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Rewe – Ein ungewöhnliches Praktikum

Jedes Jahr in den Herbstferien ermöglichen wir einigen Schülerinnen und Schülern unseres Wirtschaftsgymnasiums ein freiwilliges „Bachelor Of Arts“-Praktikum in großen Unternehmen im Kreis Unna. Neben dem Kennenlernen der Abläufe und Strukturen des Praktikumsbetriebes gilt es im Rahmen dieser Woche, sich mit den Möglichkeiten und Chancen, aber auch den Anforderungen eines dualen Studiums vertraut zu machen. Maurice Agner, Schüler unserer Jahrgangsstufe 12, beschreibt seine Erfahrungen:

„Mein einwöchiges Praktikum absolvierte ich vom 17. bis zum 21. Oktober 2016 bei der Rewe Dortmund Großhandel eG am Asselner Hellweg in Dortmund. Nachdem das Hansa Berufskolleg den Kontakt hergestellt hatte, bewarb ich mich per E-Mail und bekam nach kurzer Zeit die Bestätigung des Unternehmens. Am Montag, dem 17. Oktober, wurde ich dann von Herrn Rodi, dem Ausbildungsleiter der Rewe Dortmund, herzlich in Empfang genommen. Er führte mit mir ein Einstiegsgespräch und stellte mich einzelnen Mitarbeitern vor.

Dabei erhielt ich auch meinen Praktikumsplan, der sehr abwechslungsreich und interessant gestaltet war, sodass ich im Laufe dieser Woche in fast alle Abteilungen des Einkaufs und Vertriebs „hineinschnuppern“ und einige umfassende Einblicke in deren Arbeitsabläufe gewinnen konnte. Dabei wurde ich von den jeweiligen Mitarbeitern und (dualen) Auszubildenden begleitet, die sich viel Zeit für mich und meine Fragen nahmen.

Während meines Praktikums kam ich nicht nur in verschiedene Abteilungen, ich durfte sogar beispielsweise Bestell- und Lagerprogramme selbst bedienen und an einer wöchentlichen Besprechung zur Vorbereitung des aktuellen Katalogs teilnehmen. Dabei wurde explizit meine Meinung gefordert und in die Diskussionen einbezogen. Außerdem bekam ich diverse Führungen durch die Frische- und Tiefkühllager und das gesamte Betriebsgelände.

Das Praktikum bei der Rewe Dortmund Großhandel eG hat mir sehr gut gefallen und mir einen kleinen, jedoch sehr vielfältigen Einblick in die Arbeit im Großhandel ermöglicht. Darüber hinaus sind mir die Möglichkeiten, die ein duales Studium bietet, klarer geworden. Ich habe insgesamt in dieser Woche viel gelernt, was mir sowohl in der Schule als auch später bei der Berufsfindung von Nutzen sein kann. Es hat mir gezeigt, was für Anforderungen in diesem Berufsfeld gestellt werden und auch, wie die Arbeit in einem großen Unternehmen abläuft.“

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Besichtigung des Containerhafens in Hamburg

Zum vierten Mal besichtigten die Kaufleute für Speditions- und Logistikdienstleistung vom 02.11 – 03.11.2016 den Hamburger Containerhafen. In dieser zweitätigen Tour nach Hamburg sollten die Lerninhalte der Mittelstufe See vertieft werden. Containerverladungen, Ladegeschirre, Containerschiffe, Verladeeinrichtungen für eine Zwischenlagerung und die gesamte Hafenlogistik konnten ganz nah beobachtet werden. Mit einer dreistündigen Busfahrt in dem Hochsicherheitstrakt des Hamburger Hafens konnten sich die Auszubildenden einen ersten praktischen Eindruck verschaffen. „Natürlich ist es hier vor Ort spannender, als ständig nur Foto´s zu sehen“, meint der Auszubildende Niklas O. Der Burchardkai ist die größte Anlage für den Containerumschlag im Hamburger Hafen und schlägt fast jeden dritten Container im Hamburger Hafen um. 30 Containerbrücken arbeiten an den Tausenden Schiffen, die hier jährlich festmachen.
Der Containerterminal Altenwerder ist ein beeindruckendes Beispiel für vollautomatisierte Logistik. Riesige Ent- und Beladestationen sorgen hier für eine reibungslose Abwicklung. Aus nächster Nähe sahen man die computergesteuerten fahrerlosen Transportplattformen und die neueste Generation der Containerbrücken.

