berufskolleg Unna die Möglichkeit eines 11-tägigen Auslandsaufenthalts in Shanghai, China an. Dieser Aufenthalt ist für die Erlangung der Zusatzqualifikation nicht erforderlich und wird komplett vom Hansa Berufskolleg vorbereitet, organisiert, begleitet und über die Beantragung von staatlichen Fördergeldern finanziell entlastet. Die Auslandsphase findet zu Beginn der Mittelstufe statt.

Zertifizierung
Prüfung vor der IHK Dortmund „Zusatzqualifikation Asienkaufmann“
Erwerb des chinesischen Zertifikats über die Projektteilnahme durch die Shanghai Economic Management School

Anlage zum Abschlusszeugnis
Ggf. Erhalt des chinesischen Sprachprüfungszertifikats Niveau HSK1/HSK 2 durch das Konfuzius-Institut in Duisburg

Wir in Europa

Internationale Arbeit am Hansa Berufkolleg

Unserer Grafik zeigt die vielfältige internationale Arbeit des Hansa Berufskolleg Unna . Klicken Sie auf die Grafik rechts, um diese vergrößert betrachten zu können.

Nachfolgend können Sie sich über unser umfangreiches Angebot in diesem Bereich informieren.

Erweitertes Fremdsprachenangebot

 

  • Seit 2016 jährliches Angebot eines 70-stündigen Chinesisch-Kurs mit Abschluss der Sprachprüfung (HSK – Hanyu Shuiping Kaoshi – 汉语水平考试/ international standardisierte chinesische Sprachprüfung als Fremdsprache) am Konfuziusinstitut Duisburg. Zielgruppe: Auszubildende des Groß- und Außenhandels, die die IHK-Zusatzqualifikation zum Asienkaufmann ablegen.
  • Zusatzunterricht in Spanisch für die Auszubildenden der Spedition, die die IHK-Zusatzqualifikation zum Europakaufmann erwerben.
  • Französisch Oberstufe Höhere Handelsschule
  • Bilingualer Unterricht für Industriekaufleute im Sachfach Geschäftsprozesse (180 UStd.)

Internationale Berufspraktika

 

  • Seit dem Jahr 2000 jährliche Teilnahme an dem europäischen Berufsförderprogramm LEONARDO/ERASMUS+
  • Seit 2014 Förderung des Chinaaustausches durch den PAD (Pädagogischer Austauschdienst) und MERCAT OR
  • 2019 Zertifizierung unserer Schule als erstes Berufskolleg im Regierungsbezirk Arnsberg für die Aktivitäten zur „Internationalen Zusammenarbeit in der europäischen Berufsbildung“ (d.h. 10% aller Auszubildenden führen eine Auslandsmobilität durch).
  • Erlangung des Mobilitätszertifikats 2011-2014 und 2015-2020 (Nationale Agentur für Berufsbildung)
  • ERASMUS+ zur Förderung mehrwöchiger kaufmännischer Auslandspraktika in Italien, Spanien, Irland, Türkei, Polen, Griechenland, Schweden und Belgien.
  • Jährlich werden ca. 80 Mobilitäten von Lernenden und Bildungspersonal organisiert.

Ausrichtung des Schulprogramms

am Europa-Profil

  • Das jährlich aktualisierte Schulprogramm unterstreicht die besondere Bedeutung der europäischer Bildungsarbeit.
  • Die mehrsprachige Homepage stellt die derzeitigen Auslandsaktivitäten des Hansa Berufskollegs Unna umfassend dar (aktuelle Berichte, mehrsprachige Darstellung, Versand des INTERNATIONALEN NEWSLETTERS, Präsentation der kooperierenden lokalen Ausbildungsunternehmen,…).

Kooperation

mit europäischen Institutionen

Seit 2018 Einrichtung eines Netzwerks der Europaschulen mit regelmäßigen Treffen von Vertretern

  • des Beisenkamp Gymnasiums Hamm,
  • des Friedrich-List-Berufskollegs in Hamm,
  • des Anne-Frank-Gymnasiums in Werne
  • des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Unna
  • des Hansa Berufskollegs in Unna

Ziel: Kooperation zur Förderung der schulformübergreifenden Europaarbeit

Seit 2018 Kooperation mit dem Friedrich-List -Berufskolleg Hamm zur gemeinsamen Vermittlung der IHK-geprüften Zusatzqualifikation zum Europakaufmann.

