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Ein eigener Werbespot, eine Bilanz und viele Schaufenster

Wie schneidet man eigentlich Videos? Und wie erstellt man eine Bilanz am Computer? Ganz einfach mit dem richtigen Equipment.

Am 13.03.2017 brachen die Klassen EH14A und EH15C gemeinsam ins CentrO in Oberhausen auf. Die EH14A produzierte mit Hilfe des Apple Stores in Oberhausen unter fachmännischer Anleitung einen im Unterricht vorbereiteten Werbespot mit iMovie. Die Klasse EH15C erstellte dort eine Bilanz am iMac.

Zudem hatten die Klassen die Gelegenheit die Gestaltung der Schaufenster und Läden in einem der größten Einkaufscentren in Deutschland genauer zu analysieren.

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Sonne in Südtirol

Alle Jahre wieder: Vom 21. bis zum 27. Januar fuhren wir mit der Jahrgangsstufe 12 unseres Wirtschaftsgymnasiums zum Skifahren ins italienische Eisacktal. Feikje Brüggemann und Nico Frank waren dabei und berichten von ihren Eindrücken: 
Ende Januar 2017 fuhr der 12. Jahrgang des Wirtschaftsgymnasiums zum Skifahren nach Meransen in Südtirol. Es fing schon an mit der guten Laune im Bus. Trotz der langen Fahrt hatten wir gemeinsam viel Spaß, da wir es kaum abwarten konnten, endlich Ski zu fahren. In Meransen angekommen haben wir unsere Zimmer bezogen und gemeinsam zu Abend gegessen. Wie der Name schon sagt, ist unsere „Pension Frieda“ zwar kein 5-Sterne Hotel, aber wir hatten die gesamte Pension für uns allein und konnten somit niemanden stören.

Am ersten Ski-Tag wurden wir in Gruppen eingeteilt und dann mit dem Bus innerhalb von ein paar Minuten zum Lift gefahren. Nachdem jeder seine Skier bekommen hatte, ging es auch schon ab auf den Berg. Von dort oben hatte man eine superschöne Aussicht auf die Dolomiten und es lag genug Schnee auf den Pisten. Super war auch, dass wir während des gesamten Aufenthaltes strahlenden Sonnenschein genießen konnten und es selbst in 2500m Höhe kaum Wind gab.

In den Gruppen haben wir Anfänger dann erste Übungen gemacht, um das Skifahren zu lernen. Während wir noch versuchten, uns halbwegs auf den Beinen zu halten, fuhren die „Profis“, die schon vorher Skifahren konnten, von Anfang an alle möglichen Pisten hinunter. Im Laufe der Zeit wurden aber auch wir immer sicherer auf den Skiern und kamen ohne Probleme den Berg runter, aber ohne die Basics geht so etwas nicht. Wir haben gelernt zu bremsen, Kurven zu fahren und am wichtigsten war, dass wir gelernt haben, sicher zu fahren. Die Geduld und der Ehrgeiz wurden mit wunderschönen Talabfahrten belohnt. Hatte man sich die Grundlagen eingeprägt und viel geübt, waren die letzten Tage kein Problem. Wir duften in kleinen Gruppen selbstständig die Pisten runterfahren. Das war der Beweis: „Wir haben es geschafft!“.

Jeden Mittag gab es eine Pause auf den Berghütten, wo man z.B. leckere Pizza essen und die Aussicht und das schöne Wetter genießen konnte. Nach der Pause ging es dann weiter in Sachen Skifahren. Vor allem die Anfänger wollten sofort wieder los. Zurück in der Pension haben wir uns schnell geduscht und sofort bequeme Sachen angezogen. Nach dem Abendessen gab es dann auch Programm. Die Spieleabende waren immer lustig und sind bei den Teilnehmern gut angekommen, besonders beliebt waren z.B. „Die Werwölfe von Düsterwald“, „Super-Babel“ oder „Drecksau“. Auch die Feuerzangenbowle und das Lagerfeuer waren eine schöne Idee von den Lehren. Durch die vielen Erlebnisse und Aktionen haben sich unsere Klassen besser kennengelernt und wir hatten gemeinsam viel Spaß.

Alles in allem kann man sagen, dass die Skifreizeit ein voller Erfolg gewesen ist. Niemand hat sich ernsthaft verletzt, höchstens leichte Erkältungen waren zu verzeichnen. Und wenn es uns mal in den Schnee geschmissen hat, sind wir einfach wieder aufgestanden und weitergefahren. Viele von uns haben in dieser Woche ihre ‚Liebe‘ fürs Skifahren entdeckt.

