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Terminverschiebung und Anmeldung KMK-Prüfung


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Coronabedingte Absage ALLER ERASMUS+ Aktivitäten im Herbst 2021

Leider müssen aufgrund der aktuellen Coronalage die geplanten ERASMUS+ Auslandsreisen für alle Partnerländer im Herbst 2021 abgesagt werden.

Das EU-Team hat es sich mit dieser Entscheidung nicht leicht gemacht – die zahlreichen Unwägbarkeiten hinsichtlich der länderspezifischen Reisebeschränkungen, Impfvorschriften und Quarantänemaßnahmen machen einen sicheren Lernaufenthalt im Ausland unmöglich. Zudem können unsere Projektpartner vor Ort derzeit keine verlässlichen Zusagen bzgl. der Praktikumsplätze machen.

Wir sind uns jedoch sicher, unsere zahlreichen internationalen Mobilitäten 2022 wieder in vollem Umfang aufnehmen zu können. Alternativ sind daher für dieses Jahr eine Vielzahl von grenzüberschreitenden Digitalprojekten geplant, die unsere internationale Arbeit sicherlich unterstützen werden (z.B. durch Fachvorträge der Auslandshandelskammer Shanghai, Beiträge europäischer Partnerunternehmen, Schüleraustauschprojekte, ….) .

Wir danken für Ihr/ Euer Verständnis! 

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Einladung zur Informationsveranstaltung ERASMUS 2021

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„Türöffner Europakaufmann“

Ein Beitrag vom Europakaufmann-Absolventen Noah Schmidt

 

2018 wurde erstmalig vom Hansa Berufskolleg Unna in Kooperation mit der IHK Dortmund die Zusatzqualifizierung zum „Europakaufmann“ angeboten. Diese 18-monatige Qualifikation zielt darauf ab, junge, motivierte Auszubildende auf eine Karriere in international tätigen Unternehmen vorzubereiten. 

Für uns Auszubildende aus dem Berufsfeld Kaufmann / Kauffrau für Spedition – und Logistikdienstleistung war die Zusatzqualifizierung zum Europakaufmann sehr hilfreich. Neben der eigentlichen Ausbildung haben wir durch Kursleiterin Frau Tozzi umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Außenhandel, Marketing und Vertrieb erlangen können. Diese Kenntnisse werden von den Arbeitgebern begrüßt, da die Außenhandelskenntnisse einen enormen Mehrwert für die Firmen schaffen. Aus diesem Grund wurden einige Auszubildende von ihren Arbeitgebern sowohl zeitlich als auch finanziell unterstützt. 

Als Absolventen der Zusatzqualifikation haben wir das Schuljahr mit einem Doppelabschluss abgeschlossen, da der „Europakaufmann“ zeitgleich mit der Ausbildung absolviert wurde. Diese Doppelbelastung stellte für den einen oder anderen eine große Herausforderung dar, da man sich nicht nur auf die logistischen Schwerpunkte aus der Ausbildung fokussieren musste, sondern auch auf die Lerninhalte der Zusatzqualifikation.  

Der Kurs wurde wöchentlich in vierstündigen Unterrichtseinheiten, abwechselnd in Spanisch – und IGP-Blöcken gehalten. Das Pauken von Spanisch-Vokabeln und Grammatik hat sich ausgezahlt, aus einem „Hola“ wurde innerhalb eines Jahres ein Wetterbericht und eine Wegbeschreibung auf Spanisch. Herr Grüne hat uns als Leiter des Spanischkurses erfolgreich und umfassend auf die B1-Prüfung vorbereitet, alle Auszubildenden haben die Prüfung bestanden 

Das Bestehen dieser mündlichen als auch schriftlichen Prüfung, wie auch das Bestehen der Englisch-Prüfung auf B2-Niveau, war Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung in IGP (Internationale Geschäftsprozesse). 

Die Doppelqualifikation ist in vielerlei Hinsicht vorteilhaft. Zum Einen macht man sich auf dem Arbeitsmarkt durch fundierte Außenhandelskenntnisse interessanter, da die Unternehmen mehr und mehr ins Ausland exportieren und international expandieren wollen.  