Seit 2018 enge Zusammenarbeit mit der EU-Geschäftsstelle in Arnsberg, in der das Hansa BK als Kompetenzzentrum für europäischer Projekte fungiert und andere Berufskollegs aktiv berät. Seit 2019 Kooperation mit dem Berufskolleg des Ennepe-Ruhr-Kreises in Witten und dem Friedrich-List-Berufskolleg Hamm; Ziel: Gemeinsamer Vorbereitender Besuch der neuen Partnereinrichtung in Athen, Griechenland im Oktober 2019.

November 2020: Vortrag zur EU-Arbeit des Hansa Berufskollegs Unna anlässlich der EUROPEAN VOCATIONAL SKILLS WEEK der Europäischen Union.

Austausch weltweit

 

  • seit dem Jahr 2000 mit dem ZAWM (Zentrum für Aus- und Weiterbildung im Mittelstand) in Belgien, Eupen
  • seit dem Jahr 2016 mit der der Shanghai Economics Management School (China)
  • 2018 mit der Handelsschule IES Comercio in Spanien, Logroño
  • seit 2019 mit der Sprachschule Escuela de Idiomas Carlos V, S.L. in Spanien, Sevilla
  • seit dem Jahr 2019 mit der Ängelholm Gymnasie Skola in Schweden, Ängelholm
  • Regelmäßige Aufnahme belgischer Auszubildender des ZAWM in Eupen im Rahmen des ERASMUS+ Programms und Vermittlung von mehrwöchigen Praktika in unserer Region.
  • Aufnahme und Betreuung spanischer Auszubildender von den spanischen Partnerschulen und Organisation von ERASMUS+ Praktika.
  • Jährlicher Austausch mit der chinesischen Partnerschule (Frühjahr: Besuch der chinesischen Schüler und Lehrer in Unna/Unterbringung in Gastfamilien; Kennenlernen des dualen Ausbildungssystems, Besuch kultureller Einrichtungen; Herbst: Gegenbesuch der deutschen Schüler in Shanghai mit ähnlichen Programminhalten)
  • Fahrten gemäß der Zertifizierung SCHULE OHNE RASSISMUS Angebot von Studienfahrten nach Krakau/Ausschwitz/Malaga/Granada (offen für alle VZ-Bildungsgänge)

Vertiefte Auseinandersetzung

mit europäischen Inhalten im Unterricht

  • Der Aufbau des schulweiten Europacurriculums in den Bildungsgängen der Schule ist abgeschlossen.
  • Ein besonderer Schwerpunkt der inhaltlichen Auseinandersetzung mit europabezogenen Themen findet sich in der Europaklasse der Höheren Handelsschule
  • Durchführung von Europaseminaren und europäischen Planspielen in diversen Klassen
  • Jährliche Organisation von Europatagen

Zusätzlich: Außenhandelskurs im Großhandel und in der Spedition

Anerkannte Zusatzqualifikationen

  

  • Abnahme der KMK- und DELF-Prüfungen in Englisch und Französisch
  • Hier finden Sie eine Übersicht der Prüfungstermine 2023
  • Ausgabe des EUROPASSES zur Dokumentation europaweiter Praktika
  • Vergabe von ECVET-Beurteilungen
  • Englischprüfungen zum Fremdsprachenkorrespondenten bei der IHK Dortmund für die Industriekaufleute EU (berufliche Doppelqualifikation)
  • Abschluss der ‚Chinese-Proficiency-Prüfung (HSK – Hanyu Shuiping Kaoshi – 汉语水平考试/ international standardisierte chinesische Sprachprüfung als Fremdsprache)
  • Vorbereitung auf die Prüfung zum Asienkaufmann bei der IHK Dortmund (Wirtschaftsenglisch/Außenhandel/Chinesische Landeskunde und Sprache)
  • Angebot zur Zusatzqualifikation IHK-geprüften Europakaufmann
  • Tömerzertifikat in der türkischen Sprache

Entwicklungsperspektiven

unserer Europaarbeit

Die Schule dokumentiert ausführlich im Portfolio/Schulprogramm die Überprüfung der gesetzten Ziele. Der Einsatz verschiedener Evaluationsmethoden (Schüler-/Betriebsfragebögen; Ergebnisverbreitung in sozialen Medien, analytische Auswertung von Praktikumsberichten im Mobility Tool von ERASMUS+, Abschlusspräsentationen; Berichterstattung in Konferenzen) unter Leitung des Europateams sichert die strategische Planung und sorgt für eine systematisch-planvolle Entwicklung.

