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Auf nach Asien

Auch im aktuellen Schuljahr haben wieder Schülerinnen und Schüler unsere Partnerschule in Shanghai besucht und die Zusatzqualifikation Asienkaufmann erhalten.

Den Bericht dazu finden Sie auf den Seiten des Kreises Unna und des Westfälischen Anzeigers:

http://www.kreis-unna.de/nachrichten/newsdetail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=7781&cHash=6f096f3881a0e7c00c0eed0fcaeff262

http://www.wa.de/lokales/boenen/auszubildende-boenen-kreis-qualifizieren-sich-asienkaufmann-6965896.html

Zudem finden Sie bei Youtube auch ein Video:

 

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Getting to know Shanghai – 14-köpfige Delegation des Hansa Berufskollegs Unna reist nach China

Mit großer Spannung reiste eine Gruppe von Auszubildenden mit ihren Lehrern Marion Kadoch, Thomas Holzausen, Daniel Helmke und ihrem Schulleiter Günter Schmidt vom 02.-15.09.2016 nach Shanghai. Dieser Aufenthalt ist ein freiwilliges Modul auf dem Weg zur Erlangung der IHK-zertifizierten Zusatzprüfung zum Asienkaufmann.

 Nach einem elfstündigen Flug im A380 der Lufthansa wurden die Gruppe gleich von den Lehrern und Schülern unserer chinesischer Partnerschule, der Shanghai Economic Management School in Empfang genommen. Es war ein Wiedersehen unter Freunden – bereits im Mai dieses Jahres hatten die chinesischen Schüler und Lehrer unsere Schule für eine Woche besucht.

Der Aufenthalt in Shanghai zeichnete sich durch zahlreiche Highlights aus:

Der Geschäftsführer der Deutschen Auslandshandelskammer, Herr Dr. Angerbauer, wies in einem packenden Fachvortrag auf die wirtschaftlichen Chancen und Risiken deutscher Unternehmen in Shanghai hin. So besteht die größte Hürde darin, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden und diese auch langfristig zu halten. In China gehört ein regelmäßiger Arbeitsplatzwechsel nach spätestens zwei Jahren buchstäblich zum guten Ton – durch raffinierte Gegenmaßnahmen, z.B. Bezahlung der Krankenkasse der Eltern des Angestellten oder die zügige Verleihung aller möglicher Titel sollen die Mitarbeiter im Unternehmen gehalten werden. Seit einiger Zeit wurde der Mindestlohn für Arbeiter durch die chinesische Regierung deutlich erhöht – Ziel ist die Stärkung des Konsums der Bevölkerung und damit des Wirtschaftswachstums. Dabei wurden auch umweltpolitische Themen wie die Mülltrennung und die Verbreitung von Solaranlagen von den Auszubildenden angesprochen. Auch war die Tatsache, dass China eine ähnliche Problematik mit einer überalterten Gesellschaft hat, für viele Teilnehmer neu. Die frühere staatlich verordnete Ein-Kind-Politik wurde zwar vor mehreren Jahren aufgehoben, dennoch können sich viele junge chinesische Eltern nur ein Kind leisten, da die Ausbildungskosten hohe Summen verschlingen.

Der Besuch der Shanghai Polytecnic University zeigte sich als Glückstreffer für die Weiterentwicklung unseres Asienprojekts: Der Vizehochschulpräsident Herr Xu Yufa sowie die Vizeleiterin des International Office, Frau Qu Lili, boten unseren Auszubildenden die einmalige Chance an, im Anschluss an ihre Ausbildung ein Praktikum in einem chinesischen Betrieb durchführen oder sogar ein Auslandssemester dort zu studieren.

Um den Auszubildenden auch einen Einblick in die Arbeitsweise ihrer chinesischen Zuliefererbetriebe zu geben, verbrachten diese einen Tag in verschiedenen Unternehmen – dabei stand vor allem der Vergleich der deutschen und chinesischen Berufsbildung im Vordergrund.

Abgerundet wurde das betriebliche Programm durch einen Aufenthalt bei einer chinesischen Zollbehörde, der umfangreich über die gängigen Ein- und Ausfuhrverfahren Aufschluss gab. Hier hörten die deutschen Auszubildenden besonders gut zu, da ihre eigenen Ausbildungsbetriebe, wie z.B. KIK, Fleischhacker oder OTC Pharma tagtäglich mit der Verzollung des Warentausches mit China zu tun haben.