Qualifizierte Guides erläutern während der Rundfahrt alle technischen und logistischen Abläufe und standen selbstverständlich für Fragen zur Verfügung.
Abends ging es dann gemeinsam auf die Reeperbahn.
Am nächsten Tag hatten die Auszubildenden die Gelegenheit, den Hafen von der Wasserseite her zu sehen. Angekommen an der Landungsbrücke 1 wartete auch schon das Schiff. Mit einer einstündigen Tour konnten die riesen Containerschiffe von der Wasserseite her beobachtet werden. Letzter Tagesordnungspunkt war die Besichtigung des Miniaturmuseum in Hamburg.

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Abschlussveranstaltung Erasmus+

Als zertifizierte Europaschule stellen internationale Berufserfahrungen einen entscheidenden Baustein in dem beruflichen Anforderungsprofil unserer Auszubildenden dar. Aufgrund der intensiven Kooperation mit dem Kreis Unna, unseren Ausbildungsunternehmen und der Europäischen Union nutzten unsere Teilnehmer die einmalige Gelegenheit, für drei Wochen einen grenzüberschreitenden Lernortwechsel im europäischen Ausland vorzunehmen. Ziele der Auslandsreisenden waren die Länder Belgien, Türkei, Italien, Irland, Polen und Großbritannien.

Im Rahmen der feierlichen Abschlussveranstaltung am 10. November 2016 in den Räumen der DHL Unna berichteten die Auszubildenden von den vielen neuen Eindrücken des Ziellandes, die sie auf vielfältige Weise in den ausländischen Unternehmen und Gastfamilien sammeln konnten. Anschließend erfolgte die Zertifizierung der im Ausland erbrachten Leistungen durch die feierliche Verleihung des EUROPASSES.

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Auf nach Asien

Auch im aktuellen Schuljahr haben wieder Schülerinnen und Schüler unsere Partnerschule in Shanghai besucht und die Zusatzqualifikation Asienkaufmann erhalten.

Den Bericht dazu finden Sie auf den Seiten des Kreises Unna und des Westfälischen Anzeigers:

http://www.kreis-unna.de/nachrichten/newsdetail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=7781&cHash=6f096f3881a0e7c00c0eed0fcaeff262

http://www.wa.de/lokales/boenen/auszubildende-boenen-kreis-qualifizieren-sich-asienkaufmann-6965896.html

Zudem finden Sie bei Youtube auch ein Video:

 

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Gesundheitstag Fit im Einzelhandel

Ein hohes Stressaufkommen, Mangel an sportlicher Aktivität, ungesunde Ernährung, falsche Bewegungen – es existieren zahlreiche Ursachen für gesundheitliche Probleme.

Damit zumindest einige davon nicht zu ernsthaften Problemen führen, richtete das Hansa Berufskolleg auch in diesem Jahr einen Gesundheitstag für Schülerinnen und Schüler im Einzelhandel aus. Dabei konnten die Teilnehmer aus verschiedenen Workshops wählen und sich in Themenbereichen wie

  • Rückenschule,
  • Cardioscan,
  • Entspannungstraining,
  • Freelatics,
  • und Selbstverteidigung

weiterbilden.

Alle Aktiven lobten den Tag als gelungene und interessante Abwechslung im Schulalltag. Wir bedanken uns vor allem bei unseren externen Referenten vom All inclusive Fitness Iserlohn, der Kung Fu Akademie Unna, sowie der Reittherapeutin und Entspannungspädagogin Jeannette Lategahn.