Zukünftige Entwicklungsperspektiven:

  • Verstärkte EU-Fortbildungsangebote für Bildungspersonal im Bereich Digitalisierung, Politik, Didaktik und Fremdsprachen mit Multiplikatoreffekt für das gesamte Kollegium.
  • Intensivierung der Digitalisierung der Schüler durch Umgang mit der Plattform TEAMS bei der Erstellung der Lebensläufe bei der Datenbank TEAMS; digitale Vorstellungsgespräche mit den ausländischen Gastunternehmen, etc.
  • Erweiterung der Teilnehmerzahlen an Mobilitätsprojekten
  • Erhöhung der Zielländer
  • Berücksichtigung der Inklusion und Vielfalt durch gezieltere Förderung von Schülern internationaler Klassen (Flüchtlinge) durch die Sprachdatenbank OLS (Online Linguistic Support for refugees) und Auslandsaufenthalte
  • Verbesserte Nachhaltigkeit durch gezielte Bewusstmachung ökologischer Problemstellungen (z.B. durch Besuch der Ökologiestation in Bergkamen mit europäischen Gästen)
  • Verstärkte Netzwerkbildung innerhalb bestehender Kooperationen mit anderen Europaschulen
  • Kooperation zwischen Bildungsgang MFA und Schwesternschule Antalya.

Das Europateam

Projektleitung

  • Projektleitung Marion Kadoch
    Organisation der Berufsbildungsprojekte in Europa und Asien
  • Stellvertretende Projektleitung Lucia Tozzi

Teammitglieder

Ansprechpartner für Irland und Asien

Das Europateam ist in jeder geraden Kalenderwoche dienstags von 13.00-14.30 Uhr in Raum 218 erreichbar!

Teammitglieder (von links nach rechts):
Lucia Tozzi, Daniel Helmke,  Kevin Hölscher, Marielle Süßer, Marion Kadoch, Erol Güvenc

Europäische Auszeichnungen

Qualität setzt sich durch

das Leonardo da Vinci Mobilitätszertifikat (2011-2014)

Das Leonardo da Vinci Zertifikat Mobilität ist eine Anerkennung der Kapazität desHansa Berufskollegs Unna, ein Leonardo Mobilitätsprojekt in ausgezeichneter Qualität durchzuführen. Die Qualitätsaspekte umfassen die Mobilitätsaktivität (Politik, Strategie, Arbeitsprogramm) sowie auch die finanzielle Kapazität der Einrichtung. Das Leonardo da Vinci Zertifikat Mobilität wird von den Nationalagenturen verliehen auf der Basis eines Antrags in Verbindung mit einer Beantragung eines Mobilitätsprojektes zur selben Antragsfrist. Es wird für die Dauer von 4 Jahren verliehen. Das Zertifikat ermöglicht ein vereinfachtes Antragsverfahren in den folgenden Aufrufen.

Das Leonardo da Vinci Zertifikat Mobilität wird an eine eingeschränkte Anzahl von Einrichtungen verliehen um sicherzustellen, dass das Programm für neue Antragsteller offen bleibt.

Die Nationalagentur wird einen Teil des verfügbaren Budgets für diese Aktion reservieren. Ein Zertifikat ist jedoch keine automatische Garantie für eine Finanzhilfe.

Best Practice-Mobilitätsprojekten (2006-2009)

Auszeichnung

Seit dem Jahr 2000 führt das Hansa Berufskolleg Unna Auslandspraktika mit europäischer Förderung durch. Besonders stolz sind wir auf die Auszeichnungen der Jahre 2006 und 2009, die den hohen Qualitätsstandard der EU-Projekte weiter unterstreicht.

Die europäische MOBILITÄTSCHARTA

für das Hansa Berufskolleg Unna 2015 – 2020)

Mit Stolz und Freude hält das EUROPATEAM am Hansa Berufskolleg Unna die Mobilitätscharta des Berufsbildungsinstituts Bonn in Händen. „Das war ein großes Stück Arbeit“, so die Projektleiterin des Europateams, Marion Kadoch, die in ihrer Funktion als Studiendirektorin für internationale Kontakte zuständig ist.