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Einmal Salafismus und wieder zurück

Der Aussteiger Dominic Schmitz erzählt über seine Erfahrungen als Salafist

Als der Ex-Salafist den Raum betrat, hörten die Gespräche schlagartig auf. Interessiert, aber auch skeptisch, begutachteten die Schüler des Hansa Berufskollegs den Aussteiger. Dominic Schmitz ist inzwischen 29 Jahre alt. Mit 17 Jahren kam er zum ersten Mal, durch einen Freund, in Kontakt mit dem Islam. Als Scheidungskind und Außenseiter war er auf der Suche nach Anerkennung – die fand er in der islamistischen Szene. Zusammen mit einem Mitarbeiter aus dem Innenministerium, der auf Aussteiger spezialisiert ist, erzählte Dominic von seiner Konversion, seinen Erfahrungen und wie er es geschafft hat, sich von der salafistischen Bewegung zu lösen. Neben der chronologischen Erzählung gab es viele Fragen von Schülern und Lehrern, die Dominic Schmitz sehr ehrlich und ausführlich beantwortete. Zwei Stunden, in denen jeder einen Einblick in die Salafiyya bekam und die zum Nachdenken anregten.

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China-Kompetenz made in Unna

Bereits Anfang 2016 startete die Kooperation zwischen dem Konfuzius-Institut Metropole Ruhr und dem Hansa Berufskolleg Unna, um unsere Auszubildenden im Rahmen ihrer Zusatzqualifikation zum IHK-geprüften Asienkaufmann in der chinesischen Sprache und Kultur aktiv zu fördern. Nun wurden 11 Auszubildende und 3 Lehrer unserer Schule für Ihre erfolgreiche Teilnahme an der Sprachprüfung ausgezeichnet.

Der Hànyǔ Shuǐpíng Kǎoshì (chinesisch 汉语水平考试‚ Prüfung des Chinesisch-Niveaus, HSK) ist ein zentraler, standardisierter Test für Chinesisch als Fremdsprache, der den sprachlichen Leistungsstand misst. Er wird in der Volksrepublik China und weltweit an lizenzierten Testzentren (bei uns das Konfuziusinstitut in Duisburg) durchgeführt. Der HSK eignet sich für alle, die einen qualifizierten Sprachnachweis erwerben wollen und für Studierende, die ausreichende Sprachkenntnisse nachweisen müssen, um zu einem Fachstudium in China zugelassen zu werden.

Der HSK ist eine wichtige Prüfung, um das Chinesisch-Niveau nachzuweisen, und auch ein wichtiges Zeugnis, um in China zu studieren und zu arbeiten. Insbesondere für unsere Auszubildenden des Groß- und Außenhandels und der Industrie stellt dieses Zertifikat einen wichtigen Pluspunkt in der Bewerbungsmappe dar, zeigt es doch, dass sie sich für den Umgang mit chinesischen Geschäftspartnern interkulturell und sprachlich vorbereitet haben.

Zudem stellt diese Prüfung eine wichtige Komponente auf dem Weg zur Erlangung der IHK-geprüften Qualifikation zum Asienkaufmann dar, bei der die Teilnehmer zusätzlich Prüfungen in den Kursen Außenhandelsprozesse und Wirtschaftsenglisch ablegen müssen.

Die engagierte Lehrerin Frau Yu hat die Lernenden sehr sorgfältig und umfassend auf diese Prüfung vorbereitet. Der Unterricht fand zweimal monatlich statt und stellte eine zusätzliche Herausforderung für die Auszubildenden und Lehrer dar.

Folgende Teilnehmer haben die Prüfung, die sich aus Hör- und Leseverständnisaufgaben zusammensetzt, erfolgreich am Konfuziusinstitut in Duisburg bestanden:

  • Afflerbach, Marén
  • Arthecker, Melanie
  • Baaka, Ilias
  • Breuer, Tom
  • Gründler, Jan-Hendrik
  • Holzhausen, Thomas
  • Kadoch, Marion
  • Keller, David
  • Lux, Ann-Kathrin
  • Schike, Kristina
  • Schmidt, Günter
  • Stanitzek, Luisa
  • Stratmann, Lara
  • Stücker, Anna-Lena

Der neue Kurs hat bereits im Januar 2017 begonnen und im Mai 2017 wird eine Delegation unserer chinesischen Partnerschule aus Shanghai erwartet – hier können die neuen Kursteilnehmer ihre Chinesischkenntnisse sofort im Umgang mit den chinesischen Schülern ausprobieren.