Hier einige Eindrücke:

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Entgegen aller Wahrscheinlichkeit

Immer im Herbst gilt es für die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten unseres Wirtschaftsgymnasiums und auch für die begleitenden Mathematiklehrerinnen und -lehrer, sich in Schale zu werfen und an die Roulettetische der Spielbank Hohensyburg zu treten. Die Lehrerfraktion ist dabei traditionell für den Nachweis zuständig, dass man beim Glücksspiel meistens Geld verliert. Wie es den Schülern in diesem Jahr ergangen ist, darüber berichtet Lareen Schindler aus unserer Jahrgangsstufe 13:

Auch dieses Jahr besuchte die Jahrgangsstufe 13 des Wirtschaftsgymnasiums in Begleitung von Frau Puchold, Frau Wellnitz und Herrn Volle zum Abschluss der Unterrichtsreihe „Stochastik“ die Spielbank Dortmund-Hohensyburg, um möglichst das im Matheunterricht erlernte Wissen zu jeglichen Bereichen der Wahrscheinlichkeitsrechnung anzuwenden.

Doch ob man es wirklich schafft, mit Hilfe der verschiedenen Wahrscheinlichkeitsregeln und Erwartungswerte den großen Gewinn zu sichern, wollten wir durch einen Selbstversuch erst noch herausfinden. So machte sich am Donnerstagabend, dem 15.09.2016, eine Gruppe von ca. 30 Schülerinnen und Schülern bereit, bei American Roulette und Black Jack den angesetzten Jackpot von 50.000 Euro mit nach Hause zu nehmen. J

K1024_Spielbank Hohensyburg_3Nach einer ausführlichen und informativen Einführung in die Regeln der Spiele Roulette und Black Jack durch je zwei Croupiers der Spielbank hatten wir dann endlich die Möglichkeit, unser Glück an den verschiedenen Tischen selbst zu versuchen und so wurden die ersten Euros eifrig in Jetons umgetauscht. Vier Schüler/innen des Hansa Berufskollegs hatten bereits die aktive Probephase der Roulette-Einführung erfolgreich für sich entschieden und gewannen je zwei 10-Euro-Glücksjetons, die freundlicherweise von der Spielbank zur Verfügung gestellt wurden, um so im echten Spiel für einen ersten (großen?) Gewinn sorgen zu können.

Nachdem einige bereits recht schnell in die Verlustzone geraten waren, gelang es einem Schüler – entgegen aller Wahrscheinlichkeit – einen respektablen Gewinn von 50 Euro zu erspielen. Immerhin ist Roulette ja auch von allen Glücksspielen das mit der höchsten Gewinnausschüttung für die Spieler, obwohl der Erwartungswert natürlich negativ ist.

Nach einer kurzen Pause in der Bar des Hauses bei Getränken und Fachsimpeleien machten sich einige von uns auf den Heimweg, während andere noch einmal ihr Glück an den Spieltischen versuchten. Obwohl die Mathematik am Ende leider keinem der Abiturienten das ganz große Geld eingebracht hat, war es dennoch ein erfolgreicher Abend mit zahlreichen Erfahrungen, neuen Eindrücken und ganz viel Spaß.

 

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Getting to know Shanghai – 14-köpfige Delegation des Hansa Berufskollegs Unna reist nach China

Mit großer Spannung reiste eine Gruppe von Auszubildenden mit ihren Lehrern Marion Kadoch, Thomas Holzausen, Daniel Helmke und ihrem Schulleiter Günter Schmidt vom 02.-15.09.2016 nach Shanghai. Dieser Aufenthalt ist ein freiwilliges Modul auf dem Weg zur Erlangung der IHK-zertifizierten Zusatzprüfung zum Asienkaufmann.

 Nach einem elfstündigen Flug im A380 der Lufthansa wurden die Gruppe gleich von den Lehrern und Schülern unserer chinesischer Partnerschule, der Shanghai Economic Management School in Empfang genommen. Es war ein Wiedersehen unter Freunden – bereits im Mai dieses Jahres hatten die chinesischen Schüler und Lehrer unsere Schule für eine Woche besucht.