Die Erasmus+ Mobilitätscharta für die Berufsbildung soll Einrichtungen mit Erfahrungen in der Organisation von nachweislich hochwertiger Mobilität für Lernende in der Berufsbildung darin unterstützen, ihre internationalen Strategien auszubauen. Die Schule erhält in den kommenden 5 Jahren vereinfachte Bedingungen für die Beantragung von Fördermitteln und hinsichtlich der Berichterstattung. So können die Projekte mit den Partnern in Irland, den Niederlanden, Italien, Polen, England und Belgien längerfristig und mit größerer finanzieller Sicherheit geplant werden.

Zu den Auswahlkriterien zählten vor allem:

  • unsere langjährige Erfahrung in der Umsetzung von europäischen Projekten (seit dem Jahr 2000 bietet das Hansa Berufskolleg Auslandspraktika an).
  • eine überzeugende Internationalisierungsstrategie bis zum Jahr 2020. Hier haben sich auch unsere neuen Kontakte zur chinesischen Partnerschule in Shanghai als sehr positiv erwiesen.
  • ein umfassendes und zuverlässiges Qualitätsmanagement in Fragen der Finanzierung, der Qualität des Auslandsaufenthalts sowie der Zertifizierung und Abrechnung der europäischen Fördermittel.
  • ein kompetentes Europateam, das in allen Belangen der Europaprojekte sehr gut qualifiziert ist.
  • spezielle schulische Angebote für unsere Lernenden (z.B. EUROPASS, KMK/DELF-Zertifikatsprüfungen, Video-Konferenzen mit ausländischen Bildungseinrichtungen, ECVET-Vergabe etc.).
  • spezielle schulische Aktionstage und Aktionswochen zu internationalen oder interkulturellen Themen (z. B. Europatag).

Diese Mobilitätscharta dokumentiert die zuverlässige internationale Arbeit des Hansa Berufskollegs Unna!

Europaschule in NRW

darf sich das Hansa Berufskolleg nennen

Seit dem Jahr 2000 führt das Hansa Berufskolleg Unna Auslandspraktika mit europäischer Förderung durch. Besonders stolz sind wir auf die Auszeichnungen der Jahre 2006 und 2009, die den hohen Qualitätsstandard der EU-Projekte weiter unterstreicht.

Für die mehrjährige und intensive Arbeit an einem europäischen Profil wurde das Hansa Berufskolleg Unna mit 17 weiteren Schulen aus NRW am Freitag in Lüdinghausen von der Landesregierung ausgezeichnet. Von den Ministerinnen für Schule und Weiterbildung, Sylvia Löhrmann, und für Bundes- und Europaangelegenheiten, Angelica Schwall-Düren, erhielt die größte Schule des Kreises das Zertifikat „Europaschule in NRW“.

Beide Ministerinnen betonten in ihren Reden die Notwendigkeit, sich als Schule europäisch zu orientieren und den Schülerinnen und Schülern die Chancen, die Europa bietet, aufzuzeigen.

Dafür müssten an allen Schulformen die Grundlagen gelegt werden und die Europaschulen seien Vorreiter und Vorbilder in diesem wünschenswerten Prozess. Auch die Abgeordnete des Ruhrgebiets im Europäischen Parlament, Dr. Renate Sommer, die auf persönliche Einladung des Hansa Berufskollegs an der Feier teilnahm, hob in ihrem Grußwort die Notwendigkeit zur Verständigung innerhalb Europas hervor.Die Verleihung der Urkunden war in ein halbtägiges Programm eingebettet, in dem sich die zertifizierten Schulen präsentieren konnten. Gastgeber des feierlichen Tages war das Richard-von-Weizäcker-Berufskolleg Lüdinghausen, das ebenfalls zertifiziert worden ist. Das Hansa Berufskolleg ist damit das erste Berufskolleg und die dritte von ca. 130 Schulen im Kreis Unna, die diese Auszeichnung erhält. Die Schule durchlief ein anspruchsvolles Zertifizierungsverfahren, in dem zahlreiche Kriterien überprüft wurden, die für die Auszeichnung erfüllt sein müssen. Das Angebot bilingualen Unterrichts, ein erweitertes Fremdsprachenangebot, Kontakte zu europäischen Partnern und Praktikumsplätze in Europa sind nur einige Kriterien, die das Hansa Berufskolleg für die Zertifizierung vorweisen konnte.