Der Besuch des Generalkonsulats für Kultur und Bildung der Bundesrepublik Deutschland thematisierte sehr gut die interkulturellen Besonderheiten und Vorurteile auf chinesischer und deutscher Seite. Die Aussagen ‚Deutschland als Land der Tugend, in dem viel gearbeitet aber weniger gelacht wird’ versus ‚China als Land der unzähligen Menschen, die jeden Tag Reis essen’ wurden augenzwinkernd von Herrn Dr. Heimes und seiner Mitarbeiterin Frau Kristina Nestl kommentiert.

Doch auch die interkulturellen Fähigkeiten der Teilnehmer wurden auf Herz und Nieren getestet: So verbrachten die Schüler ein Wochenende bei ihren chinesischen Gastfamilien und konnten ihre im Chinesischkurs am Hansa BK erworbenen Sprachkenntnisse anwenden; der Umgang mit Stäbchen wurde selbstverständlich und auch erste Versuche in der Kalligraphie wurden unternommen.

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Auf nach Shanghai!

Im Rahmen der Qualifizierung von Auszubildenden für den asiatischen Markt machte sich eine 14 köpfige Delegation unserer Schule am 02.09.2016 auf den Weg in die chinesische Metropole.

Auf dem Programm des 12tägigen gelenkten Aufenthalts stehen u.a. Besuche unserer Partnerschule Shanghai Economic Management School, der deutschen Auslandshandelskammer, des Goetheinstituts und des Tiefseehafens. Außerdem haben die Auszubildenden die Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen ihrer chinesischen Geschäftspartner sowie zur Besichtigung von Produktionsbetrieben und Logistikeinrichtungen vor Ort. Abgerundet wird das Programm mit einem vielfältigen kulturellen Programm, das unsere Partnerschule auf die Beine stellt.
Durch die Aufnahme in eine chinesische Gastfamilie erhoffen sich die Auszubildenden einen lebendigen Einblick in die chinesische Kultur und eine Verbesserung ihrer schon im Chinesischkurs am Hansa BK vermittelten Sprachkenntnisse.
Gute Reise oder „yilu-ping`an“ !

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Besuch aus Shanghai

Bereits zum dritten Mal bekommt das Hansa-Berufskolleg in diesen Tagen Besuch aus China. Im Rahmen eines inzwischen regelmäßigen Austauschs kam die 13-köpfige Delegation der Shanghai Economic Management School am vergangenen Samstag in Deutschland an. Auf ihrem Programm des bis zum 4. Juni dauernden Besuchs stehen sowohl wirtschaftliche als auch kleinere kulturelle Punkte.

Neben dem allgemeinen Erfahrungsaustausch zur betrieblichen Ausbildung in Deutschland und China arbeiten chinesische und deutsche SchülerInnen an verschiedenen Projekten. Die elf Auszubildenden des Hansa-Berufskollegs erwerben in diesem Rahmen das Zertifikat „Kaufmann/Kauffrau für Groß- und Außenhandel, Schwerpunkt Asien“.

Hier finden Sie die passenden Berichte des Hellweger Anzeigers:

Hellweger Anzeiger_E-Paper-Ausgabe_HA Unna_Mittwoch, 1 Juni 2016

Hellweger Anzeiger_E-Paper-Ausgabe_HA Unna_Mittwoch, 8 Juni 2016

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Konfuzius zu Besuch am Hansa Berufskolleg Unna

China heute – Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“ – unter dieser Überschrift fand am 19.04.2016 ein informativer Fachvortrag statt, der von Susanne Löhr, Geschäftsführerin des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr, vor den zukünftigen Asienkaufleuten des Hansa Berufskollegs gehalten wurde.

Erst im Februar 2016 unterzeichneten beide Bildungseinrichtungen einen Kooperationsvertrag, dessen Ziel es ist, unseren Auszubildenden aktiv die chinesische Kultur näherzubringen. Dies geschieht nicht nur durch die innovativen Zusatzangebote eines Chinesisch- und eines Außenhandelskurses am Hansa Berufskolleg, sondern auch durch die gezielte Einladung von Asien-Experten, die gern ihr Fachwissen mit unseren jungen Auszubildenden des Groß- und Außenhandels mit Schwerpunkt China teilen.

Die Einladung an Frau Löhr erfolgte aus ganz aktuellem Anlass: Bereits Ende Mai wird eine 14-köpfige chinesische Schüler-/Lehrergruppe unserer Partnerschule SEMS (Shanghai Economic Management School) für eine Woche in Unna sein, um das deutsche Ausbildungssystem kennenzulernen. Untergebracht werden die chinesischen Gäste bei unseren o.g. Auszubildenden, die natürlich zahlreiche Fragen stellten: „Gibt es ‚No Go‘-Themen? Darf ich Fragen zum dortigen politischen System stellen? Welche Getränke soll ich meinem chinesischen Gast zu Hause anbieten?“

Diese und viele weitere Fragen wurden von Frau Löhr in einem ebenso spannenden wie aufschlussreichen Vortrag beantwortet, der auch aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Probleme wie die zunehmende Umweltverschmutzung, die Verfolgung politisch Andersdenkender und den demographischen Wandel in China nicht ausklammerte. Insbesondere dem scheinbaren Widerspruch zwischen Autoritarismus und dem hohen Grad an Dezentralisierung wurde besonderes Augenmerk geschenkt.