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Besichtigung einer Agentur in Turin für den europäischen Austausch

Das Hansa Berufskolleg Unna schickt mit dem Erasmus + Projekt jedes Jahr nahezu 50 Auszubildende in sechs europäische Partnerländer für ein dreiwöchiges bzw. dreimonatiges Praktikum in kaufmännische Betriebe.

Nun sollen die Partnerschaften wachsen. Im Rahmen eines vorbereitenden Besuchs flog Frau Lucia Tozzi, Oberstudienrätin am Hansa Berufskolleg und stellvertretende Europa-Team-Leitung, vom 17.01 – 19.01.2017 nach Turin. Ziel des Aufenthaltes war es, die Agentur EUROFORM in Turin zu besuchen und eventuell die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auszuloten. Die Agentur EUROFORM vermittelt seit Jahren erfolgreich Praktikumsplätze rund um Turin sowie im Ausland.

In einem dreistündigen Gespräch wurden die Erwartungen des Hansa Berufskollegs dargestellt und die Anforderungen seitens der Agentur geprüft. Vertieft wurde über die Suche nach geeigneten Unternehmen und Betrieben diskutiert, über die unterschiedlichen kulturellen Verhaltensweisen im tagtäglichen Geschäft der Italiener und die Synergien, die sich aus Vernetzungen für den Auszubildenden wie auch für das Unternehmen ergeben würden.

Insgesamt kann ganz klar festgestellt werden, dass die Agentur passende Unternehmen im Speditions- sowie im IT-Bereich anbieten kann und auch über Know-How verfügt, die Auszubildenden aus der Region aufzunehmen.

Hansa Berufskolleg feiert deutsch-französischen Tag

Mit dem Besuch einer Lehrveranstaltung des Essener Romanisten Professor Dr. Volker Steinkamp beging das Hansa Berufskolleg den diesjährigen deutsch-französischen Tag.

Die Schüler der Oberstufe der Höheren Handelsschule besichtigten am Donnerstag, den 19. Januar in Begleitung ihrer Französischlehrerinnen die Universität Essen und nahmen an einer Lehrveranstaltung von Professor Dr. Steinkamp zum Thema „Die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich“ teil.

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung erläuterte Professor Dr. Steinkamp seinen Zuhörern die aktuelle politische Situation in Frankreich und  wie sich die einstige „Erbfeindschaft“ in eine „Erbfreundschaft“ verwandelte.

Neben einem historischen Rückblick und einer Erläuterung des engen Verhältnisses der beiden Länder erläuterte Professor Steinkamp den Jugendlichen auch die Rolle des Französischen in der Welt und wies auf die wirtschaftliche Bedeutung der deutsch-französischen Beziehung hin.

Ein Gespräch mit dem Frankreich-Experten beschloss die Veranstaltung.

Der deutsch-französische Tag wird jedes Jahr in Erinnerung an die Unterzeichnung des  Elysée-Vertrages gefeiert.

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2 Schultage an der Uni

Jedes Jahr zum Beginn des Wintersemesters verlegen wir den Unterricht unserer Jahrgangsstufe 12 für zwei Tage an die TU Dortmund. Dabei werden unsere 12er von der Uni über alles Wichtige informiert, nehmen an regulären Vorlesungen der Erstsemester teil und tun all das, was Studenten so tun. Außerdem geben Hansa-Abiturienten vorheriger Jahrgänge, die jetzt an der TU Dortmund studieren, wichtige Tipps.
Lukas Hauser, Schüler unserer Jahrgangsstufe 12 und Student für 2 Tage, schildert seine Eindrücke:

Am 14. und 15 November unternahm der 12er-Jahrgang des Wirtschaftsgymnasiums eine Exkursion an die Technische Universität Dortmund. Im Vorfeld machte sich bei dem einen oder anderen Unmut breit: „Ich will eh nicht studieren!“ „Ich weiß doch schon, was ich studieren möchte!“ „Eine Ausbildung ist besser!“ etc. Doch schon nach der ersten Vorlesung waren jegliche Bedenken beseitigt.
Frau Hagedon, die Talentscoutin der TU Dortmund, führte die Abiturienten zunächst in den Alltag an einer Uni ein und kündigte eine enge Zusammenarbeit mit den potentiellen zukünftigen Studenten an. Darauf folgte als weiteres Highlight eine Schnupperpause in der Mensa der TU Dortmund. Von Kassler mit Sauerkraut bis zu Sachertorte war für jeden was dabei. Als Abschluss des ersten Tages nahmen wir an unserer ersten Vorlesung teil und konnten dabei wählen zwischen einer Einführung in die Entstehung der Erziehungswissenschaft im riesigen Audimax-Hörsaal, einer Vorlesung über Mathe-Lehrmethoden und der Erstsemester-Vorlesung, die die Grundlagen der Buchführung behandelte.
Auch am zweiten Tag gab es viele interessante Veranstaltungen. Gerade in den BWL-bezogenen Vorlesungen haben wir festgestellt, dass bei uns eine nicht unbeträchtliche Menge an Vorwissen durch den BWL-Unterricht am Hansa-Berufskolleg vorhanden war. Diese Tatsache, die riesigen und gut ausgestatteten Hörsäle und das leckere und frisch zubereitete Essen in der Mensa waren für viele ein wichtiger Punkt bei der Entscheidung, sich nun doch für ein Studium zu begeistern. Abschließend bedankten sich die Abiturienten der Oberstufe noch für das informative Angebot der TU Dortmund und verabschiedeten sich von ihrer potentiellen zukünftigen Uni.

Wo bitte geht es zum Ausbildungsplatz?

Den Oberstufenschülerinnen und -schüler unserer Höheren Handelsschule bot sich im vergangenen Dezember ein ganz besonderes Angebot. Zahlreiche Vertreter von Unternehmen und Verbänden stellten sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler und nahmen sich die Zeit, im Anschluss auch auf individuelle Fälle einzugehen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Schulleiter Herrn Schmidt und einer kurzen Vorstellung der Gäste übernahm Frau Stoppel-Mecklenbrauck von der Bundesagentur für Arbeit, die zugleich auch die Initiatorin der Veranstaltung war, die Moderation. Bereits im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler viele Fragen gesammelt, die sie Unternehmern und Ausbildern schon immer einmal stellen wollten und die Frau Stoppel-Mecklenbrauck dann der Reihe nach den kompetenten Gästen vortrug.
Diese Fragen deckten ein großes Spektrum rund um die Ausbildung ab und so war es ganz besonders interessant, da es für jedes Thema ausgewiesene Experten gab, die sachlich fundierte Auskunft geben konnten. So waren neben erfahrenen Ausbildern der Unternehmen Sonepar, Remondis und Becker Stahl auch jeweils aktuelle Auszubildende angereist, die sich auch aus Schülersicht glaubhaft mit den Themen auseinandersetzen konnten. Zudem standen jeweils Vertreter der Handwerkskammer, des Arbeitgeberservice der BfA und der IHK Dortmund Rede und Antwort. Ein besonders reizvolles Angebot brachte außerdem die IHK Siegen mit, die zuvor zwar ein wenig außerhalb des Blickfelds der Schülerinnen und Schüler lag, die aber aufgrund der derzeitigen Ausbildungssituation mit der Aussicht auf interessante Sonderzahlungen auf sich aufmerksam machte.
Im Anschluss an diese sehr gelungene Veranstaltung nahmen sich die Experten dann noch die Zeit, um individuelle Fragen rund um die persönliche Situation interessierter Schülerinnen und Schüler zu beantworten und sich mit bereits mitgebrachten Bewerbungsunterlagen zu beschäftigen. Insbesondere, da die Unternehmer im Laufe der Veranstaltung immer wieder betonten, wie wichtig ein persönlicher Eindruck von den Bewerbern ist, wussten die Schülerinnen und Schüler diesen ganz besonderen Service zu schätzen.