Zum Anderen gewinnt man wertvolle Zeit, da die Zusatzqualifikation während der Ausbildung  absolviert wird und man anschließend nach der Ausbildung die Kenntnisse z.B. mit einem Studium vertiefen und erweitern kann. 

Nicht zu unterschätzen ist der erforderliche Lernaufwand, der durch die Doppelbelastung besonders hoch ist. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Zusatzqualifikation zum Europakaufmann ein Türöffner für die Karriere in international agierenden Unternehmen ist. Besonders interessant ist der Europakaufmann für Auszubildende, die eine verantwortungsvolle Position in den Bereichen Export, Import, Marketing oder Vertrieb anstreben, u.a. als International Sales Manager oder Export/Importspezialist. 

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Austausch nach Nowy Sacz

Kontakte knüpfen und sich vernetzen ist in der Berufswelt unverzichtbar. Dessen ist sich das Hansa Berufskolleg (HBK) schon seit vielen Jahren bewusst, weswegen das Pflegen von internationalen Partnerschaften am HBK fest verankert ist. Das bringt vor allem eines mit sich: Vorteile für die Schüler. Einige von ihnen absolvierten im Jahr 2019 ein Praktikum im polnischen Nowy Sacz.

Bereits seit mehr als 20 Jahren arbeitet das Hansa BK mit Unternehmen in Nowy Sacz – seines Zeichens auch Partnerkreis des Kreises Unna – zusammen. Im Jahr 2019 sammelten Marcela Polaczek, Franziska Thiemann und Lars Heiduczek praktische Erfahrungen im Rahmen des europäischen Erasmus-Projekts.

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Praktikumsbericht aus Logroño / Spanien

Die Anreise:
Zu Beginn meines Praktikums flogen wir von Düsseldorf nach Bilbao und wollten von dort aus mit einem Bus nach Logroño. Doch dort gab es die erste Schwierigkeit, da der nächste Bus ausgebucht war. Da wir nun anderthalb Stunden warten mussten, war meine erste Erfahrung mit Spanien, durch Bilbao zu schlendern und die Läden zu betrachten. Noch wirkte alles so wie in Deutschland. Der einzig merkbare Unterschied war es, dass alle Schilder auf Spanisch zu sehen waren.
Nachdem wir schließlich in Bilbao angekommen waren, begrüßte uns unten in einem Kaffee unser Vermieter Eduardo. Er führte uns durch die schicke Wohnung, zeigte uns die Einrichtung, übergab uns die Schlüssel und erklärte anhand einer Karte, was für Orte wir besuchen könnten. Sein Englisch war zwar ein wenig gebrochen, aber es war doch irgendwie möglich, sich mit ihm zu verständigen und alles Wichtige abzusprechen. Nachdem man Nummern ausgetauscht hatte, verließ er uns. Nun war unser erster Schritt, einzukaufen.
Nach einem ausgelassenen Wochenende war es am Montag nun an der Zeit, sich im Betrieb vorzustellen. Wir hatten die Unterstützung unseres Lehrers und einer Lehrerin von einer spanischen Universität, aber trotzdem war man etwas nervös. Das Vorstellen lief noch etwas holprig ab, aber der Empfang war nett und man fühlte sich sehr willkommen.