Die Zuhörer zeigten sich an diesen Information höchst interessiert, denn sie möchten im September selbst für 11 Tage nach Shanghai reisen, um China hautnah zu erleben und neu erworbene Sprachkenntnisse anzuwenden. Im Dezember werden sich dann die Auszubildenden gemeinsam mit unserem ebenfalls teilnehmenden Schulleiter Günter Schmidt und den Projektkoordinatoren Thomas Holzhausen und Marion Kadoch dem standardisierten ‚Chinese-Proficiency-Test‘ (HSK – Hanyu Shuiping Kaoshi – 汉语水平考试), am Konfuzius Institut Metropole Ruhr stellen. Frau Yu, unsere engagierte Chinesischlehrerin, die sich ebenfalls aktiv an der Diskussion beteiligte, zeigte sich zuversichtlich, dass der Sprachtest erfolgreich abgelegt wird.

Günter Schmidt fasste die erfolgreiche Veranstaltung treffend zusammen: „Frau Löhr, die Inhalte Ihres Vortrags waren für uns alle sehr wertvoll!“ Die Teilnahme an dem Fachvortrag wurde durch die Ausgabe einer Urkunde zertifiziert, die die zukünftigen Asienkaufleute freudig entgegennahmen.

Denn wie sagte schon Konfuzius (551 – 479 v. Chr):

Unwissenheit ist die Nacht des Geistes, eine Nacht ohne Mond und Sterne.

Kooperationsvereinbarung mit dem Konfuzius-Institut Metropole Ruhr der Universität Duisburg-Essen geschlossen

Mit großer Freude unterzeichneten die Geschäftsführerin des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr, Frau Susanne Löhr und der Schulleiter des Hansa Berufskollegs Unna, Herr Günter Schmidt eine Vereinbarung zur zukünftigen Zusammenarbeit beider Einrichtungen. Gemeinsam mit Frau Professor Dr. Liang Liu  und Frau Marion Kadoch wurde diese Kooperation offiziell am 14. Februar 2016 gestartet.
Für die berufliche Zukunft unserer Auszubildenden sind – aufgrund der zunehmenden wirtschaftlichen Kontakte zwischen den regionalen Ausbildungsunternehmen und China – fundierte Kenntnisse über China und die chinesische Sprache von wachsender Bedeutung. So können die Auszubildenden des Hansa Berufskollegs Unna neuerdings die Zusatzqualifikation zum IHK-geprüften Asienkaufmann erwerben – Voraussetzung ist neben Kenntnissen in Wirtschaftsenglisch auch die Teilnahme an einem Außenhandels- und Chinesischkurses.
Daher bietet diese strategische Bildungspartnerschaft viele Vorteile: Mit dem Konfuzius-Institut konnte ein bedeutender Partner zur Förderung der Chinakompetenzen gefunden werden, da diese Einrichtung die Kenntnisse über die chinesische Sprache und Kultur aktiv durch ein breit gefächertes Veranstaltungs-angebot für Lehrer und Schüler aktiv fördert.
Die vereinbarte Kooperation umfasst u.a. folgende Aktivitäten:
Schulprojekte zu Chinathemen
Unterstützung bei dem Erwerb der HSK-Sprachprüfung und deren Vorbereitung (HSK = Hànyǔ Shuǐpíng Kǎoshì; standardisierter Test für Chinesisch als Fremdsprache, der den sprachlichen Leistungsstand misst und weltweit an lizenzierten Testzentren durchgeführt wird)
Fachunterricht zu China bezogenen Themen sowie Workshops zu chinesischen Kulturtechniken.
Auf diese Weise werden die Teilnehmer des diesjährigen Asienprojekts noch besser auf den Besuch der chinesischen Schüler und Lehrer der Partnerschule SEMS (Shanghai Economic Management School) im Mai 2016 vorbereitet und mögliche interkulturelle Hindernisse im Rahmen des elftägigen Gegenbesuchs in Shanghai im September gemeinsam bewältigt.

Denn, wie sagte schon Konfuzius (551-479 v. Chr., chin. Philosoph)…

‚Wenn Freunde von weit her zu Besuch kommen – ist das nicht wirkliche Freude?‘