Schulleiterin Jutta Zierow zeigte sich dementsprechend stolz auf ihre Schule: „Für uns ist das ein Riesenerfolg und ich freue mich vor allem für unsere Schüler, die von unseren Angeboten profitieren, aber natürlich auch für die Kolleginnen und Kollegen, die jedes Jahr viel Arbeit in unser europäisches Profil investieren.“ Der Titel „Europaschule in NRW“ wird nicht auf Lebenszeit vergeben, sondern die zertifizierten Schulen müssen durch Weiterentwicklung und Ausbau ihrer Aktivitäten stets neu unter Beweis stellen, dass sie diesen Titel verdient haben.

Europäische Zertifikate

Zertifikat Internationale berufliche Mobilität

 

Seit dem Jahr 2017 dürfen akkreditierte Berufskollegs in NRW zusätzliche Zertifikate an Schüler ausgeben, die mehrtägige Auslandsprojekte durchgeführt haben.

Mit dem Zertifikat ‚Internationale berufliche Mobilität‘ dokumentieren die Teilnehmer ihren beruflichen, fremdsprachlichen und persönlichen Lernzuwachs in den Bereichen

  • ‚Berufliche Orientierung im Ausland‘
  • ‚Im Rahmen der Mobilität Kultur erleben‘
  • ‚Kommunikation mit digitalen Medien‘
  • ‚Selbstentwicklung und Selbstorganisation‘

Das Hansa Berufskolleg Unna ist stolz, seinen Schülern neben dem EUROPASS Mobilität zukünftig mit der Ausstellung des Zertifikats ‚Internationale berufliche Mobilität‘ eine bedeutende Bereicherung für die Bewerbungsmappe anzubieten.

HIER können Sie das unsere Information „Bewerbung Zusatzqualifizierung“ als PDF downloaden.

Das KMK-Sprachenzertifikat

 

Die Kultusministerkonferenz verständigte sich mit Beschluss vom 20.11.1998 auf eine Vereinbarung für die Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung. Wir bieten unseren Schülerinnen und -schülern in diesem Rahmen die (freiwillige und kostenfreie!)Teilnahme an einer Prüfung in der in der Berufsschule vermittelten Fremdsprache Englisch an. Sie haben damit die Möglichkeit, sich unabhängig von der Benotung im Zeugnis ihre Fremdsprachenkenntnisse zertifizieren zu lassen.

Die Prüfung ist nach einem verbindlichen Muster gestaltet und ist an verbindlichen Anforderungen orientiert. Darüber hinaus sind die Aufgaben nach den Erfordernissen der verschiedenen Berufsbereiche differenziert. Die Prüfung wird in drei Niveaustufen angeboten, die sich an den Kompetenzstufen Waystage (Niveau I = A 2), Threshold (Niveau II = B 1) und Vantage (Niveau III = B 2) des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für das Lernen und Lehren von Sprachen orientieren.

Die Lehrerinnen und Lehrer beraten die Schülerinnen und Schüler bei der Entscheidung, welches der drei angebotenen Prüfungsniveaus das individuell passende ist.

Die Prüfung umfasst einen schriftlichen und einen mündlichen Teil, die beide
unabhängig voneinander bestanden werden müssen, um das Zertifikat zu erreichen.

Bestandteile der schriftlichen Prüfung sind Rezeption (Texten und gesprochenen Mitteilungen Informationen entnehmen)  Produktion (Schriftstücke erstellen) und Mediation (Texte wiedergeben/ Dolmetschen). In der mündlichen Prüfung wird im Rahmen eines „Rollenspiels“ vor allem die Fähigkeit zur berufsbezogenen Gesprächsführung überprüft. 

Die Schule legt die Prüfungstermine und Anmeldefristen fest.

Schülerinnen und Schüler, die erfolgreich an einer Prüfung teilgenommen haben, können natürlich zu einem späteren Zeitpunkt und nach weiterem Training an einer Prüfung der nächsthöheren Kompetenzstufe teilnehmen.

Um einen Eindruck davon zu vermitteln, was in den Prüfungen von den Teilnehmern erwartet wird, geben wir hier die Möglichkeit, Einsicht in die Prüfungsunterlagen früherer Termine zu nehmen.

Der Europapass

die Chancen der Mobilität nutzen

Wer heute in Ausbildung und Beruf erfolgreich sein will, muss sein Wissen und seine Fähigkeiten permanent erweitern. Lebenslanges Lernen ist längst zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Im Fokus steht dabei die Orientierung an Lernergebnissen, das heißt, daran, was die jeweilige Person nach Abschluss eines Lernprozesses weiß und in der Lage ist zu tun. Wichtig ist es dabei, die gewonnenen Erfahrungen und Qualifikationen in übersichtlicher und verständlicher Form darzustellen. Genau das schafft der europass.