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Rewe – Ein ungewöhnliches Praktikum

Jedes Jahr in den Herbstferien ermöglichen wir einigen Schülerinnen und Schülern unseres Wirtschaftsgymnasiums ein freiwilliges „Bachelor Of Arts“-Praktikum in großen Unternehmen im Kreis Unna. Neben dem Kennenlernen der Abläufe und Strukturen des Praktikumsbetriebes gilt es im Rahmen dieser Woche, sich mit den Möglichkeiten und Chancen, aber auch den Anforderungen eines dualen Studiums vertraut zu machen. Maurice Agner, Schüler unserer Jahrgangsstufe 12, beschreibt seine Erfahrungen:

„Mein einwöchiges Praktikum absolvierte ich vom 17. bis zum 21. Oktober 2016 bei der Rewe Dortmund Großhandel eG am Asselner Hellweg in Dortmund. Nachdem das Hansa Berufskolleg den Kontakt hergestellt hatte, bewarb ich mich per E-Mail und bekam nach kurzer Zeit die Bestätigung des Unternehmens. Am Montag, dem 17. Oktober, wurde ich dann von Herrn Rodi, dem Ausbildungsleiter der Rewe Dortmund, herzlich in Empfang genommen. Er führte mit mir ein Einstiegsgespräch und stellte mich einzelnen Mitarbeitern vor.

Dabei erhielt ich auch meinen Praktikumsplan, der sehr abwechslungsreich und interessant gestaltet war, sodass ich im Laufe dieser Woche in fast alle Abteilungen des Einkaufs und Vertriebs „hineinschnuppern“ und einige umfassende Einblicke in deren Arbeitsabläufe gewinnen konnte. Dabei wurde ich von den jeweiligen Mitarbeitern und (dualen) Auszubildenden begleitet, die sich viel Zeit für mich und meine Fragen nahmen.

Während meines Praktikums kam ich nicht nur in verschiedene Abteilungen, ich durfte sogar beispielsweise Bestell- und Lagerprogramme selbst bedienen und an einer wöchentlichen Besprechung zur Vorbereitung des aktuellen Katalogs teilnehmen. Dabei wurde explizit meine Meinung gefordert und in die Diskussionen einbezogen. Außerdem bekam ich diverse Führungen durch die Frische- und Tiefkühllager und das gesamte Betriebsgelände.

Das Praktikum bei der Rewe Dortmund Großhandel eG hat mir sehr gut gefallen und mir einen kleinen, jedoch sehr vielfältigen Einblick in die Arbeit im Großhandel ermöglicht. Darüber hinaus sind mir die Möglichkeiten, die ein duales Studium bietet, klarer geworden. Ich habe insgesamt in dieser Woche viel gelernt, was mir sowohl in der Schule als auch später bei der Berufsfindung von Nutzen sein kann. Es hat mir gezeigt, was für Anforderungen in diesem Berufsfeld gestellt werden und auch, wie die Arbeit in einem großen Unternehmen abläuft.“

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Besichtigung des Containerhafens in Hamburg

Zum vierten Mal besichtigten die Kaufleute für Speditions- und Logistikdienstleistung vom 02.11 – 03.11.2016 den Hamburger Containerhafen. In dieser zweitätigen Tour nach Hamburg sollten die Lerninhalte der Mittelstufe See vertieft werden. Containerverladungen, Ladegeschirre, Containerschiffe, Verladeeinrichtungen für eine Zwischenlagerung und die gesamte Hafenlogistik konnten ganz nah beobachtet werden. Mit einer dreistündigen Busfahrt in dem Hochsicherheitstrakt des Hamburger Hafens konnten sich die Auszubildenden einen ersten praktischen Eindruck verschaffen. „Natürlich ist es hier vor Ort spannender, als ständig nur Foto´s zu sehen“, meint der Auszubildende Niklas O. Der Burchardkai ist die größte Anlage für den Containerumschlag im Hamburger Hafen und schlägt fast jeden dritten Container im Hamburger Hafen um. 30 Containerbrücken arbeiten an den Tausenden Schiffen, die hier jährlich festmachen.
Der Containerterminal Altenwerder ist ein beeindruckendes Beispiel für vollautomatisierte Logistik. Riesige Ent- und Beladestationen sorgen hier für eine reibungslose Abwicklung. Aus nächster Nähe sahen man die computergesteuerten fahrerlosen Transportplattformen und die neueste Generation der Containerbrücken.

Qualifizierte Guides erläutern während der Rundfahrt alle technischen und logistischen Abläufe und standen selbstverständlich für Fragen zur Verfügung.
Abends ging es dann gemeinsam auf die Reeperbahn.
Am nächsten Tag hatten die Auszubildenden die Gelegenheit, den Hafen von der Wasserseite her zu sehen. Angekommen an der Landungsbrücke 1 wartete auch schon das Schiff. Mit einer einstündigen Tour konnten die riesen Containerschiffe von der Wasserseite her beobachtet werden. Letzter Tagesordnungspunkt war die Besichtigung des Miniaturmuseum in Hamburg.