Der Betrieb und Arbeiten:
In Spanien arbeitete ich bei DHL Logropal SL. Bzw. DHL Express SL. Es liegt ein Stück außerhalb der Innenstadt von Logroño und hat die Adresse:
Calle Santa Maria 15
Poligono La Portalada II
Logroño, 26006 Spain
Im Vergleich zu meinem Ausbildungsbetrieb war es um einiges kleiner und familiärer. Meine Kommunikation mit den Kollegen lief hierbei hauptsächlich in Englisch ab, wodurch ich meine Sprachkenntnisse in der Praxis testen konnte.
Ein großer Unterschied waren aber auch die Arbeitszeiten, diese waren eine ziemliche Umstellung für mich. Die Mittagspause betrug drei Stunden, im Gegensatz zu den 30 Minuten in Deutschland. Nachdem man sich aber einmal dran gewöhnt hat, kommt man auch gut damit klar.
Meine Aufgaben waren in zwei Hauptbereiche geteilt: Am Morgen von 8:30 bis 13:30 war ich im Büro in der Verwaltung tätig und nachmittags von 16:30 bis 19:30 arbeitete ich körperlich im Bereich DHL Express.
Eine meiner liebsten Aufgaben war es jedoch, Tabellen mit eingegangenen und ausgegangenen Anrufen zu bearbeiten, damit sie ausgewertet werden können. Ich hatte für diese Aufgabe reichlich Zeit bekommen. Ich wusste hier lediglich was das Ziel ist und konnte mittels des Internets selbst recherchieren, wie ich dieser erreiche. Hierdurch konnte ich meine Kenntnisse in der Arbeit mit Excel etwas vertiefen und meinen eigenen Kopf benutzen.
Während meines Aufenthalts hat mein Vorgesetzter mich sogar mitgenommen, um ein paar Betriebe unserer Kunden zu besichtigen. Diese wären EMKA Beschlagteile, Calzados Évori und Calzados Victoria.
Bei EMKA Beschlagteile handelt es sich um ein Unternehmen, welches Dichtungen, Verschlüsse und andere Teile für Sicherungsschränke etc. herstellt. In der Niederlassung, welche ich besuchen durfte, werden Dichtungen aus Gummi produziert. Geführt wurden wir von einem Deutschen, wodurch die Kommunikation reibungslos ablief. Der Besuch war sehr interessant und hat mir einen Einblick in die Produktion verschaffen können. Außerdem habe ich viele Informationen über die Struktur des Unternehmens erhalten.
Calzados Évori ist ebenfalls eine Fabrik, hier konnte ich einen kurzen Einblick in die Produktion handgefertigter Schuhe erhalten.
Unser letzter Halt war Calzados Victoria. Auch hier ging es um Schuhe, jedoch war es diesmal keine Fabrik, sondern ihr Lager, von welchem die Ware versandt wird. Da mein eigenes Gebiet die Lagerhaltung ist, konnte ich die Prozesse gut nachverfolgen und verstehen. Ebenfalls habe ich andere Vorgehensweisen und Techniken gesehen, welche mir bereits aus der Schule bekannt waren, welche ich aber noch nicht im Einsatz erlebt habe. Diese wären RFID Sender in den Schuhen und ein automatisches Kleinteilelager, welches eine direkte Verbindung zu einem Put-to-light Kommissionierbereich hat.
Zweimal die Woche gab es auch Englischunterricht, an welchem ich teilhaben durfte. Diesen habe ich sehr genossen, da ich hier meine Sprachkenntnisse noch ein wenig erweitern konnte. Außerdem war ich froh, mit meinen bisherigen Kenntnissen und Fragen, welche meine Kollegen an mich hatten, den Unterricht aufzufrischen.