Er ist eine wichtige Hilfe, wenn es darum geht, Lern- und Arbeitserfahrungen im europäischen Ausland abzubilden. Dies erfolgt durch eine klar strukturierte und transparente Darstellung der Schul- und Berufsabschlüsse. Indem er die wesentlichen Informationen auf einen Blick liefert wird der europasszu einem wichtigen Plus bei Bewerbungen. Er ermöglicht es, den eigenen Lebenslauf in individueller Form zu präsentieren und sorgt so dafür, dass das Profil einer Person klar und wieder erkennbar wird. Durch europaweit vergleichbare Dokumente in allen Sprachen der EU schafft dies bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt im In- und Ausland.

Detaillierte Informationen hierzu finden Sie auf der Website „europass“.

Die DELF-Prüfung

  • Das Delf ist eine weltweit anerkannte Prüfung für die französische Sprache. Sie wird vom französischen Unterrichtsministerium, vertreten durch den CIEP in Sèvres, zentral organisiert.
  • Die Abstufung folgt seit dem 1. September 2005 (Angabe CIEP) dem europäischen Referenzrahmen für Sprachen.
  • Das Hansa Berufskolleg nimmt seit Januar 2006 an den DELF-Prüfungen mit großem Erfolg teil. Die Prüfung wird den Schülern der Oberstufe der Höheren Handelsschule angeboten; die Teilnahme ist freiwillig.
  • Dank der Unterstützung des Fördervereins kann der Eigenbeitrag zu den Prüfungsgebühren auf fünf Euro begrenzt werden.
  • Die Vorbereitung auf die Prüfung erfolgt während des regulären Französischunterrichts. Dieses erhöht die Zahl und das Interesse der Teilnehmer (zwischen drei und fünfzehn).
  • Die Organisation, die Durchführung der schriftlichen Prüfung und die Begleitung zur mündlichen Prüfung erfolgt zentral durch die Schule und liegt in den Händen von Dirk Fischer und Christine Falkenstein. Ansprechpartner ist zur Zeit das Institut francais in Köln.
  • Die Schüler schätzen das DELF vor allem als weitere Qualifikation und Unterstützung bei der Lehrstellensuche.
  • Die Erfolgsquote lag in den vergangenen Jahren bei 100 %.

Weitere Information finden Sie auf der Website „France Education International“.

Erasmus+ Auslandspraktika

Bei dem Erasmus+-Projekt handelt es sich um ein Berufsbildungsprogramm der Europäischen Union, das Auslandspraktika finanziell fördert.

Das Hansa Berufskolleg bietet für seine Schüler*innen ein dreiwöchiges kaufmännisches Praktikum in ENGLAND (Sheffield), ITALIEN (Pisa), BELGIEN (Eupen), POLEN (Nowy Sacz) oder der TÜRKEI (Manavgat) u.a. in Industrieunternehmen, Speditionen, Stadtverwaltungen und Banken an.

Eine Beschreibung des Erasmus+ Programms können Sie sich HIER downloaden.

Der Nutzen für die Auszubildenden:

Das Praktikum garantiert den Erhalt wichtiger fachlicher Zusatzqualifikationen, so z.B.:

  • berufsbezogener Fremdsprachenerwerb
  • Erfahrungen in einem ausländischen Betrieb
  • Einblicke in die Kultur des Gastlandes
  • Selbstständigkeit und Selbstvertrauen
  • Zertifizierung des Aufenthalts durch den EUROPASS und ggf. SPRACHPRÜFUNG

Der Nutzen für die Ausbildungsbetriebe:

Die Teilnahme zielt auf die Ausbildung international qualifizierter Mitarbeiter, die…

  • über ein sprachlich gewandtes Auftreten verfügen
  • das Unternehmen kompetent im Ausland präsentieren
  • professionell mit internationalen Geschäftspartnern agieren
  • mit englischer Geschäftskorrespondenz vertraut sind

Gastpraktikant*innen aus Europa

Zwei Belgier in Unna

„Das war ein ganz besonderer Aufenthalt“, so Eric Metzger, der als Auszubildender im Gartenbau ein zweiwöchiges Praktikum beim Gartenbaubetrieb Haschke in Unna absolvieren durfte. Gemeinsam mit dem Auszubildenden Lucas Heck, der sich im 2. Ausbildungsjahr zum Heizungsinstallateur befindet, verbrachte er vom 01.-15. November 2015 zwei aufregende Wochen in unserer Region. Lucas war besonders beeindruckt von den vielfältigen Sanierungsarbeiten in verschiedenen Altbauten, die bei seinem deutschen Gastunternehmen, dem Installateurbetrieb Appelhoff in Unna-Königsborn durchzuführen waren. „So etwas habe ich vorher noch nie in diesem Umfang gemacht – es war eine tolle Erfahrung und hat mich beruflich wirklich weitergebracht“, so Lucas.