Der Aufenthalt in Shanghai zeichnete sich durch zahlreiche Highlights aus:

Der Geschäftsführer der Deutschen Auslandshandelskammer, Herr Dr. Angerbauer, wies in einem packenden Fachvortrag auf die wirtschaftlichen Chancen und Risiken deutscher Unternehmen in Shanghai hin. So besteht die größte Hürde darin, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden und diese auch langfristig zu halten. In China gehört ein regelmäßiger Arbeitsplatzwechsel nach spätestens zwei Jahren buchstäblich zum guten Ton – durch raffinierte Gegenmaßnahmen, z.B. Bezahlung der Krankenkasse der Eltern des Angestellten oder die zügige Verleihung aller möglicher Titel sollen die Mitarbeiter im Unternehmen gehalten werden. Seit einiger Zeit wurde der Mindestlohn für Arbeiter durch die chinesische Regierung deutlich erhöht – Ziel ist die Stärkung des Konsums der Bevölkerung und damit des Wirtschaftswachstums. Dabei wurden auch umweltpolitische Themen wie die Mülltrennung und die Verbreitung von Solaranlagen von den Auszubildenden angesprochen. Auch war die Tatsache, dass China eine ähnliche Problematik mit einer überalterten Gesellschaft hat, für viele Teilnehmer neu. Die frühere staatlich verordnete Ein-Kind-Politik wurde zwar vor mehreren Jahren aufgehoben, dennoch können sich viele junge chinesische Eltern nur ein Kind leisten, da die Ausbildungskosten hohe Summen verschlingen.

Der Besuch der Shanghai Polytecnic University zeigte sich als Glückstreffer für die Weiterentwicklung unseres Asienprojekts: Der Vizehochschulpräsident Herr Xu Yufa sowie die Vizeleiterin des International Office, Frau Qu Lili, boten unseren Auszubildenden die einmalige Chance an, im Anschluss an ihre Ausbildung ein Praktikum in einem chinesischen Betrieb durchführen oder sogar ein Auslandssemester dort zu studieren.

Um den Auszubildenden auch einen Einblick in die Arbeitsweise ihrer chinesischen Zuliefererbetriebe zu geben, verbrachten diese einen Tag in verschiedenen Unternehmen – dabei stand vor allem der Vergleich der deutschen und chinesischen Berufsbildung im Vordergrund.

Abgerundet wurde das betriebliche Programm durch einen Aufenthalt bei einer chinesischen Zollbehörde, der umfangreich über die gängigen Ein- und Ausfuhrverfahren Aufschluss gab. Hier hörten die deutschen Auszubildenden besonders gut zu, da ihre eigenen Ausbildungsbetriebe, wie z.B. KIK, Fleischhacker oder OTC Pharma tagtäglich mit der Verzollung des Warentausches mit China zu tun haben.

Der Besuch des Generalkonsulats für Kultur und Bildung der Bundesrepublik Deutschland thematisierte sehr gut die interkulturellen Besonderheiten und Vorurteile auf chinesischer und deutscher Seite. Die Aussagen ‚Deutschland als Land der Tugend, in dem viel gearbeitet aber weniger gelacht wird’ versus ‚China als Land der unzähligen Menschen, die jeden Tag Reis essen’ wurden augenzwinkernd von Herrn Dr. Heimes und seiner Mitarbeiterin Frau Kristina Nestl kommentiert.

Doch auch die interkulturellen Fähigkeiten der Teilnehmer wurden auf Herz und Nieren getestet: So verbrachten die Schüler ein Wochenende bei ihren chinesischen Gastfamilien und konnten ihre im Chinesischkurs am Hansa BK erworbenen Sprachkenntnisse anwenden; der Umgang mit Stäbchen wurde selbstverständlich und auch erste Versuche in der Kalligraphie wurden unternommen.

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Auf nach Shanghai!

Im Rahmen der Qualifizierung von Auszubildenden für den asiatischen Markt machte sich eine 14 köpfige Delegation unserer Schule am 02.09.2016 auf den Weg in die chinesische Metropole.

Auf dem Programm des 12tägigen gelenkten Aufenthalts stehen u.a. Besuche unserer Partnerschule Shanghai Economic Management School, der deutschen Auslandshandelskammer, des Goetheinstituts und des Tiefseehafens. Außerdem haben die Auszubildenden die Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen ihrer chinesischen Geschäftspartner sowie zur Besichtigung von Produktionsbetrieben und Logistikeinrichtungen vor Ort. Abgerundet wird das Programm mit einem vielfältigen kulturellen Programm, das unsere Partnerschule auf die Beine stellt.
Durch die Aufnahme in eine chinesische Gastfamilie erhoffen sich die Auszubildenden einen lebendigen Einblick in die chinesische Kultur und eine Verbesserung ihrer schon im Chinesischkurs am Hansa BK vermittelten Sprachkenntnisse.
Gute Reise oder „yilu-ping`an“ !