Freizeit und Kultur:
Es gibt viele Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Leben in Deutschland.
Da lange Mittagspausen und Mittagsschläfe in Spanien recht verbreitet sind, kommt es einem als Deutscher manchmal komisch vor, zu späten Stunden noch viele Kinder auf den Straßen zu sehen.
Allgemein schien das Abendleben nach hinten geschoben zu sein, man geht später nach draußen und bleibt länger weg.
Eine beliebte Aktivität für die Abende ist es, sich mit Freunden und Kollegen zu treffen und gemeinsam durch diverse Bars zu ziehen. Hierbei bleibt man meist aber nicht zu lange an einem Ort. Man bestellt sich ein Glas Wein oder Bier und dazu eine Tapa (ein kleiner Imbiss zum Getränk) und wenn man fertig ist, geht die Gruppe zur nächsten Bar. Auf dem Boden zwischen den Bars war auch eine merkwürdige Schlangenlinie zu finden. Diese stellt den „Elefanten-Weg“ dar. Er zeigt einen klassischen Weg von Bar zu Bar und mit jedem Mal wird die Linie gewundener. Dies stellt einen Betrunkenen dar, der mehr und mehr wie ein Elefant torkelt.
Doch wird nicht immer Alkohol getrunken, um Spaß zu haben, oft trifft man sich mit Freunden auch einfach in einem Kaffee oder Park. Allgemein sind die Spanier mehr außer Haus als die Deutschen.
Ich selbst hatte auch viel Spaß daran, mich einfach ein wenig in der Stadt umzusehen und sie zu erkunden.
Auch hatte ich das Glück, dass während meines Aufenthalts ein betrieblicher Ausflug stattfand. Wir sind an meinem letzten Samstag zusammen Golf spielen gegangen. Normalerweise wäre der jährliche Ausflug im Januar gewesen, aber dank glücklicher Umstände lag es dieses Mal im Oktober.
Zunächst haben wir uns gemeinsam in der Innenstadt getroffen und sind von dort aus in einem Reisebus zum Golfclub gefahren. Im Golfclub gab es zwei Aktivitäten für uns, zum einen eine Art Minigolf und zum anderen ein Weitschlagen. Auch wenn ich bei beiden nicht sonderlich gut war, hatte ich viel Spaß dank der angenehmen Gesellschaft.
Im Anschluss haben wir im Golfclub zu Mittag gegessen und haben uns nach einer Siegerehrung auf den Weg zurück in die Innenstadt gemacht. Einige gingen bereits nach Hause und andere, so auch ich, sind in eine Karaokebar gegangen und haben dort gefeiert. Auch beim Feiern waren meine Arbeitskollegen sehr offen und haben mich familiär behandelt. Meistens konnte ich nicht einmal für mich selbst bezahlen, da man mir alles ausgeben wollte.
Fazit:
Letztendlich habe ich den Aufenthalt in Spanien sehr genossen und bin froh, an diesem Projekt teilgenommen haben zu dürfen. Meiner Meinung nach hat es meiner persönlichen Entwicklung sehr gutgetan. Durch die Konfrontation mit dieser neuen Situation bin ich ein wenig offener geworden und nichtmehr so zurückhaltend. Meine Englischkenntnisse haben sich wohl nicht signifikant gesteigert, aber die Anwendung meiner Kenntnisse hat sich durch die Praxis definitiv gefestigt. Auch meine Selbstständigkeit ist durch den Aufenthalt größer geworden. Ich hatte zwar meine Mitbewohner, aber auch diese kannte ich vorher nur flüchtig von einem Abend in der Schule. Dementsprechend war ich in einem fremden Land, in einem mir bis dato unbekannten Betrieb und musste schauen, wie ich zurechtkomme.
Auch meine technischen Kenntnisse haben vom Aufenthalt profitiert. Bei der Arbeit mit Word und vor allem Excel habe ich ein paar neue Sachen hinzugelernt und da diese Programme sowie andere Office-Anwendungen sehr verbreitet sind, hilft mir das sicher in vielen Situationen weiter.
Doch auch wenn mir der Aufenthalt sehr gefallen hat, denke ich nicht, dass ich in der Zukunft nach Spanien ziehen möchte. Die Deutsche Lebensweise sagt mir doch mehr zu als die Spanische.
Negativ habe ich über den Aufenthalt nicht viel anzumerken, die meisten Dinge, die anfangs negativ erschienen, wie die Arbeitszeiten, waren okay, nachdem man sich an sie gewöhnt hat. Lediglich die Kommunikation stellte manchmal ein Problem dar, aber darauf war ich bereits vorher eingestellt.
Hendrick Wallesch, Erasmus+ – Praktikant im Oktober 2019

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Das Hansa Berufskolleg schaut hinter die Kulissen der Europäischen Kommission

Mit großer Freude erhielt das Hansa Berufskolleg kürzlich eine persönliche Einladung der Europäischen Kommission – gemeinsam mit Vertretern anderer europaaktiven Kommunen aus NRW reisten der Schulleiter Herr Günter Schmidt und die zuständige Studiendirektorin für Internationale Projekte, Frau Marion Kadoch, vom 26.-27. November 2019 nach Brüssel.

Nach einem herzlichen Empfang und Ausdruck der Wertschätzung für die hervorragenden Leistungen im Sinne der Europaarbeit in dem beeindruckten Berlaymontgebäude der Europäischen Kommission wurde ein breitgefächertes Bild der aktuellen EU-Politik vermittelt: Das Themenspektrum reichte vom Arbeitsprogramm der neuen Kommission mit Frau Von der Leyen an der Spitze, der Regionalpolitik in Deutschland bis über die zukünftigen Ausgabenplanungen der Europäischen Union.