Die deutsche Sprache war für die beiden jungen Männer überhaupt kein Problem, stammen sie doch aus der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens der Stadt Eupen, die nur ca. 20 km von Aachen entfernt liegt.

Entsendet wurden die Auszubildenden von unserer langjährigen belgischen Partnerschule, dem ZAWM (Zentrum für Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes), die sowohl für unsere deutschen Auszubildenden als auch ihre eigenen Schüler sehr erfolgreich Auslandspraktika mit Finanzierung des europäischen Förderprogramms ERASMUS+ anbietet.

Wir sind daher den beiden Praktikumsbetrieben, der Appelhoff GmbH & Co. KG sowie dem Gartenbaubetrieb Haschke sehr dankbar für die herzliche Aufnahme der belgischen Praktikanten. „Ich freue mich jedes Jahr sehr auf unsere belgischen Auszubildenden, die immer eine echte Bereicherung für unsere Gastbetriebe nicht nur in fachlicher, sondern besonders in persönlicher Hinsicht darstellen“, meint Marion Kadoch, zuständige Studiendirektorin für internationale Kontakte am Hansa Berufskolleg Unna.

Industriekaufmann/Industrikauffrau EU

Unser Angebot bezieht sich sowohl auf erweiterte schulische Inhalte und Kurse als auch auf einen 3 Monate dauernden Aufenthalt im Gastland Irland.

Allgemeine Eckpunkte des Industriekaufmann EU

am Hansa Berufskolleg sind

  • Alle Teilnehmer werden in die dreijährige Klasse eingeschult.
  • Durch bilingualen Unterricht im Fach Geschäftsprozesse nutzen die Auszubildenden die englische Sprache für die Bearbeitung von Sach-Fach-Zusammenhängen.
  • Der Auslandsaufenthalt wird 12 Wochen dauern und immer im Herbst im zweiten Ausbildungsjahr durchgeführt.
  • Der in der Auslandsphase ausgefallene Unterricht wird von den Schülern (unterstützt durch Email Angebot der unterrichtenden Kollegen) selbst erarbeitet. Es werden durch Vorlage der Didaktischen Jahresplanungen konkrete Inhaltsbereiche benannt, die entweder im Vorhinein zu Hause oder begleitend in Irland entweder alleine oder in der Gruppe erarbeitet werden. Durch den Fächerzuschnitt in der Mittelstufe handelt es sich hierbei um Inhalte der Fächer Geschäftsprozesse, Steuerung und Kontrolle und Wirtschafts- und Sozialprozesse.
  • Die Auszubildenden wohnen in Irland in kleinen Wohneinheiten zusammen mit Studenten und Praktikanten aus anderen Ländern. Hierdurch ist auf privater Ebene eine rege Sprachpraxis nötig, die die englische Sprache im Alltag schult.
  • Alle Auszubildenden arbeiten 12 Wochen jeweils alleine in ausgewählten Unternehmen der Region Cork.
  • Die Auszubildenden halten während ihrer Auslandsphase stetig Kontakt zum heimischen Ausbildungsunternehmen mittels einer wöchentlichen Übersendung eines Feedbackbogens (vergleichbar dem Berichtsheft)
  • Alle Auszubildenden besuchen zu Beginn ihrer Auslandsphase für eine Woche passend zu ihrer Niveaustufe in Englisch eine Sprachschule (das Cork English College)

Der Aufenthalt wird gründlich vorbereitet.