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Sophie Plötner gewinnt Europäischen Wettbewerb 2016 auf Landesebene

Der Europäische Wettbewerb des Jahres 2016 stand unter dem Motto „Gemeinsam in Frieden leben“. Diesem Thema stellt sich Sophie Plötner, Schülerin in der Jahrgangsstufe 12 unseres Wirtschaftsgymnasiums. Sophie verfasste eine Rede zum Modul 4.1 „Frauen tragen die Hälfte des Himmels“.

„Die Gleichstellung der Frauen in Europa interessiert mich und ist mir wichtig“, so die Schülerin. Deshalb verfasste sie, begleitet von ihrem Deutsch-Leistungskurs-Lehrer, Herrn Hoppe, eine politische Rede zu diesem Thema. Und ihr Engagement wurde belohnt. Die Schülerin aus Unna gewann den ersten Preis auf Landesebene und konnte stolz im Beisein ihrer Eltern die Urkunde im Dortmunder Rathaus in Empfang nehmen. Sophie Plötner war bereits zum zweiten Mal beim Europäischen Wettbewerb dabei.

Allein in Nordrhein-Westfalen nahmen über 2000 Schülerinnen und Schüler am Europäischen Wettbewerb teil, in ganz Deutschland haben sich über 75000 Schülerinnen und Schüler beteiligt.

 

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Zukunft gemeinsam gestalten

Ein Projekttag der Klassen AIF und D15A zum Europa-Tag 2016

Kennen Sie Flüchtlinge persönlich?

Obwohl das Thema Flüchtlinge seit Monaten die Öffentlichkeit beherrscht, wird so mancher die Frage oben mit einem glatten Nein beantworten.

Das war der Ansatzpunkt des Projekttages „Zukunft gemeinsam gestalten“ des Hansa Berufskollegs Unna, der von den Klassen AIF15 und D15A unter der Leitung der Kollegen Carsten Lühn und Christoph Hoppe gestaltet wurde.

Zwei Klassen, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten, erhielten einen gemeinsamen Projektauftrag:

Die Klasse AIF15, eine internationale Klasse mit Schülerinnen und Schülern aus den unterschiedlichsten Ländern und Kulturkreisen, in der gerade die ersten Schritte zum Erwerb der deutschen Sprache gemacht werden, und die Klasse D15A des Wirtschaftsgymnasiums. Eine Klasse also, die gerade auf die Zielgerade ihrer Schullaufbahn einbiegt, mit der Perspektive auf Hochschulstudium und Ausbildung in Wirtschaft und Verwaltung.

In gemischten Gruppen gestalteten die Schülerinnen und Schüler Collagen zum Thema:

„Wo sehe ich mich in 20 Jahren? Welche Ziele habe ich?“

Obwohl die Sprachbarriere doch in einigen Arbeitsgruppen ein Hindernis darstellte, wurden die Collagen mit Spaß und Engagement vorbereitet.

„Eigentlich haben wir viel gemeinsam, so unterschiedlich wir auch sind“, stellte eine Schülerin fest. „Wir wollen in Gesundheit, Sicherheit und Wohlstand in einer zufriedenen Familie leben.“

Die Gestaltung der Collagen erfolgte im Rahmen des Europa-Tages 2016.

Nach Aussagen der Schülerinnen und Schüler war der Projekttag eine willkommene Abwechselung zum normalen Schulalltag. „Ich hätte nicht gedacht, wie schnell man auf eine Wellenlänge kommt, mit den beiden AIF-Schülern aus meiner Gruppe werde ich mich weiter treffen“, wunderte sich ein Schüler aus der D15A.

Die Teilnahme an der Podiumsdiskussion am 9.05. rundete den gelungen Projekttag ab.K1600_IMG_0922