Besonders interessant gestaltete sich ein Gespräch mit dem Referatsleiter Herrn Christian-Yves Krappitz, der zur Zeit selbst an den BREXIT-Verhandlungen mit Vertretern des Vereinigten Königreichs in Brüssel teilnimmt. Auf die Frage nach seiner Prognose, ob England weiterhin durch das Berufsförderungsprogramm ERASMUS+ finanziell unterstützt werde, schüttelte Herr Krappitz nur seinen Kopf; zur Zeit werden unsere Schüler daher ihre Auslandspraktika nicht bei den ‚Limeys‘ durchführen können, sondern eines unserer anderen sieben attraktiven Partnerländer wählen.

Mit Spannung bleibt abzuwarten, wie sich das Vereinigte Königreich am 12.12.2019 entscheiden wird:

EUROPE ‚YES‘ or ‚NO‘?

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Belgische Praktikanten in Deutschland

Auch in diesem Jahr schickte das Hansa Berufskolleg Unna im Rahmen des Erasmus+ Programmes acht junge Auszubildende für ein Auslandspraktikum ins belgische Eupen. Neben altbewährten Praktikumsbetrieben wie beispielsweise dem Computermarkt, in dem jedes Jahr ein IT-Systemkaufmann sein Praktikum absolvieren kann, gab es auch neue Betriebe, da sich erstmals zwei Zahnmedizinische Fachangestellte und zwei Auszubildende Kaufleute des Großhandels für ein Praktikum in Belgien entschieden. Eine weitere Neuerung bestand in diesem Jahr ebenfalls in der Ausdehnung des Praktikums auf vier Wochen.
Zehn Tage nachdem die deutschen Auszubildenden aus Eupen wieder zurück kamen, schickte das ZAWM (Zentrum für Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes) in Eupen drei junge Friseurinnen, die ihr Praktikum im Kreis Unna absolvieren sollten. Auch im Kreis Unna sind die drei jungen Frauen in Betrieben untergebracht, mit denen wir schon lange zusammen arbeiten: Zwei Friseurinnen absolvieren ihr Praktikum in Schwerte, eine in Fröndenberg. Alle drei jungen Damen machen im Mai ihre Abschlussprüfung und absolvieren ihr Praktikum in Deutschland um die Bidiplomierung zu erhalten.

Nach der Hälfte des Praktikums berichteten die Praktikantinnen Herrn Schmidt, Schulleiter des Hansa Berufskollegs und Frau Süßer, für das Land Belgien verantwortliche Lehrerin am Hansa Berufskolleg, über ihre neu gewonnenen Erfahrungen. Sabrina lernt in ihrem Salon viel Neues im Bereich Kosmetik, die 19 jährige Ronja berichtete, dass in Belgien nur auf Termin gearbeitet wird, wogegen in Deutschland nur der Chef ihres Praktikumsbetriebes mit Terminen arbeitet. Das Praktikum in Unna ist für die Belgierinnen besonders interessant, weil es keine sprachlichen Barrieren gibt: Die drei angehenden Friseurinnen kommen aus der deutschsprachigen Gemeinschaft. Dennoch haben sie die Erfahrung gemacht, dass es auch innerhalb der Sprache Unterschiede gibt. So bestellten sie beispielsweise „Fritten“ anstatt wie hier üblich „Pommes“.

Von belgischer Seite werden die Praktikantinnen von Laetitia Cornely, Schulsozialarbeiterin am ZAWM und Caroline Gerckens, Abteilungsleiterin der Lehrlingsausbildung betreut, die sich einen Tag Zeit nahmen, um die Praktikantinnen im Kreis Unna zu besuchen. Nach einem kurzen Empfang am Hansa Berufskolleg durch Herrn Schmidt und Frau Kadoch, zuständige Studiendirektorin für internationale Projekte bevor es in die Betriebe im Kreis Unna ging.
Interessenten, die ebenfalls in 2020 ein von der Europäischen Union gefördertes Praktikum im Ausland absolvieren möchten, sind herzlich zur Informationsveranstaltung am 4. Dezember um 16 Uhr am Hansa Berufskolleg eingeladen.