am Hansa Berufskolleg

  • Im Rahmen einer EU Stunde wird in der Unterstufe umfangreiches Vokabular erarbeitet, sich selbst und die Heimatunternehmung umfassend und im Detail vorzustellen und zu beschreiben.
  • Die Auszubildenden werden mit dem Thema „Intercultural Competence“ auf kulturelle Besonderheiten anderer europäischer und außereuropäischer Länder und Irland im Besonderen sprachlich und inhaltlich vorbereitet.
  • Sie werden mit ihrer Rolle als Praktikant im Ausland vertraut gemacht.
  • Sie beschäftigen sich ausführlich mit dem Zielland Irland (Geschichte, Religion, Politik, Geografie, Kultur etc.), so dass sie sich mit konkretem Handlungswissen ausgerüstet beruflich und privat sicher bewegen können.
  • Sie erstellen je eine PowerPoint-Präsentation ihres Heimatbetriebes und ihres Gastbetriebes und stellen die Betriebe wechselseitig vor.
  • Sie machen sich mit dem Feedback System vertraut, welches allen Projektbeteiligten eine jederzeitige Informationsmöglichkeit zu Lernfortschritten ermöglicht und ihnen selbst den Blick schärft für das bewusste Zur-Kenntnis-Nehmen von fremden Systemen, Vorgängen und Sachverhalten.
  • Das Back-up System für Probleme vor Ort in Irland (welcher Art auch immer) wird ausführlich eingeführt.
  • In der Mittelstufe wird die Auslandsphase stattfinden.
  • Nach der Rückkehr werden die Auszubildenden die Möglichkeit haben, ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen. Das Hansa Berufskolleg bietet einen Begleitkurskurs zu dem von der IHK initiierten Berufsabschluss des „Fremdsprachenkorrespondenten Englisch“ an, zu dessen Prüfung die Teilnehmer sich selbstständig bei der IHK anmelden und dann die Prüfung ablegen müssen. Dies ist der beste Ausweis eines erfolgreichen Sprachenlernens, den ein Auszubildender sich wünschen kann.

Das Projekt wird über die Schule von der EU im Rahmen des Förderprogramms Leonardo Plus gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2.500 € pro Teilnehmer. Der Förderanteil beträgt 2000,- € pro Kandidat. Die verbleibenden 500,- € tragen die Ausbildungsbetriebe.

Die zu erwartenden Leistungen

im Falle der Projektteilnahme

  • die Übernahme sämtlicher Fahrtkosten (Flug- und Bustransfer nach Cork, Irland) für die Hin- und Rückreise
  • die Unterbringung in einem Studentenheim vor Ort
  • die Vermittlung in ein Gastunternehmen in Cork
  • die Gewährleistung einer 24/7 Betreuung im Fall von Problemen, welcher Art sie auch immer sein mögen
  • die Übernahme der Fahrtkosten von dem Studentenheim zu dem Praktikumsunternehmen
  • der einwöchige Besuch der Cork English School, einer etablierten Sprachschule vor Ort in Cork, die eine weitere intensive sprachliche Vorbereitung auf die Arbeit in den Firmen sowie ein individuelles Aufarbeiten bestimmter Themen der englischen Sprache bietet
  • das Abschließen eines umfangreichen Versicherungspaket hinsichtlich Unfall- und Haftpflichtversicherungen
  • die Begleitung auf dem Hinflug sowie i.d.R. das persönliche Vorstellen des Auszubildenden im irischen Gastunternehmen durch unsere Lehrkraft Frau Lenzen

In zwei Kooperationssitzungen interessierter und teilnehmender Betriebe ist vereinbart worden, dass die Auszubildenden während der Phase der Lernortverlagerung ihre Ausbildungsvergütungen weiter erhalten, da sie ihren Lebensunterhalt vor Ort selbst bestreiten müssen und Irland ein hohes Preisniveau hat

Wir sind zuversichtlich, mit diesem Programm ein modernes, vielseitiges Angebot auf die Beine gestellt zu haben, welches die jungen Leute in vielseitiger Hinsicht prägt. Sprachlich tauchen sie sehr intensiv in die englische Sprache ein. Durch den langen Zeitraum, in dem sie in einem anderen Sprach- und letztlich auch Kulturkreis auf sich selbst gestellt sind, formen sie ihre Persönlichkeit und wachsen in ihrem Selbstbewusstsein. Sie lernen aus erster Hand Arbeitsleben und Arbeitsatmosphäre im angloamerikanischen Raum kennen. Sie werden voller Ideen sprühen und ihre neuen Erfahrungen im heimischen Ausbildungsbetrieb einbringen.

Wir freuen uns auf weiteres, reges Interesse an unserem modernen, europäischen Bildungsangebot.

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte die zuständigen Studiendirektoren für Internationale Projekte und Groß- und Außenhandel, Frau Marion Kadoch oder Herrn Thomas Holzhausen. Unsere allgemeinen Kontaktdaten finden Sie auf der Seite Kontakt.