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Die Europaarbeit am Hansa Berufskolleg steht nicht still

Gerade mal drei Tage nachdem das Hansa Berufskolleg als einzige Schule im Regierungsbezirk Arnsberg das Zertifikat für Internationale Mobilität erhalten hat, empfing Frau Süßer stellvertretend für das Berufskolleg im Rahmen des Erasmus+ Projektes zwei junge Friseurinnen aus dem belgischen Eupen.
Kaum in Unna angekommen, ging es direkt am nächsten Tag in die Betriebe in Schwerte, in denen sie ein 14-tägiges Praktikum absolvieren sollen. „Man hat mich direkt ins kalte Wasser geschmissen“, erzählt Sarah über ihren ersten Praktikumstag. In ihrem Praktikumsbetrieb fühlt sich die 22-Jährige sehr wohl, weil alle sehr sympathisch sind. Kyrina durfte am ersten Praktikumstag noch nicht so viel machen, fühlt sich in ihrem Betrieb jedoch auch sehr wohl. Schnell konnten die beiden jungen Frauen auch Unterschiede feststellen: so sind die Arbeitszeiten in Belgien und Deutschland doch sehr unterschiedlich.
In der ersten Woche des Aufenthaltes wurden die belgischen Praktikantinnen ebenfalls von Herrn Schmidt, Schulleiter des Hansa Berufskollegs begrüßt. Er interessierte sich besonders für die Frage, warum sich die Auszubildenden für ein Praktikum in Deutschland entschieden haben. Ein Vorteil eines Praktikums in Deutschland liegt für die beiden jungen Frauen darin, dass es keine Sprachbarrieren gibt, da sie aus der deutschsprachigen Gemeinschaft kommen. Zudem bekommen sie neben dem belgischen Diplom auch ein deutsches Diplom, welches sie befähigt auch nach der Ausbildung sofort in Deutschland zu arbeiten. In Belgien ist es nämlich sehr schwierig, eine Vollzeitstelle zu finden.
Einig sind sich die beiden Friseurinnen, dass ihr Praktikum spannend ist. Sie waren noch nie so lange von zu Hause weg.